Nachgefragt: Die Wissensdatenbank

Teaser: Wissensdatenbank des career service
© fotolia.de/stockpics

Hier finden Sie, sortiert in alphabetischer Reihenfolge, Wissenswertes aus dem career service sowie alle wichtigen Informationen aus unserem Newsfeed zum Thema "Nachgefragt: ..."

Anschreiben

Der erste Eindruck ist entscheidend. Wie auch in anderen Bereichen des Lebens gilt dies auch bei einer Bewerbung. Das Anschreiben ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

Im Anschreiben haben Sie die Gelegenheit, Ihre Stärken und Ihre Motivation darzustellen und das Interesse an Ihrer Person zu wecken. Da aber viele Personaler nicht viel Zeit haben, sich die Bewerbungen lange anzuschauen, ist der erste Eindruck besonders wichtig. Gestalten Sie Ihr Anschreiben deshalb übersichtlich und achten Sie auf gute Lesbarkeit.

Für die Erstellung Ihres nächsten Bewerbungsanschreibens  finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die ein gutes Anschreiben ausmachen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps zur Gestaltung von Anschreiben finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Süddeutsche Zeitung | Tipps und Tricks für unterschiedliche Arten der Bewerbung sowie für Vorstellungsgespräche.

Karriere Bibel | Muster, Beispiele und Tipps rund um das Bewerbungsanschreiben sowie Hyperlinks zu anderen hilfreichen Seiten.

Arbeitsvertrag

Da in Deutschland Vertragsfreiheit herrscht, gibt es nur wenige Regeln, an die Arbeitgeber_innen sich bei der Erstellung eines Arbeitsvertrags halten müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Arbeitsverträge genau zu prüfen, bevor man sie unterschreibt.

Punkte, die in einem Arbeitsvertrag unbedingt geregelt sein sollten, sind zum Beispiel 

  • Befristung,
  • Aufgaben / Einsatzbereich,
  • Arbeitsort und –zeit,
  • Gehalt,
  • Urlaubsanspruch,
  • Kündigung und viele mehr.

Darüber hinaus gibt es auch Klauseln, die Arbeitsverträge nach gängiger Rechtsprechung nicht enthalten sollten, bzw. die ungültig sind, falls sie im Arbeitsvertrag stehen.

Wer Zweifel an den Konditionen in seinem Arbeitsvertrag hat oder sich selbst nicht zutraut, diesen zu überprüfen, sollte erst einmal nicht unterschreiben und sich beraten lassen:

  • von einem Rechtsanwalt (ggf. mit Beratungsschein ) - kostenpflichtig
  • der Verbraucherzentrale  -  Achtung! Ebenfalls kostenpflichtig
  • oder der Gewerkschaft – kostenlos, sofern man Mitglied ist.

 

Weiterführende Informationen:

Beratungshilfe | Hier erfahren Sie, was ein Beratungsschein ist und wie man diesen bekommt.

Rechtstipps | Hier finden Sie Bausteine des Arbeitsvertrages mit einer Checkliste und Formulierungshilfen.

Karrierebibel | Hier finden Sie eine Checkliste für Ihren Arbeitsvertrag.

Deutsche Anwaltshotline | Informationen rund um das Thema Arbeitsrecht.

Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis gibt Auskunft über die Art und Dauer der Beschäftigung, das Sozialverhalten, sowie die Qualifikation und Leistung des/der Arbeitnehmer_in. Ein Arbeitszeugnis dient also als Eignungsnachweis des/der Bewerber_in und ist für Personaler deshalb besonders interessant.

In Deutschland haben alle Arbeitnehmer_innen bis zu 3 Jahre nach Beendigung des Arbeitsvertrages einen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Fehlt dieses kann dies einen schlechten Eindruck machen.

Sowohl einfache Arbeitszeugnisse (in denen lediglich sachliche Fakten über Art und Dauer der Beschäftigung vermerkt sind), als auch qualifizierte Arbeitszeugnisse (in denen über Art und Dauer der Beschäftigung auch die Leistung und das Sozialverhalten beurteilt werden) müssen wohlwollend formuliert sein und der Wahrheit entsprechen.  Das bedeutet auch, dass ein_e Arbeitnehmer_in im Arbeitszeugnis nicht offen kritisiert werden darf. Diese Regelung führt zu „Geheimcodes“ in Arbeitszeugnissen, die zwar wohlwollend klingen, aber unter Umständen etwas ganz anderes meinen.

