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lsf:faq:anmeldeverfahren

Anmelde- und Vergabeverfahren: Welche Verfahren bietet LSF?

Im LSF kann man für jede Veranstaltung verschiedene Anmelde- und Vergabeverfahren einstellen:

  • Freie Anmeldung: Dies ist das Standardanmeldeverfahren ohne eine zeitliche Befristung oder eine Beschränkung der Teilnehmerzahl: Jede/r Studierende kann sich zu jeder Zeit im Semester in der Veranstaltung an- oder auch abmelden.
  • Keine Online-Anmeldung: Für einige Veranstaltungen wird eine Anmeldung explizit ausgeschlossen, z. B. weil eine Vergabe der Plätze bereits anderweitig geregelt wurde (Exkursionen, Fachpraktika etc.) und bei Veranstaltungen in externen Lokalitäten keine Informationen für die Raumplanung benötigt werden.
  • Anmeldung mit Platzvergabe: Hier wird eine beschränkte Anzahl von Plätzen auf die angemeldeten Studierenden verteilt.

Es gibt folgende Platzvergabeverfahren:

  • Manuelle Verteilung: LSF setzt eine Frist, bis wann Anmeldungen möglich sind. Danach prüft die Lehrperson die Liste der angemeldeten Studierenden und entscheidet über die Vergabe der Plätze. Dieses Verfahren eignet sich zumeist nur für Veranstaltungen mit relativ geringen Teilnehmerzahlen. Die Lehrkraft kann aber beliebige Kriterien in die Entscheidung einfließen lassen, z. B. bei komplizierten Zulassungskriterien, die eine automatische Vergabe schwierig und/oder fehleranfällig machen. Allerdings ist bei diesem Verfahren eine koordinierte Vergabe nicht möglich, d. h. wenn sich ein Studierender bei zwei zeitgleichen Veranstaltungen anmeldet, kann es passieren, dass er in beiden einen Platz bekommt. Ein automatisches Verfahren würde dies z. B. über eine Prioritätensetzung vermeiden.
  • Automatische Verteilung ohne Prioritäten (Einzelvergabe): Wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt, wird gelost.
  • Automatische Verteilung mit „Gruppenprioritäten“: Voraussetzung ist, dass es zur Veranstaltung mehrere gleiche Parallelveranstaltungen gibt (ist häufig bei Übungsgruppen der Fall). Der Studierende kann für jede Parallelgruppe eine Priorität vergeben und das LSF versucht in der automatischen Vergabe, möglichst viele Prioritäten der angemeldeten Studierenden zu berücksichtigen, um die Anmeldungen auf die Parallelgruppen zu verteilen.
  • Automatische Verteilung mit „Modulprioritäten“: Es werden verschiedene Veranstaltungen zu Modulen zusammengefasst, um Bedingungen wie „nur 1 Seminar aus 5 Seminaren“ umsetzen zu können. Dabei ist ein wesentlicher Unterschied zur Belegung mit Gruppenprioritäten, dass Studierende aus bestimmten Studiengängen bevorzugt werden können: Wenn für Studentin A eine Veranstaltung Teil eines Pflichtmoduls ist, dann bekommt A eine höhere Priorität bei der Platzvergabe als Student B, für den die Veranstaltung nicht Teil eines Moduls ist (also eine Wahlveranstaltung). Dieses Verfahren ist das komplizierteste und kann durch die Einschränkungen zu einer höheren Fehlerquote führen (z. B. Studierenden keine Anmeldung erlauben oder diese bei der Platzvergabe unberechtigterweise mit einer niedrigen Priorität behandeln), so dass gelegentlich manuelle Nachbesserungen erforderlich werden. Deswegen sollte dieses Verfahren nur dort eingesetzt werden, wo große Zahlen von Anmeldungen verarbeitet werden müssen und wo ohne die Modulprioritäten eine Benachteiligung von Studierenden mit „Pflichtveranstaltungen“ droht.
lsf/faq/anmeldeverfahren.txt · Zuletzt geändert: 2015/11/13 15:32 von dieder