weiterführende Informationen

Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen rund um die Gender Werkstatt 

  • Informationen zur Förderlinie
  • Literaturempfehlungen 
  • Informationen zu anderen Projekten der GiB- Reihe

Die Förderlinie Geschlechteraspekte im Blick (GiB)

Die Förderrichtlinie „Geschlechteraspekte im Blick“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zielt darauf ab, die systematische Berücksichtigung von Geschlechteraspekten in Forschung und Innovation zu stärken. Denn Forschung, die die Dimension Geschlecht nicht berücksichtigt kann zu unvollständigen oder falschen Ergebnissen führen. Die Richtlinie unterstützt daher innovative Strukturprojekte mit Modellcharakter, die Geschlechteraspekte in Forschungsfragen, -methoden und -inhalte integrieren und strukturell verankern.

Die Förderung erfolgt in zwei Phasen: In der ersten Phase erhielten 36 Vorhaben eine Anschubfinanzierung zur Ausarbeitung eines Strukturaufbaukonzepts. Projekte mit besonders aussichtsreichen Konzepten wurden für die zweite Phase ausgewählt, in der sie über fünf Jahre hinweg eine Förderung für die Umsetzung ihrer Konzepte erhalten. Die Universität Hildesheim hat sich erfolgreich für beide Phasen beworben und befindet sich mt dem Projekt „Gender-Werkstatt“ in der Umsetzungsphase.

Weitere Informationen finden Sie in der BMBF-Bekanntmachung zur Förderrichtlinie oder auf der Seite des DLR Projektträger

weitere Projekte der Förderlinie

Das GiB Netzwerk hat sich in der Konzeptionsphase gegründet und dient der Vernetzung der in der Förderlinie geförderten Projekte. Das Netzwerk organisiert gemeinsam die GiB-AG, um einen kontinuierlichen Wissenstransfer in Fachgesellschaften und Netzwerke zu fördern.

Veranstaltungen einzelner Standorte sind für alle Interessierten aller Standorte geöffnet.

Geschlechterdimensionen im Blick der MINT-Forschung (GeDiMINT)

Projekt der TU Braunschweig am Braunschweiger Zentrum für Gender Studies

Ziel: Die TU Braunschweig setzt sich als Universität mit ganzheitlichem Entwicklungsanspruch das klare Ziel, Geschlechteraspekte als grundständige Dimension in Forschung zu verankern und hierfür Strukturen und Prozesse zu schaffen, die die Wissenschaftler*innen bei diesem Vorhaben unterstützen. Hierbei liegt der Fokus auf der Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen in der ingenieur-, lebens- und naturwissenschaftlichen Forschung. Die entwickelten Maßnahmen und Erkenntnisse sollen bundesweit an andere Hochschulen vermittelt werden; innovative Fallbeispiele aus der TU-Forschung werden an die Plattform Gendered Innovations (Stanford) weitergeleitet.

Das Projekt ist über gedimint(at)tu-braunschweig.de zu erreichen. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden

Geschlecht als Analysekategorie in universitären Forschungs- und Wissenszusammenhängen (GeFoWiss)

Projekt der Universität Paderborn

Ziel: Systematisch Schnittstellen, Wissen und Wissenstransfer zwischen den Technik-, Ingenieur- und Kulturwissenschaften zu schaffen und Geschlechteraspekte fachbasiert-reflektiert über alle Disziplinen hinweg als selbstverständliche Analysekategorie in Forschung und Entwicklung zu etablieren. Langfristige Ziele sind institutionell fest verankerte, fakultätsübergreifende Maßnahmen, die zur Sensibilisierung, Sichtbarmachung und Vernetzung beitragen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden.

Geschlechteraspekte in Forschung und Transfer (Get-iT@TH Köln)

Projekt der TH Köln

Ziel: Mit dem Projektvorhaben Get-iT@TH Köln sollen Geschlechteraspekte in allen Forschungs- und Entwicklungsbereichen und in allen Fakultäten der TH Köln berücksichtigt werden. Das Ziel des Projektes liegt darin, den Einbezug von Geschlechteraspekten in allen Forschungsbereichen der TH Köln zu analysieren, Anknüpfungspunkte herauszuarbeiten und dabei gleichermaßen die personale wie die strukturelle Ebene zu adressieren.

Das Projekt ist über get-it(at)th-koeln.de zu erreichen. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden.

