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Zum Ende der Seite springen Ausstieg aus der Atomenergie
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König


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Bloß mal für's Archiv, weil ich immer wieder danach gefragt werde: Gut 300 Mitzeichnungen habe ich gesammelt. Dazu kommen noch Listen von Terra Verde und Samowar, die ich morgen Mittag holen werde zwecks Faxen nach Berlin. Falls dann noch ein paar Zeilen frei sind, dürft ihr die gern füllen. großes Grinsen Werde damit dann wohl vor der Mensa oder am Samsonplatz sein.


Filmtipp:
http://www.arte.tv/de/content/tv/02__Uni...ck/3863654.html
http://videos.arte.tv/de/videos/die_4_re...on-3863244.html
http://videos.arte.tv/de/videos/gespraechsrunde-3863248.html


Interessant: Ausgerechnet die Frau, die diesen Blogbeitrag verfasst hat, twitterte am 11.04.:
Zitat:
Erkenntnis des Tages: Technische Systeme versagen immer anders als die Auslegung bedacht hat *narf*


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Runde 1: Wahlbeteiligung gesteigert großes Grinsen
Runde 2: Hetzkampagne geschockt

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König


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http://sofort-abschalten.de/ meldet:

Zitat:
Die Mitzeichnungsfrist ist beendet. Wir danken allen, die uns unterstützt und bei unseren beiden Petitionen zur sofortigen und endgültigen Stilllegung der Atomanlagen unterschrieben haben. Das ist der vorläufige Schlussstand: 58.484 Stimmen. Bei der Online-Petition sind es 22.601 Mitzeichner_innen und bei der Listen-Petition konnten wir 35.883 Unterschriften einreichen. Auch wenn der Petitionsausschuss in eigenwilliger Auslegung seiner Regeln die Zahlen nicht addiert, geben wir die Summe beider Anzahlen an. Wir werden auch noch die voraussichtlich 1.747 weiteren Stimmen beim Petitionsausschuss einreichen, die uns auf dem Postweg nicht mehr rechtzeitig erreichten. Die Unterstützung unserer Petitionen ist ein starkes Zeichen, dass wir uns nicht mit einem Aufschub des Atomausstiegs zufrieden geben. Niemand kann die Verantwortung tragen für den Weiterbetrieb der AKWs und der anderen Atomanlagen. Jeder Tag länger ist ein Tag zuviel. Danke. Für eine sofortige und endgültige Stilllegung aller Atomanlagen!
347 der 35.883 kamen aus Hildesheim.

Zitat:
Linkliste Atomausstieg
Die südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen: http://www.atomausstieg-sofort.de
Demos am 28. Mai 2011: http://anti-atom-demo.de
Informationsnetzwerk gegen Atomenergie: http://www.contratom.de
Atomausstieg Schweiz: http://www.menschenstrom.ch
AKW-Blockaden vor Ende des Moratoriums: http://www.schluss-endlich.de http://www.block-brokdorf.org
Abschaltblockade Neckarwestheim August 2011: http://www.abschaltblockade-neckarwestheim.org
IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges): http://www.ippnw.de/atomenergie BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland): http://www.bund.net
Mitmachkampagne .ausgestrahlt: http://www.ausgestrahlt.de
Stromwechsel: http://atomausstieg-selber-machen.de
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg: http://www.bi-luechow-dannenberg.de



Edith empfiehlt noch die aktuelle Ausgabe des Ausgestrahlt-Newsletters.


Und Ediths Schwester ergänzt diese Linkliste mit Aktionen gegen Atomkraft.

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Zitat:
Liebe Ana, lieber Andreas,

wie Ihr wisst, beschäftigt mich die Atomkraft, seid ihr geboren wurdet. Du, Ana, bittest mich jetzt um eine Einschätzung der Katastrophe von Fukushima.

Fukushima hat die Achtlosigkeit, mit der wir die alten Sorgen haben schläfrig werden lassen, hinweggefegt, und ich frage mich mit erneuter Intensität, auch als Arzt: Was haben wir zugelassen mit dieser Atomtechnologie in den letzten 50, 60 Jahren? Was ist das für eine Technik, die so auf unseren Körper wirken und unser Leben so destabilisieren kann? Mein Brief ist ein Versuch, die Situation diagnostisch besser zu verstehen, der Prozess der Heilung scheint noch ziemlich ungeklärt. Als Ihr noch in der Schule wart, haben wir manchmal über das "Atomzeitalter" geredet. Und ich musste Euch sagen: Wir wussten als junge Menschen eigentlich nicht, was passierte. Alles wurde irgendwie unter der Decke gehalten. Wir hörten von Kernwaffentests der Russen und Amerikaner, aber nichts über Fallout und Radioaktivität. Später war klar:

1945 Hiroshima und Nagasaki, 500 atmosphärische Atombombenversuche während meiner Kindheit in den 50er- und 60er-Jahren, die Unfälle 1956 in Kyshtym/Majak, 1957 in Windscale/Sellafield, 1979 in Harrisburg, 1981 in La Hague, über Jahrzehnte Tausende von Nuklearsprengköpfen abschussbereit in den Arsenalen, dann 1986 der Super-GAU in Tschernobyl und jetzt Fukushima. Trotz des unübersehbaren Menetekels an der Wand ist offensichtlich, dass wir Bürger unser "Recht auf Unversehrtheit", auf ein angstfreies Leben erst noch durchsetzen müssen, gegen die Uneinsichtigen, AKW-Lobbyisten, angestellten Manager, einige Anteilseigner und unbelehrbare Politiker. [...]


