Universität Hildesheim - Meldungen - Stiftungsuniversität https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Stiftungsuniversität de-de Stiftung Universität Hildesheim Thu, 14 Nov 2019 14:30:17 +0100 Thu, 14 Nov 2019 14:30:17 +0100 TYPO3 EXT:news news-16914 Tue, 11 Sep 2018 14:39:00 +0200 Hochschule sucht weitere Spender für Stipendien https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/hochschule-s/ Die Universität will bis Oktober 111 neue Fördernde gewinnen. Pressespiegel regional Stipendien Stiftungsuniversität news-16850 Mon, 23 Jul 2018 15:44:00 +0200 747 000 Euro für Projekte der Uni https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/747-000-euro-fuer-projekte-der-uni/ Das Förderprogramm PRO*Niedersachsen unterstützt die Universität finanziell. Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-13837 Tue, 20 Jun 2017 15:42:00 +0200 Universität ehrt einen Förderer https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/universitaet-ehrt-einen-foerderer/ Anlässlich eines Empfangs zur Mittsommernacht wurde Uwe Schiedeck durch Uni-Vizepräsident Prof. Martin Schreiner die Würde des Ehrensenators verliehen. Schiedeck unterstützt unter anderem seit 2014 Studierende mit einem Deutschlandstipendium. Pressespiegel regional Preise / Auszeichnungen Pressespiegel Stiftungsuniversität news-13760 Fri, 12 May 2017 12:50:00 +0200 Wanka zeichnet die Uni aus https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/wanka-zeichnet-die-uni-aus/ Die Universität Hildesheim wurde für ihre Kampagne "Bildung stiften 111" von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ausgezeichnet. Überzeugt hatte in dem Wettbewerb des Stifterverbandes und Ministeriums für Bildung und Forschung das Prinzip, Studierende durch private Stifter und Deutschlandstipendien finanziell zu unterstützen. Pressespiegel regional Stiftungsuniversität Stipendien Friend- & Fundraising news-13723 Mon, 08 May 2017 17:10:00 +0200 Wohltäter in der Niedrigzinsfalle https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/wohltaeter-in-der-niedrigzinsfalle/ Die Universität Hildesheim ist einer der 53 Stiftungen in Stadt und Landkreis Hildesheim. Das Zinstief am Kapitalmarkt macht diesen nun zu schaffen, da das Vermögen kaum mehr Erträge abwirft, welche für gemeinnützige beziehungsweise Bildungs- und Forschungszwecke eingesetzt werden könnten. Pressespiegel regional Pressespiegel Stiftungsuniversität news-13622 Tue, 11 Apr 2017 14:52:00 +0200 Luthers Leben im Bild von Postkarten https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/luthers-leben-im-bild-von-postkarten/ Martin Schreiner, Direktor des Instituts für Evangelische Theologie und Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, eröffnet die Ausstellung zum Lutherbild im Spiegel der Postkarten im Schulmuseum auf der Domäne Marienburg. Pressespiegel regional Evangelische Theologie Stiftungsuniversität news-13245 Fri, 16 Dec 2016 13:33:00 +0100 Zukunft für "Studium nach Flucht" https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/zukunft-fuer/ Um Flüchtlingen den Zugang zum deutschen Hochschulstudium zu ebnen, führt die Universität Hildesheim mit der Unterstützung des Kreiswohnbaus ihr Programm "Studium nach Flucht" fort. Im Rahmen des Angebotes können Flüchtlinge Sprachkurse, Informationsveranstaltungen und Beratungstermine besuchen, die ihnen beim Studieren in Deutschland helfen. Pressespiegel regional Bildungsintegration Flüchtlinge ZSB Stipendien Stiftungsuniversität Sprachkurse news-12807 Sat, 12 Nov 2016 11:22:00 +0100 Gerlach erneut Ortsbürgermeister https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/gerlach-erneut-ortsbuergermeister/ Baudezernent Thomas Hanold von der Universität Hildesheim unterrichtet Oberbürgermeister Stefan Gerlach und den Ortsrat Marienburger Höhe über die Pläne des Mensa-Neubaus auf dem Hauptcampus der Universität. Nach ihrer Fertigstellung soll die neue Mensa nicht nur Studierende ansprechen, sondern auch Einwohner des Stadtteils. Außerdem sollen im Zuge des Neubaus auch weitere Parkplätze entstehen. Voraussichtlicher Baubeginn ist im Herbst 2017. Pressespiegel regional Universität Hildesheim Stiftungsuniversität news-12046 Fri, 08 Jul 2016 09:10:00 +0200 Interview: Stiftungsuniversität https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/interview-stiftungsuniversitaet/ Der Landesrechnungshof kritisiert das Modell der Stiftungsuniversitäten. Seit ihrer Einrichtung vor 14 Jahren hätten sie kaum ihre Finanzausstattung durch Zustiftungen verbessert. Das Stiftungsmodell auf die Finanzen zu reduzieren, sei einseitig, entgegnet Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich. Seit 2003 ist die Universität Hildesheim eine Stiftungsuniversität. Damit verbunden sind mehr Gestaltungsspielräume: Die Stiftungshochschule erhielt vom Gesetzgeber die Dienstherren- und die Bauherreneigenschaft sowie das Berufungsrecht. Ein Beispiel ist der Neubau am Hauptcampus. „Wir bauen ohne das Staatliche Baumanagement. Das Forum am Universitätsplatz 1 haben wir innerhalb des Zeitrahmens und mit Unterschreitung des Kostenrahmens gebaut“, sagt Universitätspräsident Wolfgang-Uwe Friedrich in einem Interview mit der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Darin reagiert Friedrich auf Kritik des Landesrechnungshofs Niedersachsen. Dieser kritisiert in seinem aktuellen Jahresbericht das Modell der Stiftungshochschulen in Niedersachsen („Stiftungshochschulen – ein Irrweg?“). Seit 14 Jahren hätten sie ihre Finanzausstattung durch Zustiftungen von Privatpersonen nicht in nennenswertem Umfang verbessert. „Diese Kritik besteht zu Recht, wir haben kaum Stiftungskapital aufgebaut. Ich habe übrigens beim Festakt 2002 vor übertriebenen Erwartungen gewarnt und einen Präsidenten der Harvard Universität zitiert: Für ein solches Projekt braucht man 100 Jahre. In Deutschland wohl eher noch länger“, argumentiert Friedrich. „Wir haben uns stark auf Stiftungsprofessuren konzentriert und zehn in Hildesheim eingeworben. Damit liegen wir in Niedersachsen an der Spitze. Diese Stiftungsprofessuren haben wir für neue profilbildende Bereiche eingesetzt: Informatik, Psychologie, Sport und Gesundheit.“

