Soziale Dienste (M.A.)

Dualer Masterstudiengang (berufsintegrierend)

 

Vor dem Studium  Im Studium  Nach dem Studium 

Studienbeginn: Wintersemester
Studiengang: derzeit zulassungsbeschränkt
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienform: berufsbegleitend, Teilzeit
Studienabschluss: Master of Arts (M.A.)
Unterrichtssprache: Deutsch, einzelne Seminarangebote in Englisch

Die Universität Hildesheim bietet den bundesweit ersten konsekutiven, berufsintegrierenden dualen Master-Studiengang Soziale Dienste an. Ziel ist es, Studierende optimal auf eine hochqualifizierte Tätigkeit in der Sozialen Arbeit vorzubereiten.

Theorie und Praxis im Master dual vereint

Studierende im dualen Masterstudiengang Soziale Dienste erwerben einerseits umfassendes Wissen im Bereich der Sozialen Arbeit und sammeln andererseits parallel berufspraktische Erfahrungen. Die Tätigkeit erfolgt direkt im Handlungsfeld der Sozialen Dienste, z. B. in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Eingliederungshilfe oder in der Sozialen Arbeit am Übergang in Ausbildung und Beruf.

Berufsbegleitendes Studium mit Praxisbezug

Das Master-Studium ist so konzipiert, dass Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt werden. Konkrete Anliegen aus der Berufspraxis werden aufgegriffen und in den universitären Kontext eingebunden. Die berufliche Tätigkeit umfasst dabei mindestens 50 Prozent, d. h. mindestens 20 Wochenarbeitsstunden.

Vor dem Studium

Zulassungsvoraussetzungen
  • Bachelorabschluss in der Fachrichtung Sozialpädagogik oder als gleichwertig anerkannter Studienabschluss
  • spätestens mit Aufnahme des Studiums muss ein Arbeitsverhältnis von mindestens 50 % der regulären Wochenarbeitszeit bei einer Praxiseinrichtung im Bereich der Sozialen Arbeit nachgewiesen werden
  • detaillierte Informationen zum Zugang finden Sie unter folgendem Link in der Zugangs- und Zulassungsordnung

     

Bewerbung, Fristen und Auswahlverfahren

Bewerbung um einen Studienplatz
Der duale Masterstudiengang Soziale Dienste ist derzeit zulassungsbeschränkt, d. h. Sie müssen sich um einen Studienplatz bewerben. Die Bewerbung erfolgt über das Online-Bewerbungsportal ab Anfang Juni (zum Wintersemester) eines Jahres. Die aktuellen Bewerbungsfristen finden Sie im Bewerbungsportal der Universität Hildesheim unter folgendem Link: Bewerbungsportal: Master.

Bewerbungsunterlagen
Der Bewerbung sind – neben Zeugnissen und Nachweisen in beglaubigter Kopie – folgende Unterlagen beizufügen:

  • das Abschlusszeugnis des Bachelorstudiengangs oder – wenn dieses noch nicht vorliegt – eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Leistungspunkte und die Durchschnittsnote,
  • Lebenslauf,
  • Nachweisdokument über die Bereitschaft des Arbeitgebers zum Dualen Studium des/der Bewerber*in (ausgefüllt und unterschrieben). Alle Informationen dazu finden Sie im Merkblatt,
  • und ggf. weitere Nachweise

Bewerbungen, die nicht vollständig, form- oder fristgerecht eingehen, sind vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Erfüllen mehr Bewerber*innen die Zugangsvoraussetzungen als Studienplätze zur Verfügung stehen, werden die Studienplätze nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens vergeben. Die Auswahlentscheidung wird anhand der Abschluss- bzw. Durchschnittsnote getroffen.

Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie unter folgendem Link in der Zugangs- und Zulassungsordnung.

Internationale Studienbewerber*innen
Grundsätzlich wird für eine Bewerbung das Sprachniveau C1 der deutschen Sprache vorausgesetzt. Die Bewerbung erfolgt unter folgendem Link über uni-assist: uni-assist

Online-Bewerbungsportal
Weitere Informationen zur Bewerbung und das Online-Bewerbungsportal finden Sie unter folgendem Link:
Bewerben

 

Hochschulwechsel nach Hildesheim

Die Bewerbung erfolgt über einen formalen Zulassungsantrag. Den Antrag und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link im Abschnitt "Hochschulwechsel": Studienfach-, Hochschulwechsel & Zweitstudium.