360° - Geschlecht in der Forschung (GinF)

Projekt der Universität Hamburg

Ziel: Das Projekt 360° - Geschlecht in der Forschung der hochschulübergreifenden Einrichtungen Zentrum Gender & Diversity (ZGD) und Hamburg Research Academy (HRA) unterstützt Wissenschaftler:innen und Mitarbeiter:innen im Wissenschaftsmanagement an zehn Hamburger Hochschulen darin, Geschlechteraspekte in die Forschung zu integrieren. Hierfür entwickelt es Maßnahmen und erprobt sie mit Pilotinitiativen. Die Maßnahmen behandeln Geschlechteraspekte in Drittmittelanträgen, in fachspezifischen und interdisziplinären Forschungsvorhaben, in Transfer- und Gründungsvorhaben und in der Wissenschaftskommunikation. Sie unterstützen die Relevanzprüfung und Reflexion im gesamten Forschungs- und Gründungsprozess.

Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden.

Geschlechterpotentiale nutzen – Gesellschaft verändern (GENIAL-forschen+)

Projekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Ziel: Das Projekt GENIAL-forschen+ konzentriert sich darauf, die Geschlechterdimensionen in Forschung und Entwicklung an der Universität Bamberg zu stärken und multidisziplinär weiter zu etablieren. Durch die Gründung des Zentrums für Geschlechtersensible Forschung (ZGF) sollen vorhandene Kompetenzen gebündelt und erweitert werden. Zielgruppen sind interne Forschende, vor allem Nachwuchswissenschaftler*innen, sowie externe Partner*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, die von den gewonnenen Erkenntnissen profitieren können.

Das Projekt ist über genial(at)uni-bamberg.de zu erreichen. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden.

IMPlementing Gender AspeCTs in Research (IMPACT)

Projekt der Universität zu Köln

Ziel: Ziel des Projekts "UoC IMPACT / University of Cologne – IMPlementing Gender AspeCTs in Research" ist die konsequente Einbindung intersektionaler Geschlechterperspektiven in die Forschung und zwar in allen Fachrichtungen und Disziplinen der Universität zu Köln. Dazu werden Strukturen, die verschiedenen Fächerkulturen kontinuierlich sensibilisieren und nachhaltig in der Gestaltung von Forschungsfragen fördern. Durch Vernetzung, Beratung und fachspezifische Angebote wie Veranstaltungen und Fellowships gewährleisten wir einen inhaltlichen Fachbezug und können so niederschwellig auf die unterschiedlichen Forschungszugänge der Fachdisziplinen eingehen.

Das Projekt ist über gender-impact(at)uni-koeln.de zu erreichen. 

Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden

Gender - Offensive - Forschung Early Career Researchers im Blick (GO Forschung)

Projekt der Universität Bayreuth

Ziel: Das Strukturentwicklungskonzept „GO Forschung (Gender - Offensive - Forschung)“ verfolgt das Ziel, die Berücksichtigung von Geschlechteraspekten in der Forschung in allen Bereichen der Universität Bayreuth als Qualitätsmerkmal und Querschnittsthema zu installieren und die Relevanzprüfung als Standard exzellenter Forschung zu konsolidieren. Mit fünf zielgruppenspezifischen Einzelmaßnahmen und einer gesamtstrategischen Zielsetzung verfolgen wir mit „GO Forschung“ nachhaltig unsere Vision einer veränderten, gleichberechtigten und diskriminierungsfreien Hochschul- und Wissenschaftskultur.

Das Projekt ist über go-forschung(at)uni-bayreuth.de zu erreichen. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden.

Zukunftskonzept für eine geschlechtersensible Forschung an der UMR (EnRich)

Projekt der Philipps-Universität Marburg unter Beteiligung der Ethikkommisson des FB Medizin und des Koordinierungszentrums für klinische Studien, der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie des Zentrums für Gender Studies

Ziel: Gesamtziel ist es, eine nachhaltige Infrastruktur für eine geschlechtersensible Forschung beginnend bei den Fachbereichen mit bereits vorhandener Ethikkommission zu etablieren. Dies beinhaltet, die fachliche Beratungsqualität bezüglich Geschlechtersensibilität und Diversität zu erhöhen und die Maßnahmen auch in die projektierte universitätsweite Ethikkommission zu implementieren. Langfristig werden Kenntnisse und Expertisen zu Geschlechter- und Diversitätsaspekten im gesamten Forschungsprozess inneruniversitär gestärkt und ausgebaut und in die fachliche Qualifikation der Lehrenden, Promovierenden und PostDoc’s übertragen.

Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden.