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps zur Erstellung und Überprüfung  von Arbeitszeugnissen, zu Geheimcodes oder wie Sie ein Arbeitszeugnis anfordern können,  finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Arbeitszeugnis-info |Informationen zur Erstellung und Überprüfung eines Arbeitszeugnisses, zur Anforderung eines Arbeitszeugnisses o.ä.

Karriere Bibel |Informationen zum Aufbau, Inhalt und verschiedenen Formen von Arbeitszeugnissen, sowie zu Rechtsansprüchen und Formulierungen.

Arbeits-ABC | Informationen zu Formulierungen im Arbeitszeugnis und deren Bedeutung.

Assessment Center

Fast jeder kennt jemanden, der es schon mal mitgemacht hat – Aber was ist eigentlich ein Assessment Center?

Das Assessment Center ist ein Gruppenauswahlverfahren, mit dem die Eignung von Bewerber_innen für eine bestimmte Stelle getestet werden soll. In Gruppen müssen die Bewerber_innen über einen bestimmten Zeitraum (meist wenige Tage) verschiedene Aufgaben lösen und werden dabei von Beobachtern anhand von Bewertungsbögen beurteilt. Im Mittelpunkt der Beobachtung stehen meist eher Persönlichkeitsmerkmale der Beweber_innen, wie Teamfähigkeit, Zeitmanagement oder analytisches Denken und weniger die fachliche Qualifikation.

 

Weiterführende Informationen:

Diverse Beispiele für Aufgaben, die in Assessment Centern häufig verwendet werden, gibt es zum Anschauen oder gleich Trainieren zum Beispiel unter folgendem Link: www.absolventa.de

Bewerbung

Eine schriftliche Bewerbung besteht im Wesentlichen aus drei Teilen. Der erste Teil ist das Anschreiben, das das Interesse des Unternehmens wecken soll. Im Anschreiben sollte man begründen, warum man sich für die Stelle, auf die man sich bewirbt, interessiert und warum man die richtige Person für diese Stelle ist. Dazu ist es wichtig, dass man seine Stärken und Kompetenzen erläutert. Optimal ist es, wenn das Anschreiben so gestaltet wird, dass es sich von anderen Anschreiben abhebt.

Der zweite Teil ist der Lebenslauf, der nicht länger als zwei Seiten sein sollte. Hier ist es besonders wichtig, dass der Lebenslauf übersichtlich gestaltet wird. In den Lebenslauf gehören Angaben zur Person,  der höchste Bildungsabschluss, praktische Erfahrungen und persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen (z.B. Computer- oder Sprachkenntnisse). Hobbys, die keinen Bezug zum Unternehmen oder der Stelle haben, Details zur Schullaufbahn und persönliche Angaben zu Familie, politischen Einstellungen oder der Konfession können weggelassen werden.

Der dritte Teil ist der Anhang. In den Anhang gehören Nachweise über die Qualifikationen, die im Lebenslauf erwähnt wurden, also Abschlusszeugnisse, Arbeitszeugnisse und Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate von Fortbildungen, Kursen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten. Dabei werden immer nur Kopien verschickt, niemals die Originale.

Manche Bewerbungen enthalten über diese drei wesentlichen Bestandteile hinaus noch ein Bewerbungsfoto, welches heute keine Pflicht mehr sein darf. Entscheidet man sich dafür, ein Bewerbungsfoto mitzuschicken, sollte dieses auf jeden Fall von einem professionellen Fotografen gemacht werden. Darüber hinaus haben manche Bewerbungen ein Deckblatt, vor allem, wenn sie nicht in einer Bewerbungsmappe verschickt werden. Auch dieses Deckblatt ist heute kein „Muss“ mehr. Sollte man sich dafür entscheiden, ein Deckblatt zu erstellen, sollte es eine Überschrift, Name und Adresse und das Bewerbungsfoto enthalten.

Bewerbungsfoto

Sympathisch und dynamisch sollten Sie wirken. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland weitgehend noch üblich, obwohl ein Foto auf Bewerbungsunterlagen nicht verlangt werden darf, da sich Faktoren wie Alter, Aussehen oder Nationalität bei der Auswahl von Bewerber_innen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz nicht auswirken dürfen.

Sollten Sie sich entscheiden, ein Foto verwenden zu wollen, achten Sie darauf professionelle Bewerbungsfotos machen zu lassen und keine privaten Urlaubsfotos oder ähnliches zu verwenden.

