Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change

 

Der Digitale Wandel hat alle Gesellschafts- und Lebensbereiche durchdrungen. Er ist tiefgreifend und unumkehrbar. Der Begriff bezeichnet einen sowohl kontinuierlich als auch disruptiv verlaufenden Prozess andauernder Transformation. Die Herausforderungen der Digitalisierung bedürfen wissenschaftlicher Antworten. Das Zentrum für Digitalen Wandel (ZfDW) / Center for Digital Change (CfDC) der Stiftung Universität Hildesheim stellt sich daher der Aufgabe, innovative technische Lösungen und Ansätze gesellschaftlicher und kultureller Gestaltung miteinander zu verbinden.

Das Zentrum wird dafür die bereits bestehenden Forschungs-, Lehr- und Transferinitiativen sowie Kooperationen an der Stiftung Universität Hildesheim bündeln, in wirksame Strukturen überführen und die institutionellen Rahmenbedingungen für die drei Aktivitätsfelder Forschung, Lehre und Transfer auf dem Gebiet des Digitalen Wandels kontinuierlich weiterentwickeln. Die Verzahnung dieser Aktivitätsfelder ist für das Selbstverständnis des Zentrums konstitutiv und prägt sein Profil im Umfeld vergleichbarer Institutionen.

Der Gründungsvorstand  

Professor Dr. Ralf Knackstedt  ⋅ Professorin Dr. Marianne Kneuer  ⋅ Professor Dr. Ulrich Heid

 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zuge des Coronavirus, wird die KURZWEIL vorerst weiterhin digital stattfinden. Am 2. Juni 2020 um 18:15 Uhr geht unsere Veranstaltungsreihe KURZWEIL des Zentrums für Digitalen Wandel | Center for Digital Change also in die vierte, nun digitale Runde. Die Teilnahme ist kostenfrei und öffentlich.

Das Thema am 02.06.20 um 18:15 Uhr lautet Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Am Beispiel des Beratungsangebots Your Goal - Your Action. Vortragende ist Frau Sira Möller aus dem Green Office der SUH.

Zugang zur KURZWEIL DIGITAL

Für die Teilnahme sind nur zwei Schritte notwendig:

  1. Besuchen Sie den Link zur Videokonferenz. Derzeit funktioniert das am besten über die Webbrowser Mozilla Firefox und Google Chrome): https://bbb.uni-hildesheim.de/b/bia-a9m-cyy
  2. Geben Sie einen Namen ein

Schon Sie sind bei der digitalen KURZWEIL dabei!

Thema der KURZWEIL DIGITAL

Damit eine breite und kritische Masse Studierender als Akteur_innen für eine nachhaltige Entwicklung agieren kann, benötigt es Unterstützungsangebote an Universitäten. Zum einen, um Engagementbarrieren (wie fehlende Schlüsselkompetenzen/Awareness) abzubauen und zum anderen, um einen leichten und attraktiven Zugang zur Nachhaltigkeitsbildung zu bieten. Im Beratungsangebot Your Goal - Your Action, welches vom Green Office der Universität entwickelt wurde und umgesetzt wird, greifen Nachhaltigkeit als Inhalt und Digitalität als Medium direkt ineinander.

Wie genau das umgesetzt wird und welche Chancen und Herausforderungen sich dabei ergeben, erläutert Sira Möller vom Green Office in dieser Kurzweil. Auch hier wird es wieder Gelgenheit geben, sich mit Fragen und Anmerkungen einzubringen.

Wir freuen uns auf Sie!

