2016

Summer School
STIFTUNG UNIVERSITÄT HILDESHEIM
Bühler Campus / Lübecker Str. 1, 31141 Hildesheim / 25 to 29 July 2016

Due to their relevance for contemporary developments in our society, the topics multilingualism and diversity are of great research importance in both higher education and daily interaction. This conference workshop aims to present, discuss, and look further into the latest international research about these topics. The Summer School: Multilingualism and Diversity Education invites international speakers to enter into a dialogue with students, graduate students, and researchers.

The conference workshop Multilingualism and Diversity Education is a great opportunity for graduate linguists and PhD students to meet their peers, share their work, and further their appreciation for linguistics and language-related
studies.

The conference languages will be English and German.

Certificate of Bilingual Teaching and Learning: The Summer School is registered as one of the Wahlpfl icht options for the master module of the certificate.

Program Flyer

In Cooperation with

  • Institut für deutsche Sprache und Literatur
  • Institut für englische Sprache und Literatur
  • Institut für Interkulturelle Kommunikation und Institut für Psychologie

Contact

Stiftung Universität Hildesheim
Zentrum für Bildungsintegration
Focal Point Multilingualism

Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB),
Abt. 2: Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Organizational team:

Prof. Dr. Elke Montanari, Barbara Graßer, Lilia Tschudinovski, Annika Wolfram

Mail: multidiv@uni-hildesheim.de

4. Diversity Tag

Podiumsdiskussion: Grenzen der Integration. Wessen Grenzen? Wessen Integration?

Im Rahmen des Philosophischen Kolloquiums „(Sich) Grenzen aussetzen“ des Instituts für Philosophie

Organisation: Zentrum für Bildungsintegration – Diversity & Demokratie in Migrationsgesellschaften

 

Am Donnerstag, 23. Juni 2016, 18.00 – 20.00 Uhr

im Audimax / Hauptcampus, Universitätsplatz 1 / 31141 Hildesheim

Der Begriff der Integration steht ungebrochen im Mittelpunkt von kontroversen politischen und wissenschaftlichen Debatten in der deutschen Migrationsgesellschaft. Während das Konzept der Integration für die einen ein Garant zur Legitimation von Anpassungsforderungen an Einwanderer_innen darstellt, betrachten es andere als Disziplinierungskonzept mit exklusiven Folgen. Sie monieren, dass durch den Integrationsbegriff und die mit ihm einhergehenden Unterscheidungspraxen Grenzen gezogen werden:  Grenzen zwischen „Wir“ und „Ihr“, den Einheimischen und den Migrant_innen, den Zugehörigen und Nicht-Zugehörigen, den Integrierten und Nicht-Integrierten. Dabei müsste es doch eigentlich darum gehen, diese Grenzen überschreitbar zu machen, sie aufzuweichen oder sogar ganz zum Verschwinden zu bringen. Angesichts der zunehmenden Ausdifferenzierung heutiger Gesellschaften sind ethnokulturelle Identitäten ohnehin nur Teilaspekte einer multidimensionalen Diversität unserer Gesellschaft.  Wenn man Integration zudem als Kulturprozess auf Gegenseitigkeit und die Herstellung von Teilhabe versteht, ist zu fragen, welcher Beitrag von den vermeintlich „Einheimischen“ erwartet werden darf.

Prof. Dr. Annette Treibel

hat sich dieser Frage in ihrem Buch „Integriert Euch! Plädoyer für ein selbstbewusstes Einwanderungsland“ (2015) zugewendet. Entlang ihrer Thesen wollen wir ausloten und diskutieren, welche Grenzen im Integrationsdiskurs gezogen werden und wie diese ggf. überwunden werden können.

Prof. Dr. Riem Spielhaus

kommentiert die Integrationsdebatte aus der Perspektive einer Islamwissenschaftlerin und fragt, weshalb der Islam häufig als Grenze der Integration markiert wird.

Moderation: Prof. Dr. Viola B. Georgi

ONLINE-Flyer

KONFERENZ 2016: Nach der Flucht – Bildungspartizipation neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher

Die Flüchtlingsbewegung hält Europa in Atem. Mehr als eine Millionen Menschen suchen derzeit in Deutschland Schutz vor Krieg, Armut und Verfolgung. Schätzungen gehen davon aus, dass knapp die Hälfte der Menschen, die derzeit nach Deutschland zuwandern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind. Sie müssen nicht nur untergebracht und versorgt werden, ihnen ist auch eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Dabei spielt die Frage der Integration durch Bildung eine Schlüsselrolle.

Die Integration der jungen Geflüchteten entsprechend ihrer Altersgruppen, Bildungsetappen und Bildungsvoraussetzungen in die jeweiligen Bildungsinstitutionen verläuft noch nicht zufriedenstellend. Bemängelt werden u.a. begrenzte schulische Ressourcen, unterschiedliche Beschulungsmodelle für Neuzugewanderte in den Bundesländern, fehlende Konzepte und Bildungsmaterialien sowie akuter Lehrkräftemangel. Kindertageseinrichtungen fordern zudem psychologische Beratung und Dolmetscherdienste. Hochschulen, die sich darum bemühen, Geflüchteten Zugänge zum Studium zu eröffnen, ringen mit bürokratischen Barrieren.

Die Konferenz zielt darauf, bisherige Bedarfsanalysen, Strategien und Modelle zur Bildungspartizipation geflüchteter Kinder und Jugendlicher interdisziplinär zusammenzuführen. Ausgangspunkt ist eine Bestandsaufnahme der Bildungssituation von der Kita bis zur Hochschule. Im Dialog von wissenschaftlichen, bildungspolitischen und bildungspraktischen Perspektiven soll ausgelotet werden, welche Weichenstellungen in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern erforderlich sind, um das Recht auf Bildung, insbesondere für diese Gruppe junger Menschen, einzulösen.

Die Konferenz richtet sich an Akteure und Akteurinnen aus Wissenschaft, Bildungspolitik und pädagogischer Praxis sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

Programm

Veranstaltungsort:

Stiftung Universität Hildesheim, Audimax / Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim

Organisation :

Zentrum für Bildungsintegration:

Diversity und Demokratie in Migrationsgesellschaften

Stiftung Universität Hildesheim

Schulbuchstudie Migration und Integration

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz und für die KultusministerkonferenzMinisterin Sylvia Löhrmann laden zur Diskussion der „Schulbuchstudie Migration und Integration“ ein. Bundeskanzleramt Willy-Brandt-Straße 1 10557 Berlin

Im März dieses Jahres wurde die „Schulbuchstudie Migration und Integration“ vorgestellt. Erarbeitet hat diese Studie das Georg-Eckert-Institut (GEI) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Bildungsintegration an der Stiftung Universität Hildesheim für die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Die Schulbuchstudie liefert eine Analyse zur Darstellung von Migration und Integration in aktuell zugelassenen Schulbüchern der
gesellschaftswissenschaftlichen Fächer.

Schulbücher vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern auch Werte und Normen. Sie thematisieren Aspekte wie Anerkennung und Teilhabe und können zu einem reflektierten und positiven Umgang mit Vielfalt beitragen. Die  Ergebnisse und Empfehlungen der Studie sowie ihre Umsetzungsmöglichkeiten sollen auf einer Tagung am 13. Januar 2016 mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bildungsverwaltungen, Schulen, Lehrkräften, Wissenschaft und Schulbuchverlagen diskutiert werden.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, und für die Kultusministerkonferenz Ministerin Sylvia Löhrmann laden zur Diskussion der „Schulbuchstudie Migration und Integration“ ein.

Zum Online-Flyer

Von links nach rechts: Prof. Dr. Viola B. Georgi (ZBI), Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann, Staatsministerin Aydan Özoğuz, Dr. Marcus Otto (GEI), Dr. Inga Niehaus (GEI)  (c) Kathrin Harms  

Expertenkonsultation

Nationale Konsultation (Deutschland): Dimension of Religions and Non-religious Convictions within Intercultural Education

Das Ziel der Publikation des Europarats „Signposts – Policy and practice for teaching about religions and non-religious world views in intercultural education” ist, die Verwirklichung einer Empfehlung des Ministerkomitees von 2008 voranzubringen: „Dimension of religions and non-religious convictions within intercultural education.” Das Dokument ist in erster Linie für die Lehrerbildung, für Lehrkräfte, Schulen und für politische Entscheidungsträger geschrieben. Es enthält Vorschläge, wie mit Schlüsselfragen bei der Behandlung von Religionen und nicht-religiösen Weltanschauungen in staatlich finanzierten Schulen im Rahmen einer breiten ‚interkulturellen‘ Bildung innerhalb der spezifischen Länder umgegangen werden kann.
Die eintägige nationale Konsultation, die am 13. November an der Stiftung Universität Hildesheim stattgefunden hat, hat folgende Zielsetzungen:
–    Vorstellung von Signposts (Wegweiser), seines Kontexts und seiner Hauptelemente
–    Verbindung von Signposts (Wegweiser) mit dem nationalen Kontext
–    Identifizierung von Bereichen und Initiativen zur Umsetzung unter Einbeziehung von für die
Fragestellung zuständigen Institutionen.
Jede nationale Konsultation wird von einer Arbeitsgruppe vorbereitet, die sich aus Experten und Expertinnen des Europarates, des Europäischen Wergeland Zentrums, der Coordinating Group on Religion in Education in Europe CoGREE und den jeweiligen nationalen Organisatoren zusammensetzt. Die nationale Konsultation für Deutschland wird vom Zentrum für Bildungsintegration (ZBI) der Stiftung Universität Hildesheim ausgerichtet.