Für die Erstellung Ihres nächsten Bewerbungsfotos  finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die ein gutes Foto ausmachen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und weitere Informationen zur Vorbereitung auf einen Fototermin, die Auswahl der Kleidung und der Platzierung des Fotos in Ihren Bewerbungsunterlagen finden Sie beispielsweise unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Karriere Bibel | Tipps und Beispiele seriöser Bewerbungsbilder sowie ein Tutorialvideo, wie man sich für das Bewerbungsfoto richtig in Szene setzt.

Spiegel Online | Fünf Experten äußern sich zu Fragen rund um das Bewerbungsfoto.

Bewerbungsmappe

Die Bewerbungsmappe ist unter Umständen das erste, was die Personaler von Ihnen sehen und der erste Eindruck ist oft entscheidend. Für Ihre schriftliche Bewerbung ist eine gute Bewerbungsmappe daher unverzichtbar. Die Auswahl an Bewerbungsmappen im Handel ist groß. Um gleich einen guten Eindruck zu machen, sollte die Bewerbungsmappe gut gewählt und die Dokumente in der richtigen Reihenfolge enthalten sein.

Für die Erstellung Ihrer nächsten Bewerbungsmappe  finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die eine gute Mappe ausmachen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps zur Auswahl von Bewerbungsmappen finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Karriere Bibel | Vorstellung von unterschiedlichen Bewerbungsmappen-Arten, Informationen über den Aufbau einer vollständigen Bewerbungsmappe sowie vermeidbare Sünden.

Deckblatt für die Bewerbungsmappe

Ein Deckblatt wird vor allem bei schriftlichen Bewerbungen benutzt, die mit einer Bewerbungsmappe verschickt werden. Die Verwendung eines Deckblatts bei der Bewerbung ist allerdings freiwillig, kann aber vor allem dann sinnvoll sein, wenn der Lebenslauf sehr viele Angaben enthält. Durch das  Deckblatt können ein Bewerbungsfoto und die persönlichen Angaben im Lebenslauf gespart werden. Ähnlich wie bei einem Buch sollte das Deckblatt für Ihre Bewerbungsunterlagen die wichtigsten Informationen über Sie und Ihre Bewerbung enthalten.

Für die Erstellung Ihres nächsten Deckblatts finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die ein gutes Deckblatt ausmachen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Hinweise zur Gestaltung eines Deckblattes finden Sie z.B. unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

planet-beruf.de | Ausführliche Informationen zu allen Themen bezüglich Bewerbung und Vorstellung, inklusive Trainingsaufgaben für Assessmentcenter.

Gehaltsverhandlungen

Gehaltsverhandlungen in der Bewerbungsphase

Sollte in der Stellenausschreibung ausdrücklich eine Gehaltsvorstellung gefordert werden, geben Sie Ihre Gehaltsvorstellungen an. Üblich ist es, das gewünschte Gehalt in Form des Jahresgehaltes anzugeben.  Sie sollten sich vorher genau über branchenübliche Gehaltsvorstellungen informieren. Ist in der Stellenausschreibung nicht ausdrücklich gefordert, Gehaltsvorstellungen zu nennen, ist es üblich, diese dann erst im Vorstellungsgespräch zu äußern.

Gehaltsverhandlungen während der Berufstätigkeit

Die erbrachten akademischen Leistungen sind zunächst für das Einstiegsgehalt ausschlaggebend, später sind die Berufserfahrungen und persönlichen Leistungen des/der Mitarbeiters/Mitarbeiterin von mehr Bedeutung.

Wenn es zu einer Gehaltsverhandlung kommen soll, bereiten Sie Ihren Termin gut vor. Noch vor dem Gespräch über Ihr Gehalt sollten Sie mit Ihrem Vorgesetzten ein Feedbackgespräch über Ihre Leistung führen. Wichtig ist, dass Sie Ihren richtigen Ansprechpartner für dieses Gespräch wählen. Basierend auf den in diesem Gespräch gewonnenen Einschätzungen können Sie dann über Ihr Gehalt verhandeln. Bleiben Sie bei der Verhandlung realistisch, verkaufen Sie sich weder unter Wert noch setzten Sie viel zu hoch an. Für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung bedarf es auch den richtigen Zeitpunkt. Weder eignen sich Firmenfeiern noch Zeiten in denen es für Ihr Unternehmen wirtschaftlich schlecht aussieht.