 

Teilzeitstudium

Den Masterstudiengang Soziale Dienste studieren Sie berufsintegrierend als Teilzeitstudium. Weitere Informationen zu einem Teilzeitstudium finden Sie unter folgendem Link auf der Seite des Studieninformationsportals (SIP): Teilzeitstudium.

 

Beratungsangebote

CampusCenter
Das CampusCenter ist die erste Kontaktstelle für Studierende und Studieninteressierte zu allen Bereichen der Universität und des Studiums. Die studentischen Mitarbeiter*innen des CampusCenters finden Sie am Hauptcampus der Universität Hildesheim im Forum, 1.OG. 

Zentrale Studienberatung (ZSB)
Die Zentrale Studienberatung bietet zahlreiche Informations- und Veranstaltungsangebote rund um unsere Studiengänge sowie Studienorientierung an.


Fachstudienberatung und Beratung für Anrechnungsfragen

Fachstudienberatung

 

Studieren und Leben in Hildesheim

Gute Gründe, um sich für ein Studium in Hildesheim zu entscheiden, gibt es zahlreiche – hier erfahren Sie vier:

  • Die Universität im Zentrum Niedersachsens hat mit derzeit 8000 Studierenden eine überschaubare Größe. Dies ermöglicht ein Studium in persönlicher Atmosphäre.
  • Hildesheim hat ein reichhaltiges, auch überregional anerkanntes, Kulturangebot. Dies ist für Studierende über das Kulturticket besonders günstig zugänglich.
  • Die Universität Hildesheim bietet Ihnen mit über 170 internationalen Kooperationen einen Blick über den Tellerrand Hildesheims hinaus.
  • Die Universität Hildesheim unterstützt Sie in allen Phasen des Studiums durch eine Vielzahl an Service- und Beratungsangeboten. Bei der Studienwahl mit unserem Schnupperstudienangebot Studium Live, organisiert von der studentischen Beratung Anker-Peers oder den Hochschulinformationstag. Zu Studienbeginn starten Sie gemeinsam mit allen Erstsemestern in der Einführungswoche.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: Studieren & Leben in Hildesheim.

 

Campus-Galerie

Die Lehrveranstaltungen des Masterstudiengangs Soziale Dienste finden hauptsächlich am Bühler-Campus statt. Die Hauptmensa, die Bibliothek und das Audimax befinden sich wenige Gehminuten entfernt am Hauptcampus.

Zur Campus-Galerie

 

Studieninhalte

Die Infografik zeigt die einzelnen Studienhalte des Masterstudiengangs Soziale Dienste (M.A.) im Vergleich. Je größer der Kreis, desto umfangreicher wird dieser Inhalt im Studium behandelt.

Im Studium

Studienaufbau

Der Masterstudiengang Soziale Dienste vermittelt

  • vertiefte theoretische und praktische Kompetenzen, die zu einer professionellen Analyse und Gestaltung von Organisationen in den Feldern der Sozialen Arbeit (u. a. Kinder- und Jugendhilfe) befähigen.
  • Im dualen Studium werden praktische Erfahrungen mit theoretischen Studienelementen gezielt miteinander verknüpft.

Studienaufbau im Überblick

Module

  • Theorien der Sozial- und Organisationspädagogik (9 LP)

Die Studierenden besitzen vertiefte Kenntnisse zu maßgeblichen Theorien und über die aktuelle Entwicklung in ausgewählten Praxisfeldern der Sozial- und Organisationspädagogik. Sie besitzen die Fähigkeit und Bereitschaft, Aufgaben- und Problemstellungen eigenständig und aus sozial- und organisationspädagogischer Sicht fachlich angemessen zu bearbeiten und das Ergebnis zu beurteilen.