Der Landesrechnungshof konzentriere sich in seiner Bewertung einseitig auf die Finanzen, nenne aber nicht die vielen Vorteile und Ziele des Stiftungsmodells. „Dazu zählt die schnelle Handlungskompetenz im Wettbewerb. Wir waren in der Lage, Kollegen hier zu halten, weil sie die Arbeitsbedingungen an unserer Stiftungsuniversität für besser halten. Es zählen zu den Zielen die Dienstherreneigenschaft und das Berufungsrecht. Der damalige Minister Oppermann übertrug es uns, damit Verfahren nicht wie üblich 18 Monate dauern, sondern nur sechs Monate“, so Universitätspräsident Friedrich.

Interview

Hier geht's zum ganzen Interview (PDF) mit dem Universitätspräsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 04.06.2016)

Mehr erfahren: Entwicklung der Stiftungsuniversität Hildesheim

Im aktuellen Uni-Journal äußert sich Dr. Uwe Thomas über die Entwicklung der Stiftungsuniversität. Welche Aufgaben hat der Stiftungsrat? Wie geht die Universität mit der Grundfinanzierung um? Wie wirkt die Universität in die Stadt hinein? Uwe Thomas ist seit 2015 Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Universität Hildesheim. Außerdem erläutert Dr. Matthias Kreysing in einem ausführlichen Beitrag die finanzielle Entwicklung der Universität. Kreysing ist als hauptberuflicher Vizepräsident an der Universität Hildesheim für Finanzen und Personal zuständig. Hier geht's zum Uni-Journal (Frühjahr 2016, PDF).

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, 05121.883-90100, presse@uni-hildesheim.de)

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Pressemeldungen Personal Personalportal Präsident Stiftungsuniversität
news-12190 Sat, 04 Jun 2016 13:55:00 +0200 "Der Rechnungshof verrennt sich völlig" https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/der-rechnungshof-verrennt-sich-voellig/ Laut des niedersächsischen Landesrechnungshofs hat sich das Modell der Stiftungsuniversität nicht bewährt. Universitäts-Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich bezieht in einem Interview Stellung und kritisiert den aktuellen Bericht. Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsident Stiftungsuniversität news-12163 Thu, 19 May 2016 17:00:00 +0200 VGH-Stiftung verteilt 311 000 Euro https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/vgh-stiftung-verteilt-311-000-euro/ 223 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund zwei Millionen Euro wurden mit Hilfe der VGH-Stiftung in der Region Hannover/Hildesheim bislang verwirklicht. Neben der Restaurierung eines antiken Gobelins im Dommuseum ist die Förderung einer Stiftungsprofessur an der Uni Hildesheim zum Thema Kunstvermittlung besonders herauszuheben. Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-11576 Tue, 29 Mar 2016 15:00:00 +0200 Trauer um Gerhart von Graevenitz https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/trauer-um-gerhart-von-graevenitz/ Professor Gerhart von Graevenitz, Mitglied des Stiftungsrats der Stiftungsuniversität Hildesheim, ist am 25. März 2016 verstorben. Der Literaturwissenschaftler war von 2000 bis 2009 Rektor der Universität Konstanz. Er war der festen Überzeugung: Forschung kann Brücken bauen und diese Brücken werden umso wichtiger, je schwieriger die politischen Verhältnisse werden. Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhart von Graevenitz, Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Universität Hildesheim, verstarb am 25. März 2016.

