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Autor Beitrag
Thema: Subversion Server für alle
Mazi

Antworten: 29
Hits: 16.500
30.07.2010 15:21 Forum: Rechenzentrum (RZ)


Zitat:
Original von Steve Urkel
Kommt seit heute nacht ne Fehlermeldung beim Update.

Genau das gleiche Problem habe ich momentan auch:
"Server sent unexpected return value (400 Bad Request) in response to PROPFIND"

Ein Cleanup hat nichts gebracht, habt ihr irgendwelche Ideen/Lösungsansätze?

Grüße,
Mazi
Thema: Hausaufgaben (in/über Ferien)
Mazi

Antworten: 18
Hits: 8.376
22.12.2009 00:25 Forum: Internationales Informationsmanagement (IIM)


Zitat:
Original von willig
Ich finde, Witze über Hartz 4 und ALG 2 sind unangebracht und zeugen von wenig eigenreflexion, da es jedem mal so gehen kann, dass man solche Sozialleistungen in Anspruch nehmen muss.

Bevor hier die Moralkeule geschwungen wird, setze dich doch mal selbst sachlich damit auseinander und setze diese Äußerung in Bezug zu dem Thema, dann wirst du schnell bei dem Fakt landen, dass Bildung der beste Schutz vor Armut ist. Insofern ist die Anmerkung von Jürgen absolut korrekt.

Zurück zum Thema: Ich war selbst einer der ersten Studenten im neuen Bachelor/Master System und trotz Hausaufgaben, Seminararbeiten und auch mal 3 Klausuren in einer Woche plus Programmierschein, damit einem nicht in den ewig langen Semesterferien nicht langweilig wird, habe ich weniger als 10 (6+4) Semester für Bachelor und Master gebraucht. Dabei habe ich sogar noch Zeit für mehrere Hiwijobs gefunden, das ist also alles möglich, wenn auch nicht immer einfach.
Es gibt halt manchmal diese Phasen, in denen sehr viel zu tun ist, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man über Abgabetermine reden kann und die Dozenten meist darauf eingingen, wenn man denn nur fragt.

Grüße,
Mazi
Thema: Hausaufgaben (in/über Ferien)
Mazi

Antworten: 18
Hits: 8.376
18.12.2009 02:15 Forum: Internationales Informationsmanagement (IIM)


Also drei Hausarbeiten in so kurzer Zeit ist schon happig. Hast du denn mal mit den Dozenten geredet? Das sind ja auch Menschen, die werden sicher nicht groß was dagegen haben, wenn jemand um eine Woche Aufschub bittet.

Grüße,
Mazi
Thema: ärger luft machen/ gequatsche in vorlesungen
Mazi

Antworten: 10
Hits: 4.741
RE: ärger luft machen/ gequatsche in vorlesungen 25.11.2009 15:46 Forum: Polyvalenter 2-Fach-Bachelor mit Lehramtsoption / Master of Education


Zitat:
Original von Aeon
vielleicht kann mir hier jemand sie frage beantworten, warum erwachsende menschen die
a lehrer werden wollen, somit ein gewisse verantwortung ihren zukünftigen schülern gegenüber haben
b viel geld dafür bezahlen um studieren zu können
ihre vorlesungszeit damit verbringen ununterbrochen zu quatschen?

Weil viele von denen an dem Stoff anscheinend nicht interessiert sind. Wenn ich mir so anschaue, wer heutzutage alles Lehrer wird, frage ich mich echt, ob einige wirklich über die Wahl des Studiums nachgedacht haben oder nur die schöne Verbeamtung sehen. Viele von dieses Püppchen-Tussies werden doch nach 20 Jahren auf der Hauptschule in Frührente geschickt und liegen dem Staat (= uns) dann auf der Tasche, weil sie sich das in Ihrer Blümchenwelt ganz anders vorgestellt haben und dann mit der Realität konfrontiert werden.

Ich schreibe bewusst viele/einige, da ich nicht alle über einen Kamm scheren will.

Ansonsten stimme ich dir voll zu, quatschen können die auch vor der Tür. Leider greifen einige Dozenten hier oft nicht hart genug durch.