  • Soziale Dienste in der Kinder- und Jugendhilfe und am Arbeitsmarkt  Theorien und aktuelle Konzepte (12 LP)

Das Modul zielt auf ein theoretisch-reflexives Verständnis für organisationale Prozesse sozialer Dienstleistungen in der Kinder- und Jugendhilfe und am Arbeitsmarkt. Die Studierenden besitzen grundlagentheoretische Kenntnisse über Soziale Dienste als personenbezogene Dienstleistungsorganisationen, deren organisationale Prozesse sowie ihre Einbettung in Umwelten. Sie können aktuelle fachliche Herausforderungen in dem Feld professionstheoretisch reflektieren und aus der Perspektive der Adressat_innen beleuchten. Sie nehmen hierbei eine mehrperspektivische Haltung auf Soziale Dienste im Feld ein, die im Spannungsfeld von Profession, Organisation und Adressat_innen angesiedelt ist.

  • Recht, Gesellschaft und Sozialpolitik (9 LP)

Die Studierenden besitzen Kenntnisse über die rechtlichen Regulierungen des Sozialstaats. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf internationalen Entwicklungen, die für soziale Dienstleistungen von besonderer Relevanz sind. Zudem kennen sie Theorien und Felder der Sozialpolitik und des Sozialstaats und können diese in ihrer jeweils aktuellen Dynamik und ihren Auswirkungen für die sozialen Dienstleistungen diskutieren und hinsichtlich ihrer Relevanz für die berufliche Praxis einschätzen.

  • Sozial- und organisationspädagogisches Forschungspraktikum (12 LP)

Die Studierenden besitzen die Fähigkeit, selbständig in ihrer Berufspraxis anwendungsorientiert empirisch zu forschen. Sie besitzen Kompetenzen in der Auswahl und Anwendung sozialwissenschaftlicher Methoden, der Datenerhebung und – Auswertung, der Formulierung empirischer Ergebnisse und deren praktische Übertragung in die berufliche Praxis. Durch das Praxisstudium sind sie befähigt, zentrale Problemstellungen der beruflichen Praxis zu identifizieren und empirisch und wissenschaftlich fundiert zu reflektieren.

  • Leitungs-, Entwicklungs- und Handlungskompetenz in sozialen Diensten (9 LP)

Die Studierenden besitzen Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf Konzepte und Methoden individueller und organisationaler Lernprozesse (z.B. Fort- und Weiterbildung, Coaching, Supervision, Lernmethoden, Wissensmanagement), der Organisationsgestaltung und -beratung (z.B. Führungs- und Managementkonzepte, Qualitätsmanagement, systemische Beratung, Öffentlichkeitsarbeit) sowie von Präsentations- und Moderationstechniken. Sie reflektieren den professionellen Einsatz von Konzepten und Methoden und können die professionelle Erbringung sozialer Dienstleistungen kompetenzbasiert organisieren. Durch das Praxisstudium haben die Studierenden agile Kompetenzen entwickelt, durch welche sie in der Lage sind, die Wahl der Methoden den sich kontinuierlich wandelnden Arbeitsbedingungen anzupassen.

  • Studienschwerpunkt Soziale Dienste (12 LP)

Die Studierenden können relevante Probleme aus ihrem Schwerpunkt in einem interdisziplinären Feld einordnen und bearbeiten. Durch das Praxisstudium haben sie Entscheidungskompetenzen in der beruflichen Praxis erworben und können diese durch die Übertragung der Lehrinhalte wissenschaftlich fundieren.

  • Professionelle Haltung, Ethik und Supervision (30 LP)

Die Studierenden können Methoden der systemischen Supervision anwenden. Durch fundiertes Erkennen des organisatorischen Aufbaus, der Diagnose der Abläufe und der Systemzusammenhänge können sie Veränderungspotentiale analysieren und Herausforderungen sichtbar machen, die in entsprechenden Problemlösungsstrategien münden. Durch das Praxisstudium besitzen die Studierenden entsprechende Entscheidungskompetenzen, das theoretische Wissen in der konkreten Handlungspraxis anzuwenden. Dieser institutionelle wie individuelle Lernprozess trägt zu einer Reflexion des Theorie-Praxis-Verhältnisses und zur Entwicklung einer eigenständigen professionellen Haltung bei.

  • Masterbegleitende Schreib- und Forschungswerkstatt (7 LP)

Die Studierenden können eigenständig wissenschaftsbasierte Forschungsfragen entwickeln, theoretische und/oder methodische Fragen diskutieren und empirisches Material interpretieren. Durch die Anteile des Praxisstudiums verfestigen die Studierenden zudem die Fähigkeit des kommunikativen Transfers ihrer Forschungsinhalte in die Praxis.