„Herr von Graevenitz gehörte unserem Stiftungsrat seit 2010 an und hat unseren Weg positiv begleitet. Die Arbeit, so berichtete er mir zuletzt gegen Ende des vergangenen Jahres, bereitete ihm Freude. Er war deshalb gerne bereit, sich auch weiterhin ehrenamtlich im Stiftungsrat zu engagieren. Wir verlieren mit ihm einen renommierten Wissenschaftler und sehr erfolgreichen ehemaligen Hochschulleiter, dessen Expertise von besonderem Gewicht war. Wir werden sein Andenken in Ehren halten“, sagt Universitätspräsident Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich.

Der Literaturwissenschaftler gehörte der Universität in Konstanz seit 1988 an. Professor Gerhart von Graevenitz war von 2000 bis 2009 Rektor der Universität Konstanz. Den Erfolg bereits in der ersten Runde der Exzellenzinitiative habe die Universität Konstanz maßgeblich seinem Engagement und Weitblick zu verdanken, teilt die Hochschule mit [zur ausführlichen Presseinformation anlässlich des Todes]. 2001 wurde beispielsweise in Konstanz das „Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ (Zukunftskolleg) gegründet. International renommierte Universitäten nahmen sich das Instrument zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Vorbild: So entstand an der Hebrew University in Jerusalem eine eigene Einrichtung für den geistes- und sozialwissenschaftlichen Nachwuchs.

Die wissenschaftliche Arbeit des Professors für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft „stand im Zeichen des forschenden Miteinanders“. „Gerhart von Graevenitz war der festen Überzeugung, dass die Forschung Brücken bauen kann und dass die Brücken umso wichtiger werden, je schwieriger die politischen Verhältnisse sind.“ Von Graevenitz hatte eine Gastprofessur an der Karls-Universität Prag inne, war Mitherausgeber der Deutschen Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte und engagierte sich für die Universitätspartnerschaft mit Tel Aviv. 

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-11605 Sat, 06 Feb 2016 11:50:00 +0100 "Wir möchten junge Menschen fördern" https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/wir-moechten-junge-menschen-foerdern/ Uta und Daniel Eicke stiften an der Universität Hildesheim eines von 60 Deutschlandstipendien. Damit unterstützen sie die Erziehungswissenschaftsstudentin Katharina Hoffmann, die sich dank des Stipendiums weiterhin ihrem Einsatz für die Naturschutzjugend widmen kann. Für die Förderung werden von der Uni Studierende vorgeschlagen, die sich neben ihren Leistungen auch durch soziales Engagement auszeichnen. Derzeit sucht die Uni nach weiteren Stiftern. Pressespiegel regional Fachbereich 1 Tipps rund ums Studieren Stiftungsuniversität news-11601 Fri, 05 Feb 2016 17:28:00 +0100 Stipendien: Uni sucht weitere Spender https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/stipendien-uni-sucht-weitere-spender/ Studierende, die Forschungs- oder Kulturprojekte verwirklichen möchten werden von der Universität mit einem Stipendium gefördert. Als Ansprechpartner für Privatpersonen, Unternehmer_innen oder Stiftungen, die einen monatlichen Beitrag von 150 Euro spenden möchten, dient Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung. Die Bewerbungsfrist für Studierende ist bis Ende Juni ausgesetzt. Eine unabhängige Vergabekommission berücksichtigt bei der Entscheidung gesellschaftliches und hochschulpolitisches Engagement. Pressespiegel regional Tipps rund ums Studieren Stiftungsuniversität news-11598 Thu, 04 Feb 2016 15:48:00 +0100 Uni ernennt Hans-Georg Koitz zum Ehrenbürger https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/uni-ernennt-hans-georg-koitz-zum-ehrenbuerger/ Die Stiftung Universität Hildesheim hat dem emeritierten Weihbischofs des Bistums Hildesheim die Würde eines Ehrenbürgers verliehen. Uni-Präsident Wolfgang Friedrich begründete die Entscheidung über "24 Jahre fruchtbare Zusammenarbeit" mit dem Bistum. Koitz hatte bei der Renovierung des Doms Regie geführt und sich um die kulturelle Verantwortung des Bistums verdient gemacht. Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-11296 Thu, 04 Feb 2016 15:00:00 +0100 „Jemand, der mich nicht kennt, glaubt an mich“ https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/jemand-der-mich-nicht-kennt-glaubt-an-mich/ 60 Stipendien kann die Universität an Studierende vergeben, weil Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen junge Leute auf ihrem Bildungsweg fördern. Nun starten die Tandems in ein neues Stipendienjahr. Uta Eicke, Diplombibliothekarin, und Daniel Eicke haben in Hildesheim eine Apotheke übernommen und weiterentwickelt. Sie stiften eines der 60 Deutschlandstipendien an der Universität. Sie geben ein Jahr lang 150 Euro pro Monat, der Bund verdoppelt den Betrag, so dass die Stipendiatin 300 Euro im Monat erhält.