Mazi
Thema: Videoblog
Mazi

Antworten: 5
Hits: 3.319
13.11.2009 13:44 Forum: StudierendenParlament (StuPa)


Sehr gut gemacht, gefällt mir.
Thema: suche gute Bringdienste
Mazi

Antworten: 8
Hits: 5.987
09.11.2009 17:22 Forum: Geplauder


Smileys Pizza finde ich sehr lecker, die haben auch Pizzavariationen mit Käserand, sehr zu empfehlen.

Bei den Dönerläden habe ich mit Orlando die besten Erfahrungen gemacht von der Qualität her. Abraten würde ich von den "kleiner Döner = 1€" Schuppen, die Qualität ist mies.

Beste Grüße,
Mazi
Thema: Job: Corel Draw Experten gesucht
Mazi

Antworten: 0
Hits: 1.597
Job: Corel Draw Experten gesucht 30.09.2009 19:06 Forum: Arbeitsmarkt


Für eine kurze Einführung und Erklärung der Handhabung von Corel Draw wird ein Student gesucht, der sich damit auskennt.

Geplant ist eine ca. 4stündige Schulung von rund 10-12 Personen, um ihnen die Arbeit mit dem Programm näher zu bringen.
Stattfinden soll das ganze in Burgdorf bei Hannover. Fahrtaufwendungen werden natürlich erstattet, Preis für die Schulung ist Verhandlungssache, aber die Leute sind sehr nett und lassen mit sich reden.

Bei Interesse bitte die Kontaktdaten auf dieser Seite nutzen.

Beste Grüße,
Mazi
Thema: Suche dringend einen Nebenjob
Mazi

Antworten: 5
Hits: 2.698
29.09.2009 13:10 Forum: Arbeitsmarkt


Zitat:
Original von roesner
was sind denn sog.hiwi jobs?? smile

Anstellungen an einem Institut der Uni. Das Aufgabenspektrum kann sehr verschieden sein, je nach ausschreibendem Institut.

Sehr empfehlen kann ich auch Nachhilfe. Da gibt es hier im Forum einige Gesuche und an den Schwarzen Brettern hängen auch oft Nachfragen aus.

Spezifizier doch mal, in welchem Bereich du was machen willst, wo du Erfahrungen hast und was du studierst.

Beste Grüße,
Mazi
Thema: Mathematik-Vorkurs
Mazi

Antworten: 3
Hits: 3.308
29.09.2009 13:07 Forum: Internationales Informationsmanagement (IIM)


Für IIM mit BWL als Nebenfach ist der Mathevorkurs sicherlich auch hilfreich, da im BWL-Bereich auch ein gewisser Teil Mathe vorkommt.

Mazi
Thema: Macht Studieren dumm? Bachelor, Exzellenz und Karrieredruck - wo bleibt das freie Denken?
Mazi

Antworten: 16
Hits: 9.287
24.06.2009 10:41 Forum: Geplauder


Zitat:
Original von Whiskey
Kurze stylistische Anmerkung: ein quote-Block hätte hier sehr geholfen zu unterscheiden, was von dir und was aus XING kommt!

Das war ja nun wikrlich nicht weiter schwer: Nichts davon war eine Einschätzung meinerseits, es war alles zitiert...
Thema: Macht Studieren dumm? Bachelor, Exzellenz und Karrieredruck - wo bleibt das freie Denken?
Mazi

Antworten: 16
Hits: 9.287
Argumente und Gegenargumente Teil 2 23.06.2009 13:46 Forum: Geplauder


Teil 2:
""Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen * die Umsetzung freier alternativer Bildungskonzepte! * die Beendigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich! * die Aufstockung des Lehrpersonals auf ein pädagogisch tragbares Niveau! Dazu sind in den nächsten drei Jahren mindestens 8.000 Professuren, 4.000 Mittelbaustellen und 10.000 Tutor_innenstellen neu zu schaffen! * die Förderung aller Studierenden statt einseitiger Elitenbildung! * die Einheit von Forschung und Lehre statt der Exzellenzinitiative!"