Gesamter Artikel

__________________
Die meisten Menschen heben das Niveau ihrer Wortbeiträge am wirkungsvollsten durch Schweigen.

Knuth: We should forget about small efficiencies, say about 97% of the time: premature optimization is the root of all evil.
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König


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Aktueller Newsletter von .ausgestrahlt
Zitat:
Alle, die dachten, jetzt sei der Atomausstieg zum Greifen nah, müssen dieser Tage feststellen, dass die Auseinandersetzung noch lange nicht gewonnen ist.
[...]
1. Jetzt Flyer und Plakate für den 28. Mai bestellen!
2. Uns fehlen noch gut 19.000 Euro
3. HelferInnen für Infostände gesucht
4. Montags geht es unvermindert weiter
5. Atommüll für Merkel
6. RSK: Fast nichts ist neu!
Besonders spannend und technisch interessant: http://www.ausgestrahlt.de/sicherheitscheck


Campact-Newsletter:
Zitat:
Hunderttausende Menschen haben unermüdlich mit Mahnwachen und Demonstrationen Druck für den Atomausstieg gemacht. Nun biegen wir in die Zielgerade ein. Denn am 6. Juni wird im Kabinett der Ausstiegsfahrplan beschlossen - und das Ergebnis ist bislang noch völlig offen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Atomlobby am Ende nicht doch noch die Nase vorn hat!
[...]
Die gestrige Ansage der Reaktorsicherheitskommission war eindeutig: Keiner der hiesigen Atomreaktoren ist gegen schwere Flugzeugabstürze geschützt. Doch Umweltminister Röttgen ließ erneut offen, welche Konsequenzen die Regierung daraus ziehen will. Denn hinter den Kulissen ringt sie weiter um den Atomkurs - und dabei kommt es auf das Kleingedruckte an.

Die Atom-Hardliner versuchen im Ausstiegsfahrplan eine "Revisionsklausel" zu verankern: Werden Erneuerbare Energien und Stromnetze nicht schnell genug ausgebaut, soll der Ausstieg verlangsamt oder gar rückgängig gemacht werden. Eine Einladung an die Atomkonzerne, den Ausbau der Erneuerbaren und der Netze auszubremsen. Der Ausstieg würde in die Hände der Konzerne gelegt!

Zu einer Entscheidung kommt es wohl erst direkt vor dem Kabinettsentscheid am 6. Juni. Ob sich am Ende Atom-Hardliner oder Ausstiegsbefürworter durchsetzen, hängt vor allem vom öffentlichen Druck ab. Ein breites Bündnis aus lokalen Initiativen und bundesweiten Organisationen bereitet daher die Demos am 28. Mai vor. Helfen Sie uns bei der Mobilisierung und kommen Sie am 28. Mai zur Demo in Hannover!

Zeit: Samstag, 28. Mai, 12.00 Uhr
Ort: Opernplatz, Hannover



Hälfte der AKWs in Spanien abgeschaltet
Zitat:
In Deutschland wird möglicherweise der Beweis angetreten, dass man weitgehend schon jetzt auf die Atomenergie verzichten kann. Ab heute sind nur noch vier der 17 Atomkraftwerke im Land am Netz. Zuvor liefen noch fünf - und alles blieb stabil. [...] ... Spanien, wo von den acht AKWs nach dem Herunterfahren von Almaraz I wegen eines Störfalls vier vom Netz genommen wurden. Es ist schon das zweite Mal in kurzer Zeit, dass die Hälfte der Atomkraftwerke abgeschaltet sind, so dass nur noch 4.000 MW anstatt 7.700 MW Atomenergie erzeugt werden. Das ist auch in Spanien kein Problem, weil es genügend Gaskraftwerke und erneuerbare Energien gibt. Seit 2004 exportiert Spanien, so berichtet El Pais, Strom, seit letzten Jahr auch nach Frankreich, das in Europa am stärksten von Atomenergie abhängt.
Enlace externo del cual ha copiado el autor de Heise großes Grinsen


Atomausstieg jetzt! Abschalten bis 2017
Zitat:
[...]Die Lichter brennen weiter, wenn 2017 Deutschlands letzter Atomreaktor vom Netz geht. Das ist keine Utopie, sondern ein realistisches Szenario. Berechnet haben es die Experten des Umweltbundesamtes.
[...]
„Zuerst die Atommeiler vom Netz, dann die Kohlekraftwerke und bis 2050 aufgrund knapper werdender Ressourcen die Erdgaskraftwerke.“ Parallel dazu müssten die erneuerbaren Energiequellen ausgebaut und die Stromnetze modernisiert werden. Das sieht auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen so. Dieses Expertengremium hat der Bundesregierung im Januar 2011 „Wege zur 100 % erneuerbaren Stromversorgung“ in einem Sondergutachten aufgezeigt. Das Ziel bis 2050 zu erreichen sei „möglich, sicher und bezahlbar“ lautet das Fazit des Gutachtens. Doch die Experten können nur Vorschläge machen. Rahmenbedingungen schaffen, Weichen stellen und die Umsetzung vorantreiben, ist vor allem die Aufgabe von Politikern. Damit sich etwas bewegt und es mit dem Ab- und Umschalten tatsächlich vorangeht, müssen alle anschieben.

Deutschland produziert Strom im Überfluss. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien in den letzten zehn Jahren gibt es mehr Kraftwerke als gebraucht werden. Einer Kapazität von 96 Gigawatt steht ein maximaler Strombedarf von 80 Gigawatt gegenüber. Die sieben alten Atommeiler, die jetzt vom Netz gingen, und der Reaktor Krümmel, der wegen Pannen stillsteht, machen zusammen 8,4 Gigawatt Kapazität aus. Selbst ohne diese haben wir noch Überkapazitäten.

Werden die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut und die in Bau befindlichen neuen Gaskraftwerke fertiggestellt, ist der Kraftwerkspark so groß, dass 2017 keine Atomkraftwerke mehr laufen müssen, um unseren Strombedarf zu decken. Im Gegenteil: Je länger die Atommeiler danach noch laufen, desto stärker behindern sie den Umbau der Stromversorgung. Denn es sind sogenannte Grundlastkraftwerke, die rund um die Uhr Strom produzieren und sich nicht flexibel steuern lassen. In einem System mit immer mehr erneuerbarem Strom schwankt die Produktion stärker, weil mal weniger Wind weht oder mehr Sonne scheint. Darauf müssen die anderen Kraftwerke flexibel reagieren können. Atomkraftwerke können das nicht.[...]
Weitere Themen dieses (zwar oberflächlichen, aber wenigstens viele Punkte berührenden und nicht grob falschen und damit schon mal positiv hervorstechenden) Artikels:
WEA offshore und onshore
gute und böse Biomasseanlagen
Wasserkraft hier und anderswo
PV dezentral und zentral
Geothermie
Netzausbau: Höchstspannungstrassen, Kosten
Freileitung und Erdkabel
Speichertechnologien
HGÜ-Seekabel
Einsparpotenzial
Linklistchen

Niedlich und hier noch nicht erwähnt: http://100-gute-gruende.de/ - beeindruckende Sammlung!