Statt Leipzig, Köln oder Bamberg wollte sie nach Hildesheim: Katharina Hoffmann studiert im Master Erziehungswissenschaft, da sie an der Uni die Schwerpunkte „Frühe Kindheit“ und „Diversity Education“  kombinieren kann. Die Studentin engagiert sich zum Beispiel mit weiteren Studierenden in Naturschutzjugend, um das Interesse von Kindern an Natur und Umwelt zu fördern.

Im Interview erzählen sie, was ein Stipendium bewirken kann und warum sie stiften.

Deutschlandstipendium: Interview mit Stifterehepaar und Stipendiatin

Warum stiften Sie ein Stipendium?

Uta Eicke: Wo möchte ich investieren? Bildung ist eine ganz wichtige Säule, Bildung ist alles, damit die gesamte Gesellschaft funktioniert. Es ist das Wichtigste, in den Nachwuchs zu investieren, um unseren Status zu erhalten. Die Universität Hildesheim ist unser Stadtteil, wir fühlen uns zusammengehörig. Professor Friedrich hat die Uni in dieser kleinen Großstadt unglaublich weiterentwickelt, von damals 3000 auf heute mehr als 7000 Studierende. Das Stipendium ist auch Stadtentwicklung, ich finde es wichtig und sinnvoll, vor Ort zu investieren.

Daniel Eicke: Wir haben selbst einen Jungen, der gerade vor der Ausbildung steht. Wir möchten junge Leute auf ihrem Bildungsweg fördern, vor Ort. Wir möchten die Last nehmen, die entsteht, wenn man nebenbei jobben muss. Dass der Bund unsere Spende verdoppelt, ist reizvoll. Ich lese viel über Integration und Bildung, das ist im Augenblick mein Schwerpunktthema neben dem Beruf. Seit 17 Jahren bin ich Apotheker in Itzum. Wir kommen aus dem Nichts, haben keinen Apotheker als Papa, wir haben das alles selbst aufgebaut. Wir möchten nun etwas abgeben, von dem, was wir uns erarbeitet haben. Ich habe Pharmazie in Braunschweig studiert. Ein Studienplatz kostet die Gemeinschaft eine Menge Geld. Dass die Gesellschaft ihre Ausbildung gefördert hat, vergessen die meisten. Es ist eine unserer vornehmsten Aufgaben, wenn wir einen Status erreicht haben, davon auch etwas zurückzugeben.

Was bewirkt ein Stipendium?

Katharina Hoffmann: Ich kann mich auf mein Studium konzentrieren und möchte das so gut und gewissenhaft wie möglich durchführen, damit ich das später in meiner Arbeit an die Gesellschaft zurückgeben kann. Ich engagiere mich in einer Studierendeninitiative, wir gehen mit Kindern in die Natur, damit sie sie zu schätzen lernen. In meinem Masterstudium mache ich nun ein Praktikum im Ministerium in Bremen im Bereich „Netzwerkkoordination Frühe Hilfen“. Es geht darum, Kindern eine Chance zu geben, von Anfang an, und Eltern unterstützende Angebote zu vermitteln. Während meines Bachelorstudiums in Köln habe ich neben dem Studium gearbeitet, war dann zwei Jahre in Malawi in der Entwicklungszusammenarbeit. Meine Eltern waren nie an der Uni, ich bin die erste in der Familie. Wie läuft das an der Universität? Ich musste das alles für mich selber herausfinden. Gerade dann ist ideelle Unterstützung wichtig.

Es geht nicht nur um das Finanzielle?

