Diskriminierung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund: Lehrerin erzielt Teilerfolg mit Klage gegen Diskriminierung

Donnerstag, 26. September 2013 um 16:53 Uhr

DEUTSCHE PRESSEAGENTUR DPA über Diskriminierungserfahrungen von Lehrern

Das Land Niedersachsen bemüht sich verstärkt um Lehrkräfte mit Migrationshintergrund. Doch welche Erfahrungen machen die Lehrkräfte mit Rassismus und Diskriminierung im Schulalltag? Marco Evers berichtet für die DEUTSCHE PRESSEAGENTUR DPA über eine Lehrerin aus Aserbaidschan, die vor dem Verwaltungsgericht geklagt hat.

Etliche der befragten Lehrer fühlen sich „aufgrund von Herkunft, Akzent oder islamischer Religionszugehörigkeit diskriminiert", sagt Erziehungswissenschaftlerin Dr. Lisanne Ackermann vom Zentrum für Bildungsintegration der Universität Hildesheim der DPA. In einer Studie haben die Forscher das Selbstverständnis und die schulische Integration von Lehrern mit Migrationshintergrund untersucht.

„Lehrerin erzielt Teilerfolg mit Klage gegen Diskriminierung", DPA, 26.09.2013 (mit Studienergebnissen)

u.a. erschienen in: „Kein Rassismus in der Schule, Diskriminierung: Teilerfolg für aserbaidschanische Lehrerin, die sich wegen Herkunft schlecht benotet sieht", taz die tageszeitung, 27.09.2013 (print und online)

Kontakt zu Forschern, Schulen und Lehramtsstudenten mit Migrationshintergrund über die Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)