  • Masterarbeit und Kolloquium (20 LP)

Die Studierenden sind in der Lage, ein anspruchsvolles, selbst gewähltes Thema mit wissenschaftlichen Methoden auf professionellem Niveau anwendungsbezogen selbstständig zu bearbeiten. Durch das Praxisstudium sind sie befähigt, ein eigenes wissenschaftliches Thema im Kontext der Berufspraxis zu finden, eine wissenschaftliche Arbeit den Standards entsprechend anzufertigen und die Ergebnisse anwendungsbezogen zu übertragen.

Die Masterarbeit bedarf einer individuellen Beratung und Betreuung. Dies ist Aufgabe des Fachvertreters oder der Fachvertreterin, der oder die sich für die Themenstellung verantwortlich zeichnet, und des Mentors oder der Mentorin der Praxiseinrichtung.

Weitere Einblicke
Aktuelle Eindrücke zu den einzelnen Lehrveranstaltungen am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik erhalten Sie im Vorlesungsverzeichnis sowie in den Studien- und Prüfungsordnungen.

 

Verwandte Studiengänge

Sie finden den dualen Masterstudiengang Soziale Dienste spannend, aber es ist nicht ganz das, was Sie suchen? Dann schauen Sie sich verwandte Masterstudiengänge der Universität Hildesheim an:

  • Master Sozial- und Organisationspädagogik: Der Master Sozial- und Organisationspädagogik ist ein Vollzeitstudium und vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen, die zu einer professionellen Analyse und Gestaltung von Organisationen in den Feldern der Sozial- und Organisationspädagogik (u. a. Kinder- und Jugendhilfe) befähigen. Die Studierenden erlernen ein reflexives, verantwortungsvolles und diversitätssensibles Handeln in sozialen Organisationen. Thematische Schwerpunkte im Studium sind unter anderem Beratung, Personal- und Organisationsentwicklung, gesellschaftliche Entwicklungen sowie Recht und Sozialpolitik. In das Studium integriert sind ein sechsmonatiges Praxispraktikum sowie ein zweisemestriges Forschungspraktikum. Im Studium kann unter bestimmten Voraussetzungen die staatliche Anerkennung erworben werden.
  • Master Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Kindheitspädagogik/Diversität: Bildung ist eine entscheidende Dimension unseres Lebens. Dabei kann sich die professionelle Unterstützung der Entwicklung von Wissen und Fähigkeiten angesichts der Komplexität moderner Gesellschaften nicht mehr auf traditionelle Institutionen beschränken, sondern muss flexibel auf die Vielfalt pädagogischer Herausforderungen reagieren. Vor diesem Hintergrund bereitet der Master-Studiengang Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Kindheitspädagogik/Diversität auf leitende und mit konzeptioneller Verantwortung betraute Funktionen in außerschulischen und außerunterrichtlichen pädagogischen Feldern oder wissenschaftliche Tätigkeiten z. B. an Universität und Fachhochschule vor.

     

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik hat akzentuierte Forschungsschwerpunkte und sieht sich gleichermaßen der Grundlagenforschung, der Transfer- und Praxisforschung sowie der partizipativen Forschung – Citizen Science – verpflichtet. Forscher*innen des Instituts sind in ein umfassendes regionales, nationales und internationales Kooperationsnetzwerk eingebunden.