Uta Eicke: Das Deutschlandstipendium vereint abstrakte, finanzielle mit konkreter Hilfe. Da kommt viel zurück, wenn man die jungen Menschen kennenlernt und erfährt, wie sie sich ihr Leben vorstellen. Es gibt nichts Spannenderes als Menschen und Biografien. Es ist nicht so, dass wir nur geben – wir erhalten viel zurück. Wir haben schon im letzten Jahr ein Stipendium gestiftet, wir schreiben mit unserer Stipendiatin, treffen uns zum Kaffeetrinken und in der Apotheke. Sie hat uns Einblicke in ihren Studienbereich „Barrierefreie Kommunikation“ gegeben, sie hat sich auf Untertitel spezialisiert. Die Lösungsansätze sind hochinteressant. Wir haben ihr auch gezeigt, wie wir leben. Diese Begeisterungsfähigkeit der Studierenden mitzuerleben, motiviert. Wie viel Potential da vorhanden ist! Wir kommen immer wieder in die Universität, besuchen Veranstaltungen aus dem Politik- und Zeitgeschehen, um uns weiterzubilden. Zum Beispiel die Europagespräche, die hier von Professor Michael Gehler installiert wurden.

Katharina Hoffmann: Ich finde es schön, dass jemand, der mich nicht persönlich kennt, an mich glaubt und mich fördern möchte. Obwohl die Person mich niemals vorher getroffen hat.

Daniel Eicke: Wir kreuzen bewusst keinen Fachbereich an und vertrauen der Uni, wer für ein Stipendium ausgewählt wird. Es ist keine Elitenförderung, die Haltung der jungen Person wird gefördert.

Die Fragen stellte Isa Lange.

Stipendien stiften: Die Universität sagt Danke!

Die Universität dankt allen Spenderinnen und Spendern. Mit den Spenden kann die Universität Hildesheim zum Beispiel Stipendien an Studentinnen und Studenten vergeben, Forschungs- und Kulturprojekte verwirklichen und die Wissenschaft und Lehre fördern.

Seit 2011 konnten 227 Stipendien vergeben werden. Privatpersonen, Unternehmen oder Stiftungen geben dabei 150 Euro pro Monat, der Bund verdoppelt den Betrag, so dass Stipendiaten jeweils 300 Euro im Monat erhalten (mehr Informationen zum Deutschlandstipendium).

Wer die Universität unterstützen möchte, kann sich an Prof. Martin Schreiner (Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, martin.schreiner@uni-hildesheim.de, 05121.883-11102) und Markus F. Langer von der Universitätsförderung wenden (markus.langer@uni-hildesheim.de, 05121.883-90130).

Stipendium? Jetzt bewerben! Informationen für Studierende

Studentinnen und Studenten der Stiftung Universität Hildesheim können sich für ein Stipendium bewerben. Beispiel Deutschlandstipendium: Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten 300 Euro pro Monat. Das Stipendium wird jeweils für zwei Semester gewährt. Eine Folgeförderung ist möglich. Mit dem Programm sollen begabte Studierende, die sehr gute Studienleistungen vorweisen, gefördert werden. Die unabhängige Vergabekommission berücksichtigt in ihrer Entscheidung außerdem das gesellschaftliche, soziale und hochschulpolitische Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände.

Wer sich bewerben möchte und Fragen rund um das Bewerbungsverfahren hat, kann die Stipendienberatung kontaktieren (E-Mail stipendien@uni-hildesheim.de). Der nächste Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2016/17 ist der 30.06.2016.

