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Zum Ende der Seite springen Tutorium GK I
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Tutorium GK I dummy 06.05.2013 10:45

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dummy
Grünschnabel


Dabei seit: 07.05.2010
Beiträge: 5

Tutorium GK I Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Geschrieben von Olex am 02.02.2013 um 23:17:

Tutorium GK I

Hier könnt ihr die Fragen für das Botaniktutorium stellen.


***

Geschrieben von bittnerv am 03.02.2013 um 17:37:

Vorlesung vom 30.01.13_ Lebenszyklus von Angiospermen und Gymnospermen

Hallo,
ich hätte eine Frage bezüglich der Lebenszyklen von Angio- und Gymnospermen.
Mir ist nicht ganz klar geworden, ob bei beiden Lebenszyklen aus 4 Mikrosporen zusammen ein Pollenkorn wird oder eine Mikrospore zu je einem Pollenkern.
Auf den Folien ("Lebenszyklus einer Kiefer") scheint es, als würde aus 1 Mikrospermenmutterzelle 4 haploide Mikrosporen hervorgehen, die dann gemeinsam ein Pollenkorn bilden (2 der Mikrosporen= Nährgewebe, 1=Pollenschlauch,...)
Im Campbell hingegen steht, dass aus einer Mikrospore ein Pollenkern jeweils wird.
(Und diese Mikospore sich dann aufteilt in Nährgewebe, Pollenschlauch??!..)
(S. 844 oben links, 8. Auflage)

Was ist jetzt richtig, bei den jeweiligen Lebenszyklen von Angio- und Gymnospermen?

Danke für Eure Zeit!

Virginia Bittner


***

Geschrieben von Olex am 04.02.2013 um 15:33:

RE: Vorlesung vom 30.01.13_ Lebenszyklus von Angiospermen und Gymnospermen

Hey,
also aus einer Mikrosporenmutterzelle entstehen durch Meiose 4 haploide Mikrosporen. Aus JEWEILS einer haploiden Mikrospore wird ein Pollenkorn. D. h. es werden insgesamt 4 Pollenkörner gebildet. Jeder Pollenkorn hat eine vegetative (Pollenschlauchzelle) und eine generative Zelle. Nach der Bestäubung und der Keimung des Pollenkorns wächst aus der vegetativen Zelle der Pollenschlauch und aus der generativen Zellen entstehen durch Mitose zwei Spermazellen. Diese werden über den Pollenschlauch in das weibliche Gametophyt (Embriosack) transportiert. Die eine Samenzelle verschmilzt mit der Eizelle und bildet Zygote und die andere Spermazelle verschmilzt mit den 2 Polkernen (triploider Endospermkern). Dieses stellt dann das Nährgewebe dar.
Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen

LG

***


Geschrieben von Olex am 04.02.2013 um 15:52:

RE: Vorlesung vom 30.01.13_ Lebenszyklus von Angiospermen und Gymnospermen

Das, was ich oben beschrieben habe, bezieht sich auf die Angiospermen. Bei Gymnospermen habe ich keine genaue Angabe zur Anzahl der Mikrosporen gefunden. Auch m Campbell steht keine genaue Angabe zur Anzahl der Mikrosporen. Trotzdem auch hier wird jeweils aus einer Mikrospore ein Pollenkorn entwickelt (und nicht aus 4 nur ein Pollenkorn). Vielleicht als Unterschied zu den Angiospermen, wird bei Gymnospermen bei der Befruchtung der Eizelle nur eine Spermazelle benötigt (keine doppelte Befruchtung). Die andere hat keine Funktion, da der Nahrungsvorrat von primären Endosprerm, dem haploiden Megagemetophyten, gebildet wird. Auch das weibliche Gametophyt hat nicht nur 1 Eizelle (Angiospermen), sondern mehrere. Zwar werden alle befruchtet, allerdings wird nur aus einer Zygote gebildet. Mehr weiß ich auch nicht. Ich glaube auch nicht, dass ihr das so genau wissen müsst. Höchstens müsst ihr vielleicht in der Lage sein, solche ähnliche Abbildungen wie aus dem Campbell (natürlich vereinfacht dargestellt) beschriften zu können.


