Publication Week
Publication Week
5 Tage, 5 Themen — 8. bis 12. September 2025
Eine Workshop-Reihe der Universitätsbibliotheken und der Graduierteneinrichtungen der Uni Hildesheim und der TU Clausthal. Kompakt und praxisnah!
In der Publication Week erhalten Sie Informationen und Tipps rund um Themen, die Ihre wissenschaftliche Arbeit an größeren Forschungsprojekten unterstützen. Vom Suchen und Finden von Literatur, der Anwendung von Forschungsmethoden, dem Management von Forschungsdaten, dem wissenschaftliches Schreiben und zum Publizieren sowie der Nutzung von Social-Media-Kanälen: An 5 Tagen bieten Ihnen 5 Expert*innen in Workshops einen Einstieg und eine Vertiefung in verschiedenen Themen.
Wo? Die Workshops werden über BBB angeboten. Der Link zum Raum wird kurz vor der Publication Week per E-Mail verschickt.
Eingeladen sind alle Interessierten!
5 Tage, 5 Themen, 5 Expert*innen
08.09.2025 von 10:00 – 12:30 Uhr
How to Publish - Publizieren in Zeitschriften
mit Dr. Florian Strauß
09.09.2025 von 10:00 – 12:30 Uhr
Mit einer Publikationsstrategie kumulativ promovieren
mit Dr. Jacqueline Leßig-Owlanj
11.09.2025 von 10:00 – 12:30 Uhr
Wem gehören meine Forschungsdaten? – Urheberrecht und Lizenzen im FDM-Kontext
mit Ana Agniashvili
12.09.2025 von 10:00 – 12:30 Uhr
Lust und Frust beim Langstreckenschreiben
mit Dr. Ulrike Bohle-Jurok
Programm
How to Publish - Publizieren in Zeitschriften
08.09.2025 von 10:00 - 12:30 Uhr
Dr. Florian Strauß (UB TU Clausthal)
Zur wissenschaftlichen Arbeit gehört die Veröffentlichung der erzielten Ergebnisse untrennbar dazu. Trotzdem ist dieser Prozess, insbesondere für junge Forschende, häufig intransparent und scheinbar komplex. Diese Veranstaltung hat das Ziel, die zur Veröffentlichung einer Publikation führenden Abläufe zu erklären und, wo möglich, Hilfestellung zu leisten, gerne auch bei mitgebrachten Fragen.
Mit einer Publikationsstrategie kumulativ promovieren
09.09.2025 von 10:00 - 12:30 Uhr
Dr. Jacqueline Leßig-Owlanj (Geschäftsführung Graduiertenakademie TU Clausthal)
Die Erstellung einer kumulativen Dissertation ist eine herausfordernde Aufgabe, kann jedoch zugleich Karrierebooster für Wissenschaftler:innen der verschiedensten Fachbereiche sein. Sie unterscheidet sich von einer monografischen Dissertation dadurch, dass sie aus mehreren einzelnen wissenschaftlichen Publikationen besteht, die zusammen ein kohärentes und logisch aufgebautes Gesamtwerk ergeben - was eine sorgfältige Planung und eine präzise Strukturierung voraussetzt. Für Forschende bedeutet dies, dass sie nicht nur fundierte und qualitativ hochwertige Forschungsarbeit leisten müssen, sondern auch die Fähigkeit besitzen sollten, die verschiedenen Teile ihrer Arbeit geschickt miteinander zu verknüpfen.
In unserem Kurzworkshop möchten wir Ihnen die Grundlagen der kumulativen Promotion vorstellen und zwei Wissenschaftler:innen zu Wort kommen lassen, die von ihren Erfahrungen berichten.
Einführung in Zotero
10.09.2025 von 10:00 - 12:30 Uhr
Nadine Kleinander (UB TU Clausthal)
Egal, ob sie eine Hausarbeit oder eine Dissertation schreiben, das Literaturverzeichnis ist ein fester Bestandteil der Arbeit. Literaturverwaltungsprogramme können Sie bei dieser Aufgabe unterstützen. Das Open-Source-Literaturverwaltungsprogramm Zotero stellt eine Alternative zu kostenpflichtigen Literaturverwaltungsprogrammen anderer Anbieter dar. In dieser Veranstaltung erhalten Sie eine Einführung in die Grundlagen der Software und deren Einbettung in Ihre Arbeitsabläufe.
Sollten Sie schon Erfahrungen mit Zotero haben, bringen Sie gerne offene Fragen mit in die Veranstaltung.
Wem gehören meine Forschungsdaten? – Urheberrecht und Lizenzen im FDM-Kontext
11.09.2025 von 10:00 – 12:30 Uhr
Ana Agniashvili (Forschungsreferentin | Kommunikation und Beratung Projekt FDM-ndsHAW, HAWK)
Das Urheberrecht schützt geistige Schöpfungen, sofern sie individuell gestaltet sind – im wissenschaftlichen Kontext betrifft das auch Forschungsdaten. Wer als Urheber*in von Forschungsdaten gilt, hängt von der Art der Datenerhebung und -verarbeitung ab. Mit der Urheberschaft gehen Rechte und Pflichten einher, etwa das Recht auf Namensnennung und die Entscheidung über die weitere Nutzung der Daten.
Im Workshop werden die urheberrechtlichen Grundlagen und spezifische Aspekte des Urheberrechts im Umgang mit Forschungsdaten vermittelt. Dabei wird erläutert, wann und welche Forschungsdaten urheberrechtlich geschützt sind und wie sich Rechte an Forschungsdaten im Forschungskontext gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nachnutzung von Forschungsdaten, insbesondere auf der Rolle von Lizenzen wie Creative Commons.
Lust und Frust beim Langstreckenschreiben
12.09.2025 von 10:00 - 12:30 Uhr
Dr. Ulrike Bohle-Jurok (Lese- und Schreibzentrum, Universität Hildesheim)
Mehrere Jahre im Flow durchzuschreiben, ist illusorisch und vielleicht nicht einmal erstrebenswert. Realistischer sind kürzere und längere Unterbrechungen, Wiedereinstiege oder sogar Neuanfänge. Der Prozess ist durch den Wechsel zwischen Semesterbetrieb und intensiven Schreibphasen, zwischen Lesen und Schreiben, zwischen stichpunktartigen Notizen und ausformuliertem Fließtext geprägt, nicht selten auch durch konzeptionelle Um- und Irrwege. In dem Workshop werden Schreibübungen vorgestellt und erprobt, um dennoch im Schreiben zu bleiben und Schreibblockaden zu verhindern.
Kontakt
Frank, Ninon Franziska
+49 5121 883-93054
E-Mail
HC.B.1.09
Korff, Svea
+49 5121 883-90950
E-Mail
N 433