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Fachbereich 1 Erziehungswissenschaft Bürgergesellschaft Stiftungsuniversität Studierendenportal
news-11382 Tue, 19 Jan 2016 14:19:00 +0100 Festakt an der Uni zu 70 Jahre Lehramtsausbildung https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/festakt-an-der-uni-zu-70-jahre-lehramtsausbildung/ 1946 begann der Studienbetrieb und damit die Lehramtsausbildung der Uni Hildesheim, die damals noch als Pädagogische Hochschule, aufgrund des Mangels an passenden Gebäuden in Alfeld untergebracht war. Die Feier des diesjährigen Jubiläums wurde mit einem Festakt begangen, zu dem rund 300 ehemalige Student_innen angemeldet waren. Die Geschichte der Lehramtsausbildung in Hildesheim lässt sich in dem Band "70 Jahre im Dienst der Bildung. Von der Pädagogischen Hochschule Alfeld zur Stiftung Universität Hildesheim" nachlesen. Pressespiegel regional Stiftungsuniversität Lehrerbildung news-11288 Sat, 28 Nov 2015 12:05:00 +0100 Klasse - wir treffen uns! https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/klasse-wir-treffen-uns/ Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Lehrerausbildung der ursprünglich in Alfeld untergebrachten Hochschule richtet sich die Universität Hildesheim nun an ehemalige Absolventen und Absolventinnen. Diese sind aufgefordert Anekdoten aus dem Schulalltag, Studienerfahrungen, aber auch besondere Geschichten und Erinnerungen an die Uni zu schicken. Zu einem Festakt am 16. Januar 2016 waren alle Freunde, Förderer und Ehemaligen herzlich eingeladen. Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-11036 Fri, 23 Oct 2015 12:05:00 +0200 Bundesbanker bringt die Uni auf neuen Kurs https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/bundesbanker-bringt-die-uni-auf-neuen-kurs/ Nach zwölfjährigem Engagement im Stiftungsrat der Universität hat der ehemalige Stiftungsvorstand Jürgen Stark nun sein Ehrenamt abgelegt und wurde mit dem Niedersächsischen Verdienstorden ausgezeichnet. Der Volkswissenschaftler hatte sich maßgeblich für die Überführung der Universität in eine der ersten Stiftungshochschulen eingesetzt, ein Modell, auf dessen Autonomie und Gestaltungsmöglichkeiten die positive Entwicklung und das Wachstum der Uni zurückgeführt werden kann. Pressespiegel regional Universität Hildesheim Präsidium Stiftungsuniversität news-10820 Thu, 22 Oct 2015 10:30:00 +0200 Niedersächsischer Verdienstorden: Ökonom Jürgen Stark https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/niedersaechsischer-verdienstorden-oekonom-juergen-stark/ Nach jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeit als Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Universität Hildesheim legt Prof. Dr. Jürgen Stark sein Amt in diesem Jahr nieder. In einer Feierstunde übergibt die Niedersächsische Wissenschaftsministerin dem Wirtschaftswissenschaftler den Verdienstorden. Nach zwölfjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit als Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Universität Hildesheim legt Prof. Dr. Jürgen Stark sein Amt in diesem Jahr nieder. Für sein großes Engagement, das bereits mit der Überführung der Universität Hildesheim in die Trägerschaft einer Stiftung des öffentlichen Rechts im Jahr 2003 begann, hat ihm Ministerpräsident Stephan Weil das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens verliehen. Am Donnerstag, 22. Oktober 2015, übergibt die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, dem Wirtschaftswissenschaftler den Niedersächsischen Verdienstorden im Rahmen einer Feierstunde an der Stiftung Universität Hildesheim.

„Mit dem Ausscheiden von Herrn Prof. Stark aus dem Stiftungsrat geht eine Ära zu Ende. Er war über all die Jahre hinweg eine Konstante im Stiftungsrat und hat durch seine kritische und von hoher Sachkenntnis geprägten Mitarbeit die Stiftung Universität Hildesheim maßgeblich in ihrer Entwicklung unterstützt und begleitet“, sagt Ministerin Heinen-Kljajić.

„Trotz seiner erheblichen beruflichen Belastungen, ob zunächst als Vizepräsident der Deutschen Bundesbank oder später als Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, hat er sein Amt als Stiftungsratsvorsitzender mit herausragendem Engagement wahrgenommen. Herr Prof. Stark hat sich um die Universität Hildesheim und den Wissenschaftsstandort Niedersachsen insgesamt verdient gemacht. Dafür gebührt ihm mein aufrichtiger Dank“, so die Wissenschaftsministerin.

Den Niedersächsischen Verdienstorden erhalten Bürgerinnen und Bürger, die unter großem persönlichen Einsatz und unter Zurückstellung von eigenen Interessen längere Zeit herausragende Leistungen zur Förderung wichtiger staatlicher und gesellschaftlicher Belange erbracht haben.

Anlässlich der Verleihung des Niedersächsischen Verdienstordens sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang-Uwe Friedrich über das Wirken von Prof. Dr. Jürgen Stark im Stiftungsrat:

Im Jahr 2003 wurde die Universität Hildesheim auf der Grundlage des neuen Hochschulreformgesetzes in die Trägerschaft einer Stiftung des öffentlichen Rechts überführt. Die Stiftung erhielt vom Gesetzgeber die Dienstherren- und die Bauherreneigenschaft sowie das Berufungsrecht. Es wurde ein siebenköpfiger Stiftungsrat eingerichtet, dessen Mitglieder ehrenamtlich tätig sind und der Angelegenheiten der Stiftung von grundsätzlicher Bedeutung beschließt sowie die Tätigkeit des Präsidiums überwacht. Der Stiftungsrat stimmt dem Wirtschaftsplan zu, er nimmt den Rechenschaftsbericht des Präsidiums entgegen und stellt den Jahresabschluss sowie die Entlastung des Präsidiums der Stiftung fest. Das Wissenschaftsministerium übertrug seine Befugnisse in Berufungsverfahren auf die Hochschule in der Weise, dass das Präsidium im Einvernehmen mit dem Stiftungsrat die Professorinnen und Professoren beruft. Dieses Recht wird seit Stiftungsgründung 2003 besonders erfolgreich ausgeübt. Es konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehr renommierter Universitäten gewonnen werden, was erheblich zur Leistungssteigerung der Hochschule beitrug.

