Juniorprofessor für Theologische Ethik

Mittwoch, 28. Juni 2017  / Alter: 88 Tage

Dr. Alexander Merkl wurde zum 1. Mai zum Juniorprofessor für Theologische Ethik im Institut für Katholische Theologie ernannt. Der Wissenschaftler befasst sich mit dem Handeln und der Lebensführung der Menschen.

Dr. Alexander Merkl wurde zum Juniorprofessor für Theologische Ethik an der Universität Hildesheim ernannt. Der Wissenschaftler befasst sich mit dem Handeln und der Lebensführung der Menschen. „Die zentrale Grundfrage lautet: Wie handle ich, gerade auch vor dem Horizont des Glaubens, richtig und gut? Die Theologische Ethik beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Medizinethik, etwa der Sterbe- oder Suizidbeihilfe und Organspenden: Müssen wir – insbesondere als Christen – Organe spenden? Darf ich über meinen Tod selbstbestimmt entscheiden? Dazu kommen noch viele weitere Themenfelder wie zum Beispiel die Politische Ethik, die Umwelt- oder Medienethik“, so Alexander Merkl.

Alexander Merkl ist 30 Jahre jung und kommt gebürtig aus dem oberbayerischen Ingolstadt. Zum Studium zog es ihn in die Oberpfalz, nach Regensburg. Dort hat Merkl Latein und katholische Theologie sowie Erziehungswissenschaften für das Lehramt an Gymnasien studiert. Es folgte die Doktorarbeit am Lehrstuhl für Moraltheologie an der Universität Regensburg und eine knapp einjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Projektleiter in Hamburg.

„Stellen wie eine Juniorprofessur, insbesondere in meinem Fach, sind eine absolute Seltenheit. Die mit der Juniorprofessur für Theologische Ethik gegebene Perspektive und Sicherheit waren gewiss erste Entscheidungskriterien für Hildesheim“, sagt  Alexander Merkl. „Hinzu kommt: Die Wege in Hildesheim sind kurz. Ich schätze die Universität aufgrund ihrer Größe und genieße die Kombination aus eigener Forschung und Lehre, vor allem den täglichen Kontakt mit den Studierenden. Da ich selbst studierter Lehrer bin, liegt mir die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer hier in Hildesheim besonders am Herzen.“