Kommentar: Alternativer Bildungskonzepte? Welche? Es wirkt der Eindruck, dass die Unterzeichner und Initiatoren sich selbst nicht einmal haben einigen können, was das sein soll. Klar, Frontalunterricht ist überholt, wie aber Lernprozesse gestaltet werden können, da schweigt man lieber und schreibt "alternativ" hin, anders ist besser. Das reicht nicht. Zur Beendigung der prekären Beschäftigungsverhältnisse: Solange es unter seinesgleichen Leute gibt, die (wohlversorgt aus dem Elternhaus) es sich leisten können, mit einer halben Stelle ganz zu arbeiten, solange es PDs gibt, die sich nicht zu schade sind, für "umme" den Lehrauftrag zu machen, solange es Studis gibt, die sich nicht entblöden für kein Geld ein Praktikum für mehrere Monate zu leisten, muss nicht wirklich eine Prekartität seitens der Institution beklagt werden. Es hat auch etwas mit der individuellen Wertschätzung, also sich selbst gegenüber und den vorhandenen Ressourcen der Beteiligten zu tun, was Hochschule und dann auch die "Wert"schätzung gewisser Studiengänge in der Gesellschaft wiederspiegelt. Eine Kritik an die eigene Unterstützerliste, hier vor allem Organisationen des DGB und der GEW, wäre angebracht - diese schweigen lieber, was besser ist, da sie die Zustände schon seit Jahren dulden, wenn nicht sogar mitgetragen und verstärtkt haben.
Der Ruf nach einer "Auffstockung" des Lehrpersonals ist wie der Ruf nach dem Staat. Andere sollen bezahlen, wir nehmen gerne und viel. Wie sieht es denn mit alternativen Modellen von Universität aus? Wann entsteht die erste "linke" Stiftungsuniversität? Wann nehmen denn die Kritiker selbst mal Geld in die Hand und schaffen eine Alternative zum Bestehendem? Der Schrei "Förderung aller Studierenden statt einseitiger Elitenbildung!" ist genauso inhaltsreich wie "Wir in Europa", was letztens auf den Wahlplakaten prankte. Wird es konkret, schwindet der Slogan. Z.B. Ein Hochschulstudium ist in einer Gesellschaft wie der unsrigen eine Elitenbildung - nun dürfen aber nicht alle da oben mitmachen, aber man(n) benötigt die Bildungstitel, um die dahinter stehende Ungerechtigkeit besser verschleiern zu können (siehe Bourdieu, der war in den 60igern des letzten Jahrhunderts schon weiter). Wo wird das reflektiert? Hatte Hochschule in der bürgerlichen Gesellschaft nicht schon immer auch eine elitenbildende Aufgabe (ein Blick in die Gründungsurkunden mancher Universitäten mag da Aufschluss geben)?"
"Diese Forderungen werden von vielen Menschen geteilt, weil sie uns der Verwirklichung des Menschenrechts auf Bildung näher bringen. Für eine tatsächliche Demokratie ist unsere Forderung nach einem frei zugänglichen, öffentlich finanzierten und emanzipatorisch ausgerichteten Bildungssystem unerlässlich. Derzeit geht es durch die Ökonomisierung der Bildung in eine andere Richtung: Die Hochschulen sind zunehmend abhängig von der Wirtschaft, ihre Funktion in der Gesellschaft hat sich gewandelt. Das ist kein Zufall! Bildung wird den Gesetzen des Marktes unterworfen; Konkurrenz reproduziert soziale Ungleichheit und Verwertungslogik. Um unsere Forderungen durchzusetzen bedarf es daher letztlich gesamtgesellschaftlicher Veränderung."

