Internationale Doktorand_innen
Ulrike Bädecker-Zimmermann
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Ulrike Bädecker-Zimmermann Technical and Administrative StaffUniversitätsplatz 1, 31141 HildesheimHC.G.2.08Sprechstunde: Di und Do 10-12 Uhr (digital in BBB oder in Präsenz)+49 5121 883-9200605121 883-92007
Informationen für Internationale Doktorand_innen
Unser Service
Das IO möchte internationale Doktorand_innen bei Ihrem Promotionsstudium an der Universität Hildesheim unterstützen und bietet hierzu einen umfangreichen Service:
- Hilfe bei der Wohnraumsuche
- Teilnahme an den Einführungstagen für ausländische Programmstudierende
- Teilnahme an Angeboten des Semesterprogramms
- Sprachkursangebot des International Office
- Netzwerktreffen der internationalen Doktoranden an der Uni Hildesheim
- Vermittlung eines Sprachtandems
- Medienverleih
- Beratung, Betreuung und Integration
Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium, Informationen der einzelnen Fachbereiche und Promotionsordnungen
- Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium (deutsche Version)
- Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium (englische Version)
- Weitere Informationen zur Zulassung zum Promotionsstudium
- Forschung an der Universität Hildesheim
- Graduiertenzentrum - Promotion
- Immatrikulationsamt - Alle Formulare
- Promotions-Informationen der einzelnen Fachbereiche:
Promotionsförderung und hilfreiche Links
- DAAD Dachportal
- DAAD – Promovieren in Deutschland
- EURACCESS: Infos zu Wohnungen, Versicherungen, Schulen usw für Incoming Wissenschaftler/innen
- Living in Germany - Portal des DAAD
- Linktipps des IO zu Deutschland und dem Leben in Deutschland
- BMBF Stipendienlotse - Stipendiendatenbank des BMBF inkl. Promotionsstipendien
- DAAD Stipendiendatenbank
- European Commission Funding Opportunitieshttps://www.boell.de/de/stipendien
- Friedrich-Ebert-Stiftung
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- Gerda-Henkel-Stiftung (Förderung vor allem im Gebiet Geschichte)
- Quick Check Visum
- Auswärtiges Amt
Mehr Informationen und das Faltblatt zum Download finden Sie auf der Seite der HRK: https://www.hrk.de/themen/internationales/internationale-studierende-und-forschende/mobilitaet-und-anerkennung/aufenthaltstitel
Mithilfe des Quick-Checks können Sie schnell herausfinden, ob Sie die Voraussetzung für ein Visum besitzen. Weitere Informationen bekommen SIe auch auf der Seite des Auswärtigen Amts.
Visa-Informationen / internationale Forscher_innen aus Staaten außerhalb der EU
Für internationale Forscher_innen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union, die zu Forschungszwecken für einen begrenzten Zeitraum, z. B. zur Durchführung einer Promotion, oder langfristig nach Deutschland kommen möchten, bietet das deutsche Aufenthaltsgesetz verschiedene Möglichkeiten.
Abhängig von der individuellen Situation (Form des Forschungsvorhabens, gewünschte Dauer des Aufenthalts, Höhe des Gehalts, familiäre Umstände etc.) kommen mehrere Aufenthaltstitel in Frage (Aufenthalt zum Zwecke des Studiums, Aufenthalt zum Zwecke der hochqualifizierten Beschäftigung/Blaue Karte EU, Niederlassungserlaubnis für Fachkräfte, Forschervisum), die unterschiedlich ausgestaltet sind und verschiedene Zielgruppen ansprechen.
Aus diesem Grund hat die HRK eine Übersicht in deutscher und englischer Sprache über die verschiedenen Aufenthaltstitel für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Nicht-EU-Staaten erstellt. Diese soll sowohl den ausländischen Forscherinnen und Forschern als auch den einladenden und beratenden Stellen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Wahl des passenden Aufenthaltstitels erleichtern.
Die Übersicht informiert über Voraussetzungen für den Erwerb einer bestimmten Aufenthaltserlaubnis, wie z. B. Mindestgehaltsgrenzen oder erforderliche Sprachkenntnisse, und enthält darüber hinaus Informationen zu Themen wie Familiennachzug und Zugang zu Sozialleistungen wie Kinder- oder Elterngeld. Die deutsche und die englische Version des Faltblattes sind im August 2020 in einer überarbeiteten Auflage erschienen.
Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der HRK:
https://www.hrk.de/themen/internationales/internationale-studierende-und-forschende/mobilitaet-und-anerkennung/aufenthaltstitel
Links:
https://www.make-it-in-germany.com/en/visa-residence/quick-check
https://www.auswaertiges-amt.de/en/visa-service
Downloads:
Erfahrungsberichte unserer Doktorand_innen
Herr Hamza Rafique
Von: Hamza Rafique, Syed Babar Ali School of Science & Engineering | Lahore, 02.12.2024
I am deeply grateful to the University of Hildesheim for inviting me as a guest PhD researcher for a three-month research stay. This experience has been a transformative and enriching one. From the moment I arrived, I was struck by the university's warm and welcoming atmosphere, whose support extended to all aspects of my stay, from finding accommodation to navigating transportation and accessing campus facilities, allowing me to settle in and feel at home in a foreign country.
During my stay at the University of Hildesheim, I had the opportunity to immerse myself in the Department of Geography's vibrant research environment. As a guest researcher, I was able to tap into the department's expertise in geographic information systems (GIS), remote sensing, and nature conservation. Specifically, I was able to develop new skills in combining technological aspects with environmental conservation, including the application of remote sensing techniques in grassland habitat conservation. This was a timely and relevant area of research, and I was able to present my work to the faculty and research students, who provided valuable feedback and insights that helped me refine my ideas and approaches. I firmly believe that the progress I made in such a short span of time was only possible here, thanks to the university’s in-house expertise.
My experience at the University of Hildesheim has not only enriched my academic knowledge but also had a profound impact on my personal growth and cultural exposure. Through my interactions with the faculty and students, I developed a greater appreciation for the diversity of cultures, perspectives, and experiences, forming lasting connections. As I return to my home institution, while I will miss the time I spent with my colleagues at Mensa, I am confident that the skills, knowledge, and connections I made during my stay at the University of Hildesheim will continue to shape my research and academic pursuits for years to come.
Herr Amr Azouz
Von: Amr Azouz, Ainshams-Universität | Kairo, 10.12.2021
Im Folgenden geht es um meinen Erfahrungsbericht zum Forschungsaufenthalt in Hildesheim. Von der Zeitdauer von 1.7.2021 bis zum 1.10.2021 hatte ich die Möglichkeit, drei Monate lang als PHD- Student an der Universität Hildesheim zu verbringen. Der Aufenthalt findet in einer entscheidenen Phase meiner Arbeit statt und hat dazu beigetragen, dass ich mich besser auf das Thema der Arbeit konzentrieren kann. Darüber hinaus haben die Diskussionen mit meiner Gastbetreuerin Prof. Dr. Elke Montanari, mit Prof. Dr. Bettina Kluge und mit Prof. Dr. Burckhard Moenighoff neue Perspektive für mich bei der Behandlung des Themas geöffnet. Dafür bin ich ihnen allen sehr dankbar. In Hildesheim hatte ich nicht nur die Chance, mich auf der wissenschaftlichen Ebene weiterzuentwickeln, sondern ich hatte auch die Möglichkeit andere interessante deutsche Städte zu besuchen und kennenzulernen. Bei allen Mitarabeiterinnen von Prof. Dr. Montanari bedanke ich mich für die kooperative Unterstützung. Sie haben alle mir mit Tat und Rat beigestanden. Die Rolle des International Office von der Universität war sehr wichtig. Die Zuständigen im International Office haben mir bei den Vorbereitungen und Fertigstellung von den Dokumenten geholfen. Insgesamt bin ich mir der Erfahrung in Hildesheim sehr zufrieden und würde gern die Möglichkeit haben, die Stadt und die Universität noch einmal besuchen zu können. Ich hoffe auch, dass die Kooperation zwischen meiner Heimatuniversität und der Universität Hildesheim weiter besteht und sich entwickelt.