 

Weiterführende Informationen:

Tipps und Informationen für die Gehaltsverhandlung sowie ein Gehaltsrechner und ein Gehaltsvergleich.

Tipps für Gehaltsverhandlungen | Tipps und Strategien mit weiteren Links rund um das Thema Gehaltsverhandlungen von StepStone.

Fehler bei der Gehaltsverhandlung | Hier finden Sie Fehler, die man bei der Gehaltsverhandlung vermeiden sollte.

Gehaltsrechner | Der Brutto Netto Rechner zeigt, was von Ihrem Gehalt übrig bleibt.

Gehaltsvergleich | Hier können Sie Ihr Gehalt vergleichen.

Initiativbewerbung

Viele der Stellenangebote in Deutschland werden gar nicht erst ausgeschrieben, sondern durch Empfehlungen von Bekannten (ca. 30% der Stellen) oder durch Initiativbewerbungen besetzt (ca. 20% der Stellen). Daher kann eine Initiativbewerbung durchaus sinnvoll  und erfolgsversprechend sein.

Formal gelten für eine Initiativbewerbung die gleichen Kriterien, wie für andere Bewerbungsformen auch. Den Unterschied macht hier hauptsächlich die Vorarbeit, denn bei Initiativbewerbungen ist die Recherche im Vorfeld besonders wichtig. Eine Initiativbewerbung ist kein Mittel, das Sie unterschiedslos einsetzen und wie einen Serienbrief an mehrere Unternehmen verschicken sollten. Es kommt hier besonders darauf an, dass Sie herausstreichen,  was Sie an dem gewünschten Arbeitsfeld besonders interessiert  und warum Sie sich speziell bei diesem Unternehmen um eine Anstellung bewerben.

Für die Erstellung Ihrer nächsten Initiativbewerbung finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die ein gutes Anschreiben ausmachen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps zur Gestaltung einer Initiativbewerbung finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Karriere Bibel | Ausführliche Informationen zu allen wichtigen Themen rund um die Initiativbewerbung.

Karriereführer | Ein Interview mit einem Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Rhetorik rund um das Thema Initiativbewerbung.

Job- und Karrieremessen

Einen Überblick erhalten und erste Kontakte knüpfen kann man auf sogenannten Job- bzw. Karrieremessen. Diese finden regelmäßig an unterschiedlichen Standorten in Niedersachsen bzw. Deutschlandweit statt – siehe unten.  

Auf Job- bzw. Karrieremessen präsentieren sich sowohl Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen als auch Hochschulen und Universitäten mit ihren Angeboten. Hier können sich Studieninteressierte, Schulabgänger_innen, Studierende, Absolventen_innen, junge Berufstätige sowie Arbeitssuchende einen Überblick verschaffen, nützliche Informationen für ihre berufliche Planung sammeln und erste Verbindungen knüpfen. Neben der Möglichkeit direkt Fragen zu stellen  und Informationen auszutauschen, bietet eine Job- bzw. Karrieremesse zumeist ein vielfältiges zusätzliches Programmangebot wie Diskussionsrunden, Workshops, Hilfe bei der Optimierung der Bewerbungsunterlagen und vieles mehr.

 

Weiterführende Informationen:

Wann und in welchen Städten die nächsten Jobmessen stattfinden, erfahren Sie unter folgendem Link:

Jobmessen | Ausführliche Informationen zu allen wichtigen Themen rund um die Jobmesse

Jobsuche

Die Jobsuche ist eine zeitaufwändige Beschäftigung. Deshalb ist es ratsam die Suche nach dem richtigen Job zu planen und zu strukturieren.

Entwickeln Sie sich einen Plan, wann Sie Ihre Zeit für die Recherche von Stellenanzeigen, Pflegen von Kontakten und das letztendliche Schreiben von Bewerbungen nutzen wollen. Bevor sie mit der Suche anfangen, machen Sie sich bewusst, welchen Job Sie tatsächlich ausüben möchten. Eine Analyse Ihrer eigenen sowohl fachlichen als auch persönlichen Qualifikationen sowie auch Ihrer Erwartungen an den neuen Job kann die weitere Jobsuche erleichtern.

Für die Recherche von Stellenanzeigen eigenen sich zahlreiche Jobportale im Internet sowie auch die Stellenangebote in Zeitungen. Allerdings ist ein großer Prozentsatz von freien Stellen zumeist nicht ausgeschrieben, weshalb man auf sogenannte Initiativbewerbungen zurückgreifen kann. Siehe dazu „Initiativbewerbung“. 

