Globale Krisen, nationale Proteste: Die Rolle von social media für Empörungsbewegungen

Globale Krisen, nationale Proteste: Die Rolle von social media für Empörungsbewegungen

Das Projekt geht von der Annahme aus, dass sich Empörung nach finanziellen Brüchen in sozialen Bewegungen ausdrückt. Anlass und Auslöser von Krise und Empörung war der Zusammenbruch der Investment Bank Lehman Brothers, die Immobilienkrisen sowie die im Zuge dessen steigende Überschuldung einzelner Staaten. Als Reaktion auf diese Krisen entstanden Empörungsbewegungen, die den Anschein eines globalen Phänomens transnationalen Protests erweckten.

Methoden und Werkzeuge

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Kneuer, Dr. Saskia Richter

Forschungsfragen
Stellen die Empörungsbewegungen ein globales Phänomen mittransnationaler inhaltlicher Ausrichtung dar, das internationale Lösungen anstrebt?
Oder handelt es sich um gegenläufige Stoßrichtungen, da zwar eine internationale Mobilisierung zu beobachten ist, die Adressaten der Forderungen von Seiten der Empörungsbewegungen aber die nationalen Regierungen sind?
Welche Rolle spielt dabei das Internet? Besteht seine Funktion darin, die Protestbewegung international zu vernetzen, eine Plattform für internationale Lösungen zu debattieren und diese auch global zutransportieren?
Projektart