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Thema: Facebook
macorama

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24.02.2011 10:14 Forum: Geplauder


Sowas nennt man dann wohl "proaktiven Spamschutz".
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

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RE: Informationen fuer CIO's und Renchenzentren 08.12.2010 08:51 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Es bleibt jedem selbst überlassen zu denken was ich erwarte. ;-)
Aber Fakt ist, mein Gehirn ist so verdreht, dass ich den Kommentar nicht verstehe und es aber gerne würde.

Und um die Diskussion vielleicht gleich wieder etwas vom sachlichen Ton, welchen ich versucht habe anzuschlagen, wegzubringen:

This post was send from a mobile device with an Apple on its back side.
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

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RE: Informationen fuer CIO's und Renchenzentren 08.12.2010 08:09 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Hallo,

Ich bitte dich hiermit mir zu erklären an welcher Stelle meiner Aussage du festmachst dass ich beide Seiten nicht verstanden habe. Wie du das ganze detailliert meinst wäre für mich auch interessant. Vielleicht (aus deiner Sicht eher wahrscheinlich oder sicher) habe ich einen Denkfehler oder mir fehlen noch Informationen, wonach ich dann eine andere Sicht der Dinge habe bzw. das differenzierter sehe.

Vielen Dank im Voraus.
Thema: An alle Apple-Jünger
macorama

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01.11.2010 22:10 Forum: Sonstiges


Schön hinkende Vergleiche, Benzin und Apps.
Ich hab noch keinen gesehen der seinem BMW Navigation ne andere Software installieren wollte oder den VW Motor in seinen Dacia. Und das wird ja auch effektiv durch geschlossene Systeme (unterschiedliche Bauformen) verhindert. Hinkt auch ein wenig der Vergleich, oder?

Abgesehen davon: Es gibt doch genug Alternativen, wenn dir der V8 von Dodge nicht gefallet weil du nicht in jede Parklücke kommst, dann Kauf dir nen Smart.... Achso, da ist dir der Kofferraum zu klein? Mmh, ich kann dir natürlich (kostenpflichtig) in jeder Stadt einen Parkplatz für deinen V8 anbieten, natürlich da wo ich es sage. Aber ob du das machst oder nicht ist deine eigene freie Entscheidng.

Nur weil ein Geschäftsmodell funktioniert ist es nicht böse, vorallem wenn es um Dinge herum aufgebaut ist die nach Meinung verschiedener Leute hier niemand braucht. Warum interessiert es denn dann alle? Mediengeilheit? Neid? Aufklärertum sieht anders aus, wer das betreibt sieht beide Seiten einer Medaille Können Sie das Herr Kaldewey?
Thema: An alle Apple-Jünger
macorama

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RE: An alle Apple-Jünger 01.11.2010 21:57 Forum: Sonstiges


"Das Gerät ist zwar in der Tat innovativ und hält alles, was es verspricht, doch es passt nicht zu mir oder meiner Art zu arbeiten."

Soviel dazu. Oder was weisst du von meiner Art zu arbeiten?
Gleichzeitig kann man vielleicht auch noch zu deinen Kommentaren von oben anmerken dass SB "auch nur" ein Block ist, da du oben ja auch nicht auf die Autoren eingegangen bist.

Dein Vorwurf in einem anderen Thread, dass Studenten vieles einfach songinnehmen und glauben wird fast übertroffen von deiner Ignoranz gegenüber Leuten die sich bestimmter Tatsachen bewusst sind und bestimmte Zustaende und Risiken in Kauf nehmen weil es Ihnen so gefaellt.
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

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RE: Informationen fuer CIO's und Renchenzentren 01.11.2010 21:42 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Autsch, mal wieder. Es ist schon erschreckend was für eine inhaltlich falsche und nicht nachvollziehbare Diskussion durch die Aussagen des CCC angestoßen wurde. Und Bode Seiten kommen mit vollkommen unqualifizierten Aussagen bzgl. der Sicherheit oder Unsicherheit des nPW daher.