Durch die Verbreitung des Coronavirus arbeiten die Mitglieder der Zentrums derzeit mit im Projektteam E-Learning 2020 der Universität, um Informationen, Vorbereitungen und Unterstützungen im Kontext der Digitalen Lehre bereit zu stellen, um die Digitale Lehre im Sommersemester zu unterstützen. Zentrale Informationen dazu finden Sie hier: www.uni-hildesheim.de/e-learning2020/

Der neue Studiengang Digitale Sozialwissenschaften ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Sozialwissenschaften und dem Institut für Informationswissenschaften. Der Studiengang verbindet fundiertes technologischen Wissen mit sozialwissenschaftlichen Kompetenzen und Analysefähigkeiten, die einen kritischen Umgang mit Daten und Informationen ermöglichen. Ausführliche Informationen zum Studiengang, Aufbau des Studium und dergleichen mehr finden Sie hier: www.uni-hildesheim.de/diso/

Zu der aktuellen Thematik existiert im Internet eine Vielzahl an Informationen. Doch bei welchen Informationen handelt es sich um fachlich fundierte Auskünfte und wie erkennen wir sogenannte Falschmeldungen bzw. Fake News?

Das "Projekt Informationskompetenz und Demokratie" stellt Hinweise zum Informationsverhalten zu SARS-CoV-2 bereit.

In dem Artikel erhalten Sie Tipps dazu, wie Sie Informationen zum Coronavirus prüfen und bei der Informationsüberprüfung vorgehen können.

https://informationskompetenz.blog.uni-hildesheim.de/informationsverhalten-zum-coronavirus/

Angesichts der derzeitigen Entwicklungen bietet die Universitätsbibliothek aktuelle Informationen zu ihren unterschiedlichen Diensten an. Hier finden Sie beispielweise Informationen zum neuen Scan-Dienst, zu digitalen Veranstaltung Coffee Lectures und vieles weitere mehr. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert: https://www.uni-hildesheim.de/bibliothek/

Zudem wird die Universitätsbibliothek ab heute, 27.04.20, teilweise wieder geöffnet. Hier finden Sie detaillierte Informationen dazu: https://bibliothek.blog.uni-hildesheim.de/2020/04/27/ab-27-04-2020-teiloeffnung-der-ub/

 

Neuigkeiten aus dem Zentrum für Digitalen Wandel

Nächste KURZWEIL am 07.04.20 um 18:15 -VERANSTALTUNG ENTFÄLLT-

KURZWEIL # 3 am 07.04.20 um 18:15 Uhr

Ort: Leselounge der Universitätsbibliothek

POLITIK IN DER ECHOKAMMER? ANALYSE DER ONLINE-KOMMUNIKATION IM BUNDESTAGSWAHLKAMPF

mit Prof. Dr.  Wolf Schünemann

Am 7. April 2020 um 18:15 Uhr geht die Veranstaltungsreihe KURZWEIL des Zentrums für Digitalen Wandel | Center for Digital Change in die dritte Runde.

Internet-basierte Kommunikationsformen, wie etwa Chatforen und soziale Netzwerke, stehen seit einigen Jahren im Verdacht, die politische Debattenkultur zu beeinträchtigen. Im klaren Kontrast zu optimistischen Szenarien einer Demokratisierung und Verbesserung demokratischer Deliberation durch das Netz erscheinen neue Formen politischer Online-Kommunikation vielfach eher konflikt- als konsensorientiert. In der kritischen Diskussion taucht immer wieder das Bild der Echokammer auf, wonach sich die politische Öffentlichkeit fragmentiere und extreme Ansichten es leichter hätten, sich in Netzwerken Gleichgesinnter zu verstärken. Dies führe zur Polarisierung. In dem Forschungsprojekt „Wahlkampf in (a)sozialen Netzwerken“ (WasN) haben wir uns gefragt, ob das stimmt: Lassen sich Echokammern in Deutschland tatsächlich nachweisen un wie haben sie sich auf den vergangenen Bundestagswahlkampf ausgewirkt? Die Ergebnisse werden in dieser KURZWEIL präsentiert.

Die Teilnahme ist kostenfrei und öffentlich.