Kommentar: Schön, dass die Forderungen von "vielen Menschen" geteilt werden. Und jetzt? Ist der Auffruf deswegen wichtiger? Was ist eine "tatsächliche Demokratie"? Ich habe an keiner Stelle den zugrunde liegenden Demokratiebegriff lesen können. Ich bezweifle überdies, dass sich die Unterzeichner auf einen solchen einigen können (siehe DGB oder/und "die Linke" - da wurde mal wieder die inhaltliche Auseinandersetzung gescheut, oder?).
Dann noch ein Punkt zum Schluss: Was ist schlimm daran, wenn sich der Einfluss der Wirtschaft auf die Hochschulen erhöht? Die Wirtschaft ist Teil unserer Gesellschaft und hat so auch ihre Berechtigung. Nicht zuletzt wird dort der Mehrwert erzeugt, der den Staat dazu befähigt, Hochschulen finanzieren zu können. Es wird nur zu oft von linker Seite gerne vergessen, dass eine Gesellschaft eben nicht nur aus Staat besteht, daneben eine undurchsichtige Wirtschaft, sondern das Staat auch Wirtschaft und Wirtschaft auch Staat ist (gerade in der derzeitigen Krise wird das mehr als deutlich). Und ein wenig mehr Wirtschaft, kann sich auf die doch nach wie vor sehr staatslastigen Hochschulen nur korrigierend auswirken.

Ziel meines Beitrages hier ist es nicht, bestehende Missstände an den Hochschulen zu leugnen. Ich möchte zu einer Reflexion auffordern, die dazu führen kann, dass Hochschule neu gedacht wird - jenseits der seit ewiger Zeit festgefahrenen Bildungsstreikgrenzen. Das bedeutet aber mehr, als platte Forderungen aufzustellen, unreflektierte Gutmenschenparolen auszugeben, die frei von ernsthaften Konsequenzen für die Beteiligten sind und das, ohne eigene Alternativen erarbeitet zu haben.

Viele Grüße
..."

"Ziel meines Beitrages..." bezieht sich auf den Autor, nicht auf mich.
Thema: Macht Studieren dumm? Bachelor, Exzellenz und Karrieredruck - wo bleibt das freie Denken?
Mazi

Antworten: 16
Hits: 9.287
Argumente und Gegenargumente Teil 1 23.06.2009 13:45 Forum: Geplauder


Hier eine Auseinandersetzung mit den Argumenten der Bildungsstreikenden, kopiert aus der Xing-Gruppe "Promotion". Vielleicht mal ganz interessant, um "die andere Seite" des Streiks zu betrachten:

"...ich wundere mich derzeit über den Bildungsstreik. Er kommt mindestens 15 Jahre zu spät, beinhaltet Forderungen, die wenig Substanz haben und ist äußerst fadenscheinig, da namentlich Gruppierungen den Bildungsstreik unterstützen, die doch selbst, teilweise wesentlich, an der Umsetzung der nun beklagten Zustände beteiligt waren, so z.B. die GEW (Ausarbeitung und Unterstützung der Arbeitswelt in den Unis, Reformen des Mittelbaus, etc), aber auch Organisationen der Grünen und der SPD unter deren Politikgestaltung die Reformen in wesentliche Bahnen gelenkt wurden.
Unter www.bildungsstreik.net findet sich eine Ausstellung der Forderungen (www.bildungsstreik.net/aufruf/forderungen-der-studierenden/), ich habe sie hier abschnittsweise einkopiert und kommentiert.


"Forderungen der Studierenden Forderungen Forderungen der Studierenden zum Bildungsstreik 2009 Weltweit ist Bildung im Wandel: Das humanistische Ideal einer zur kritischen Reflexion befähigenden, gemeinwohlorientierten Bildung wird zurückgedrängt. Stattdessen wird Bildung den Bedürfnissen des Marktes angepasst und damit selbst mehr und mehr zur Ware. Global sind es die GATS-Verträge, in Europa der Bologna-Prozess, die den Kern solcher Reformen bilden. Doch weltweit regt sich Widerstand. In diesem Zusammenhang steht der bundesweite Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni 2009."

