Verleihung der Ehrensenatorwürde für langjährigen Förderer der Universität
Donnerstag, 11. September 2025 - 12:01 Uhr
Mit der Verleihung der Würde eines Ehrensenators ehrt die Universität Hildesheim Dr. Hartmut Häger – einen langjährigen Wegbegleiter, engagierten Unterstützer und kritischen Freund der Hochschule. Als Gründungsmitglied der Universitätsgesellschaft Hildesheim hat er sich über Jahrzehnte hinweg für das akademische und gesellschaftliche Leben an der Universität eingesetzt und dieses maßgeblich mitgestaltet. Zur feierlichen Ehrung kamen über hundert Gäste aus Universität, Stadtgesellschaft und Politik zusammen.
Häger steht für ein freiwilliges, bürgerschaftliches Engagement im Hochschulkontext. Er brachte sich als konstruktiver Kritiker der Universitätsentwicklung ebenso ein wie als Förderer zahlreicher Projekte – etwa durch Spendeninitiativen und die Unterstützung von Deutschlandstipendien. Seine Loyalität und Verbundenheit mit der Universität zeigt sich in seiner kontinuierlichen Vorstandstätigkeit innerhalb der Universitätsgesellschaft, der er seit ihrer Gründung im Jahr 1978 ununterbrochen angehört. „Eine Stiftung ist angewiesen auf Menschen wie Dr. Hartmut Häger, die das Miteinander von Uni und Gesellschaft leben und so den Stiftungsgedanken verwirklichen,“ sagte Prof. Dr. Martin Schreiner, Beauftragter für Stiftungsangelegenheiten der Universität Hildesheim.
Mit der Ernennung zum Ehrensenator würdigt die Universität Hildesheim Hägers Wirken für die Belange der Hochschule sowie seine Verdienste um die Verbindung von Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Kultur. Im Rahmen der feierlichen Verleihung durch Universitäts-Präsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode im Hohen Haus der Domäne Marienburg verbrachten die Gäste einen Abend mit musikalischer Begleitung des Lehrbeauftraten des Center for World Music Edgar Wendt und einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Nils Pancratz zum Thema Künstliche Intelligenz in der Schule. In seiner Rede blickte Ehrengast Häger auf die Anfänge der Universität und die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Über sich selbst und seine Rolle als Unterstützer sagte er: „Anecken ist mein zweiter Vorname. Aber kein stumpfes Dagegenhalten, sondern eigene Positionen zu vertreten, anstatt mit dem Strom zu schwimmen."