2026 - Förderpreis für beste Abschlussarbeiten

Verleihung der Förderpreise 2026 im Rathaus Hildesheim

Fokus Internationalität

30. Juni 2026, 17 Uhr: Ankommen im Rathaus Hildesheim. Es ist ein wirklicher Sommertag mit über 30 Grad. Während im vergangenen Jahr aufgrund von Staus und Bahnverspätungen die Preisverleihung verzögert begann, verlief an diesem Tag alles auf den Punkt. Die feierliche Preisübergabe begann pünktlich mit der Begrüßung von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Er betonte den Wert von Innovation durch Wissenschaft und Forschung für Hildesheim und die Gesellschaft insgesamt. Die Neigung - gerade auch in der Politik - stets auf alten Wegen zu verbleiben, führe nicht weiter. Er würde sich wünschen, dass die Aufgeschlossenheit gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen in allen Gesellschaftsschichten wächst und vor allem auch ins Hadneln umgesetzt werde. Für ihn sei es immer wieder eine zukunftsweisende Veranstaltung, die Verleihung der Förderpreise nunmehr zum 7. Mal im Rathaus vorzunehmen. Wissenschaft hat im Herzen Hildesheims ihren Platz und er sei jedes Mal wieder beeindruckt, wie vielfältig die Forschung aus Hildesheim auch national und international Impulse setze.

Der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, Heinz-Werner Ernst geift den Aspekt auf. Wenn ein Geschäftsfeld nicht mehr rentabel ist, müsse man eben neu denken und umsteuern. Er verweist dabei u.a. auf die Arbeit der Master-Preisträgerin Hiba Albarazi, die in ihrer Arbeit das Loslassen unerreichbarer Ziele untersucht hat. Die jungen Menschen, die an diesem Sommertag für ihre herausragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet werden, haben sich sich mit relevanten Themen unserer Gesellschaft auseinandergesetzt. Sie haben das in einer besonderen Qualität getan und wurden dafür als wissenschaftlicher Nachwuchs von der Förderkommission der Universität für die Förderpreise 2026 empfohlen. 

Präsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode adressierte, dass die Preisträger*innen stolz sein können, sich in einem Auswahlverfahren durchgesetzt zu haben. Schon die Nominierung für den Förderpreis durch die Lehrenden sei eine große Anerkennung und für den Lebenslauf ein wichtiger Meilenstein. 

Die Vorsitzende der Senatskommission für Förderangelegenheiten und somit des Auswahlgremiums, Prof. Dr. Bettina Kluge, betonte in ihrer Zusammenfassung das hohe forscherische Niveau der eingereichten arbeiten. Mit 26 Vorschlägen war die Zahl so hoch wie noch nie. Darunter allein neun Vorschläge für die beste Disseration. Alle Arbeiten hätten den Nachweis exzellenter wissenschaftlicher Leistung erbracht. Die dann für die Preisverleihung vorgeschlagenen Arbeiten hätten sich in besonderer Weise herausgehoben. Zudem repräsentieren die Preisträger*innen das internationale Profil der Universität Hildesheim, da alle einen Migrationshintergrund haben und sich bewusst für Hildesheim als Studienstandort entschieden haben. 

Den Förderpreis 2026 für die beste Bachelor- und Masterarbeit und Dissertation erhalten Hoang Khanh Linh Vu, Hiba Albarazi und Dr. Vijaya Krishna Yalavarthi. Die Förderpreise sind jeweils mit 500 Euro dotiert. Die Preisträger*innen waren mit Freunden und Familie anwesend und folgten sichtbar bewegt der jeweiligen Laudation Ihrer Gutachter*innen.

 

v.l. hinten: Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Prof. Dr. Maybritt Kallenrode, Heinz-Werner Ernst. v.l. vorne: Prof. Dr. Franziska Heidrich, Dr. Conchita Otero Moreno, Hoang Khanh Linh Vu, Dr. Vijaya Krishna Yalavarthi, Hiba Albarazi, PD Dr. Cathleen Kappes, Prof. Dr. Dr. Lars Schmidt Thieme. (Foto: Felix Krumme)

Wissenschaft trifft Gesellschaft in Hildesheim