Entwicklung der Bildikonographie in Wissen vermittelnder Kinder- und Jugendliteratur und Schullehrbüchern des 19. Jahrhunderts: ein Distant Viewing Ansatz

Entwicklung der Bildikonographie in Wissen vermittelnder Kinder- und Jugendliteratur und Schullehrbüchern des 19. Jahrhunderts: ein Distant Viewing Ansatz

Im Rahmen der Digital Humanities erproben Geisteswissenschaftler und Vertreter der digitalen Technologien neue Verfahren der massenhaften Analyse von Texten. Dieses Distant Reading ermöglicht die Extraktion von neuem Wissen aus größeren Text-Kollektionen. Für visuelles Material stehen die Schritte zum Distant Viewing aber noch weitgehend aus, obwohl die Bildverarbeitung im letzten Jahrzehnt erhebliche Fortschritte erzielt hat. So fehlen oft geeignete bildwissenschaftliche Fragestellungen, die sowohl fachwissenschaftlich aufschlussreich sind als auch so detailliert formuliert sind, dass sie sich für digitale Bildanalyse-Verfahren eignen.

Im Forschungsprojekt Distant Viewing bearbeiten die Universität Hildesheim und die Universität Leipzig dieses Feld exemplarisch für Kinder- und Jugend-Literatur des 19. Jahrhunderts.

Projektart
Aufgabenverteilung
  • apl. Prof. Dr. Thomas Mandl
  • Dr. Sebastian Schmideler
  • Wiebke Helm, M.A.
  • Chan Jong Im
Sachbereich/Branche