VerAn - Vernetzung der Anerkennungsberatung für ein Hochschulstudium

Was ist „VerAn“?

Unser Hochschulprojekt leistet Aufbau- und Entwicklungsarbeit, um die vielfältigen Beratungsangebote zur Anerkennung ausländischer Studienleistungen institutionenübergreifend miteinander zu vernetzen. Ziel ist es, Menschen mit im Ausland erworbenen Studienleistungen schneller und zielgerichteter zu einem in Deutschland anerkannten Hochschulabschluss zu führen.

Was bietet "VerAn"?

Wir möchten akademische und berufliche Beratungsstellen bei der Integration von ausländischen Akademiker*innen in den Arbeitsmarkt unterstützen. Unser Bestreben ist, für mehr Übersicht und Transparenz in dem komplexen Gesamtprozess der Beratungsschritte zu sorgen: von der Erstberatung zu beruflichen Chancen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen hin zu einem möglichst ausbildungsadäquaten (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben.

An wen richtet sich "VerAn"?

Mit unserem Projekt unterstützen wir hochschulinterne und hochschulexterne Beratungseinrichtungen.

Dazu zählen unter anderem:

  • Akademisches Auslandsamt/International Office
  • Fachstudienberatung
  • Prüfungs- und Immatrikulationsamt
  • Zentrale Studienberatung
  • Agentur für Arbeit
  • Jobcenter
  • Industrie- und Handelskammer
  • Volkshochschule
  • Sonstige Bildungs- und Beratungseinrichtungen in der Weiterbildung
  • Kommunale und ehrenamtliche Integrationshelfer

Darüber hinaus wollen wir mit „VerAn“ auch ratsuchende Migrant*innen ansprechen – mit dem klaren Nutzen, Umwege für sie zu vermeiden sowie ihre Zeit und Mittel effizient einzusetzen.

Projektmaßnahmen

  • Vernetzung der bestehenden Beratungsangebote in der Region
  • Aufbau eines Wissensmanagements mit Integration der verschiedenen Wissensformen
  • Entwicklung und Erprobung eines Laufzettels über den Gesamtprozess der Anerkennung akademischer Abschlüsse und Leistungen
  • Information, Fortbildung und Unterstützung des Beratungspersonals sowie der Lehrenden
  • Öffentlichkeitsarbeit und Ansprache der Zielgruppen (Beratende und Ratsuchende) Projektziele
  • Arbeitsmarktchancen von Migrant*innen in Niedersachsen verbessern
  • Austausch zwischen hochschulinternen und hochschulexternen Beratungseinrichtungen etablieren
  • Beraterwissen generieren und in Beratungsformate übertragen
  • Beratungsleistungen optimal aufeinander abstimmen
  • Institutionenübergreifende Verfahren entwickeln
  • Transparenz über den Anerkennungsprozess schaffen
  • Widersprüche in der Beratungspraxis vermeiden

Projektleitung

Das Projekt „Vernetzung der Anerkennungsberatung (VerAn)“ wurde im April 2017 von der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der Volkshochschule Hildesheim ins Leben gerufen.

Stiftung Universität Hildesheim (SUH)

Als Profiluniversität konzentriert sich die Stiftung Universität Hildesheim auf ausgewählte Bereiche der Bildungs- und Kulturwissenschaften. Sie zeichnet sich aus durch eine starke Vernetzung mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft.

Stiftung Universität Hildesheim
Universitätsplatz 1 · 31141 Hildesheim
www.uni-hildesheim.de


Volkshochschule Hildesheim (VHS)

Die Volkshochschule Hildesheim ist eine öffentliche Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtung von Stadt und Landkreis. Ihr Bildungsangebot umfasst ein breit gefächertes Programm aus unterschiedlichen Themenbereichen: Kunst & Kultur, Gesellschaft & Soziales, Gesundheit, Sprachen, Grundbildung, Berufliche Bildung & EDV.
Darüber hinaus dient sie als Beratungszentrum und bietet Orientierung in Fragen der Fort- und Weiterbildung sowie des Studiums.

Volkshochschule Hildesheim gGmbH
Pfaffenstieg 4-5 · 31134 Hildesheim
www.vhs-hildesheim.de

Projektpartner

In Zusammenarbeit mit folgenden Partnern wird das Projekt „VerAn“ realisiert:

IQ-Netzwerk Niedersachsen
Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ hat eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund zum Ziel.
www.migrationsportal.de

Agentur für Arbeit und Jobcenter Hildesheim
Die Arbeitsagentur berät und vermittelt Ausbildungs- und Arbeitsuchende. Das Jobcenter unterstützt Berufsrückkehrende beim Wiedereinstieg in das Berufsleben.
www.jobcenter-hildesheim.de

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK)

Die staatliche Fachhochschule ist ein Zusammenschluss aus mehreren Vorgängereinrichtungen für Handwerk, Baugewerbe und Sozialpädagogik mit Standorten in Hildesheim, Holzminden und Göttingen.
www.hawk-hhg.de

Sie möchten uns ebenfalls gern als Projektpartner unterstützen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Sie.


Das Projekt „VerAn“ wird gefördert durch:

• den Europäischen Sozialfonds


• das Land Niedersachsen

Unsere Meilensteine

  • fortlaufend:

Bilaterale Bedarfserhebungs- und Vernetzungsgespräche Vorstellung des Projektes „VerAn“ und seiner Chancen im lokalen Umfeld der Beratungsinstitutionen;
Erfassung von häufig auftretenden Fragen und Problemen von Ratsuchenden und Beratenden; Abbildung der komplexen Ausgangssituation in einer Netzwerkkarte.

  • fortlaufend:

Generierung einer gemeinsamen Wissensbasis in Form eines Laufzettels. Der Laufzettel liefert beratenden wie Ratsuchenden einen Überblick über den Prozessder Anerkennung und ggf. erforderlichen Nachqualifizierung. Zudem dient er als Vorarbeit und Grundlage für die technische Umsetzung eines Wissensmanagement-Systems.

  • Januar 2018:

1. Dialogworkshop für den Austausch von Berater*innen
Ein zweiter Workshop ist bereits in Planung und soll im August 2018 realisiert werden.

  • April 2018:

Fortbildung für Berater*innen außerhalb einer Hochschule, 1. Teil
Der zweite Part dieser Weiterbildung ist für Juni 2018 geplant.

  • Ab Juni 2018:

Initiierung von Themengruppen für einen lösungsorientierten Austausch Gegenstand dieser Arbeitsgruppen sind Problemfelder innerhalb der Beratung wie beispielsweise Fachsprache, Anerkennung eines Hochschulabschlusses ohne Zeugnisse, Nachqualifizierung und Finanzierung.

  • November 2018:

Fortbildung für Berater*innen in der Hochschule