Aufruf und Infos zur Demo am 28. Mai


Ach ja, der Mai-Ausgabe der " Schrot und Korn" liegen Atomsonnenaufkleber bei (ziemlich große sogar). Also schnell im Bioladen noch eine Ausgabe schnappen.

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Runde 1: Wahlbeteiligung gesteigert großes Grinsen
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König


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Ich war gerade bei Samowar und was habe ich da entdeckt? Petitionslisten! großes Grinsen
Zitat:
Von: Roland Miyamoto aus Hildesheim An: Stadtrat, OB Kurt Machens in Hildesheim

(1) Die Stadt Hildesheim möge beschließen, die Hildesheimer Schulen und alle anderen öffentlichen Gebäude der Stadt Hildesheim (Kindertagesstätten, Altersheime, Verwaltungsgebäude etc.) ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt zu 100% mit grünem Strom zu versorgen. Als grüner Strom im Sinne dieser Petition soll gelten CO2-neutraler Strom aus regenerativen Energiequellen; dazu gehört ausdrücklich kein durch Kernspaltung erzeugter Strom. Hierzu muss die Energieversorgung in entsprechender Weise öffentlich ausgeschrieben werden. Es sollen dabei nur Energieversorger berücksichtigt werden, die ausschließlich grünen Strom vertreiben.

(2) Außerdem fordern wir die Stadt Hildesheim auf, Anbieter und Vertragsbedingungen (insbesondere etwaige Kündigungsfristen und Vertragsbindung) ihrer derzeit bestehenden Energieversorgung sowie die Verbrauchswerte des Jahres 2010 unverzüglich offen zu legen, am einfachsten durch Veröffentlichung des momentan wirksamen Vertrages sowie der jüngsten Energieabrechnungen.


Begründung: Grüner Strom unterscheidet sich preislich nicht wesentlich von konventionellem Strom, und seine Vorteile für Umwelt und nachhaltige Lebensqualität sind hinlänglich bekannt. Unsere Nachbarstadt Göttingen vollzog den Wechsel nach Auslauf ihres bisherigen konventionellen Vertrages bereits im Jahr 2007. Nach einer entsprechenden Ausschreibung hat sie dem Ökostrom-Anbieter Lichtblick den Zuschlag gegeben, der seitdem alle öffentlichen Gebäude Göttingens (Schulen, Kitas, Altersheime etc.) mit grünem Strom versorgt. Zur Ausschreibung hatte Göttingen nur Anbieter zugelassen, die, wie Lichtblick, ausschließlich grünen Strom vertreiben und weder mit fossiler Energie noch mit Kernenergie in irgendeiner Weise in Verbindung stehen. Nur so wird sichergestellt, dass der grüne Strom nicht durch bloße Verlagerung zwischen verschiedenen Stromkunden entsteht. Der Punkt (2) zielt auf eine größtmögliche Transparenz des Verfahrens für die Bürgerinnen und Bürger.
Jetzt bin ich also wieder mit Listenblättern unterwegs. Achtet auf das knallgelbe Klemmbrett! cool

Online kann man natürlich auch mitzeichnen, sogar ohne Namensveröffentlichung.

Natürlich habe ich angesichts des hiesigen EVI-Sumpfs keine signifikante Hoffnung auf Wirkung dieser Petition, aber fordern kann und sollte man so was unbedingt, insofern rufe ich hiermit zur Mitzeichnung auf.


Interessante Plattform übrigens, dieses Openpetition.de, sollte man sich merken.


Edith weist darauf hin, dass man den Aufruf zur Demo noch bis Samstag unterzeichnen kann.


Mal so'n Kommentar ...

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König


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http://www.campact.de/atom2/sn13/signer

Zitat:
bis tief in die Nacht auf Montag hat die Regierung um den Atomausstieg gerungen. Herausgekommen ist eine gigantische Mogelpackung: 10 Jahre lang soll der Ausstieg komplett pausieren! Erst 2021 sollen sechs Reaktoren und 2022 drei vom Netz gehen - ein tödliches Risiko! Die Debatte, die dann anstehen würde, können wir uns schon ausmalen: Es ginge um längere Laufzeiten.

So verkommt der Ausstieg zur Farce! Mit einem Bürger/innen-Appell richten wir daher unsere Botschaft an Kanzlerin Merkel: Wir wollen einen echten Atomausstieg - ohne Tricks und Hintertüren. Sobald wir über 100.000 Unterschriften beisammen haben, veröffentlichen wir den Appell in großen Tageszeitungen.

Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell!

Statt einer zehnjährigen Betriebsgarantie für AKWs braucht es einen Stufenplan - mit einem eindeutigen Abschaltdatum für jeden Reaktor. Und es braucht insgesamt einen weit schnelleren Ausstieg: Etliche Studien zeigen, dass ein Ausstieg bis 2015 problemlos möglich ist - ohne den Import von Atomstrom.

Doch die Anti-Atom-Bewegung kann auch etliche Erfolge feiern: Die sieben ältesten Meiler und der Pannenreaktor Krümmel bleiben vom Netz, die Brennelementesteuer bleibt und die FDP konnte sich nicht mit ihrer Forderung durchsetzen, das Ausstiegsdatum offen zu lassen. All dies ist dem unermüdlichen Protest der Anti-Atom-Bewegung zu verdanken - zuletzt am Samstag mit über 160.000 Menschen in 21 Städten!

Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass Schwarz-Gelb bei den anstehenden Beratungen in Kabinett und Bundestag kräftig nachbessert. Und dass SPD und Grüne sich von der Regierung nicht über den Tisch ziehen lassen und sich der Mogelpackung der Regierung widersetzen.