Kommentar: Es wird unterstellt, dass es den gesellschaftlichen Wunsch zu einer "gemeinwohlorientierten" Bildung gibt. Das mag hier und da in der Öffentlichkeit von einigen Gruppierungen formuliert werden, historisch gesehen entbehrt es jeder Grundlage. Privilegierte Bildung, ein Hochschulstudium gehört dazu, war und ist immer vergleichsweise wenigen vorbehalten, das "Bildungssystem" als Ganzes dient der sozialen Selektion, der Zuteilung von Chancen. Die langzeitigen Veränderung, hier das Ansteigen der bürgerlichen Kinder an den Universitäten, wird seitens der Bildungstreikenden nirgends direkt beklagt, auch in der Vergangenheit scheint die Auseinandersetzung der Studierenden mit sich selbst nicht stattgefunden zu haben, bzw. war nicht von Interesse. Ein Blick in die Sozialerhebungen des deutschen Studentenwerkes oder des Hochschulinformationssystem in Hannover zeichnen schon länger (Jahrzehnten) den Trend der immer heftiger werdenden "elitären" Entwicklung der Studierenden.
Die Marktorientierung ist nur logisch: Studiengebühren tun nur noch einer Minderheit weh, deshalb hat man sie auch einführen konnte, schon der Widerstand vor einigen Jahren hat nichts gebracht und ging in der Argumentation "Bildung für alle" an den Hintergründen vorbei . Auch die Mittel, hier Streik, sind vergangenheitsorientiert, denn - was will ich eigentlich bestreiken? Mich selbst? Die "Leistung" die ich für wenig eigenes Geld und mit großer Unterstützung des Staates hochprivilegiert bekomme? Die Professoren? Das Rektorat, wie in Heidelberg? Sollte es darum gehen, Verbündete für ein alternatives Hochschulmodell zu gewinnen, kann das so nicht funktionieren. Aber eine durchdachte Alternative sucht man vergebends, wie auch, sind doch letztendlich die Studierenden selbst auch Profiteure der Veränderungen (sie bleiben vermehrt bürgerlich unter sich), oder hat sich auch nur ein Studierender aus Protest exmatrikuliert, ähnlich des Profs, der seine Professur zurückgab, weil er die Zustände mit seiner Haltung unvereinbar fand? Da kommt dann evtl. Angst vor den Konsequenzen auf. Streiken und Theater machen kann jeder, solange es niemanden weh tut, nur ein umfassenderes Ziel (wie gesagt, ich kann keines ausmachen) erreicht man damit nicht.

Nun zu den Forderungen:

"Deshalb fordern wir: Soziale Öffnung der Hochschulen * den Abbau von Zulassungsbeschränkungen durch den Ausbau von Studienplätzen! * die Abschaffung von Studiengebühren und die gesetzlich verankerte Gebührenfreiheit von Bildung! * die finanzielle Unabhängigkeit der Studierenden – ohne Kredite! * die Abschaffung jeglicher Diskriminierung, auch in ihrer institutionalisierten Form gegenüber ausländischen Studierenden!"

Kommentar: Studierende sind nicht unbedingt arm, im Gegenteil, sie gehören zum großen Teil eh den eher wohlhabenden Schichten an. Sie erhalten nun zusätzlich erhebliche staatliche Leistungen (Personal, Gebäude, Vergünstigungen bei Eintritten, etc.), die sie gegenüber anderen Gesellschaftsmitgliedern zusätzlich previligiert. Unter den oben genannten Forderungen findet sich keine, die das "System Hochschule" und dessen Rolle in der Gesellschaft umfassend kritisiert, vielmehr orientieren sich die Forderungen an Verbesserungen des elitären Systems, die gewollte "soziale Öffnung" erscheint lächerlich, unglaubwürdig, die Forderung der Nichtdiskrimminierung der ausländischen Studierenden als drangepappt und unglaubwürdig. Es gilt zusätzlich, dass schließlich auch die Studierenden selbst in ihrem Verhalten gegenüber Andersdenkenden und Andersaussehenden diskrimminieren - es ist eben nicht nur das Institutionalisierte sondern eben auch das selbst Konstruierte, was vielen Leuten das Leben schwer macht. Spitze Bemerkungen und Witze gegenüber Frauen von seiten der männlichen Studierenden in Seminaren, alltäglich erscheinende Bemerkungen über Andersdenkende oder Andersaussehende sind doch die Grundlage der dann auch institutionalisierten Diskrimminierungen. Es wird in den Forderungen der Eindruck geweckt, als sei es die Hochschule, die Institution, die diskrimminiert - okay, es gibt die strukturelle Gewalt der Institution, aber was ist mit der selbstkritischen Überprüfung des eigenen Verhaltens der Studierenden, die ja Teil des Ganzen sind? - Fehlanzeige!