Zusätzlich kann es hilfreich sein, sich im persönlichen Bekanntenkreis auszutauschen und Umfeld nach Jobmöglichkeiten umzuhören. Außerdem können Sie Bewerberdatenbanken und Jobbörsen von Personalvermittlungsseiten oder der Agentur für Arbeit nutzen. Dort geben Sie Ihren Lebenslauf ein und Personalberater von Unternehmen erhalten die Möglichkeit, Sie dort zu finden und Ihr Profil mit den Anforderungen der freien Stellen abzugleichen.

Tipp: Bei Fragen zur Entscheidungsfindung und zur Profilierung unterstützt Sie übrigens auch der career service der ZSB: Beratung und Kontakt

 

Weiterführende Informationen:

Mögliche Portale für freie Stellenangebote finden Sie unter nachfolgenden Links:

Stellenportal Universität Hildesheim | Hier geht es zu dem Stellenportal des Career Service der Universität Hildesheim.

Bundesagentur für Arbeit | Hier geht es zu der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.

StepStone | Hier geht es zu der Jobbörse von StepStone

Monster | Hier geht es zu der Jobbörse von Monster

Lebenslauf

Neben dem Anschreiben spielt auch der Lebenslauf eine wichtige Rolle, wenn Sie sich auf eine Stelle bewerben. Im Lebenslauf haben Sie die Chance, Ihre im Anschreiben genannten Fähigkeiten und Stärken zu belegen. Ihr Lebenslauf sollte deshalb nicht nur aktuell und vollständig, sondern auch gut strukturiert und gut lesbar sein.

Für die Erstellung Ihres nächsten Lebenslaufes finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die Sie beachten sollten.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps zur Gestaltung eines Lebenslaufes finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Lohnsteuer

Alle Arbeitnehmer_innen, die regelmäßig Gehalt aus nicht selbstständiger Arbeit beziehen, müssen Lohnsteuer zahlen. Die Lohnsteuer wird direkt vom Bruttogehalt abgezogen und ist in der Höhe abhängig von der persönlichen Steuerklasse. Die Steuerklasse ergibt sich aus dem Familienstand oder,  bei berufstätigen Verheirateten,  ggf. durch das Steuerklassen-Splitting. Diese Variante kann bei  Ehepartner_innen günstig sein, wenn diese über deutlich unterschiedliche Einkommen verfügen und sich so eine monatlich günstigere Besteuerung ergibt.

Vielen Arbeitnehmer_innen wird mit Blick auf die tatsächliche Jahressteuerschuld jedoch zu viel Lohnsteuer abgezogen, denn eine Reihe von Ausgaben können nachträglich geltend gemacht, d. h. von der Steuer abgesetzt werden.  Viele nutzen daher die Möglichkeit der Nachberechnung und reichen  jährlich eine freiwillige Lohn- bzw. Einkommensteuererklärung mit den entsprechenden Nachweisen beim Finanzamt ein, um so ggf. überzahlte Beträge zurück zu erhalten.  

 

Weiterführende Informationen:

Hinweise zu verschiedenen Steuerklassen, einen Lohnsteuerrechner und weitere Hinweise finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

BMF Lohn- und Einkommensteuerrechner |Tool zur Berechnung der Lohn- und Einkommensteuer

Steuerklassen |Informationen zu Steuerklassen, Steuerklassenrechner

Oberfinanzdirektion Niedersachsen | Steuermerkblätter und Broschüren rund um das Thema Steuern

Mindestlohn für Studierende - Fragen und Antworten

Am 01. Januar 2015 wurde in Deutschland der Mindestlohn in Höhe von 8,50 € pro Stunde eingeführt. Dies gilt natürlich auch für Studierende, die einer Nebentätigkeit oder einem Praktikum nachgehen.

Doch Vorsicht – bei Praktika gelten zahlreiche Ausnahmen:

  1. Aus Pflichtpraktika, die im Rahmen des Studiums absolviert werden, ergibt sich kein Anspruch auf Mindestlohn, ebenfalls nicht bei Hospitationen.