  • Grundlagenforschung: Durch die Förderungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), von Bundes- und Landesministerien sowie der Europäischen Gemeinschaft wird durch das Institut Grundlagenforschung, so z. B. zur Kinder- und Jugendhilfe, zum Recht in der Bildungs- und Sozialinfrastruktur, zum Schutz vor sexualisierter Gewalt oder LEAVING CARE gestärkt.
  • Transfer- und Praxisforschung: Es werden Jugendämter und Soziale Dienste begleitet und neue Herausforderungen – wie der digitale Alltag oder Inklusion – als Querschnittsthemen aufgegriffen.
  • Partizipative Forschung: Mit jungen Menschen und Erwachsenen in unterschiedlichen divers geprägten Lebenslagen werden sowohl der Lebensalltag als auch soziale Dienstleistungen erforscht.
  • Internationale Forschung: Das Institut arbeitet in europäischen Kooperationen und internationalen Forschungsnetzwerken, u. a. mit Indien, Israel und Kanada.
  • Bezogen auf die Forschung zu LEAVING CARE sind wir Mitglied im INTRAC („International Research Network on Transitions to Adulthood from Care“).
  • Studierende sind eingeladen, aktiv an den Forschungsprojekten des Instituts als studierende Mitarbeiter*innen mitzuwirken. Auch werden Inhalte und Erkenntnisse aus Forschungsprojekten aktiv in Lehrveranstaltungen eingebunden und forschendes Lernen ermöglicht. Die Forschungsprojekte des Instituts reichen von kleineren regionalen bis hin zu großen internationalen Kooperationen. Viele Forschungsprojekte sind partizipativ angelegt und stellen Praxisforschungen dar.

Laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte

Spannende laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte finden Sie auf den Seiten des Institut für Sozial- und Organisationspädagogik unter folgendem Link: Laufende Projekte Inst. für Sozial- und Organisationspädagogik

 

Beteiligung und Peer Learning

Beteiligung und Peer Learning (Studierende lernen mit und von Studierenden auf Augenhöhe) sind zentrale Anliegen des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik. Im Studium lassen sich verschiedene Beteiligungsstrukturen ausmachen, die partizipatives Lernen und Peer Support aktiv fördern. Zu diesen gehören z.B.:

  • Die Fachschaft des Instituts, um gemeinsam das Institutsleben zu gestalten. Hierzu gehört auch, regelmäßig zusammen die aktuelle Lehr-Lern-Situation zu reflektieren und Themen in und um gute Lehre zu diskutieren.
  • Eine qualitiative Studiengangsentwicklung, die nur multiperspektiv erfolgen kann. Es werden Formate geschaffen, in denen Studierende und Lehrende gemeinsam über Lehrformate und -inhalte in den Austausch kommen und Ideen für zukünftiges Lernen entwickeln.
  • Studierende Mitarbeiter*innen sind ebenfalls ein wichtiger Teil des Instituts und vielfältig in die Tätigkeiten und Forschungsprojekte des Instituts eingebunden. Durch die aktive Mitarbeit in Forschungsprojekten wird der Theorie-Praxis-Transfer bei Studierenden gefördert und Forschung auch außerhalb von Lehrkontexten erlebbar und gestaltbar.

 

Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik am Fachbereich 1

Der duale Masterstudiengang Soziale Dienste ist im größten Fachbereich der Universität Hildesheim, dem Fachbereich 1: Erziehungs- und Sozialwissenschaften angesiedelt. Der Fachbereich 1 umfasst neun Institute, der Masterstudiengang Soziale Dienste ist im Institut für Sozial- und Organisationspädagogik beheimatet.

 

Studiengangsstruktur

Auf der Infografik ist tabellarisch der Aufbau des Masterstudiengangs Soziale Dienste (M.A.) nach Leistungspunkten abgebildet.

Nach dem Studium

Staatliche Anerkennung Sozialpädagog*in/Sozialarbeiter*in

Wer über einen Bachelorabschluss der Sozialpädagogik bzw. einen BA Soziale Arbeit verfügt, kann während des berufsintegrierenden Masterstudiengangs Soziale Dienste die staatliche Anerkennung als Sozialpädagog*in/Sozialarbeiter*in erwerben.

Weitere Informationen zur staatlichen Anerkennung finden Sie auf den Seiten des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik unter folgendem Link: Staatliche Anerkennung.

Hinweis: Verwandte Studiengänge wie beispielsweise Erziehungswissenschaft, Soziologie, Pädagogik der frühen Kindheit etc. berechtigen grundsätzlich nicht zum Erwerb der staatlichen Anerkennung als Sozialpädagog*in/Sozialarbeiter*in.

 

Berufliche Perspektiven

Durch die berufsintegrierende duale Struktur sind die Studierenden in besonderer Weise vorbereitet, um ...