Da fragt man sich doch wirklich ob neben dem Lobbyismus und der Mediengeilheit irgendwo ein Fünkchen gesunder Menschenverstand oder rationales Denkvermögen sitzt.
Thema: Studienbescheinigung kann nicht angezeigt werden
macorama

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25.08.2010 16:06 Forum: eCampus


Die laufen doch zum Großteil gar nicht Anzügen rum... oder haben die ne neue CI?
Thema: Facebook
macorama

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09.08.2010 23:04 Forum: Geplauder


ok.
Thema: Facebook
macorama

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09.08.2010 22:35 Forum: Geplauder


Glaubt ihr nicht dass ihr mittlerweile zu weit geht?

Die letzten zwei Posts haben für "Normalos" jedwede Grenze überschritten. Und im Grenzen überschreiten hast du doch Erfahrung, kaldewey. Oder seh ich das falsch?
Thema: Eigenes Unterforum für kaldewey und whiskey
macorama

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09.08.2010 18:15 Forum: Geplauder


Irgendwie nimmst du dich selbst zu ernst, sonst würdest du dass hier auch nicht ernst nehmen... und ich habe nicht abgestimmt...

Aber: ist ja auch egal.
Thema: Eigenes Unterforum für kaldewey und whiskey
macorama

Antworten: 7
Hits: 2.267
Eigenes Unterforum für kaldewey und whiskey 06.08.2010 16:16 Forum: Geplauder


Ich würde gerne eine kleine Umfrage starten:

Wer ist dafür das kaldewey und whiskey ein eigenes Unterforum bekommen in dem sie sich bashen können was das Zeug hält?

Bitte zutreffendes ankreuzen:

[ ] Ja, bin dafür. Die beiden nerven mich.
[ ] Ja bin dafür. Weiß aber nicht warum.
[ ] Nein, bin dagegen. Weil ich gegen alles bin.
[ ] Nein, bin dagegen. Es stört mich nicht und es gehört zu einem Forum dazu.
[ ] Was soll der Blödsinn?
Und speziell für kaldewey
[ ] Der Verfasser der Umfrage ist doof. :-p

Grüße cool großes Grinsen
Thema: Biete Google Wave Invites
macorama

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Hits: 1.697
RE: Google Wave Invites 06.08.2010 16:06 Forum: Suche, tausche, biete, verschenke, ...


Gähn.... alter Hut.

Wie wäre es denn mit einem Unterforum in dem kaldewey und whiskey sich gegenseitig ungestört bashen könnten? Dann würden die anderen Forenteilnehmer nicht gestört und es würden sich sicherlich mehr Studenten finden lassen die das Forum nutzen wollen.
Thema: Biete iPhone 4 32GB ohne Simlock
macorama

Antworten: 4
Hits: 1.538
RE: iPhone 4 32GB ohne Simlock 21.07.2010 03:34 Forum: Suche, tausche, biete, verschenke, ...


Bei einer VHB von 1200 von "ernsthaften Verhandlungen" zu schreiben ist schon dreist, meinst du nicht?

Hab da noch einen 6 Jahre alten Opel mit 180.000 km, bei ner VHB von 20.000 Euro können wir eine ernsthafte Verhandlung führen... das ihr das Auto lieber nicht kauft.
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

Antworten: 111
Hits: 59.667
19.05.2010 15:00 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Bei dem Punkt Urheberrecht habe ich dann noch die folgende Frage an Sie:

Wie kann es möglich sein dass die Universität wegen des Urheberrechts unsere Einwilligung benötigt (die grundsätzlich in unserem Entscheidungsraum liegt, wir können ja sagen oder nein) aber man zur Abgabe der Arbeiten in die Plagiatsprüfung gezwungen werden soll? So zumindest stellt es sich mir dar wenn ich die Antworten hier richtig gelesen habe.

Ich habe auch nochmal extra nachgeschaut wie bestimmte Dinge in der Vergangenheit waren. Meine Abschlussarbeit hat nicht einmal mein betreuender Professor und der Zweitprüfer als digitale Version erhalten. Ich verstehe nicht ganz wie man uns dazu zwingen kann/soll, dass wir die mit unserer Urheberschaft verbundenen Rechte aufgrund einer automatischen Plagiatsprüfung aufgeben. Auch wenn wir der Prüfung zustimmen oder nicht zustimmen können, so ist doch die Speicherung unserer Arbeiten in einem Archiv eine für uns nicht kontrollierbare und nicht transparente Aufbewahrung unserer Arbeiten, die uns auch in unserem Urheberrecht einschränkt.