  2. Bei freiwilligen Praktika besteht kein Anspruch auf Mindestlohn, sofern diese eine kürzere Laufzeit als drei Monate haben.
  3. Freiwillige Praktika, die länger als drei Monate andauern, müssen von Anfang an mit dem Mindestlohn vergütet werden. In der beruflichen Orientierungsphase können Sie beliebig viele freiwillige Praktika mit beliebiger Dauer absolvieren.
  4. Der Mindestlohn wird nur gezahlt, wenn der Praktikumsvertrag nach deutschem Recht vereinbart wurde. Praktika im Ausland können ergo von der Regelung ausgenommen sein.

Kontakt zum Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Wenn das Recht auf Mindestlohn besteht, der oder die Arbeitgeber_in diesen aber nicht zahlen will, können Sie die Mindestlohn-Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter der Nummer +49 30 60280028 kontaktieren.

 

Weiterführende Informationen:

Ausführlichere Antworten auf zahlreiche Fragen zum Thema „Praktikum und Mindestlohn im Studium“ und eine praktische Übersicht, wann Ansprüche auf Zahlungen des Mindestlohns bestehen, finden Sie unter folgendem Link zum Download: Praktikum und Mindestlohn im Studium

Motivationsschreiben

Ob bei der Bewerbung um einen Studienplatz, ein Stipendium oder einen Job: ein Motivationsschreiben wird immer wieder zusätzlich verlangt.

Ähnlich wie im Anschreiben wird auch in einem Motivationsschreiben (die sogenannte „Seite 3“ der Bewerbung) auf die Stärken und die Motivation der Bewerberin bzw. des Bewerbers eingegangen, wobei das Motivationsschreiben durchaus persönlicher gestaltet werden kann. Ein Motivationsschreiben bietet Ihnen die Chance, Ihre Motivation für die Bewerbung auf eine Stelle noch genauer darzustellen. An dieser Stelle können Sie auch noch gezielter auf Ihre Stärken, Qualifikationen und auf besondere Aspekte in Ihrem Lebenslauf eingehen.

Aber Achtung: freiwillig sollte ein Motivationsschreiben nur dann beigefügt werden, wenn der Inhalt einen ausdrücklichen Mehrwert zur Bewerbung darstellt.  Ansonsten reicht die Darstellung der eigenen Motivation im Anschreiben i.d.R. aus.

Für die Erstellung Ihres nächsten Motivationsschreibens  finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die ein gutes Motivationsschreiben ausmachen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps zur Gestaltung eines Motivationsschreibens finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Bewerbung.net | Bewerbungsportal mit Informationen rund um die Bewerbung, Vorstellungsgespräche etc. einschließlich Mustervorlagen

Online-Bewerbung

Mittlerweile wird bei dem Großteil der Stellenangebote eine Online-Bewerbung gefordert. Dabei gibt es verschiedene Wege, über die eine Online-Bewerbung stattfinden kann: Bewerbung per Email, Bewerbung über ein Online-Portal oder die Bewerbung über eine APP.

Diese Art der Bewerbung bietet einigen Komfort, da Zeit und Geld gespart werden kann. Trotzdem sollte auch eine Online-Bewerbung nicht nebenbei geschehen und darüber hinaus gründlich auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft werden.

Für die Erstellung Ihrer nächsten Onlinebewerbung  finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die eine gute Onlinebewerbung ausmachen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps Online-Bewerbung finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Online-Bewerbung | Auf bewerbung.net erhalten Sie einfache Tipps für die erfolgreiche Online-Bewerbung.

Referenzen

Der Unterschied zwischen Referenzen und Arbeitszeugnissen liegt im Wesentlichen darin, dass Referenzen freiwillig ausgestellt werden. Dadurch haben Referenzen einen besonderen Wert und bieten eine Chance, sich positiv abzuheben und die eigene Bewerbung aufzuwerten.  In der Regel werden Referenzen ausgestellt,  wenn ein Unternehmen einen Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin in für eine bestimmte Aufgabe oder eine Position besonders unterstützen und empfehlen möchte.  Referenzen können prinzipiell von jeder Person geschrieben werden, mit der man schon zusammengearbeitet hat und die sich lobend und wohlwollend für einen verbürgt – sie können also auch schon für Berufsanfänger_innen, Studierende, Praktikant_innen etc. ausgestellt werden.

Referenzen beschreiben die Qualifikationen und bisherigen Tätigkeiten einer Person wohlwollend und positiv. Sie sind allgemein gültig und nicht an einen bestimmten Empfänger adressiert oder, wie bei einem Empfehlungsschreiben, nicht auf eine bestimmte Eignung für eine bestimmte Stelle begrenzt.