Auf der konstituierenden Sitzung am 20.06.2003 wurde Herr Dr. Jürgen Stark zum Vorsitzenden gewählt. Während sich die Zusammensetzung des Stiftungsrats in den Folgejahren mehrfach änderte, gehört Herr Dr. Stark diesem bis heute an und wurde mehrfach im Amt des Vorsitzenden bestätigt. In diesem Jahr wird Herr Dr. Stark auf eigenen Wunsch aus Altersgründen das Ehrenamt aufgeben.

Unter dem Vorsitz von Herrn Dr. Stark konnte die durch das Stiftungsmodell gewonnene Autonomie für die Weiterentwicklung der Universität Hildesheim in hervorragender Weise genutzt werden. Die Zahl der Studierenden stieg zwischen 2003 und 2015 von knapp 4.000 auf über 7.000. Im selben Zeitraum stieg die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ca. 300 auf ca. 700. Der Umfang der eingeworbenen Drittmittel konnte von rund 1 Mio. Euro auf über 6 Mio. Euro gesteigert werden. Die Universität Hildesheim gab sich ein Leitbild und verabschiedete zwei Entwicklungsplanungen, deren letzte unter der Bezeichnung „MINERVA 2020“ bis zum Ende des Jahrzehnts Gültigkeit besitzt.

Eine Reihe sehr innovativer Professuren wurde neu eingerichtet, darunter Frühpädagogik, Diversity Education, Neurodidaktik, Kulturelle Bildung, Kunstvermittlung, Deutsch als Zweitsprache, Interkulturelle Kommunikation, Computerlinguistik, Ökologie und Umweltbildung. Es gelang darüber hinaus, seit Stiftungsgründung zehn Stiftungsprofessuren einzuwerben. Zu den neu eingerichteten Studiengängen zählen u.a. „Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Frühpädagogik und Diversity Education“, „Pädagogische Psychologie“ sowie „Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung“. Alle Studienangebote der Universität Hildesheim sind zu 100% ausgelastet. In der Leistungsbezogenen Mittelvergabe des Landes (Landesformel) konnte die Universität Hildesheim ihren Anteil in den vergangenen Jahren erheblich steigern und belegt inzwischen nach der Universität Göttingen den zweiten Platz. Herr Dr. Stark hat das Präsidium in den strategischen Entscheidungen kritisch-konstruktiv beraten und im Stiftungsrat die Entwicklungsplanung der Hochschule und die Zielvereinbarung mit dem Fachministerium stets sehr erfolgreich diskutiert und verabschiedet.

Parallel zum Wachstum der Universität setzte sich Herr Dr. Stark mit Nachdruck und erfolgreich für die Konsolidierung des Haushalts ein. Besonders hervorzuheben ist die Rolle, die der Stiftungsrat bei der baulichen Entwicklung der Hochschule einnimmt. So entwickelten das Präsidium und der Stiftungsrat gemeinsam ein strategisches bauliches Entwicklungskonzept, um das Wachstum der Universität auch durch entsprechende Nutzflächen abzusichern. Grundlage der Entwicklungsplanung war der Ansatz, die vier Fachbereiche der Universität jeweils an einem Standort zu konzentrieren. Neben einer Vielzahl begleitender Bau- und Sanierungsprojekten beinhaltete dies drei größere Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Mio. Euro. Es erfolgte der Ausbau des Kulturcampus Domäne Marienburg. Im April 2015 wurde am Hauptcampus ein Neubau mit 3.575 m² Hauptnutzfläche eröffnet, das neue Forum. Gemäß Richtkostenwert waren für diesen Bau 14,8 Mio. Euro Kosten zu veranschlagen. Er wurde fristgerecht mit einem Kostenvolumen von 12,8 Mio. Euro fertig gestellt und lag damit 14 Prozent unter dem Richtkostenwert. Zielsetzung des Stiftungsrates, und insbesondere seines Vorsitzenden, und des Präsidiums der Stiftung Universität Hildesheim war es, mit einem derartigen Bauprojekt den Nachweis zu führen, dass die Stiftungshochschule die ihr übertragene Bauherreneigenschaft verantwortlich ausüben kann.

Ungeachtet seiner erheblichen beruflichen Belastung, zunächst als Vizepräsident der Deutschen Bundesbank und später als Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, nahm Herr Dr. Stark das Amt des Vorsitzenden des Stiftungsrats der Stiftung Universität Hildesheim mit herausragendem Engagement wahr. In seiner sehr professionellen, ruhigen und ausgleichenden Art leistete Herr Dr. Stark über mehr als eine Dekade hinweg einen wesentlichen Beitrag zum Funktionieren des Stiftungsmodells an der Universität Hildesheim. Die Stiftungsuniversität konnte unter seiner leitenden Funktion im April 2013 anlässlich des zehnjährigen Stiftungsjubiläums eine positive Bilanz ziehen.