***

Geschrieben von bittnerv am 13.02.2013 um 09:33:

RE: Tutorium GK I

Ab wann redet man genau von einem Samen?

Erst wenn der Embryo so weit ist, dass er in die Samenruhe tritt?
Spätestens da hätten wir ja die Samenschale, Embryo und das Nährgewebe beisammen, die zusammen den Samen ergeben.

LG

***


Geschrieben von Olex am 13.02.2013 um 11:00:

RE: Tutorium GK I

Hey,
so weit ich es verstanden habe, entsteht ein Same nach der Befruchtung. D. h. nach dem ein Embryo, das Nährgewebe und die Samenschale gebildet wurden. Das sind die wesentlichen Komponenten eines Samens. Samenruhe/Keimruhe betreiben hauptsächlich Pflanzen mit bereits ausgereiften Samen, um die Keimung in für sie günstigen Umweltbedingungen vorzunehmen. Also vermutet ich, dass man direkt nach der Befruchtung und Entstehung der wesentlichen 3 Komponenten von einem Samen spricht.

Gruß Olex



***


Geschrieben von empty am 13.02.2013 um 12:09:



https://de.wikipedia.org/wiki/Same_%28Pflanze%29 scheint das Letzte zu bestätigen, aber ich bin da jetzt fachlich nicht so bewandert mit den Blümchen.

Ansonsten gibt es auch noch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pollen
https://de.wikipedia.org/wiki/Angiospermen
https://de.wikipedia.org/wiki/Gymnospermen
...

Die Artikel wirken auf mich so, als könnten sie gut beim Verstehen helfen.


***



Geschrieben von Olex am 13.02.2013 um 15:52:



Also zu Frage über die Unterschiede zwischen einen Pollen und eine einer Spore.
Die Sporen werden bei niederen Pflanzen wie Moose/Farne etc. gebildet. Aus denen entwickelt sich dann direkt der Gametophyt. Bei höheren Pflanzen entsteht aus dem Mikrosporen ein Pollenkorn, in dem sich ein Gametophyt befindet. Dieser wird dann auf das weibliche Geschlechtsorgan übertragen. Es kommt zur Befruchtung. Nur die höheren Pflanzen bildet Pollen zur Übertragung von Gametophyten. Bei niederen Pflanzen entsteht ein Gametophyt direkt aus der Spore, ohne Ausbildung eines Pollens.

So ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen

Lg Olex


***


Geschrieben von bittnerv am 13.02.2013 um 16:20:

Lipiddoppelschicht Zellkern, Chloroplasten und Mitochondrien

Im Campbell steht auf Seite 139, "Die Zellkernhülle ist eine doppelte Membran. Die beiden Membranen der Kernhülle bestehen aus je zwei Lipiddoppelschichten". und auf Seite 151 "Das Mitochondrium fällt durch seine zwei Membranen auf (...) Jede ist eine typische Lipiddoppelschicht".

Für mich besteht eine Lipiddopellschicht aus zwei hydrophilen und einen hydrophen Bereich- verkürzt ausgedrückt.
Und davon besitzen die Mitochondrien und der Zellkern zwei?
Oder ist das nur ungünstig ausgedrückt im Buch und es handelt sich letztlich zumindest beim Zellkern um eine einzige "Lipiddoppelschicht".


***


Geschrieben von bittnerv am 13.02.2013 um 16:51:



Lipiddoppelschicht Zellkern, Chloroplasten und Mitochondrien
Im Campbell steht auf Seite 139, "Die Zellkernhülle ist eine doppelte Membran. Die beiden Membranen der Kernhülle bestehen aus je zwei Lipiddoppelschichten". und auf Seite 151 "Das Mitochondrium fällt durch seine zwei Membranen auf (...) Jede ist eine typische Lipiddoppelschicht".

Für mich besteht eine Lipiddopellschicht aus zwei hydrophilen und einen hydrophen Bereich- verkürzt ausgedrückt.
Und davon besitzen die Mitochondrien und der Zellkern zwei?
Oder ist das nur ungünstig ausgedrückt im Buch und es handelt sich letztlich zumindest beim Zellkern um eine einzige "Lipiddoppelschicht".