Am besten wirken Referenzen, wenn sie von Personen verfasst werden, die eine höhere berufliche Position haben und sich als „neutrale“  Fürsprecher_innen eignen. Ungeeignet sind z.B. Verwandte, Freunde und Bekannte.

Sollten Sie Referenzen besitzen, legen Sie diese (bis maximal drei Stück) unbedingt Ihrer Bewerbung bei.

 

Weiterführende Informationen:

KarriereBibel | Hier finden Sie Informationen und Tipps rund um das Thema Referenzen in einer Bewerbung.

Staufenbiel | Tipps und Hinweise für das Anhängen von Referenzen an eine Bewerbung.

Arbeits-ABC | Mit Referenzen in der Bewerbung glänzen.

Telefoninterview

Da Bewerbungsgespräche am Standort des jeweiligen Unternehmens Zeit und Geld kosten, greifen manche Unternehmen auch gerne auf ein Telefoninterview zurück. Ein Telefoninterview eignet sich gut für Unternehmen um schnell einen Eindruck von ihren Bewerbern/Bewerberinnen zu gewinnen. Neben den üblichen Standardfragen, die einen im Bewerbungsgespräch erwarten, werden gerne zusätzlich noch Fragen zum Werdegang und zu eventuellen Lücken im Lebenslauf geklärt.

Ein zeitlich unpassendes Telefoninterview darf, wenn es vorher nicht angekündigt wurde, auch verschoben werden.

Für die Vorbereitung Ihres nächsten Telefoninterviews finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die Sie beachten sollten.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Staufenbiel | Kurze, übersichtliche Informationen rund um das Thema Telefoninterview und auch Videointerview.

Karriereakademie | Rund um das Telefoninterview: Welche Fragen gestellt werden könnten sowie 25 Tipps und Antworten dazu.

Versicherungen

Nach dem Studium und mit dem Einstieg in das Berufsleben beginnt für die meisten die Zeit, sich auch über Versicherungen Gedanken zu machen. Um für sich zu klären, welche Versicherungen zukünftig ratsam wären, ist eine neutrale Beratung bzw. eine gründliche Recherche empfehlenswert.  Bei gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen (bei Arbeitnehmern z.B. die Krankenversicherung) hat  man in der Regel  nur die Wahl zwischen unterschiedlichen Anbietern. Freiwillige Versicherungen sind abhängig von persönlichen Vorlieben und Lebensstiel – z.B. Unfallversicherung, Hausratsversicherung, Bausparversicherung, berufliche Haftpflichtversicherung u.a.m.

Über die für Sie ratsamen Versicherungen können Sie sich von dem BVVB Bundesverband der Versicherungsberater e.V. (kostenpflichtig) oder anderen Anbietern beraten lassen. Dabei sollte man vor allem auf Preis- /Leistungsunterschiede der unterschiedlichen Versicherungsanbieter  achten.

 

Weiterführende Informationen:

Bundesverband der Versicherungsberater | Kostenpflichtige, neutrale und unabhängige Beratung in allen Versicherungsfragen, ohne Verkauf oder Vermittlung von Versicherungen.

Finanztipp | Eine Auflistung von unterschiedlichen Versicherungen mit Relevanzbeurteilung, auch zusammengestellt nach einzelnen Lebenssituationen.

Stiftung Warentest | Eine Auflistung und Einteilung von wichtigen und unwichtigen Versicherungen.

Vorstellungsgespräch

Wenn Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen, haben Sie die erste Hürde schon genommen. Jetzt geht es darum, sich im Gespräch gut darzustellen. Damit dies gelingt, können Sie einige wichtige Punkte beachten. Sie sollten sich sowohl inhaltlich auf das Gespräch vorbereiten, in dem Sie sich beispielsweise gründlich über das Unternehmen informieren, aber auch organisatorisch sollten Sie vorbereitet sein, ihre Anreise zeitlich gut planen, wichtige Unterlagen einpacken, sowie dem Anlass angemessene Kleidung  tragen.

Für die Vorbereitung Ihres nächsten Vorstellungsgesprächs finden Sie hier eine Checkliste und Tipps zu den wichtigsten Punkten, die Sie beachten sollten.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team des career service der Zentralen Studienberatung!

 

Weiterführende Informationen:

Beispiele und Tipps zum Vorstellungsgespräch finden Sie unter anderem unter folgenden Links:

Akademiker Online Bewerbungstrainer | Agentur für Arbeit. Online Bewerbungstrainer für Akademiker, Dauer Online-Kurs ca. 45 min.

