Universitätsprofessor für Klinische Psychologie und Psychotherapie

Mittwoch, 28. Juni 2017  / Alter: 88 Tage

Zum 1. Juni 2017 wurde Dr. Christoph Kröger zum Universitätsprofessor für Klinische Psychologie und Psychotherapie ernannt. In Hildesheim baut der Wissenschaftler die Hochschulambulanz für Forschung und Lehre auf und möchte die Zusammenarbeit mit Kliniken im Bereich der Psychiatrie sowie der Psychokardiologie und Psychoonkologie ausbauen.

Zum 1. Juni 2017 wurde Dr. Christoph Kröger zum Universitätsprofessor für Klinische Psychologie und Psychotherapie ernannt. Prof. Dr. Kröger forscht in den Bereichen Diagnostik und Behandlung der Traumafolgestörungen sowie der Paartherapie. Insbesondere durch die arbeitsplatzbezogene Behandlung von Erwerbstätigen mit psychischen Störungen ist er ausgewiesen. In Hildesheim baut Professor Dr. Kröger die Hochschulambulanz für Forschung und Lehre auf und möchte die Zusammenarbeit mit Kliniken im Bereich der Psychiatrie sowie der Psychokardiologie und Psychoonkologie ausbauen. Der 48-Jährige kommt gebürtig aus Bochum. Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Psychologie in Bochum folgte die Promotion in Bamberg und die Habilitation in Braunschweig.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem jungen, engagierten Kollegium, das gut vernetzt ist in der Region. Ich hoffe, dass wir durch die Errichtung der Hochschulambulanz einen kleinen Beitrag für eine bessere Versorgung leisten können. In die Hochschulambulanz kommen Erwachsene, denen wir diagnostisch und therapeutisch helfen. In der Lehre liegt mein Fokus auf der Prävention, Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen“, so Kröger.

„Die Klinische Psychologie und Psychotherapie ist eine zentrale Teildisziplin der Psychologie. Das Fachgebiet stellt für viele Studierende den Hauptanreiz für die Wahl des Studiums der Psychologie dar. Besonders freuen wir uns auf den Aufbau einer Hochschulambulanz für Forschung und Lehre zur Behandlung von Erwachsenen, die das bereits bestehende Angebot für Kinder und Jugendliche ergänzt und erweitert. In diesem Zusammenhang ist die Kooperation mit den beiden Kliniken (HELIOS und AMEOS Hildesheim) in der Forschung sowie in der Lehre von besonderer Bedeutung. Diese Zusammenarbeit werden wir weiter ausbauen“, sagt Prof. Dr. Andreas Mojzisch vom Institut für Psychologie der Universität Hildesheim.