Fordern Sie einen konsequenten Atomausstieg!

http://www.ausgestrahlt.de/hintergrundin...itische-analyse
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/protestpost
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/akw-blockaden
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/haftpflicht/anzeige

Zitat:
Greenpeace hat für LehrerInnen Bildungsmaterial zum Themengebiet Atomausstieg und erneuerbare Energien entwickelt, geeignet ab der neunten Klasse. Da müssen Physiklehrer nicht mehr beim Atomforum bestellen... Das Material kann mit dem Stichwort "Schulmaterial" bestellt werden unter mail@greenpeace.de - in der Mail sollte die Lieferanschrift stehen. Demnächst stellt Greenpeace das Material auch als PDF im Internet bereit.


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Meine Meinung:
Ich finde den deutschen Atomausstieg bis 2022 super! Irgendwann wird’s Meckern und Protestieren peinlich und grenzt meiner Meinung nach an Querulantenwahn. Jetzt sind erstmal die anderen EU-Staaten dran, einen Atomausstieg auf die Beine zu stellen. Da sehe ich allerdings noch kein Licht am Ende des Tunnels, im Gegensatz zu Deutschland, Hut ab!
Die Franzosen reiben sich zumindest jetzt schon die Hände, wenn sie bald noch mehr Atomstrom nach Deutschland exportieren dürfen. Und fliegt in Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Tschechien, Spanien und bald auch Italien und Polen ein Atomkraftwerk in die Luft, gucken wir trotzdem dumm aus der Wäsche. Eine weitere Petition gegen die Atompolitik unserer Bundesregierung halte ich mittlerweile aber nur noch für grotesk.

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Wenn du in einen Scheißesturm reitest, musst du vorher wissen aus welcher Richtung der Wind kommt!
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Zitat:
Original von Neo
Meine Meinung:
Ich finde den deutschen Atomausstieg bis 2022 super! Irgendwann wird’s Meckern und Protestieren peinlich und grenzt meiner Meinung nach an Querulantenwahn. Jetzt sind erstmal die anderen EU-Staaten dran, einen Atomausstieg auf die Beine zu stellen. Da sehe ich allerdings noch kein Licht am Ende des Tunnels, im Gegensatz zu Deutschland, Hut ab!
Die Franzosen reiben sich zumindest jetzt schon die Hände, wenn sie bald noch mehr Atomstrom nach Deutschland exportieren dürfen. Und fliegt in Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Tschechien, Spanien und bald auch Italien und Polen ein Atomkraftwerk in die Luft, gucken wir trotzdem dumm aus der Wäsche. Eine weitere Petition gegen die Atompolitik unserer Bundesregierung halte ich mittlerweile aber nur noch für grotesk.
Wenn hier jemandem was peinlich sein muss, dann dir. Denn wenn du informiert wärest, wüsstest du, dass wir schon mehrere Jahre vor 2022 aussteigen können, ohne von irgendwoher Atomstrom zu importieren. Abgesehen davon hat sich "abwarten und die anderen machen lassen" noch nie bewährt, das ist nur eine Umschreibung für (Denk-)Faulheit.
Der Betrieb von Kernkraftwerken - erst recht unter den hiesigen wirtschaftlichen Bedingungen - ist nun einmal inakzeptabel, da ist von einem Standpunkt mit gesundem Menschenverstand aus alles andere als "so früh wie technisch möglich" einfach zu spät.

Von der weiteren "Petition gegen die Atompolitik unserer Bundesregierung" weiß ich nichts, du darfst sie gern verlinken.

Proteste sind allein schon aus dem folgendem Grund sehr sinnvoll: Durch die Reaktionen der Politik darauf merken wenigstens ein paar obrigkeitsgläubige und -hörige Menschen mehr, dass das Wohl der Bürger den Regierenden am Arsch vorbeigeht, ganz im Gegensatz zu manchen anderen Dingen. Diese Wirkung ist definitiv ein Gewinn und deswegen werde ich mich von derartigem Atomlobbynachgeplapper auch nicht davon abhalten lassen, auf Aktionen hinzuweisen.

Wo ich hier eh gerade so meta bin: Was tun bringt immer was, mal das eine mehr und das andere weniger oder umgekehrt, es gibt jedenfalls verschiedene Chancen und manchmal werden sogar die Forderungen ganz erfüllt. Nichts tun bringt definitiv nichts, allerhöchstens Veschlimmerung.

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Zitat:
Wenn hier jemandem was peinlich sein muss, dann dir. Denn wenn du informiert wärest, wüsstest du, dass wir schon mehrere Jahre vor 2022 aussteigen können, ohne von irgendwoher Atomstrom zu importieren.

Dann bitte ich um eine kurze Quelle wo ich mich neutral, d.h. fernab von jeglicher pro und contra Einstellung bezüglich des Themas, informieren kann, dass wir schon mehrere Jahre vor 2022, AKW's abstellen können ohne importieren zu müssen. Bis jetzt war es tatsächlich mein leichtgläubiger Verstand der annahm, dass nach Abschaltung von 19 AKW's ein gewisser Engpass an Energie entstehen müsse.

Zitat:
Abgesehen davon hat sich "abwarten und die anderen machen lassen" noch nie bewährt, das ist nur eine Umschreibung für (Denk-)Faulheit.

Ich habe nie behauptet, dass wir "abwarten und die anderen machen lassen" sollen. Ich habe gesagt, dass ich es gut finde, dass Deutschland den ersten Schritt gemacht hat in Richtung Atomausstieg und dass es Zeit wäre, dass nun erstmal, NACH Deutschland, die anderen EU Staaten mitziehen.

Zitat:
Der Betrieb von Kernkraftwerken ist nun einmal inakzeptabel

Ja gut das ist jetzt so'n typisches Anti-Atomkraft Gerede...

Zitat:
Von der weiteren "Petition gegen die Atompolitik unserer Bundesregierung" weiß ich nichts, du darfst sie gern verlinken.

OK, schlecht ausgedrückt. Habe ich mit dem Unterzeichnen des Bürgerappels verwechselt, was ich nicht weniger grotesk finde ... und es wird sicherlich keine 14 Tage dauern und es gibt wieder eine Petition ... und das ist ja auch gut so! Petitionen sind gut! Es ist eben nur MEINE Meinung, dass ich dieses Art von Petitionen DANN für grotesk halten würde, aus genannten Gründen.