Jobbörse StepStone | Kurze, übersichtliche Informationen zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Gehalt o.ä.

Staufenbiel | Informationen und Online-Training für das Vorstellungsgespräch

Young Professional

Young Professionals sind Berufstätige mit akademischem Hintergrund. Diese werden als Young Professional bezeichnet, wenn sie noch am Anfang ihrer Karriere stehen – das heißt erst einige Jahre beruflich tätig sind.  Im Gegensatz zu Absolventen, die direkt von der Uni in den Beruf einsteigen, verfügen Young Professionals bereits über erste Berufserfahrungen.

Zeitarbeit

Zeitarbeit wird auch Arbeitnehmer-Leasing, Arbeitnehmerüberlassung,  Personalleasing, Personalüberlassung, Personalvermittlung oder Leiharbeit  genannt. Dabei fungieren  sogenannte Zeitarbeitsfirmen oder Personaldienstleister zunächst wie normale Arbeitgeber: Sie stellen ein, bezahlen Lohn oder Gehalt mit den üblichen Abgaben u. ä.. Der Unterschied zu anderen Arbeitsverhältnissen besteht darin, dass eine Zeitarbeitsfirma ihr Personal  nicht bei sich im Unternehmen einsetzt, sondern an andere Unternehmen für eine befristete  Zeit verleiht.  Hierbei wird ein Vertrag zwischen dem Leihunternehmen und dem übernehmenden Unternehmen geschlossen, der Kosten, Dauer und Einsatzbereich  regelt. Die Arbeitnehmer_innen bleiben während dieser Überlassungszeit weiter zu gleichbleibenden Bedingungen bei der Zeitarbeitsfirma angestellt.

Diese Form des Arbeitsverhältnisses birgt sowohl Vor- als auch Nachteile in sich.

Vorteile können sein:

Zeitarbeit kann als Brücke für den Berufseinstieg und zur eigenen Orientierung genutzt werden, da man  in unterschiedlichen Unternehmen eingesetzt wird und so viele Erfahrungen sammeln kann.  In der Regel sind die Verträge zwischen Zeitarbeitsfirmen und deren Personal  oft unbefristet, sodass man eine gewisse Absicherung erhalten kann – vor allem wenn man sonst zunächst keine Alternativbeschäftigung in Aussicht hat.

Nachteile können sein:

Zeitarbeitsverträge können binden – es sollte also auf die Kündigungsbedingungen  geachtet werden, falls man die Zeitarbeitsfirma verlassen und zu einem anderen Unternehmen wechseln möchte. In der Regel  erhält man durch Zeitarbeitsfirmen  eine geringere Bezahlung als auf dem Markt üblich – es lohnt daher ein Vergleich.  Wer für eine Zeitarbeitsfirma arbeitet, muss zudem ein hohes Maß an Flexibilität und Unabhängigkeit mitbringen, da nach kurzer Zeit wieder in neue Arbeitseinsätze und Tätigkeiten gewechselt wird.

Wer für eine Zeitarbeitsfirma tätig werden möchte, sollte vorher auf jeden Fall die Vertragsbedingungen gründlich prüfen und die Konditionen unterschiedlicher Anbieter vergleichen.

 

Weiterführende Informationen

Zeitarbeit.de | Allgemeine Informationen über Zeitarbeit

Arbeitsagentur.de | Allgemeine Informationen über Zeitarbeit

Info-Zeitarbeit.de | Zeitarbeits-Portal

Zusatzqualifizierung

In einer Bewerbung sind nicht nur Schulabschlüsse und Arbeitszeugnisse gefragt. Eine wichtige Rolle spielen sogenannte Zusatzqualifikationen, mit denen man sich von anderen Bewerber_innen mit den gleichen Abschlüssen abheben kann.

Zusatzqualifikationen können zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse, ein Führerschein, EDV- Erfahrungen oder ähnliches  sein. Auch Fort- und Weiterbildungen  sowie Zusatzausbildungen, die für das angestrebte Arbeitsfeld von Interesse sein können, können in einer Bewerbung Ausschlag gebend sein. Diese sollten dann in der Bewerbung mit entsprechenden Nachweisen belegt werden.

 

Weiterführende Informationen:

karriereführer.de | Allgemeine Informationen über Zusatzqualifikationen