"Abschaffung von Bachelor/Master in der derzeitigen Form * die Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss! * das Ende von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung! * die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzung im Studium! * die tatsächliche Umsetzung der Mobilität zwischen den Hochschulen!"

Kommentar: Die Abkehr vom Bachelor? Wieso? Der Abschluss wird doch zunehmend akzeptiert. Warum gerade jetzt? Waren nicht auch die Studierenden an der Ausgestaltung, Akkreditierung der Studiengänge beteiligt? Wo war da der Protest? Schwerpunkte in den Studiengängen können doch durch die oftmals vorhandene Modularisierung gesetzt werden, wo ist das Problem? Was spricht gegen eine Regelstudienzeit? Einzig die Mobilität stellt ein Problem dar, bei näherem Hinsehen funktioniert diese aber auch - wenn auch mit einigen Reibungsverlusten. Sollte das alles sein, was an den Abschlüssen kritisert wird? Haben nicht viele "linke" Profs die Ausgestaltung der neuen Studiengänge bewusst boykottiert, zu Lasten der Studierenden? Haben nicht viele Beteiligte, auch die Studis, die Gestaltungsspielräume bei den Reformen verschlafen, verweigert bzw. aus vorgefasster Ablehnung gegen Veränderungen jeglicher Art den Reformen gleich schlechte Chancen eingeräumt? Wurde nicht Vieles aus Gründen der Besitzstandwahrung seitens der Unis, Fachbereiche und Lehrstühle frühzeitig verwässert? Mehr Selbstkritik im bisherigen Umsetzungsprozess ist angebracht.

"Demokratisierung des Bildungssystems * den Abbau von wirtschaftlichen Zwängen im Bildungsbereich! * die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem, u.a. durch Viertelparität in den Hochschulgremien! * die Einführung verfasster Studierendenschaften mit politischem Mandat in allen Bundesländern!"

Kommentar: Welche wirtschaftlichen Zwänge sind gemeint? Geht es konkreter? Schadet es einem speziellen Bereich, wenn er wirtschaften muss? Muss doch jeder, auch im alltäglichen Leben. Wieso soll die Universität ein Raum sein, der frei ist von wirtschaftlichen Zwängen? Mir fehlt hier die Begründung. "Demokratie" hat damit nichts zu tun. Mitbestimmung durch Parität - eine alte Forderung, vielleicht nicht schlecht, aber ist die Hochschule in Deutschland tatsächlich ein Ort der "Demokratie"? War sie es je? Was stützt die Forderung, dass eine "Demokratisierung des Bildungssystems" etwas bewirken würde? Nicht die Vorstellung, dass man als Teil der späteren Elite sich in Demokratie üben soll, oder? Oder gar, dass man(n) als der Ort des Geistes zur Demokratie verpflichtet wäre - das wäre eben auch eine elitäre Auffassung. Auch hier fehlt eine Reflexion des eigenen Systems in seiner Aufgabe in der Gesellschaft, der eigenen Beteiligung an bestehenden Zuständen."...

ENDE Teil 1
Thema: Anschaffungsvorschläge
Mazi

Antworten: 7
Hits: 6.486
19.06.2009 12:52 Forum: Universitätsbibliothek (UB)


Totaler Blödsinn, das verstehe ich nicht, dass sich da jetzt an zig Instituten jemand um die Bestellungen kümmenr muss, anstatt das zentral über die Uni-Bib zu verwalten.
Es wird wohl kaum jedes Institut so ein praktisches Bestellformular zur Verfügung stellen.

Manchmal weiß ich echt nicht, wieso sich jemand so einen Sch... ausdenkt.

Mazi
Thema: Anschaffungsvorschläge
Mazi

Antworten: 7
Hits: 6.486
18.06.2009 01:06 Forum: Universitätsbibliothek (UB)


Ich fand das alte Formular auch sehr sinnvoll und hilfreich.

Wieso wurde es abgeschafft? Gibt es dafür konkrete Gründe? Gerade im Hinblick auf die Studiengebühren konnte man hier zumindest sehen, dass das Geld sinnvoll angelegt wurde.