Verbundvorhaben: Umsetzung Inklusiver Exzellenz in der Medizin (InkE )

Projekt der Universität Greifswald und Universitätsmedizin Greifswald

Ziel: Es ist das Hauptanliegen unseres Vorhabens einen Kulturwandel der Forschungspraxis der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) anzuregen und zu verstetigen, der sich an Inklusivität, Diversität und wissenschaftlicher Exzellenz orientiert. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die UMG und die Universität Greifswald (UG) im Verbund und durch interdisziplinäre Zusammenarbeit innovative Ansätze zur Beratung und Weiterbildung von Forschenden besonders der frühen, aber auch fortgeschrittenen Karrierephase, Wissenschaftskommunikation und Datenmodellierung entwickeln. Diese Maßnahmen sollen systematisch evaluiert und weiterentwickelt und im weiteren Verlauf auf benachbarte Wissenschaftsdisziplinen der UG ausgeweitet werden.

Das Projekt ist über inke-projekt(at)uni-greifswald.de zu erreichen. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden.

Gender in Focus – Etablierung nachhaltiger Strukturen zur systematischen Berücksichtigung von Gender- und Geschlechteraspekten in der Forschung an der Universität Jena

Projekt der Universität Jena

Ziel: Systematische Berücksichtigung von Geschlechter- und Genderaspekten im Forschungsprozess in drei Handlungsfeldern: Policy, Awareness und Support. Strukturell wird ein nachhaltiges Organisations- und Managementmodell mit einer forschungsstrategischen Leitlinie etabliert. Forschende sollen für die mögliche Relevanz von Geschlechter- und Genderaspekten in ihrer Forschung sensibilisiert und mit bereits erfahrenen Forschenden vernetzt werden. Herausragende Personen mit besonderer themenbezogener Expertise werden zu Multiplikator:innen (GiF-Botschafter:innen) und wirken über eine bereits etablierte Forschungsstruktur in den Profillinien LIGHT, LIFE und LIBERTY in die gesamte Breite der Fächer und Fakultäten. Ergänzt wird dieser Pool durch GiF-Expert:innen, diese verfügen über besondere inhaltliche und methodische Kompetenzen zur Integration von Geschlechter- und Genderaspekten in Forschungsvorhaben. Zudem werden die Mitarbeiter:innen aus den forschungsunterstützenden Einrichtungen zur Entwicklung einer nachhaltigen Forschungsberatung und -unterstützung in diesem Themenbereich geschult.

Das Projekt ist über gib(at)uni-jena.de zu erreichen. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden

Gender in Applied Research & Development (GARD)

Projekt der Fachhochschule Kiel

Ziel: GARD leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, die Einbeziehung der Gender-Perspektive in der angewandten Forschung und Entwicklung zu fördern, Gender Bias in der angewandten Forschung zu reduzieren, bessere Ergebnisse zu erhalten und die Hochschule als Ort der Innovationen zu stärken. Um die Genderrelevanzprüfung als Routineverfahren in der FH Kiel zu etablieren, umfassen die Maßnahmen sowohl Präsenz- als auch virtuelle Bausteine. Diese beinhalten die Weiterbildung der Genderkompetenz der Forschenden aus allen Fachbereichen bzw. den sechs Forschungsschwerpunkten, das Bereitstellen von Informationsmaterialien, das Angebot von Beratungsleistungen, die Initiierung von Wissenstransfer auch in die Wirtschaft/ forschende Unternehmen hinein sowie die Förderung von Netzwerkbildung.

Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Projektes zu finden.

Literaturempfehlungen

Wir stellen Ihnen an dieser Stelle ausgewählte Literaturempfehlungen rund um Genderaspekte in der Forschung zur Vergügung.
 

In unserer öffentlich zugänglichen Zotero-Bibliothek finden Sie:

  • eine kurartierte Auswahl zentraler Literatur für die Gender-Werkstatt

  • sowie ergänzende Empfehlungen zu Geschlechterforschung, Intersektionalität, Methodik u. v. m.

Durchsuchbar und direkt nutzbar – ganz ohne Login.

Kontakt & Feedback:
Vorschläge zur Bibliothek? Schreiben Sie uns gern an:
gender-werkstatt(at)uni-hildesheim.de

Fragen zu Zotero können auch an die Universitätsbibliothek gerichtet werden. Eine Anleitung ist hier zu finden.

Tipp: Die Zotero-Literatur kann nach Schlagwörtern gefiltert, als PDF exportiert oder in eigene Projekte übernommen werden.

 

 

Kontakt

Bei Fragen, Rückmeldungen und Wünschen zu unserem Programm kontaktieren Sie uns gerne unter

gender-werkstatt[at]uni-hildesheim.de

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