Förderpreise 2022: Universitätsgesellschaft zeichnet beste Abschlussarbeiten aus

Dienstag, 19. Juli 2022 um 12:30 Uhr

Unter dem Motto „Wissen vernetzen – Forschung fördern“ zeichnet die Universitätsgesellschaft Hildesheim e.V. jährlich herausragende Abschlussarbeiten aus. In diesem Jahr waren die Auszeichnungen mit jeweils 500 Euro für den 1. und 250 Euro für den 2. Platz dotiert und wurden kürzlich unter Anwesenheit der Universitätspräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode und des Oberbürgermeisters Dr. Ingo Meyer der Stadt Hildesheim im Rathaus verliehen.

Die Auszeichnungen der Förderpreise sind in diesem Jahr mit jeweils 500 Euro für den 1. und 250 Euro für den 2. Platz für Bachelor- und Masterarbeiten dotiert. Foto: Jan Schönfelder

Den mit 500 Euro dotierten Förderpreis für die beste Bachelorarbeit erhielt in diesem Jahr Sandra Schwarz. Für ihre Arbeit mit dem Titel „Von wegen maladaptiv! – Zur Effizienz typisch kollektivistischer Coping-Strategien in unkontrollierbaren Situationen“ führte Schwarz eine Studienplanung durch zum Zusammenhang von Kultur, Coping und psychischer Belastung in der Corona-Pandemie am Beispiel von Deutschland und Japan. Schwarz verfasste die Arbeit im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Psychologie.

Der zweite Preis für die Kategorie „Bachelorarbeit“, welcher mit 250 Euro dotiert ist, ging an Katharina-Sophie Mertens. In ihrer im Bachelorstudiengang Psychologie angesiedelten Arbeit „I’m afraid, I don’t recognize you. An investigation of eyewitness memory and negative emotions“ beschäftigte sich Mertens mit dem gesellschaftlich relevanten Thema des Erinnerungsvermögens von Augenzeug*innen und verbindet dieses mit Themen der psychologischen Grundlagenforschung, wie z. B. Aufmerksamkeit, Gesichtsverarbeitung, Gedächtnis und Affekteinfluss.

Mit dem Förderpreis für die beste Masterarbeit in Höhe von 500 Euro wurde Vivien Fleitling ausgezeichnet. Unter dem Titel „Indicators and Consequences of Parent-Child Interaction“ setzte sie sich im Studiengang Lehramt mit einer Frage auseinander, die im aktuellen Diskurs zur Bildungsbenachteiligung von großer Relevanz ist. So steht die elterliche Interaktion im Kindesalter und die damit verbundene Rolle der Qualität des sprachlichen Umgangs für die Gesamtentwicklung des Individuums im Fokus ihrer Arbeit.

Karla Marek sicherte sich mit ihrer Masterarbeit „Accommodative Coping in Incarcerated Adolescents: The Role of Ad-justing the Ideal Self to the Actual Self“ den zweiten Preis in der Kategorie "Masterarbeiten" mit 250 Euro. Für die Arbeit, welche im Masterstudiengang Psychologie verfasst wurde, griff Marek auf eine bisher noch nie angewandte Auswertungsmethode für die Analyse eines komplexen Datensatzes zurück.

Mit den Förderpreisen möchte die Universitätsgesellschaft den wissenschaftlichen Nachwuchs dazu ermutigen, neue Erkenntniswege abseits des Mainstreams in der Forschung zu beschreiten. Hier geht es zum ausführlichen Bericht zur Verleihung der Förderpreise für die besten Abschlussarbeiten 2022.