Amr Azouz
Assistenzlehrer- Ainshams- Universität
Frau Anna Rosa Schlechter
Drei Monate an der Universität Hildesheim zu verbringen haben meinem Dissertationsprojekt sehr gutgetan. Zunächst einmal konnte ich dieses Vorhaben im Zuge des Doktorandenkolloquiums von Prof. René Dausner, das als Blockveranstaltung über zwei Tage hinweg konzipiert war, vorstellen. Konkret dreht sich mein Forschungsprojekt um die zweisprachige Literatur des österreichisch-israelischen Dichters und Aphoristikers Elazar Benyoetz (*1937 in Wiener Neustadt, Österreich). Feedback auf konkrete, sich während des Schreibens auftuende Fragstellungen zu bekommen, verhilft Forschenden jedes Levels zu besseren Ergebnissen. Dazu trugen bei mir auch maßgeblichen die regelmäßigen Treffen mit meinem hiesigen Betreuer Prof. Dausner – der selbst zu Elazar Benyoëtz promovierte – bei. Schon fast fertige Kapitel und Unterkapitel konnte ich dank seine Kommentare und Beobachtungen noch verfeinern und anschärfen, sowie im Entstehen begriffene konkreter ausformen.
Darüber hinaus taten sich auf die Initiative von Prof. Dausner andersweitge interdisziplinäre und internationale Forschungsprojekte auf. Dazu organisierte ich einige Video-Konferenzen in unserem Projekt-Team mit Prof. Michael Bongardt (Siegen), Prof. Katharina Heyden (Bern), Prof. Claudia Welz (Aarhus) und Prof. Dausner rund um einen (Dokumentar-)Film über Leben und Werk von Elazar Benyoëtz. Erste Sondierungen mit möglichen FilmemacherInnen fanden statt.
Außerdem werde ich zum erneuten Male in der Herausgabe einer wissenschaftlichen Zeitschrift tätig, diesmal als Herausgeberin gemeinsam mit Claudia Welz: Eine Sonderausgabe der Reihe „Conditio Judaica. Studien und Quellen zur deutschen Literatur- und Kulturgeschichte“ (Bern) anlässlich Benyoëtz‘ 85. Geburtstages im Jahr 2022 ist in Planung.
Nicht zuletzt konnte ich mit Prof. Dausner die erste Phase eines weiteren Projekts Anfang November abschließen: In Kooperation mit dem Franz Rosenzweig Minerva Research Center der Hebräischen Universität Jerusalem, darunter konkret durch Zusammenarbeit mit Dr. Jan Kühne und Prof. Benjamin Pollock, reichten wir einen Projektantrag bei der Volkswagenstiftung ein. Das Forschungsprojekt trägt den Projektitel Digitalität und Dignität – Erinnerungsräume im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit und soll die materiellen und virtuellen Bedingungen menschlicher Dignität in ihren Wechselbeziehungen zur Transformation des Buchmediums im digitalen Zeitalter untersuchen, an der Schnittstelle zwischen Bibliotheks- und Archivwissenschaft, Informatik und Computerwissenschaft.
Abgesehen von den spannenden Forschungsprojekten kam ich auch zu meinem ersten Beitrag im Radio dank meines Betreuers, Prof. Dausner, nämlich im Rahmen einer Podcast-Produktion mit dem NDR über den arbeitsfreien Sonntag. Ich sprach über den Shabbat, der anlässlich des Jubiläums 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland mit dabei war. Die Sendung wurde am 8.8.2021 ausgestrahlt und ist in der Podcast-Reihe „vertikal horizontal. Glaubens- und Gewissensfragen“ abrufbar bis zum 4.2.2022.
Die Wochenenden habe ich ebenfalls gut genutzt, wenngleich nicht für die Forschung: Durch das landesweite Semesterticket der Studierendenschaften in Niedersachsen und Bremen konnte ich die Gegend erkunden und habe so manch schönen Ort entdeckt.
Marija Đorđević
Hildesheim Research Life
I came to Hildesheim in 2014 without knowing what to expect and without much expectation from the coming five years. I visited the town one time during the heat wave that summer and realized that though it is small it can easily become a temporary home, the same went for the University.
However, I was not prepared for the pleasant surprise the Hildesheim University turned out to be. In the very beginning I was very fortunate to have a dedicated supervisor, Prof. Dr. Stefan Krankenhagen. He placed a lot of challenge and trust in me, giving me a large room to conceptualize and test my ideas, always with enthusiastic and at the same time assertive tone. During my five-year research project, I had a chance to work with undergraduate and master students at the university, through to seminars and two excursions abroad. I came to know how specific and above all interesting the program of cultural studies in Hildesheim is, and was truly humbled by the vit and intellectual level and potentials of most of my students.
