Gast: Lina Briks
Moderation: Jonas Galm
Link zur Veranstaltung: https://bbb.uni-hildesheim.de/b/jen-tm3-1za-dey
Was machen Übersetzer:innen eigentlich beruflich – und stirbt mit dem Triumphmarsch der AI-Programme gleich eine ganze Berufsgruppe? Wir sprechen mit Lina Briks über Tätigkeitsfelder von Übersetzer:innen. Warum gleichen sich etwa drei deutsche Übersetzungen eines englischen Textes nie genau, und welche Relevanz hat das für uns als Leser:innen? Wie widme ich mich einem literarischen, sachlichen, funktionalen Text in der Absicht, ihn in meine Sprache zu übertragen? Welche (genuin menschlichen wie algorithmisch darstellbaren) Mechanismen wende ich dafür an? Kommt nun bald eine KI und erleichtert Übersetzer:innen (um) ihre Arbeit – oder bleibt das Science Fiction? Das Gespräch kann als Auftakt zum Januar-Talk mit Claudia Hamm verstanden werden, in dem eine dezidiert kritische Position gegenüber generativen Sprachsoftwares in Übersetzungs- und Sprachkontexten beleuchtet wird.
Lina Briks hat in Hamburg, Salerno, Amsterdam und Norwich Klassische Philologie, European Studies, Italianistik sowie Literarische Übersetzung studiert und übersetzt aus dem Englischen, Niederländischen und Italienischen ins Deutsche. Zuletzt erschien der Katalog World Press Photo Award 2024 bei Hatje Cantz (Berlin). Briks leitet Sprach- und Erstorientierungskurse für Geflüchtete und wirkte bereits an verschiedenen Literaturmagazinen, Verlagen und Festivals wie dem PROSANOVA 2O23 in Hildesheim kuratorisch mit.
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