Zitat:
Proteste sind allein schon aus dem folgendem Grund sehr sinnvoll: Durch die Reaktionen der Politik darauf merken wenigstens ein paar obrigkeitsgläubige und -hörige Menschen mehr, dass das Wohl der Bürger den Regierenden am Arsch vorbeigeht, ganz im Gegensatz zu manchen anderen Dingen. Diese Wirkung ist definitiv ein Gewinn und deswegen werde ich mich von derartigem Atomlobbynachgeplapper auch nicht davon abhalten lassen, auf Aktionen hinzuweisen. Wo ich hier eh gerade so meta bin: Was tun bringt immer was, mal das eine mehr und das andere weniger oder umgekehrt, es gibt jedenfalls verschiedene Chancen und manchmal werden sogar die Forderungen ganz erfüllt. Nichts tun bringt definitiv nichts, allerhöchstens Veschlimmerung.

Da gebe ich dir völlig recht. Ich ziele hier definitiv auch "nur" auf das Thema Atompolitik ab. Und ich finde, dass man die Obrigkeit nach vielen Streiks und Petitionen, wenn sie sich denn dann in die richtige Richtung bewegen, auch mal lassen machen muss :-)

Desweiteren finde ich es ja auch gut, dass du hier immer auf Aktionen hinweist, aber ich denke es kann nicht verkehrt sein, wenn sich zwischendurch mal ein anderer meldet und seine Meinung kundtut ... schließlich leben wir ja in einer tollen Demokratie ;-)

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Zitat:
Original von Neo
Dann bitte ich um eine kurze Quelle wo ich mich neutral, d.h. fernab von jeglicher pro und contra Einstellung bezüglich des Themas, informieren kann, dass wir schon mehrere Jahre vor 2022, AKW's abstellen können ohne importieren zu müssen. Bis jetzt war es tatsächlich mein leichtgläubiger Verstand der annahm, dass nach Abschaltung von 19 AKW's ein gewisser Engpass an Energie entstehen müsse.
Reichte dir die Erwähnung des Umweltbundesamtes nicht, welches in Veröffentlichungen wie dieser Sachen schreibt wie: "Deutschland kann nach unseren Berechnungen ab 2017 vollständig auf Atomkraft verzichten" und: "Dabei kommt es weder zu Versorgungsengpässen noch ist dadurch mit deutlich höheren Strompreisen zu rechnen, auch gefährdet Deutschland seine Klimaschutzziele nicht. Atomstromimporte aus dem Ausland sind nicht nötig"?

Zitat:
Zitat:
Der Betrieb von Kernkraftwerken ist nun einmal inakzeptabel

Ja gut das ist jetzt so'n typisches Anti-Atomkraft Gerede...
Was ist dann dein Gerede? Gesunder Menschenverstand etwa?

Zitat:
Und ich finde, dass man die Obrigkeit nach vielen Streiks und Petitionen, wenn sie sich denn dann in die richtige Richtung bewegen, auch mal lassen machen muss :-)
Dass es nur ein paar Zentimeter in die richtige Richtung geht, kannst du den vorangegangenen Beiträgen hier entnehmen. Es geht außerdem um mehr als eine Jahreszahl.

Zitat:
Desweiteren finde ich es ja auch gut, dass du hier immer auf Aktionen hinweist, aber ich denke es kann nicht verkehrt sein, wenn sich zwischendurch mal ein anderer meldet und seine Meinung kundtut ... schließlich leben wir ja in einer tollen Demokratie ;-)
Ja, ganz toll, wie hier Meinungen nicht durch Denken sondern durch Nachplappern entstehen und verbreitet werden.

Gilt übrigens auch für Lna, die im Forum neuerdings so gern mit sachlich völlig haltlosen Bemerkungen und Beleidigungen wild um sich schmeißt, dann aber kneift, sobald das jemand auseinandernimmt.

Whiskey, also dass gerade du dich über einen Disput in diesem Forum beschwerst, ist ein dicker Hund.
Ich bin und bleibe zunehmend angepisst vom kollektiven Nicht-Handeln und besonders Nicht-Denken in vielen Bereichen - und mit signifikanter Campaigning-Erfahrung (vermutlich im Gegensatz zu dir) kann und darf ich mittlerweile auch so angepisst sein von diesem ganzen Scheiß.
[Insider] Ja, ich will die Welt verbessern. Du nicht? [/Insider]


Edith empfiehlt die Lektüre dieser Zusammenfassung, in u. a. folgende Sätze stehen:
"2021 wird es nicht mehr relevant sein, was irgendeine Kanzlerin ein Jahrzehnt zuvor kurz nach der japanischen Reaktorkatastrophe gesagt hat. Da zählen viel stärker aktuelle Stimmungen und parteitaktische Vorteile"
"Einer der Reaktoren soll nicht endgültig stillgelegt werden, sondern in die sogenannte Kraftwerks-Kaltreserve übernomen werden – ein Vorschlag der schon rein technisch überhaupt keinen Sinn ergibt, wie Reaktorexperten sagen."
"Selbst Regierungsberater halten einen Atomaustieg schon bis 2015 für machbar."
"Die Regierung räumt nämlich den Atomkonzernen die uneingeschränkte Möglichkeit ein, von bereits stillgelegten Reaktoren Strommengen auf die laufenden Atommeiler zu übertragen."*
"Der schwarz-gelbe Beschluss ist “energiewirtschaftlich unsinnig, da sie einen kontinuierlichen Umbau der Energieversorgung erschwert, statt ihn zu befordern”, analysiert die Deutsche Umwelthilfe."
"Mehr rund um das Thema Atomausstieg erfahren Sie in dem Buch “Abschalten! Warum mit der Atomkraft Schluss sein muss und was wir alle dafür tun können”. Es erscheint am 8. Juni im Fischer-Verlag als Taschenbuch und als E-Book."

* Dieses Geschacher mit den Energiemengen ist für sich genommen schon ein Unding. Denn wenn Kraftwerke zwar laufen, aber nicht ins Netz einspeisen (-> heiße Reserve), "verbrauchen" sie nichts von ihrem Stromkontingent, wohl aber Brennstoff etc. Im Falle der KKW bedeutet das eben auch das weitere Risiko des laufenden Betriebs sowie die weitere Erzeugung von Atommüll.