Falls ich das flasch verstanden habe bitte ich um Korrektur.
Thema: Blog für alle
macorama

Antworten: 2
Hits: 2.742
12.05.2010 23:13 Forum: Rechenzentrum (RZ)


Kurze Frage: Ich habe mal Testweise ein anderes Theme für das Blog ausgewählt. Nach einem Neuladen ist das Bllog "tot". Weißer Bildschirm sobald ich mich anmelde und auch wenn man das Blog aufruft. Anscheinend ist da das Theme kaputt. Leider weiß ich auch nicht mehr welches es war...

Könnt ihr das was machen?
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

Antworten: 111
Hits: 59.667
12.05.2010 23:08 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Vorsicht! Im Bereich Datenschutz (und nichts anderes ist hier betroffen) kommt es sehr stark auf die Formulierung an. Und die Formulierung von Ihnen, Herr Diederich, beinhaltet definitiv nur die Erlaubnis zur Überprüfung der Arbeit, nicht zur Verwendung als "Datenbasis". Ebenso scheint eine Einwilligung zur dauerhaften Speicherung nicht enthalten zu sein. Eine Angabe von Fristen, nach denen Arbeiten gelöscht werden "scheint" im ersten Moment auch nicht angeben zu sein...

Abgesehen davon habe ich noch ein riesiges Problem damit dass Arbeiten von mir "unkontrolliert" auf Servern bei Dritten liegen und über deren genauen Verwendung man nicht aufgeklärt werden kann.
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

Antworten: 111
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30.04.2010 16:51 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Schließe mich der Zusammenfassung voll und ganz an.
Danke.
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

Antworten: 111
Hits: 59.667
30.04.2010 12:06 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Zitat:
Original von JörgDiederich
Am besten schauen Sie sich das System einfach mal an, mir ist keine Lücke bei der Entwicklung des System bekannt geworden, aber vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.

Gerne. Ich hoffe das genügend Zeit dazu besteht. Im Vorfeld könnten Sie mir bitte die folgenden Informationen zur Verfügung stellen damit ich das System und dessen Betrieb richtig einschätzen kann:
- Infrastrukturdokumentation der betroffenen Systeme der Universität (dies umfasst Server, Netzwerkbereiche, Applikationen, Datenbanken inkl. möglicher Backup-Systeme und der Verbindungen vorallem zu externen Systemen)
- Applikatiosndokumentation
- Dokumentationen zu den universitätsinternen Prozessen die im Zusammenhang mit dem System stehen (z.B. Access- und Identity Management, Change Management, Betriebsdokumentation u.ä.)
- Übersicht der Zugriffsberechtigungen auf allen Ebenen, Applikation, Datenbank, Netzwerk und Betriebssystem
- Übersicht über die Verantwortlichkeiten bzgl. Systems, u.a. wo werden die einzelnen Bestandteile betrieben, wenn ausgelagert (ganze Systeme oder einzelne Funktionen) an wen und wie sieht die (hoffentlich vertraglich geregelte) Zusammenarbeit zwischen der Uni und externen Partnern aus

mmh, für den Anfang sollte das reichen um das System oberflächlich kennen zu lernen.

Bitte nehmen Sie es mir nicht übel. Ich bin "etwas" länger an der Uni Hildesheim und das Vertrauen dass ich in das Rechenzentrum der Uni und die Art des Betriebs eines solchen hier entwickelt habe rangiert zwischen dem Vertrauen dass ich zu Angie Merkel (unteres Level) und Jack the Ripper (oberes Level) hätte.

Zitat:


Ok, guter Punkt; stellt sich die Frage ob Vorratsdatenspeicherung und "Vorratsplagiatsprüfung" (ohne Speicherung der Daten) juristisch vergleichbar ist. Dazu muss ich juristischen Rat einholen.


