Der UNESCO-Lehrstuhl „Cultural Policy for the Arts in Development” ist am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim angesiedelt.

Nach einem erfolgreichen Start im Jahr 2012 wurde der UNESCO-Lehrstuhl von der UNESCO reakkreditiert und das Folgekonzept für die zweite Phase von 2016 bis 2020 festgelegt.
Im Rahmen der Entwurfsphase in 2011 wurde der Titel des Hildesheimer UNESCO-Lehrstuhl „Cultural Policy for the Arts in Development” als ein spezifisches Verständis des weitläufig genutzten Begriffspaares „Kultur und Entwicklung“ gewählt. Dies basiert auf dem Hildesheimer Konzept der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis: eine enge Verbindung zu den Künsten und basierend auf dem deutschen Verständnis Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik.
Entlang seines Titels „Cultural Policy for the Arts in Development” werden Anbindungen an die Ansätze einer Cultural Governance entlang fünf thematischer Bereiche verfolgt, welche für die zweite Phase als UNESCO-Lehrstuhl zugespitzt wurden:

1) Künstlerische Interventionen, die neue Transformationsprozesse generieren

2) Freiheit künstlerischer Ausdrucksformen in Bezug zu Menschenrechten und sozialer Gerechtigkeit verstehen lernen, schützen und verteidigen

3) Kulturelle Ressourcen und kreative Potenziale der Zivilgesellschaft im Bezug auf Auswärtige Kulturpolitiken und globale Entwicklungsagenden

4) Kulturpolitische Rahmenbedingungen für kulturelle Bildung

5) Die Implementierung der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005.
 

Der wichtigste Bezugspunkt des Hildesheimer UNESCO-Lehrstuhls ist die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 deren Wirkungsradius, wie 2015 im Rahmen des ersten Weltberichts „Kulturpolitik neu gestalten“ dargestellt.

Der Hildesheimer UNESCO-Lehrstuhl ist in den Bereichen Lehre, Forschung, Strukturaufbau, Publikationen, Diskurs und Netzwerkarbeit engagiert. Dies geschieht im Rahmen von generellen und international ausgerichteten Bachelor- und Masterstudiengängen, Promotionen und weiteren Forschungsaktivitäten. International wird in erster Linie mit deutschen, europäischen und Institutionen der arabischen Region und Afrikas kooperiert. Dazu zählen sowohl Hochschulen als auch Akteure der Kunstszene, des kulturpolitischen Handelns und der kulturellen Bildung.  

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim

02. 05. 2017 Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (Still life) · Großbritannien / Italien 2013; 92 Min.; Englisch m. dt. U.

09. 05. 2017 Alois Nebel · Tschechien / Deutschland 2011; 87 Min.; Tschechisch m. dt. U.

16. 05. 2017 Der Perlmuttknopf (El botón de nácar) · Chile / Spanien / Frankreich 2015; 82 Min.; Spanisch m. dt. U.

23. 05. 2017 Vergiss mein nicht · Deutschland 2012; Länge: 88 Min.; dt. Fassung

30. 05. 2017 Nur um 18:30 Uhr: Iraqi Odyssey · Irak / Schweiz / Deutschland / VAE 2014; 163 Min.; O. m. dt. U.