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Zitat:
Original von empty
Gilt übrigens auch für Lna [...]

Höre/Lese ich a) zum 1. mal jetzt und b.) tut das hier vollkommen nichts zur Diskussion. Wenn DU grade ein größeres Problem hast, solltest du vielleicht mal das verlängerte Wochenende abwarten und die Hormone wieder auf Normalniveau zurückfahren lassen...


Zitat:
Original von empty
Whiskey, also dass gerade du dich über einen Disput in diesem Forum beschwerst, ist ein dicker Hund.

Ich sage nur, dass wir in erster Linie froh sein können, dass es überhaupt einen Ausstieg gibt. Komm mal wieder runter von deinem miesen Trip.

Zitat:
Original von empty
[..,] und mit signifikanter Campaigning-Erfahrung (vermutlich im Gegensatz zu dir) [...]

Ist mir mal sowas von Latte. Das Thema interessiert mich aktuell nur am Rande und ich habe immer stillschweigenden Respekt vor den meisten "aktiven" Atomkraftgegnern gehabt. Diese Meinung muss ich für dich wohl revidieren.

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Zitat:
Original von Whiskey
Zitat:
Original von emptyGilt übrigens auch für Lna [...]
Höre/Lese ich a) zum 1. mal jetzt und b.) tut das hier vollkommen nichts zur Diskussion. Wenn DU grade ein größeres Problem hast, solltest du vielleicht mal das verlängerte Wochenende abwarten und die Hormone wieder auf Normalniveau zurückfahren lassen...
Ich kann dir versichern, dass sich meine Hormonspiegel im Referenzbereich befanden und befinden, so dass kein Grund zu derlei Aufforderungen besteht. a) und b) entkräften sich für den aufmerksamen Leser von selbst.
Zitat:
Zitat:
Original von emptyWhiskey, also dass gerade du dich über einen Disput in diesem Forum beschwerst, ist ein dicker Hund.
Ich sage nur, dass wir in erster Linie froh sein können, dass es überhaupt einen Ausstieg gibt. Komm mal wieder runter von deinem miesen Trip.
Das ist nicht ein mieser Trip von mir, sondern ein mieser Trip unserer Bundespolitiker. Zum "erfreulichen" Ausstieg siehe den soeben verlinkten Newsletter
Zitat:
Zitat:
Original von empty[..,] und mit signifikanter Campaigning-Erfahrung (vermutlich im Gegensatz zu dir) [...]
Ist mir mal sowas von Latte. Das Thema interessiert mich aktuell nur am Rande und ich habe immer stillschweigenden Respekt vor den meisten "aktiven" Atomkraftgegnern gehabt. Diese Meinung muss ich für dich wohl revidieren.
Von diesem Respekt habe ich noch nichts mitbekommen. Selbst wenn: Respekt allein, erst recht stillschweigender, bewegt nichts. Ist also schnuppentüt, revidier was du willst, es macht keinen Unterschied.

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09.06.2011 22:17 empty1 ist offline E-Mail an empty1 senden Beiträge von empty1 suchen Nehmen Sie empty1 in Ihre Freundesliste auf
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Der Ausstieg ist beschlossen, reicht das nicht? Muss man sich jetzt noch die Köpfe einhauen, dass es ja auch 50 Jahre eher gegangen wäre, wenn wir in Deutschland komplett auf Atomstrom verzichtet hätten?

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Es wurden 1431 Unterschriften gesammelt. In der kurzen Zeit! In Hildesheim!


Ausgestrahlte Newsletter


Campact schrieb am 07.06.11:
Zitat:
Top oder Flop? - Bei der Bewertung des gestern vom Bundeskabinett verabschiedeten "Atomausstiegs" gehen auch bei den Campact-Aktiven die Meinungen weit auseinander. Die einen sind in Feierlaune: Acht Reaktoren gehen auf einen Streich für immer vom Netz! Zudem konnte sich Schwarz-Gelb nicht mit dem Plan durchsetzen, alle verbleibenden neun AKWs erst 2021/22 stillzulegen. Drei sollen jetzt schon früher, nämlich 2015, 2017 und 2019 abgeschaltet werden. Alles zusammen ein riesiger Erfolg der Anti-Atom-Bewegung und eine krachende Niederlage für die Atom-Lobby.

Die anderen sind mehr empört als erfreut: Die nächsten 10 Jahre lang passiert fast nichts beim Ausstieg. Sechs Reaktoren sollen erst 2021 und 2022 abgeschaltet werden. Darunter der in einem Erdbebengebiet gelegene Meiler Neckarwestheim II. Einige Meiler gehen weit später vom Netz als der rot-grüne Atomausstieg dies vorsah, wie etwa Gundremmingen C, fast baugleich mit den Reaktoren in Fukushima. Aus dieser Perspektive stellt sich die Frage: Ist der Atomausstieg à la Merkel wirklich ein Erfolg?

In unseren Augen hängt die Antwort vom Maßstab ab. Legen wir als Messlatte die schwarz-gelbe Atompolitik vor Fukushima an, dann haben wir richtig viel erreicht. Der Blick in andere Länder macht deutlich, dass dort trotz Fukushima zumeist keine atompolitische Kehrtwende eingeläutet wurde. Dass dies bei uns anders ist, ist alleine dem kraftvollen Protest der Anti-Atom-Bewegung zu verdanken! Legen wir als Messlatte aber das umweltpolitisch und ethisch Gebotene an, den schnellstmöglichen Atomausstieg, dann reicht das Tempo bei weitem nicht aus.

Zusammenfassend heißt das: Zwar können wir stolz darauf sein, was wir gemeinsam mit vielen anderen erreicht haben. Aber wir dürfen die Hände nicht in den Schoß legen. Während der Beratungen im Bundestag muss es darum gehen, weitere Nachbesserungen zu erreichen: Die AKW-Laufzeiten müssen verkürzt und stärker gestaffelt werden, es braucht ein Aus für Gorleben und eine standortunabhängige Endlagersuche, der Bau von Kohlekraftwerken darf nicht erleichtert und das Erneuerbare-Energien-Gesetz nicht zerpflückt werden. Nur wenn hier entscheidende Fortschritte erzielt werden, dürfen SPD und Grüne dem Atompaket zustimmen.

