„Die Würde und Bürde der jüdischen Existenz: Leben zwischen Anpassung und Autonomie"

Prof. Dr. em. Natan Sznaider problematisiert die Spannung von Assimilation und Integration. Der Versuch, jüdisches Leben unsichtbar zu machen, in der Hoffnung, Antisemitismus zu verbannen, scheiterte. Der Vortrag thematisiert die jüdische Würde und Bürde, anders zu leben und doch allen Menschen gleich zu sein.

Natan Sznaider ist Professor Emeritus für Soziologie an der Akademischen Hochschule von Tel Aviv. Seine Forschungsthemen sind soziologische Theorie, Globalisierung und Erinnerungskultur. In Deutschland geboren, wanderte er 1974 nach Israel aus, wo er 1976 sein Studium aufnahm. An der Columbia Universität in New York promovierte er zum Thema Soziologie des Mitleids Er hatte mehrere Gastprofessuren und Fellowships in Deutschland, Österreich und der Schweiz inne. Natan Sznaider lebt und arbeitet in Tel Aviv. Sein Buch „Fluchtpunkte der Erinnerung: Über die Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus“, das im Januar 2022 im Hanser Verlag 2022 erschien, war auf der Shortlist des Deutschen Sachbuchpreises 2023. Mit Navid Kermani 2023: Israel. Eine Korrespondenz (Hanser 2023). Und im Sommer 2024, Die Jüdische Wunde. Leben zwischen Anpassung und Autonomie (Hanser 2024).

Der Abenvortrag findet im Rahmen der internationalen Vortrasreihe "Universeller Humanismus -humaner Universalismus?" statt.

Anmeldung

Um eine kurze Anmeldung  zur Veranstaltung wird bis einschließlich den 12 Mai 2025 gebeten.

Anmeldungen zur Veranstaltung bei Herrn Grotjahn unter
sekretariat-st[at]uni-hildesheim.de

Der Eintritt ist frei