  • Verantwortung in der Kinder- und Jugendhilfe, z.B. in der Jugend-, Erziehungs- und Familienhilfe, Jugendzentren oder in der Verwaltung (Jugendamt) zu übernehmen.
  • Soziale Arbeit in Bildungseinrichtungen und am Übergang in Ausbildung und Beruf zu koordinieren, z.B. in der Schulsozialarbeit, Koordinierung von Bildungs- und Beschäftigungsprojekten.
  • Leitungs- und Koordinierungsaufgaben zu übernehmen, z.B. in der Organisations- und Projektentwicklung, Personalentwicklung, Fort- und Weiterbildung oder Sozialpolitik.
  • Soziale Dienste in der Beratung und Begleitung durchzuführen, z.B. für Menschen mit Behinderungen, im psychiatrischen Bereich oder im allgemeinen Gesundheitswesen.

     

Wissenschaftliche Mitarbeit

Das zweijährige berufsintegrierende Masterstudium Soziale Dienste bereitet die Studierenden auf eine hochqualifizierte Berufstätigkeit in den Feldern der Sozialen Arbeit vor. Darüber hinaus bildet der Studiengang die Grundlage für ein Promotionsstudium sowie eine Tätigkeit in der wissenschaftlichen Laufbahn.

 

Promotion

Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik bietet einen Promotionsstudiengang an, der sich an überdurchschnittlich qualifizierte Nachwuchswissenschaftler*innen richtet, die sich durch interdisziplinäres Wissen, eine Ausrichtung an internationalen Theorie- und Forschungsbezügen und sehr gute forschungsmethodische Kenntnisse auszeichnen.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: Wissenschaftliche Nachwuchsförderung in einem internationalen Umfeld.

Wenn Sie sich nach dem Masterabschluss für eine Promotion interessieren, finden Sie unter folgenden Links weitere Informationen:

 

Das sagen Lehrende

„Den Master Soziale Dienste an der Uni Hildesheim zu studieren bedeutet, einen vielfältigen und vertieften Einblick in unterschiedliche Theorien und Praxisfelder der Sozialen Arbeit zu erhalten. Ich habe Freude daran, mit Masterstudierenden in den Seminaren zu sozialpädagogischen Fragestellungen und Themen kritisch zu diskutieren und mit ihnen in unterschiedlichen Formaten, z.B. in Projektarbeiten, die Seminarinhalte gemeinsam und partizipativ zu erarbeiten. Der Austausch mit den Studierenden ist für mich immer wieder sehr wertvoll.“
Carolin Ehlke Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
„Das Forschungspraktikum ist nicht nur eine intensive Zeit und Auseinandersetzung mit einem selbstgewählten Thema in einer Kleingruppe, in welcher neue Erkenntnisse generiert werden und Forschung geübt wird, sondern es ist auch ein intensives Üben von sozial- und organisationspädagogischen Kompetenzen. Weil im Forschen so viel Verstehen, Beobachten, Zuhören und Reflektieren geübt wird, welches für die spätere Praxis – wo auch immer es hingeht – sehr bereichernd ist.“
Katharina Mangold Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
„Das Besondere am dualen Masterstudiengang Soziale Dienste sind die zwei Lernorte: Praxis und die Universität. Im Studium werden diese gezielt miteinander verknüpft und aktuelle Praxiserfahrungen mit theoretischen Perspektiven reflektiert. So wird ein analytischer Blick schon im Studium erprobt und eine bedarfsgerechte, zukunftsorientierte Organisationsentwicklung ermöglicht.“
Theresa Brust Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik

Fachstudienberatung: Soziale Dienste (M.A.)

  • Gunther Graßhoff
    Professor Dr. Gunther Graßhoff Fachstudienberater
    Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim
    L 086
    nächste Telefonsprechstunde: Montag 23.2.2026 von 10-11h
    05121 883 11774
    05121 883 11775
  • Dr. Carolin Oppermann Fachstudienberaterin (Beratung für Anrechnungsfragen)
    Lübecker Str. 1, 31141 Hildesheim
    L 152
    Dienstags 10-11, Sprechstunde muss am 20. Januar leider ausfallen
    88311788

Erstkontakt: CampusCenter

  • CampusCenter (ZSB)
    CampusCenter (ZSB)
    Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim
    HC.N.1.57
    Mo bis Do | 09.30-16.00 Uhr und Fr: 09.30-14.00 Uhr
    +49 5121 883 55555