Projekte: Forschung & Praxis

Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Räumen

Migrations- und Integrationsforschung in Deutschland war bislang überwiegend auf Großstädte ausgerichtet. Das Forschungsverbundprojekt untersucht mittels vergleichender qualitativer aber auch quantitativer Methoden folgende Forschungsfragen in jeweils zwei ländlichen Landkreisen in den Bundesländern Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen: „Welche Integrationspotenziale bieten ländliche Räume, und wie können sie durch lokale Integrationspolitik gefördert werden?“, „Welche Chancen ergeben sich daraus für die ländliche Entwicklung?“ und „Wie werden diese Potenziale von Geflüchteten wahrgenommen, und welche Rolle spielt dafür zivilgesellschaftliches Engagement?“

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"Zwei Welten? Integrationspolitik in Stadt und Land."

Das Projekt „Zwei Welten? Integrationspolitik in Stadt und Land“zielt darauf ab, in rund 100 Kommunen den institutionellen Wandel bzw. Veränderungen integrationspolitischer Strukturen ab 2015 vergleichend zu analysieren und zu erklären. Das Projekt strebt insbesondere einen Vergleich von strukturschwachen und strukturstarken Kommunen in ländlichen wie in städtischen Gebieten an. Dabei wird auch die Rolle der zivilgesellschaftlichen Akteure und ihre Zusammenarbeit mit den kommunalen Verwaltungen untersucht. 

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When Mayors Make Migration Policy - 

Der Einfluss transnationaler Städtenetzwerke auf EU Migrationspolitik

Das internationale Projekt "When Mayors make Migration Policy" evaluiert den Einfluss von Städtenetzwerken auf die Migrationspolitik in der Europäischen Union, um Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis zu entwickeln. Netzwerkaktivitäten (u. a.) von Eurocities und dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas werden analysiert sowie das Handeln einzelner Städte, wie Athen, Barcelona, München, Breslau, Leeds, Ljubljana, Palermo, Wien, Ghent und Amsterdam. Durch die Brisanz des Themas und seine hochinnovative Forschungsperspektive wird dieses Projekt dazu beitragen, ein neues Selbstverständnis von europäischen Städten in Migrationsfragen aufzudecken und zu verstehen. 

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SOLDISK – Solidaritätsdiskurse in Krisen: Analyse und Erklärung von Solidaritätsvorstellungen in Migrationskontexten

Der interdisziplinäre Forschungsverbund geht der Frage nach, welche individuellen Vorstellungen politische Entscheidungsträger und soziale Akteure von Solidarität haben. Lassen sich in der Kommunikation über Solidarität gegenüber EU-Binnenmigration und Fluchtmigration auf politischer, sozialer und individueller Ebene Muster erkennen, die entweder auf Solidarisierung oder Entsolidarisierung hinweisen oder ob Solidaritätsdiskurse vielfältiger werden? Wie belastbar ist das Solidargefüge und wie könnte eine Kommunikationsstrategie aussehen, die Entsolidarisierungseffekte verringert? Der Mehrebenenansatz (politische, soziale und individuelle Ebene) lässt Einsichten erwarten, die über die bisher dominierenden punktuellen Einsichten einzelner Akteure hinausgehen.

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Kontakt

Prof. Dr. Hannes Schammann

hannes.schammann(at)uni-hildesheim.de

 

Institut für Sozialwissenschaften