Fakten und Fiktionen im Zwischenraum. Autoästhetische Praktiken im 21. Jahrhundert

Termin: Mittwoch, 20. Juni 2018 um 09:30 Uhr

bis Freitag, 22. Juni 2018, 15.00 Uhr

Wo? Kulturcampus Domäne Marienburg, Aula im Hohen Haus (Haus 50) Raum 302 (Domänenstraße 3, 31141 Hildesheim)

Referenten/Programm:  Programmflyer (PDF)

Thema: Die Tagung des Instituts für deutsche Sprache und Literatur findet im Rahmen einer seit 2015 bestehenden Kooperation von Wissenschaftler/innen der Universitäten Hildesheim, Madrid (Complutense) und Salamanca statt. Sie wird vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) gefördert. Die Veranstaltung ist öffentlich und für interessierte Gäste kostenfrei.

Info: Anknüpfend an die Ergebnisse einer ersten binationalen Tagung spanischer und deutscher Literatur- und Kulturwissenschaftler/innen, die vom 3. bis 5. Oktober 2016 an der Universidad de Salamanca unter dem Titel Fakten, Fiktionen und Fact-Fictions stattfand, führt die zweite Tagung die Analyse fort, wie sich Fakten und Fiktionen in der Literatur und in anderen ästhetischen Medien zusammenfügen und im Austausch stehen. Vorgestellt und diskutiert werden autoästhetische Texte, Schreib- und andersmediale, auch theatrale Praktiken, die allesamt die Perspektive eines – sozial, (inter)kulturell, körperlich – situierten und sich selbst ästhetisch situierenden Ich in den Mittelpunkt stellen. Autoästhetische Praktiken im und als Text (etwa im Rahmen autobiographischer bzw. autofiktionaler Schreibprojekte), auf der Bühne, im Film oder in digitalen Medien sollen auf ihr Potenzial für gegenwärtige (inter)kulturelle Verständigungsprozesse (z.B. über Fragen der gemeinschaftlichen wie individuellen Lebensführung), aber auch auf die jeweilige Spezifik kollektiv oder singulär in Szene gesetzter Subjektivierungspraktiken und Modellierungen des Selbst hin befragt werden. Der Zeitraum der zu betrachtenden autoästhetischen Praktiken ist die Jetztzeit des 21. Jahrhunderts.

Ansprechpartner/innen: Prof. Dr. Toni Tholen; Dr. Jennifer Clare

 

 

 

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