Vorratsdatenspeicherung speichert "nur" die Rohdaten ohne Auswertungsergebnisse. Dem gegenüber steht die sofortige Auswertung der Daten bei der Plagiatsprüfung. Dem zu Folge ist das zur Verfügung stellen der Ergebnisse der Plagiatsprüfung schon einen Schritt weiter als die Vorratsdatenspeicherung. Zusätzlich sind die Daten der Studenten in einem System abgelegt welches direkt die Funktionalität zur Prüfung zur Verfügung stellt. Damit ist die Plagiatsprüfung noch einen Schritte weiter zur Vorratsdatenspeicherung, bei welcher erst eine Auswertung gemacht werden muss welche Daten man braucht, und diese dann in einem anderen System ausgewertet werden können/müssen, da sich diese Auswertung nicht bei den Providern durchgeführt werden darf (nicht juristisch verwertbar da nicht in einem dafür vorgesehenen System, hat was mit Forensik zu tun).

Sie sehen, Bedenken gegen diese Art der Plagiatsprüfung sind noch stärker als bei der Vorratsdatenspeicherung zu gewichten (aus meiner Sicht).

Zitat:


Bei einem von den mir selbst 'passierten' Plagiatsfällen hatte ich erst gegen Ende der Arbeit eine Textstelle gefunden, bei der sich zwar nicht das 'das-kommt-mir-bekannt-vor' Gefühl eingestellt hat, aber dafür das eng verwandte 'die-Ausdrucksweise-passt-nicht-zu-dem-Studi' Gefühl. "Leider" hatte ich einen großen Teil der Arbeit bereits mit vielen Kommentaren versehen und war entsprechend frustig, als ich dann diese charakteristische Stelle in eine Suchmaschine eingegeben hatte und dann merkte, dass die gesamte Arbeit (einschließ:ich aller Rechtschreibfehler) aus dem Netz kopiert war.
Da hätte mir eine Vorab-Prüfung sehr weiter geholfen.

Aber ich verstehe ihre Argumentation, dass nicht immer alles erlaubt ist, was wünschenswert wäre, deswegen werde ich das nochmal abklären, wie das in diesem Fall ist.


Ihre Argumente sind schlüssig, doch wie sie sicher auch (ein-)sehen: Ein Einzelfall unter vielen abgegebenen Arbeiten. Nochmal eine plakatives, übertriebenes und nicht 100%iges Argument oder Beispiel:
Sie würden sich doch sicherlich auch gegen eine zentrale DNA-Datenbankaller Bundesbürger wehren, nur um den einen Täter festzunageln, oder? Der Missbrauch der Daten wäre sicherlich enorm. Und ähnliches gilt auch zusätzlich bei der Plagiatsprüfung. Auch die Studenten haben auf Ihre Arbeiten ein Urheberrecht und bei der von Ihnen, entschuldigen Sie, von der Uni angestrebten Prüfung UND Speicherung handelt es sich um ein nicht transparentes System. Die Strukturen des UNI-RZs und die Prozesse/Kontrollen innerhalb der Uni garantieren in keinster Weise den korrekten Umgang mit diesen Daten. Dass dies allgemein gilt haben wir im Umfeld der Universität schon diverse Male gesehen (z.B. Verwendung von Personenbezogenen Daten für nicht erlaubte Zwecke ohne Einwilligung der Betroffenen). In der Uni existiert größtenteils kein Bewußtsein für die Wichtigkeit von Daten und Dateien.

"Sicherer Bereich". Studenten als Administratoren von Systemen auf denen Daten liegen die ich nicht mal da haben will. ...


Zitat:


Ok, gutes Argument (auch wenn ich (spitzfindig) sagen könnte, dass auch die Sitzplatzordnung nicht immer den Versuch verhindert...) Allerdings meine ich gelesen zu haben (ohne jetzt die Quelle spontan nennen zu können), dass alleine durch die Einführung einer zentralen Plagiatsprüfung die Zahl der Plagiate gegen Null gegangen ist, so gesehen verhindert auch die Plagiatsprüfung schon den (absichtlichen) Versuch bzw. verringert die Anzahl deutlich.


Die Überwachung aller in Deutschland geführten Telefonate und des Internetverkehrs, aller Mails und die Überprüfung jeglicher weiterer Kommunikation wie z.B. Briefen würde sicherlich auch zu messbaren erfolgen führen...