Much of my good experience is owed to what the University of Hildesheim has to offer as an educational and research institution – from working spaces and library to the significant support of the International Office, I as an international student received. The International Office assisted me with any and all issues I as a foreigner in Germany encountered, and they even made it possible to get an official engagement as a research assistant within the Institute for Media, Theater and Popular culture. They did their best to make Hildesheim feel like home for the very first day. And the programs they do offer for international Ph.D. students do provide very useful skills, especially the language courses with the English academic writing seminar being of great help for the production of my thesis.
As much as I know that much of the positive experience of my Hildesheim research life is owed to the great synergy I had with my supervisor, that can be seen as simply luck.
Jan Erik Kermer
I expect many will not look back too fondly at the year 2020 for obvious reasons…but I hope all of us were able to find a silver lining in the midst of adversity. The pandemic has taught me to count my blessings and live in the moment which is no bad thing! In all honesty, I did not harbour great hopes to be able to carry out my research stay at Hildesheim University; it had already been delayed by six months and I feared that it would never happen. However, fortunately, with a bit of luck, my stay received the go-ahead! I felt both privileged and relieved to be able to travel (something that I had hitherto taken for granted) to carry out my research activities. Although the pandemic had tempered my expectations, I still had high hopes for my stay at Hildesheim University and I was certainly not disappointed! On the contrary, the experience exceeded my expectations. My personal highlight was the visit to Heidelberg; a quaint and elegant city along the Neckar river and the academic home of many grand scholars, notably, Max Weber and Jürgen Habermas. The snakes-and-ladders climb along the “Philosophenweg” (Philosophers Walk) was certainly worth the physical effort, with a breath-taking backdrop of the city a sight to behold. Naturally, my stay involved a lot of hard graft, and lockdown Mark II at least helped me to focus on the task at hand. Hildesheim University’s modern, state-of-the-art facilities ensured that I could get the most out of my research stay. That said, the experience was not all plain sailing. As in much of Europe, the pandemic situation began to deteriorate in the Autumn, and I had to adjust quickly to heightened restrictions at roughly the halfway point of my stay. Amenities began to close such as museums, gyms, bars and restaurants and I had to find different ways to keep mentally and physically healthy. Luckily, Hildesheim and the surrounding area is blessed with beautiful woodlands and countryside, which allowed me to go for daily walks and jogs to keep my spirits high. Although limited opportunities to socialise proved a challenge at times, fortunately, Hildesheim University provided regular virtual courses and workshops to keep me engaged! On the whole, my experience was an immensely positive one, and I thoroughly recommend prospective students to choose Hildesheim University for an international exchange. I would like to take this opportunity to express my gratitude to Professor Schünemann for his unwavering support on both a personal and professional level. I learned a great deal about my PhD project (as well as Germany’s rich culture!) from our verbal exchanges. I would like to extend my thanks to the University’s International Office for their ongoing support and assistance and the German Academic Exchange Service (DAAD) for awarding me the research scholarship.
Und vielen Dank Hildesheim!
Liliana Camacho González
Mein Leben und Studium in Hildesheim
Diese kleine Stadt bietet mich alles, was ich brauche. Ich kann zu Fuß überall hin und bin von der Stadtmitte innerhalb einer Viertelstunde in der Natur. Hier habe ich auch Kontakt mit anderen Menschen außerhalb der Uni, was für mich auch wichtig ist, denn als Doktorandin bleibe ich mehr als ein normaler Erasmus-Student und viele Studenten, die ich in der Uni kennengelernt habe, sind schon wieder weg. Zum Promovieren finde ich diese Stadt perfekt, man hat nicht so viele Ablenkungen und trotzdem kann man eine sehr schöne Zeit verbringen. Das Personal an der Uni, sowohl die Dozenten und Professoren als auch die Mitarbeiter sind immer gut erreichbar und die Kommunikation läuft mit ihnen immer sehr freundlich und persönlich, was mir sehr gut gefällt. In der Bibliothek kann ich auch sehr gut arbeiten und dort finde ich die wichtigste Literatur für mein Dissertationsthema. Daher war und ist für mich die Uni Hildesheim die erste Option und bin glücklich, dass ich hier promovieren darf.
Liliana Camacho González, Mai 2019
FAQ PhD
Netzwerktreffen internationaler Doktorand_innen am 14.05.2025