2020

Aktuelle Veranstaltungen

5 Jahre ZBI - Blick zurück und nach vorn

Datum: 29. Januar, 16-18 Uhr

Ort: Hauptcampus Forum/Atrium, Stiftung Universität Hildesheim

Vor fünf Jahren hat das Zentrum für Bildungsintegration - Diversity und Demokratie in Migrationsgesellschaften (ZBI) mit der Förderung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur seine Arbeit aufgenommen. Durch Forschung, Lehre und Transfer konnten seither wichtige Impulse für die Erforschung und Gestaltung der deutschen Migrationsgesellschaft gegeben werden. 

Wegbegleiter*innen und interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, gemeinsam einen Blick auf die letzten fünf Jahre und in die Zukunft zu richten. Wir freuen uns, Sie auf dem Hauptcampus im neuen FORUM zu begrüßen.

Interdisciplinary Symposium - External and internal variables influencing (language) learning processes

Datum: 17. Januar, 10-17:30 Uhr (Conference Dinner 18:30 Uhr)

Ort: Aula, Hohes Haus, Kulturcampus Domäne Marienburg, Stiftung Universität Hildesheim

Mitte Januar findet das interdisziplinäre internationale Symposium "External and internal variables influencing (language) learning processes" mit vielen einschlägigen Vorträgen zum Thema Mehrsprachigkeit statt.

Das Symposium wird vom Institut für englische Sprache und Literatur, dem Institut für Psychologie und dem Institut für Soziologie veranstaltet.

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Ethiken des Kuratierens / Ethics of Curating

Internationales Symposium

Datum: 31. Januar - 2. Februar 2020 an der Stiftung Universität Hildesheim

Organisation: Johannes Ismaiel-Wendt und Fiona McGovern

In den aktuellen Diskussionen um das Kuratieren sind ethische Aspekte allgegenwärtig. Sie spielen im Zusammenhang mit der vom International Council of Museums vorgeschlagenen Neudefinition des Museums eine ebenso zentrale Rolle wie mit dem Kuratieren von Großausstellungen durch nicht-westliche Kollektive oder dem von Bénédicte Savoy und Felwine Saar 2018 im Auftrag des französischen Staates verfassten Restitutionsbericht. Wie sieht ein angemessener Umgang mit den auch hierzulande lauter werdenden Forderungen aus, nicht rechtmässig erworbene Museumsstücke an ihre Ursprungsländer bzw. -kulturen zurück zu geben? Wo verlaufen ethische Grenzen dessen, was von wem in Ausstellungen gezeigt oder digitalisiert für alle zugänglich gemacht werden kann? In welchem Verhältnis stehen heute kuratorischer Aktivismus bzw. Kuratieren im „off space“ und in etablierten, öffentlich geförderten Kulturinstitutionen? Welche Rolle spielen Aspekte von Sorge und Nachhaltigkeit in aktuellen kuratorischen Ansätzen? Und wer trägt Verantwortung?

Das Symposium versucht diese Fragen unter der Überschrift „Ethiken des Kuratierens“ durch Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven zu bündeln und sucht nach möglichen Antworten. Internationale Gäste und Akteur*innen aus Feldern der Wissenschaft, Bildenden Kunst, Musik, Museumswesen und politisch-sozialen Bewegung erörtern und diskutieren kritisch Fragen der Ethik in Bezug auf kuratorische Entscheidungsprozesse und Ausstellungspraxen aus interdisziplinärer, theoretischer, praktischer sowie künstlerischer Perspektive – teils durch direkte Anwendung. In Vorträgen, Diskussionsrunden, Filmscreenings, Workshops werden folgende Themen bearbeitet: „Codes of Ethics and Curating Manifestos“, „Structural Exclusions“, „To Queer, to intervene, to decolonize“, „Restitution and (more than) Mediation“, „Curating Sound“, „Ethics of Digital Curating“, „Curating, Caring, Sustainability“.

Mit: Eva Birkenstock, Ulrike Bergermann, Dagmar Brunow, Thomas Burkhalter, Nora Brünger, Diversity Arts Culture Berlin, Michael Fuhr und Matthias Lewy, Ayşe Gülec, Agnieszka Habraschka, Fatima Hellberg, Claudia Höhl, Elke Krasny, Julia Wissert und Sonja Laaser, Nora Landkammer, Elisa Liepsch und Julian Warner, Olle Lundin/Queering the Collections, Carla J. Maier, Carmen Mörsch, Pedro Oliveira, Sophia Prinz, ruangrupa, Nadiah Riebensahm, Aurora Rodono` und Nanette Snoep, Mona Schieren, Andi Schoon, Nora Sternfeld, The Canine Condition, Ingo Zechner und dem Workshop Team Ipek Burcak, Isabel Paehr, Johanna Schaffer, nicole oec, Cilian Woywod uvm.

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