1984

Zitat:

Ok, es besteht im Falle von Plagiaten aber das Problem, dass es keine bestimmte Gruppe von Studierenden gibt (bestimmter Studiengang, Fachsemester, Alter,...), bei denen man vermuten kann, dass eine größere Gefahr besteht, dass plagiiert wird. Und wenn man sich da eine Gruppe nicht nach objektiven Kriterien (wie einem Unfallschwerpunkt bei einer Radarfalle) 'ausguckt', wird es mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz schwierig.

Wäre es denn aus Ihrer Sicht besser, wenn man nur stichprobenartig prüft? Dann müsste man aber den Dozenten die Möglichkeit geben, im konkreten Verdachtsfall eine Prüfung anzustoßen, wenn die betroffene Arbeit nicht in der Stichprobe war.

Womit wir grob bei meinem Lösungsansatz wären. Ich denke nicht dass das System so aufgebaut werden kann dass die Stichprobenprüfung so transparent ist, dass man sagen kann (als betroffener Student): OK ich habe meine Arbeit hochgeladen, aber die Uni führt keine sofortige Prüfung durch sondern wenn alle Arbeiten abgegeben sind dann wird eine Stichprobe geprüft.
Warum kann nicht der Dozent im Nachhinein die Stichprobe bestimmen? Nichts anderes wäre es wenn man das ganze, wie vorgeschlagen, umsetzt und durchführt?


Ich habe gestern ein Gespräch gehabt. Interessanterweise mit meiner Frau, Studentin an der Uni Hildesheim. :-) Worüber sie sich aufregte war nicht das grundsätzliche Durchführen der Prüfung, sondern die Zwänge die dadurch entstehen:

1. Der Zwang zur Prüfung. Nach Ihrer Darstellung werden wir sogar zur ZUSTIMMUNG zur Plagiatsprüfung gezwungen: Mit dem Upload sollen wir der Prüfung zustimmen, Der Upload wird uns aber zwanghaft durch eine Prüfungsordnung auferlegt.
2. Der Zwang zum digitalen bearbeiten von Arbeiten. (daran hatte ich noch gar nicht gedacht). Es gibt sehr viele Bereiche in der Universität in der eine digitale Abgabe nicht sinnvoll oder mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Ich denke dabei noch nicht einmal an die künstlerischen Bereiche sonder sogar an die techni-begeisterten Bereiche der Informatik und verwandte Disziplinen in der Mathematik. Eine Mathe-Arbeit digital zu erzeugen.... selbst einfachste Formeldarstellungen erfordern (auch mit speziellen Werkzeugen, u.a. auch LaTeX) enorme Zeit. DIes nur als ein Beispiel genannt.
3. Der Zwang nicht nur einen Computer zu besitzen, die in der UNiversität zur Verfügung stehen Ressourcen sind begrenzt und stellen nicht immer die notwendigen Funktionen zur Verfügung die man benötigtt, sondern sich auch die weiteren Infrastrukturen: Internetzugang, Software (im Zweifelsfalle sogar KOSTENPFLICHTIGE), evtl. Datenträger, etc. pp.
... [bitte hier weitere aufführen]

Während der Dozent für seine Arbeit bezahlt wird, und dazu gehört zweifelsfrei auch das Korrigieren von Arbeiten und damit die Erkennung von Plagiaten, sollen hier dem Student der für sein Studium zahlt (bitte keine Diskussionen über die Höhe der zu zahlenden Summern, dies hat hier nichts verloren) Zwänge und Pflichten auferlegt werden die nicht die seinen sind. Der Student hat ehrlich zu sein, ja. Seine Arbeit zu machen und abzugeben in einer Form dass der Dozent sie bewerten kann, ja. Das war es aber auch schon.

Für Fragen und Anmerkungen stehe ich Ihnen gerne auch weiter zur Verfügung. Gerne auch auf anderer Ebene als der studentischen

Jürgen Lichtenthäler, B.Sc.
<Angestellter einer Prüfungsgesellschaft im Bereich IT Prüfung>
IT-Auditor/IT-Prüfer u.a. in den Bereichen IT-Sicherheit (z.B. Access-/Identity Management, Physische Sicherheit,
Netzwerksicherheit, etc.), Datenschutz, Prozessprüfung für IT (IT-Operations u.w.), IT-Outsourcing, IT-Revision u.a. im Bereich Banken
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

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Hits: 59.667
29.04.2010 17:45 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Zitat:
Original von JörgDiederich

Natürlich kann man die digitalen Versionen einer Arbeit nachträglich nochmal prüfen lassen oder alternativ versuchen, die bisherigen Betreuer des Systems ausfindig zu machen, diese zu fragen, ob sie die Plagiatsbericht noch haben und so alle Berichte zusammensammeln. 'Auf Knopfdruck' ist das jedenfalls nicht und eine nachträgliche (erneute) Kontrolle werden nur sehr wenige Leute machen dürfen (zunächst nur ich - und ich bin mir meiner Veranwortung in Sachen Datenschutz bewusst).


