2024 - Preise für beste Abschlussarbeiten
Verleihung der Förderpreise 2024 am 05. Juni im Rathaus Hildesheim
Fokus Kultur und Wahrnehmung:
Preisverleihung der Universitätsgesellschaft Hildesheim e.V. im Rathaus Hildesheim
05. Juni 2024, 17 Uhr: Ankommen auf der Empore im Rathaus Hildesheim. Eine Vitrine stellt Produkte aus, die in Hildesheim erfunden wurden und in dieser Stadt eine Heimat haben. Made in Hildesheim steht darübergeschrieben. Bei der feierlichen Übergabe der Förderpreise der Universitätsgesellschaft Hildesheim geht es an diesem Nachmittag weniger um greifbare Produkte, sondern mehr um junge Menschen, die sich mit komplexen Themen unserer Gesellschaft im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten an der Universität Hildesheim auseinandergesetzt haben. Sie haben das in einer besonderen Qualität getan und werden dafür als wissenschaftlicher Nachwuchs mit den Förderpreisen ausgezeichnet. In diesem Jahr sind die Kulturwissenschaften gleich mit zwei Preisträger*innen vertreten. Die Dissertation kommt aus dem Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften.
Den Förderpreis 2024 für die beste Bachelor- und Masterarbeit und Dissertation erhalten Beau Maibaum, Gabriel Dörner und Dr. Ronja Runge. Sie haben einen wichtigen Meilenstein in ihrem beruflichen Werdegang erreicht und sind voller Stolz mit Familie und Freunden ins Rathaus gekommen. Gabriel Dörner, der zurzeit in Wien lebt, ist virtuell dabei. Stellvertretend für ihn wird sein Gutachter, Prof. Dr. Julius Heinicke die Urkunde entgegennehmen.
Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer stellte in seinem Grußwort heraus, dass die Hildesheimer Hochschulen die Identität Hildesheims prägen und das Thema Kultur in vielfältiger Weise die Stadtentwicklung befördern. Für ihn sei es mittlerweile eine schöne Tradition, dass die Verleihung der Förderpreise bereits zum 5. Mal im Rathaus stattfindet. Wissenschaft hat im Herzen Hildesheims ihren Platz und er sei jedes Mal wieder beeindruckt, wie vielfältig die Forschung aus Hildesheim auch national und international Impulse setze.
Der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, Heinz Werner Ernst, schließt sich dieser Begeisterung an. Er ergänzt, wie wichtig es sei, dass der Wert von Wissenschaft in der Gesellschaft bewusst wahrgenommen werde.
Die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, richtete den Fokus einmal mehr auf die Bedeutung der Auszeichnung für den persönlichen Lebenslauf der Preisträger*innen. Über den monetären Impuls hinaus wirkt sich ein Förderpreis im Lebenslauf auch förderlich für den weiteren Werdegang aus.
Die Vorsitzende der Senatskommission für Förderangelegenheiten, Prof. Dr. Bettina Kluge berichtet aus der Förderkommission, dass alle Mitglieder große Freude daran hatten, die eingereichten Arbeiten zu lesen und zu sichten. Alle Arbeiten hätten den Nachweis exzellenter wissenschaftlicher Leistung erbracht. Die dann für die Preisverleihung vorgeschlagenen Arbeiten hätten sich in besonderer Weise herausgehoben. Professorin Kluge fasst prägnant diese Besonderheiten zusammen. Bei dem Bachelorpreisträger, der die urbane Peripherie in der Nordstadt Hildesheims durch die Erstellung eines Films bearbeitet hat, sei es gelungen, Theorie und Praxis darin in besonderer Weise zu verknüpfen. Der Masterpreisträger hat insbesondere in der Ausgestaltung seiner Forschungsarbeit als komplexes Projekt neue Maßstäbe gesetzt. Es sei spannend gewesen, zu sehen, wie es ihm gelungen ist, die Bürgerinnen und Bürger über drei Workshops einzubeziehen und die Kunstwissenschaft in einen gesellschaftlichen Diskurs zu überführen. Die für den Förderpreis vorgeschlagene Promovendin hat sich in ihrer Dissertation einem aktuellen Thema der kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft befasst und Elternberichte vor dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller Herkunft untersucht und einer Vergleichbarkeit zugeführt., bzw. Verfahren dazu untersucht und entwickelt.
Jeweils mit einer Laudatio der Gutachter*innen eingeleitet erhielten die Preisträger*innen vom Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft Heinz Werner Ernst ihre Urkunden.
Im Anschluss an die Feierstunde wurde der kleine Kreis der Preisträger*innen und anwesenden Gutachter*innen erweitert und der Austausch aller Anwesenden im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung des Minerva-Kollegs im fortgeführt.
Detaillierte Informationen zu den Förderpreisen der Universitätsgesellschaft 2024 finden Sie hier.
Fotos: Uni Hildesheim | Universitätsgesellschaft
Öffentliche Vorlesungsreihe: Digitale Wissen(schaft)skommunikation
15. Januar 2026: Short-Video-Wissenschaftskommunikation in den Sozialen Medien. Simon Meier-Vieracker (TU Dresden) | 18:30 bis ca. 20.00 Uhr | VHS Hildesheim (Riedelsaal) | Pfaffenstieg 4-5 | Eintritt frei.
Literarischer Salon in der Uni-Bibliothek | Lounge
17.12.2025, 18 Uhr: Einen Vulkan besteigen. Lesung mit Annette Pehnt. Unser Leben steckt voller Widersprüche und geheimer Zeichen. Aber wie viele Worte sind nötig, um es zu beschreiben? Annette Pehnt, Leiterin des Literaturinstituts der Universität Hildesheim, erzählt in ihrem jüngsten Band mit großer Präzision 35 „minimale Geschichten“. Im Literarischen Salon stellt sie den Band vor.
Wissenschaftsbarometer 2025: Polarisierung
Das Wissenschaftsbarometer 2025 nimmt das Thema Polarisierung in den Blick, insbesondere die Rolle, die Wissenschaft in einer als polarisiert wahrgenommenen Gesellschaft spielen kann. Es kommt zu dem Schluss, dass eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland gesellschaftliche Debatten zunehmend als polarisiert wahrnimmt. Wissenschaft könnte durch Information vermitteln.
Wenn Sie die Anträge nicht im Browser öffnen, sondern herunterladen, können Sie sie direkt an Ihrem PC ausfüllen.