Geschichte der Universität

Die Struktur der Universität Hildesheim und damit ihre Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten sind durch den Ursprung in der Lehrkräftebildung geprägt. Die Universität ging 1989 aus einer ehemaligen Pädagogischen Hochschule hervor. Ab den 1970er Jahren entwickelten sich neben den Lehramtsstudiengängen weitere Studienangebote insbesondere in den Bereichen Erziehungswissenschaft, Kulturpädagogik, Fachübersetzen, Psychologie und Informatik. Die weitere Entwicklung der Universität folgte den konjunkturellen Zyklen aus Bildungsexpansion, geburtenstarken Jahrgängen und Sparrunden, die das deutsche Hochschulsystem in den letzten Dekaden geformt haben.

Jahr Ereignis
1945 Gründung des Lehrerseminars in Alfeld
1962 Nach dem Sputnikschock bundesweit eine Professionalisierung der Lehrkräftebildung durch Weiterentwicklung der Lehrerseminare in Hochschulen, die Pädagogische Hochschule Alfeld entsteht
1969 Zusammenlegung der acht Pädagogischen Hochschulen Niedersachsens zur Pädagogischen Hochschule Niedersachsen (PHN)
Umwandlung der Pädagogischen Hochschule Alfeld in die Abteilung Hildesheim der PHN
1978 Auflösung der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen
Gründung der Hochschule Hildesheim
1981 Umbenennung in Wissenschaftliche Hochschule Hildesheim
1989 Umbenennung in Universität Hildesheim
2003 Überführung der Universität in die Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung (Stiftung Universität Hildesheim)