Flyer zur Veranstaltung

Leitbild

Die Digitalisierung ist geprägt durch Vernetzung, Ubiquität, Transnationalisierung, Beschleunigung, Synchronizität, Multimodalität und Interaktivität. Diese Funktionsmerkmale und -logiken bedingen, dass Chancen und Risiken des Digitalen Wandels nicht mehr isoliert betrachtet werden können, sondern in ihren komplexen, ambivalenten Wirkungszusammenhängen untersucht werden müssen. Obwohl Kompetenzen in der Entwicklung, Nutzung und Beurteilung digitalisierter Systeme zu zentralen Voraussetzungen in der Arbeitswelt, allen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen bis hin zur Privatsphäre geworden sind, fehlt es an disziplinübergreifenden Erklärungs- und Gestaltungsansätzen.

Die Mitglieder des Zentrums setzen sich zum Ziel, den Digitalen Wandel in einer seiner Komplexität angemessenen Form zu untersuchen. Das Zentrum wird dafür die bereits bestehenden Forschungs-, Lehr- und Transferinitiativen sowie Kooperationen an der SUH bündeln, in wirksame Strukturen überführen und die institutionellen Rahmenbedingungen für die drei Aktivitätsfelder Forschung, Lehre und Transfer auf dem Gebiet des Digitalen Wandels kontinuierlich weiterentwickeln. Die Verzahnung dieser Aktivitätsfelder ist für das Selbstverständnis des Zentrums konstitutiv und prägt sein Profil im Umfeld vergleichbarer Institutionen.

Ohne eine tiefe technische Durchdringung wesentlicher fachlicher Bereiche der Digitalisierung durch die Informatik lässt sich eine fundierte Forschung zu Phänomenen des Digitalen Wandels nicht realisieren. Gleichzeitig müssen Chancen, Risiken und Gestaltungsaufgaben der Digitalisierung in Bezug auf ihre Wechselwirkung mit unterschiedlichen sozialen Systemen betrachtet werden. Die etablierten Untersuchungsgebiete profitieren vom Zentrum durch den Aufbau (digitaler) Vernetzungs- und Transferstrukturen in Form zusätzlicher Impulse zur Vernetzung nach innen und außen und durch einen zielgerichteten Entwicklungsschub.

Weitere Informationen über uns finden Sie hier.

Forschung | Lehre | Transfer

Forschungsschwerpunkt Politik und Internet am Institut für Sozialwissenschaften

Die Mitglieder des Forschungsfokus widmen sich in Forschung und Lehre einem breiten Spektrum netzpolitischer Themen. Ausgangspunkt bilden dabei die Auswirkungen von Internetentwicklung und Digitalisierung auf demokratische Strukturen und Prozesse. Die Untersuchungsfelder reichen von elektronischer Demokratie, elektronischer Verwaltung und Partizipation (E-Government und E-Participation) über die Politik im Netz (Wahlen und Kampagnen, Protest und soziale Bewegungen) bis zur Politik fürs Netz (z.B. Netzneutralität, Datenschutz, Cybersicherheit). All dies erfolgt in der Regel international vergleichend, also zwischen Ländern und Regionen, insbesondere aber auch zwischen Regimetypen (Demokratie-Autokratie-Vergleich). Aus dem Forschungsfokus gehen regelmäßig Publikationen, Tagungen, Vorträge sowie Lehrveranstaltungen hervor.

Unser Forschungsportal

Im Rahmen des Zentrums für Digitalen Wandel (ZfDW) /Center for Digital Change (CfDC) werden alle Projekte der Stiftung Universität Hildesheim ermittelt, die einen Bezug zum Thema Digitalisierung aufweisen. Diese Projekte werden in ein eigenes Portal eingepflegt, damit die Mitglieder der Universität Hildesheim und interessierte Dritte einen Überblick darüber gewinnen können, wer zu welchem Digitalisierungsthema forscht. Ziel ist es, die Initiierung von (fächerübergreifenden) Forschungsprojekten zu erleichtern und die Studierenden auf mögliche Themen für Abschlussarbeiten und Veranstaltungen aufmerksam zu machen.