Deshalb wollen wir mit weiteren Aktionen nachlegen - und werden natürlich zur Stelle sein, falls in einigen Monaten oder Jahren die Atomlobby wieder droht Oberwasser zu gewinnen.


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23.06.2011 13:34 empty1 ist offline E-Mail an empty1 senden Beiträge von empty1 suchen Nehmen Sie empty1 in Ihre Freundesliste auf
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Hier gibt es gerade 20 Euro Guthaben: http://www.voelkeljuice.de/naturstrom/
(Anbieter-Überblick)

E-Mails mit Ökostrom: https://posteo.de/

Atomenergie verbraucht ziemlich viel virtuelles Wasser: Grafik

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25.06.2011 21:20 empty1 ist offline E-Mail an empty1 senden Beiträge von empty1 suchen Nehmen Sie empty1 in Ihre Freundesliste auf
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Campact-News:
Zitat:
"Kartoffelscheune" nennen die Menschen im Wendland das atomare Zwischenlager Gorleben wegen seiner dünnen Außenwände. Sie wissen schon lange, dass dies keine geeignete Art und Weise ist, Castor-Behälter mit ihrem strahlenden Inhalt zu lagern. Jetzt geben ihnen die Messwerte recht: Letzte Woche wurde bekannt, dass die Einhaltung der Strahlungsgrenzwerte am Zwischenlager nicht mehr gewährleistet werden kann. Doch für die niedersächsische Landesregierung ist das kein Hinderungsgrund, dort noch mehr Atommüll zu lagern: Im November will sie weitere elf Castoren nach Gorleben rollen lassen.

Um die Messwerte am Zwischenlager zu drücken und damit den Transport überhaupt möglich zu machen, überlegt die Landesregierung von Ministerpräsident McAllister sogar, einfach den Abstand zwischen den Castoren und den Messgeräten zu vergrößern. Bislang deckt Bundesumweltminister Norbert Röttgen diesen Taschenspielertrick durch sein Schweigen. Im Oktober wird abschließend entschieden, ob weitere Castoren nach Gorleben rollen dürfen. Mit einem Appell fordern wir die Absage des Atommüll-Transports. Sobald wir 100.000 Unterschriften beisammen haben, wollen wir ihn öffentlich überreichen.

Unterzeichnen Sie den Appell für einen Stopp des Castor-Transports!

Mit jedem Castor-Transport ins Wendland wird Gorleben als Endlagerstandort weiter zementiert. Aus rein politischen Gründen wurde der Salzstock in den 1970er Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit willkürlich ausgewählt. Geologisch ist er völlig ungeeignet: Von oben drohen Wassereintritte ähnlich wie im abgesoffenen Endlager Asse, von unten explosive Erdgaseinschlüsse.

In diesem Herbst will die Regierung ein Endlagersuchgesetz beschließen. Es droht zu einem "Gorleben-Durchsetzungsgesetz" zu werden - mit Kriterien, die Gorleben weiter als Endlagerstandort ermöglichen sollen. Eine ergebnisoffene und transparente Suche nach unabhängigen Kriterien kann es daher nur geben, wenn Gorleben vorher als Endlagerstandort ausgeschlossen wird. Als ersten Schritt braucht es jetzt einen Stopp der Castor-Transporte dorthin.
--> Appell


Zu Atommüll s. a. Links zu "Verfahrenstechnik und Umweltschutz".


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30.08.2011 22:01 empty1 ist offline E-Mail an empty1 senden Beiträge von empty1 suchen Nehmen Sie empty1 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:

ein neuer Castortransport steht am letzten Novemberwochenende ins
Zwischenlager Gorleben an. Wie schon im letzten Jahr gibt es auch
diesmal vorab einen bundesweiten Castor-Strecken-Aktionstag zur
Mobilisierung. Er findet am Samstag, den 29. Oktober 2011, statt. Wir
haben für Hildesheim eine Demonstration um 12 Uhr vom Huckup zum Bahnhof angemeldet.

Wenn ihr die Demonstration unterstützen wollt (Aufruf, aktive
Mitarbeit), so kommt zu unserem nächsten Treffen am
Mittwoch, den 12.10.2011, um 20 Uhr ins Brühlchen.
Mehr Informationen gibt es auf der Seite von "ausgestrahlt".


Campact-Aktion gegen den Castor-Transport


Die montäglichen Mahnwachen jeweils um 18 Uhr am Huckup finden übrigens immer noch statt, Teilnehmer sehr willkommen! (Das ist gegenüber von DM in der Schuhstraße, erreichbar mit der Buslinie 4.)

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10.10.2011 18:43 empty1 ist offline E-Mail an empty1 senden Beiträge von empty1 suchen Nehmen Sie empty1 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
CASTORSTRECKENAKTIONSTAG

29. Oktober 2011
12.00 Uhr
Huckup - Hildesheim


Schließt Euch an, seid kreativ und laut, bringt Eure Partner, Kinder,
Freunde und Bekannten mit. Zeigt Eure Meinung zu dem bevorstehenden
Castortransport (erwarteter Start 24.11., Kundgebung in Dannenberg am
26.11.).

Veranstalter: Aktionsbündnis Hildesheimer Atomausstieg
www.hildesheimer-atomausstieg.de


