Zukunftsdiskurse - Informationskompetenz und Demokratie (IDE) Bürger, Suchverfahren und Analyse-Algorithmen in der politischen Meinungsbildung

Freitag, 18. Oktober 2019 um 09:00 Uhr

18. - 19. Oktober 2019 – Eine Veranstaltung des Instituts für Informationswissenschaft und Sprachwissenschaft und des Instituts für deutsche Sprache und Literatur.

Wo? Hauptcampus Uni Hildesheim, Forum (Neubau), Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim

Wann?

  • Freitag, 18. Oktober 2019; 12:00 Uhr
  • Samstag, 19. Oktober 2019; 09:00 Uhr

Referent_innen:

Freitag

  • Lisa Merten (Leibniz-Institut für Medienforschung
  • Hans-Bredow-Institut)
  • Prof. Dr. Joachim Griesbaum (Universität Hildesheim)
  • Prof. Dr. Thomas Mandl (Universität Hildesheim)
  • Prof. Dr. Elke Montanari (Universität Hildesheim

Samstag

  • Prof. Dr. Matthias Ballod (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Silke Neumann (Felix-Klein-Gymnasium Göttingen)
  • Prof. Dr. Inka Tappenbeck (Technische Hochschule Köln)
  • Prof. Dr. Antje Michel (Fachhochschule Potsdam)

Info: Informationen zu suchen, zu finden fällt heute sehr leicht, aber ein müheloser Informationszugriff ist nicht gleichzusetzen mit einem selbstbestimmten und fundierten Umgang mit Wissen. Algorithmengesteuerte Informationsbeschaffung und -bereitstellung ist für Nutzerinnen und Nutzer heute schwer zu durchschauen, weder auf Akteursebene, noch hinsichtlich technischer Wirkungsmechanismen. Untersuchungen zur Informationskompetenz weisen auf erhebliche Defizite hin.

Das Projekt Informationskompetenz und Demokratie (IDE) will das Problem für Niedersachsen stärker bewusst machen. Es soll in der Öffentlichkeit diskutiert und nach Lösungsansätzen gesucht werden. Es gilt, das Thema in der Fachwelt und der Öffentlichkeit als kritische Fragestellung des 21. Jahrhunderts zu positionieren. Hierzu sollen unterschiedliche Akteursgruppen zusammengebracht werden, um ein möglichst umfassendes Bild zum Themenbereich, den wahrgenommenen Problemfeldern und Lösungsperspektiven, insbesondere für den Bildungsbereich, zu erschliessen.

*Förderhinweis: Das Projekt wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen der Ausschreibung „Zukunftsdiskurse“ gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab.