ONLINE Weitungen ästhetischer Diskurse – postkoloniale und globale Perspektiven

Donnerstag, 19. November 2020 um 16:00 Uhr

Das DFG-Graduiertenkolleg „Ästhetische Praxis“, DFG-Koselleck-Projekt „Geschichten der Philosophie in globaler Perspektive“, Center for World Music präsentieren "Globalisierung von Kunst- und Musikgeschichte im 20. Jahrhundert"

Wo? Die Veranstaltung wird mit dem Webkonferenzsystem auf Basis von BigBlueButton (BBB) bereitgestellt.

Wann?

  • 19.11.2020 (engl.), 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr:: Globalisierung von Kunst- und Musikgeschichte im 20. Jahrhundert. Gäste: Monica Juneja (Professur für „Global Art History“, Universität Heidelberg) und Christian Utz (Professor für Musiktheorie/Musikanalyse, Kunstuniversität Graz)
  • 03.12.2020 (engl.) , 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr: Kolonialismus und Ästhetik. Gäste: Simon Gikandi (Robert Schirmer Professor of English, Princeton University) und Ruth Sonderegger (Professur für Philosophie und ästhetische Theorie, Akademie der bildenden Künste Wien)

Thema: Globalisierung von Kunst- und Musikgeschichte im 20. Jahrhundert

Info: Durch postkoloniale und globale Perspektiven haben sich in den letzten Jahrzehnten die ästhetischen Diskurse signifikant erweitert und verschoben. Die Theorie versucht damit Anschluss zu Gewinnen an ästhetische Praktiken, die schon längst nicht mehr eurozentrischen Verengungen gehorchen. So ermöglicht der postkoloniale Blick nicht nur eine Neulektüre der Geschichte ästhetischer Praktiken, sondern hebt auch die politischen Dimensionen ästhetischer Praxis und der Theorien der Ästhetik gegenwartsbezogen in die Aufmerksamkeit. Verbunden mit den postkolonialen Perspektivierungen lassen sich auch verschiedene Ebenen globalisierter Kunst- und Ästhetikdiskurse neu erschließen.

In drei Gesprächsrunden werden diese Fragen in verschiedener Hinsicht adressiert: Michaele Ott und Ivo Ritzer sprechen über „dividuelle Kompositkulturen“ im Feld afrikabezogener Medienwissenschaft. Monica Juneja und Christian Utz sprechen über die Möglichkeit einer global orientierten Geschichtsschreibung von bildender Kunst und Musik. Simon Gikandi und Ruth Sonderegger sprechen über den Zusammenhang des Kolonialismus mit der Entstehung ästhetischer Diskurse im 17. und 18. Jahrhundert in Europa.

Interesse an der Teilnahme? Mail an: GRK2477(at)uni-hildesheim.de