Übersicht Transfer

Das Zentrum für Bildungsintegration fördert den Wissenstransfer in die Bildungspraxis und Bildungspolitik. Mit den Transferprojekten und Kooperationen mit vielfältigen gesellschaftlichen Akteur*innen trägt es neben Forschung und Lehre zur "Third Mission" der Stiftung Universität Hildesheim bei.

Guten Morgen, Abendland! Europa ist mehr. Historische Diversity-Planspiele

Das ZBI berät LIFE e.V. bei der Entwicklung von Planspielen in dem Projekt „Guten Morgen, Abendland! Europa ist mehr“ (2020-2024). Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Es knüpft an das erfolgreich von LIFE e.V. entwickelte Diversity-Planspiel "TOLEDO to do" an und hat zum Ziel, weitere diversitätsbasierte, rassismuskritische historische Diversity Planspiel-Materialien für Schule und Jugendbildung bereitzustellen. Mehr erfahren ...

Arriving - Geschichten vom Ankommen

Ein Bewohner und eine Schülerin von Cambridge halten Gegenstände in die Kamera, die an ihr Ankommen erinnern. Auszug aus dem Storybook Arriving.

Das ZBI kooperiert mit der Anglia Ruskin University in Cambridge (UK) und tauscht sich zu Modellprojekten im Themenkomplex Migration und Integration bzw. soziale Inklusion aus. Das im Rahmen des Being Human Festivals 2019 in einer Ausstellung vorgestellte Erzählprojekt "Arriving" wird derzeit auf verschiedene Kontexte im sozialen und Bildungsbereich übertragen und soll auch auf internationaler Ebene Anwendung finden. Mehr erfahren ...

Foto: Julia Johnson I www.lensculture.com/julia-johnson

Bildungsteilhabe von Sinti & Roma

Gegenwärtig kann Antiziganismus als Diskriminierungsstruktur gelten, die Bildungschancen und -möglichkeiten auf unterschiedliche Weise negativ beeinflusst. Antiziganistische Diskriminierung trifft in Deutschland sowohl deutsche Staatsbürger_innen ohne Migrationsgeschichte, als auch deutsche Staatsbürger_innen mit Migrationsgeschichte und Staatsbürger_innen anderer EU- und Nicht-EU-Länder.

Kritik an diesen Verhältnissen sowohl auf struktureller Ebene, als auch in unzähligen Einzelfällen ist bis in die 1980er Jahre beinahe ausschließlich durch Selbstorganisationen von Sinti und Roma, sowie durch einzelne persönlich Betroffene geübt worden. Seitdem hat es immer wieder vereinzelte Kritiken im akademischen wie im politischen Bereich gegeben, wobei auch hier die Kritik und das Engagement der Selbstorganisationen als zentral einzustufen ist. Das ZBI leistete einen Beitrag zur Erforschung und Kritik des Antiziganismus und führte Transferprojekte zur Förderung der (Bildungs-)Integration von Angehörigen der Sinti und Roma durch. Mehr erfahren ...