Grüße,
Mazi
Thema: Numerus Clausus
Mazi

Antworten: 6
Hits: 9.656
RE: Numerus Clausus 05.06.2009 13:05 Forum: Sozial- und Organisationspädagogik (SOP)


Hallo Emil,

so genau kann ich dir das nicht sagen. Schau mal auf der Uni-Homepage auf den Seiten des Immatrikulationsamtes. Die sind auch telefonisch zu erreichen und sollten dir weiterhelfen können.

Beste Grüße,
Mazi
Thema: Lektor für Texte aller Art
Mazi

Antworten: 2
Hits: 3.082
03.06.2009 17:54 Forum: Arbeitsmarkt


Das ist der Bereich Arbeitsmarkt, wieso sollte man so etwas hier nicht einstellen dürfen?

Wo wir gerade dabei sind: Ich biete Dienstleistungen rund um Online-Befragungen an, falls also jemand Hilfe bei der Erstellung eines Fragebogens für seine Abschlussarbeit braucht, meldet euch einfach.

Immer diese "hauptsache dagegen Postings", habt ihr nichts sinnvolles zu tun?

Grüße,
Mazi
Thema: Evaluations-FÖRDERUNG Sommersemester 2009
Mazi

Antworten: 8
Hits: 5.378
03.06.2009 17:49 Forum: Allgemeiner Studierenden-Ausschuss (AStA)


Zitat:
Original von pzYsTorM
Hui, gewagt, gewagt!
Meinst du nicht, dass schwieriger, von Studis nicht verstandener Stoff leicht zu einer Unzufriedenheit und somit zu schlechten Bewertungen führt?

Das ist leider Tatsache und lässt sich aus vergangenen Evaluationen ableiten. Wenn eine Vorlesung einfach ist und ich eine gute Note kriege, führt das auch zu einer besseren Bewertung, etwas losgelöst von den eigentlichen Bemühungen des Dozenten.
Das ist halt eine natürlich Begleiterscheinung. Solange das bei der Besetzung von Stellen in gewissem Maße berücksichtigt wird, sollte man sich damit abfinden.
Thema: Suche WLAN-Router gesucht
Mazi

Antworten: 1
Hits: 1.210
WLAN-Router gesucht 28.04.2009 20:32 Forum: Suche, tausche, biete, verschenke, ...


Hat noch jemand einen funktionierenden WLAN-Router rumliegen, der WPA Verschlüsselung kann und evtl. iPhone-getestet ist?

Beste Grüße,
Mazi
Thema: Name gesucht...
Mazi

Antworten: 8
Hits: 5.543
RE: Name gesucht... 23.04.2009 02:48 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Zitat:
Original von Mischa
Zitat:
Betreut wird das "LSF" maßgeblich vom "CIO" ("Chief Information Officer") der Universität, Jörg Diederich, und nicht nur der meint, dass das "LSF" einen besseren Namen verdient.


Ich bin ausnahmsweise mal nicht Ihrer Meinung. Das LSF sollte weiterhin LSF heißen; selbst wenn ein kreativer Name dafür eingeführt wird, im Sprachgebrauch wird es eh weiterhin LSF heißen.

Viele Grüße
Stefan Salzmann

Dem kann ich mich nur anschließen. So kennt man es inzwischen und jeder weiß, was gemeint ist.

Beste Grüße,
Mazi
Thema: 4500$ für IT-Studenten: Google Summer of Code
Mazi

Antworten: 0
Hits: 1.681
4500$ für IT-Studenten: Google Summer of Code 24.03.2009 10:47 Forum: Arbeitsmarkt


Für alle IT-Interessierten, denen die Semesterferien zu lange dauern oder die sich einen ordentlichen Betrag zur Studienfinanzierung dazuverdienen wollen, bietet der Google Summer of Code eine gute Möglichkeit. Wenn ihr als Student angenommen werdet, winken euch 4500$.

Ich bin Leiter des Support der Open Source Umfragesoftware Limesurvey (www.limesurvey.org). Wir haben das Glück, als Teilnehmer angenommen worden zu sein und sind nun auf der Suche nach qualifizierten Programmierern, die unsere Software verbessern und sich etwas dazuverdienen wollen.

Alle weiteren Details könnt ihr dem angehängten Flyer entnehmen.

Beste Grüße,
Mazi
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