Die Formulierung "auf Knopfdruck" kann grundsätzlich sehr weitgefasst werden. Ich kenne das System zwar nicht, aber auch wenn eine direkte Auswertung nicht per eines Knopfes möglich ist, so ist mit vertretbarem Aufwand sicherlich die nachträgliche Prüfung und Erstellung eines Profils möglich. Die Sicherheitseinstellungen der meisten Systeme dieser Gößenordnung haben hier kleinere Lücken durch die dies möglich wäre.

Was einfach nur heißt: die vorliegenden Daten können auf eine Art und Weise genutzt werden die mir nicht genehm ist.

Zitat:


Ok, (rein praktisch gedacht) schmälert es aber die Chancen, Plagiate zu finden, weil die Dozenten sich dann die Mühe machen müssen, sich im System einzuloggen und eine Prüfung anzustoßen (ich hatte das System erstmal auf 'Einfache Bedienung' hin optimiert). Das aber nur zur Erläuterung, mir ist schon klar, dass das kein wesentliches Kriterium ist, wenn es echte Datenschutzprobleme gibt (was ich nochmal mit dem Justitiariat klären werde).
Wichtig ist aber, dass die automatische Plagiatsprüfung selbst für die Studierenden erstmal keine Konsequenzen hat, solange der Betreuer den Bericht nicht liest, entsprechend interpretiert und darauf basierend dann auf 'Plagiat / kein Plagiat' entscheidet.

Dass die deutsche Polizei nicht mehr die Daten der Voratsdatenspeicherung insgesamt hat, und sie nebenbei vorher auch nicht vollständig ohne Verdacht auswerten durfte, schmälert in den Augen der Befürworter auch die Erfolgschancen Verbrecher zu finden (oder was die paranoiden gleich nennen: Terrorbekämpfung). TROTZDEM darf es nicht gemacht werden (übe die genauen Inhalte des Urteils des BVerfG können wir uns auch gerne unterhalten).

WENN den Dozenten sowieso freigestellt ist die Prüfungsberichte zu analysieren, warum denn dann überhaupt alle gleich prüfen? Warum denn nicht erst wenn der Dozent sagt: ach, das kommt mir bekannt vor.
ARgumentativ drehen wir uns hier jetzt im Kreis und es stehen sich zwei Argumente gegenüber:
1. Ihres: Der Dozent muss sich die MÜHE machen und man will ihm Arbeit abnehmen. Aus meiner Sicht liegt dies aber in der Kompotenz und vorallem in der Aufgabe des Dozenten, dies Prüfung duchzuführen.
2. Mein Argument: Wenn nicht alle Prüfungen ausgewertet werden (durch den Dozenten), warum dann alle machen. Ihr Argument schlägt hier wieder zu mit der Entlastung des Dozenten.


Verzeihung, die Entlastung der Dozenten durch nicht angemessene und umstrittene Prüfungen zu bewerkstelligen...

Zitat:

PS: Ich bin mir auch hinsichtlich 'anerkannte Praxis' nicht so sicher, schließlich stellt jede stationäre Radarfalle auch alle Autofahrer unter Generalverdacht zu schnell zu fahren oder die Tatsache, dass man bei einer Prüfung immer eine Reihe nach vorne / hinten und zwei Plätze nach rechts / links freilässt, stellt alle Prüflinge unter den Generalverdacht, einen Täuschungsversuch begehen zu wollen.
Ob das jetzt aber zulässige Vergleiche sind, sei mal dahingestellt (deswegen nur als 'PS', damit Sie meinen Gedankengang besser nachvollziehen können).