***


Geschrieben von Olex am 13.02.2013 um 19:04:



Hey,
also ich würde folgende Seiten mal angucken/durchlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biomembran
http://www.biologie-lk.de/showthread.php?t=13340
http://www.u-helmich.de/bio/zell/2/23/23.html
http://e-learning.studmed.unibe.ch/Gen_K...S/DNA/ORG02.HTM

Viel Spaß damit...


***



Geschrieben von bittnerv am 18.02.2013 um 19:11:

Edukte/Produkte

Ich komme mir ja schon echt doof vor, weil ich hier als einzige das Forum verwende.
Aber warum das Angebot nicht nutzen

In der Besprechung letzten Mittwochs habt Ihr gesagt, wir sollten die wesentlichen Produkte und Edukte der Photosynthese und der Zellatmung können...
Was genau ist mit Edukten und Produkten gemeint? Alles was verwendet wird? Also auch so etwas wie NADP+ oder Brenztraubensäure, CO2-Akzeptoren, Zwischenprodukte wie Ch2O und RuBP. Und müssen wir auch genau hinschreiben wieviel?

Ein Beispiel:
Ich würde dazu schreiben:
Photosynthese:
I Lichtabhängig:
Edukte: H2O, NADP+,ADP+P (Licht und Chlorophyll)
Produkte: O2, NADPH, ATP

Calvin:
Edukte: CO2, ATP, NADPH, Co2-Akzeptor (+H)
Produkte: Zwischenprodukt: Ch2O, dreimaliger Umlauf: Glycerinaldehyd-3-phosphat und evtl. später Glukose nach Umwandlung

--> Oder kommt reicht dort Glukose?


***


Geschrieben von Olex am 18.02.2013 um 20:33:

RE: Edukte/Produkte

Hey,
also unter Edukoten versteht im Allgemeinen die Ausgangsstoffe und unter Produkten die Endstoffe.
Bei Photosynthese wäre das z. B. CO2 und H2O (Edukte) und O2 und Glukose (Produkte). Natürlich ist es auch wichtig zu wissen, dass bei der Photosynthese auch Reduktionsäquivalente wie NADPH + H+ und Energieäquivalente entstehen, die später bei der Dunkelreaktion für die Herstellung von Glokose etc. benötigt werden.
Also ist das, was du geschrieben hast richtig. Ich habe noch ein pdf-Dokument dran gehängt, wo das noch ganz kurz erläutert ist.
Liebe Grüsse
Olex


***


Geschrieben von bittnerv am 18.02.2013 um 23:21:

RE: Edukte/Produkte

An diesem Punkt möchte ich einmal Danke sagen, für schnellen und präzisen Antworten!!
Schade für die anderen, die diese Hilfe nicht wahrnehmen.
Aber umso weniger Arbeit letztendlich natürlich für euch


***


Geschrieben von empty am 20.02.2013 um 13:28:

RE: Edukte/Produkte

Ich sage ja auch immer, dass wir hier eine niederschwellige und unkommerzielle Möglichkeit zum orts- und zeitunabhängigen Austausch haben.
Mach ruhig mal Werbung in deinem Umfeld!


***



Geschrieben von Olex am 22.02.2013 um 17:52:

RE: Edukte/Produkte

Hey,
also das finde ich auch, dass das Forum neben Facebook etc. eine gute Möglichkeit zum Austausch bietet. Aus Erfahrung kann ich euch sagen, dass gerade im zweiten Semester mit Pflanzen- und Tierbestimmung ist es von Vorteil Informationen auszutauschen. Das kann das Studium um einiges erleichtern. Also macht Mundpropaganda

Lg Olex

__________________
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(Veraltete Floh-/Arbeitsmarkt-Beiträge lasse ich weg. )
06.05.2013 10:45 dummy ist offline E-Mail an dummy senden Beiträge von dummy suchen Nehmen Sie dummy in Ihre Freundesliste auf
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