Pressemitteilung

Castor kommt nach Hildesheim
Samstag, 29.10.11, um 12 Uhr am Huckup

„Nach bisher unbestätigten Informationen wird der diesjährige
Castortransport auch über Hildesheim gehen. Während der Haupttransport am
24.11. in La Hague (Frankreich) starten wird und zwischen dem 26. und
28.11. mit deutlichen Verzögerungen im weder Zwischen- noch Endlager
Gorleben einzutreffen wünscht, soll in einem Vorab-Transport eine mögliche
Streckenführung über Hildesheim getestet werden.
Nicht nur über die Gleise wird der Transport erfolgen, sondern auch für ein
kurzes Stück über die Straße. Wegen der erheblichen Steigung in der
Schuhstraße muss dabei auf die Fußgängerzone in Hildesheim ausgewichen
werden.
Der Castor wird am Samstag, 29.10., um 12.00 Uhr am Huckup eintreffen, dort
auf besondere Transportgestelle umgeladen werden, um dann zum Bahnhof
transportiert zu werden, wo der weitere Transport auf Schienen folgen
soll. Diese ungewöhnliche Streckenführung hat die verantwortliche
Transportfirma mit dem Aktionsbündnis Hildesheimer Atomausstieg
abgestimmt. So wird um 12.00 Uhr am Huckup vor Beginn der Fortsetzung des
Transportes eine Information für alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und
Landkreis Hildesheim über die Sicherheit des Transportes und die Frage der
Lagerung von Atommüll erfolgen. Dieses dürfte von besonderem Interesse
sein, da auch eine dezentrale Lagerung denkbar ist und Hildesheim ja durch
die günstigen Verkehrsanbindungen mit Autobahn, Bahn, Flugplatz und Hafen
sehr gute logistische Voraussetzungen bietet.
So werden beispielsweise derzeit kleinere Atommüll-Lagerungsbehälter
entwickelt, die wesentlich leichter zu transportieren und somit auch
leichter zu lagern sind. Damit dürfte auch die vom Niedersächsischen
Ministerpräsidenten McAllister vorgeschlagene Forderung nach
Rückholbarkeit besser zu realisieren sein. Derartige Mini-Castoren sollen
am Rande des Transportes vorgestellt werden. Das Modell soll so weit
entwickelt werden, dass eine Lagerung angesichts der hohen Strahlenwerte
in Gorleben, wo ja schon zahlreiche große Behälter lagern, auch in
Industriegebieten und sogar in Privathäusern denkbar ist (wegen der
kleinen Menge).
Das Aktionsbündnis Hildesheimer Atomausstieg fordert alle Menschen auf,
sich selbst ein Bild von einem Castortransport zu machen, zugleich die
Gelegenheit zur Information zu nutzen und mit großer Beteiligung dieses
zukunftsweisende Vorhaben zu begleiten. Selbstverständlich wäre es auch
erfreulich, wenn durch eine musikalische Begleitung sowie Fahnen und
Banner der Zug begleitet würde – ganz im Sinne des diesjährigen
Hildesheimer Jahresmottos „Leben Lernen Lernen Leben“. Dem Aktionsbündnis
ist zu Ohren gekommen, dass zahlreiche Aktivisten den Castortransport in
der Fußgängerzone behindern wollen. Hier wird sicher in enger Absprache
mit der Polizei eine entsprechende Aktion erfolgen.
Eine Beteiligung von Kirchenvertretern, den Spitzen von Politik,
Verwaltung, Wirtschaft, Universität, Schulen, Kindergärten und anderen
Einrichtungen ist erwünschtes Ziel des Aktionsbündnisses.
Inwieweit dieses der Fall sein wird, dürfte von den Einstellungen der
betroffenen Personen und Einrichtungen abhängig sein. Presse, Rundfunk und
wohl auch das Fernsehen werden auf jeden Fall von diesem außergewöhnlichen
Ereignis berichten, was ja auch angesichts der stets propagierten
Bürgernähe eine Möglichkeit zur Umsetzung böte. Nach Kulturmeile,
Automeile, Einkaufsmeile und Eine-Welt-Meile sollte der 29.10. ein
Meilenstein in der Geschichte der Stadt Hildesheim werden – gilt doch die
Stadt als Hort von Kultur und Bildung.“


Ausgestrahlt-News im Oktober

__________________
15 AKTUELLE THREADS

AStA-Nachrichten zu Datenschutz u. m.

Nett-Etikett
27.10.2011 14:32 asta_datenschutz ist offline E-Mail an asta_datenschutz senden Homepage von asta_datenschutz Beiträge von asta_datenschutz suchen Nehmen Sie asta_datenschutz in Ihre Freundesliste auf
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Beim AStA kann man Fahrkarten für die Busse zum Castorprotest kaufen - 5 € pro Person.

Ausgestrahlt-News im November
Anreise mit Ausgestrahlt

Castor und Appell bei Campact:
http://www.campact.de/atom2/sn15/signer
http://www.campact.de/atom2/castor11/home
http://www.campact.de/atom2/info/5min13


Und dann noch speziell von der Referentin für Ökologie:
Zitat:
PS1:
Aktuelle Infos zur Großdemo:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/demo
Zieh Dich warm an, pack auch Regensachen ein - aber die Wettervorhersage
für Samstag sagt: trocken, wenig Sonne.

PS2:
Aktuelle Infos zu weiteren Aktionen rund um den Castor:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/cas...eitere-aktionen

PS3:
Wo rollt der Castor, wo steht er? Das berichtet aktuell der Castorticker:
http://www.castorticker.de
Viele Igel wollen den Zug aufhalten, wenn er über die deutsch-französische
Grenze gefahren ist:
http://www.castor-suedblockade.de/

PS4:
Für die Kundgebung in Dannenberg such die BI Lüchow-Dannenberg noch
HelferInnen und OrdnerInnen! Bitte meldet Euch per Mail an
ordner at gorleben-castor-2011.de oder Telefon 05841 - 961 503

Aktuelle Infos zur Großdemo:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/demo

Und ein Letztes:
Das Wendland ruft?
http://www.youtube.com/watch?v=CW5VYToEfbM


__________________
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AStA-Nachrichten zu Datenschutz u. m.

Nett-Etikett

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von asta_datenschutz: 24.11.2011 12:23.

24.11.2011 11:43 asta_datenschutz ist offline E-Mail an asta_datenschutz senden Homepage von asta_datenschutz Beiträge von asta_datenschutz suchen Nehmen Sie asta_datenschutz in Ihre Freundesliste auf
arkay23 arkay23 ist weiblich
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Fukushima, da war doch mal was? Was war das bloss? Und wie sieht es heute da aus?

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Die meisten Menschen heben das Niveau ihrer Wortbeiträge am wirkungsvollsten durch Schweigen.

Knuth: We should forget about small efficiencies, say about 97% of the time: premature optimization is the root of all evil.
14.02.2012 06:12 arkay23 ist offline E-Mail an arkay23 senden Beiträge von arkay23 suchen Nehmen Sie arkay23 in Ihre Freundesliste auf
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