Ich kann Ihren Gedankengang durchaus nachvollziehen. Allerdings muss ich diesen, oder zumindest Ihre Beispiele doch kritisieren:

1. Die Stzplatzordnung bei einer Klausur ist eine PRÄVENTIVE Massnahme, hierdurch wird quasi eine Straftat nicht nur während ihrer Ausführung gehindert sondern schon verhindert. Der Einsatz der Plagiatsprüfung deckt den Versuch auf, er verhindert ihn nicht. Denn: Verhindern würde die Prüfung dann, wenn sie das Tool beim Studenten auf dem Rechner installieren würden und es ihn daraufhin weist: Ey du, das wär jetzt aber ein Plagiat.
2. Die Radarkontrolle betrifft nur einen Ausschnitt aller Autofahrer. Es wird eine Stichprobe gezogen hinsichtlich der Autofahrer die wahrscheinlicherweise, weil sie an einer bestimmten Stelle langfahren etwas falsch machen könnten. Hier liegt ein VERDACHT gegenüber einer bestimmten Gruppe zu bestimmten Kriterien vor. Während dieser Prüfung werden aber die meisten anderen Autofahrer die woanders unterwegs sind nicht überprüft. Bei der Plagiatsprüfung liegt gegen die Teilnehmer einer bestimmten Veranstaltung oder des BEarbeiters einer speziellen Aufgabe kein Verdacht auf objektiven Kriterien vor, sondern nur basierend darauf dass die "Universität" das subjektive Gefühlt hat Plagiate würden zu nehmen. Gleichzeitig wird die Prüfung nicht auf eine bestimmte Gruppe unter bestimmten Kriterien beschränkt, die Gruppe wird auf ALLE Studenten ausgedehnt die eine Arbeit abgeben wollen. So als ob Sie an jeder Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland rund um die Uhr eine Radarfalle hätten.

Der Unterschied zwischen Präventiven und Detektiven Maßnahmen ist hier gravierend. Und die Plagiatsprüfung ist eine VOLLSTÄNDIGE, automatisierte, detektive Prüfung bei der personenbezogene Daten verwendet werden. Und das KANN nicht gedeckt sein wenn ich mir die Diskussionen der letzten Jahre anschaue. Die Interessen/Rechte der Betroffenen stehen hier in keinem Verhältnis zu dem Wunsch der Uni gegen Plagiate vorzugehen (und ich meine das positiv für die Betroffenen). Ich glaube dass sich hier auch noch andere Regularien finden lassen aus dem BDSG oder dem LDSG.
Thema: Plagiatsprüfung
macorama

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29.04.2010 14:39 Forum: Online-Vorlesungsverzeichnis / LSF


Zitat:
Original von JörgDiederich

Nur noch eine kurze Ergänzung: Wir speichern 'nur' die digitalen Versionen der Arbeiten, wir speichern nicht die Ergebnisse der Plagiatsprüfung. Es ist also nicht möglich, auf Knopfdruck ein Profil eines Studierenden zu generieren mit einer Übersicht der Ergebnisse der letzten Plagiatsprüfungen.



Ähem, diesen Satz bitte ich Sie nochmals zu lesen und bitte selber festzustellen wie absurd das ist was sie da gerade geschrieben haben. Ehrlich, das was daran nicht stimmt sollten Sie als CIO tatsächlich selber sehen können.

Zitat:

Dann habe ich das in der ganzen Diskussion wohl übersehen: Was sähe denn die kleine Änderung aus, die Sie erwähnen?

Viele Grüße,

/Jörg Diederich


Anstelle ALLE Arbeiten automatisch durch die Plagiatsprüfung zu schicken stellen Sie doch den Dozenten den Zugang zum System zur Verfügung und der Dozent kann im Einzelfall die Entscheidung treffen die Prüfung durchführen zu lassen. Das ist die anerkannte Praxis (zugegeben in der Wirtschaft und dann auch noch in sicherheitskritischen Bereichen der Überwachung und Prüfung) wie allgemein vorgegangen wird. Ob der Dozent jetzt alle Arbeiten durch die Prüfung schickt, dass ist ein anderer Punkt. Da kann man auch drüber diskutieren. Aber es würde auf jeden Fall den Generalverdacht gegenüber den (bösen) Studenten abmildern.
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