Kontakt bei Fragen: Dr. Johanna Jobst (johanna.jobst[at]uni-hildesheim.de, 05121.883-90008)

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-9869 Thu, 16 Apr 2015 17:35:00 +0200 Das Herz der Universität: Wissenschaftsministerin eröffnet Neubau https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/das-herz-der/ Lehrerinnen und Lehrer, die in Hildesheim ausgebildet werden, „tragen in besonderem Maße dazu bei, Teilhabe zu ermöglichen“. Darauf weist die Niedersächsische Wissenschaftsministerin am Rande der Eröffnung des Neubaus hin. Das neue „Forum“ ist das nun größte Gebäude der Universität Hildesheim. Erstmals hat die Stadt auch einen Universitätsplatz, hier sollen Bürger und Studierende stärker als bisher zusammenkommen. Eine Abschlussarbeit abgeben, sich über das Studium informieren oder einen Auslandsaufenthalt planen: Alle Serviceeinrichtungen der Universität Hildesheim sind nun am Hauptcampus erreichbar. „Das neue Gebäude am Universitätsplatz wird den Hochschulstandort Hildesheim prägen, denn es bildet künftig das Herzstück der Universität. Hier werden Serviceeinrichtungen gebündelt, hier ist viel Platz für Arbeit und Lehre, hier hält man sich gerne auf. Vor allem bietet das Forum Raum, um junge Menschen zu Lehrkräften auszubilden. Diese angehenden Lehrerinnen und Lehrer tragen in besonderem Maße dazu bei, Bildungsintegration und soziale Teilhabe zu ermöglichen“, sagt die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić anlässlich der Eröffnung des Neubaus am heutigen Mittwoch (15.04.2015). Im Neubau ist im obersten Stockwerk das „Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung“ untergebracht. Die Universität bildet mit rund 2600 Personen den Großteil der niedersächsischen Grund-, Haupt- und Realschullehrer aus. Lehramtsstudierende sind im ersten Studienjahr freitags im Klassenzimmer und beobachten Unterricht. Dann folgen weitere Praxisphasen, die vor- und nachbereitet werden. Dabei arbeitet die Uni mit 250 Partnerschulen in Hildesheim, Hannover und der Region zusammen. Professorinnen und Professoren für Deutsch als Zweitsprache, Diversity Education, Migrationspolitik und Inklusive Pädagogik lehren in Hildesheim. Erziehungswissenschaftlerinnen begleiten Lehrerinnen und Lehrer auf dem Weg zu inklusiven Schulen, etwa in einem zweijährigen berufsbegleitenden Studium.

Im Neubau sind zwei weitere Forschungszentren untergebracht: Das „Zentrum für Bildungsintegration – Demokratie und Diversität in Migrationsgesellschaften", das Ende April eine Konferenz zum Thema „Das Menschenrecht auf Bildung im Kontext von Migration und Integration" ausrichtet, und das „Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachen". Sie nehmen Chancen von Migration in den Blick und untersuchen die Übergänge von Kitas in Schulen und das Aufwachsen von Kindern.

Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich betont, dass die Universität Hildesheim den Zeitplan und auch den Kostenplan eingehalten hat. Die Stiftungshochschule habe den Nachweis erbracht, dass auch Hochschulen ihrer Verantwortung als Bauherrin gerecht werden können. Das Land Niedersachsen investiert rund zwölf Millionen Euro. Dabei bleibt die Universität unter dem üblichen Kostenrahmen: Nach Landesstandard sind für das Gebäude 14,8 Millionen Euro zu veranschlagen – die Universität Hildesheim liegt mit etwa 12,8 Millionen Euro Gesamtkosten gut 14 % unter diesen Richtwertkosten. Die Hochschule hat als Stiftungsuniversität seit 12 Jahren die Verantwortung für das Baumanagement. „Wir haben hier in der Uni eigentlich ein kleines Bauamt, mit Planern, Architekten. Viele größere Universitäten würden auch gerne die Bauherreneigenschaft haben“, sagt Uni-Baudezernent Thomas Hanold. „Wir können schnell und flexibel bauen, da wir in eigener Verantwortung handeln und über gute Kenntnisse der wissenschaftlichen Einrichtungen und Abläufe verfügen.“ Er hat mit seinem Team bereits die hochmittelalterliche Marienburg – ein Baudenkmal aus dem 14. Jahrhundert samt Vorburg und Wirtschaftshof – zur universitären Nutzung ausgebaut sowie den Bühler-Campus für die Sprach- und Informationswissenschaften ausgebaut.

Mit dem Uni-Neubau werde die „Attraktivität der Stadt als zukunftsfähiger Bildungsstandort gestärkt“, verdeutlicht Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim. Er spricht von einem „wichtigen Meilenstein“, der den Standort auch aus städtebaulicher und architektonischer Sicht profiliert. „Die Ausgestaltung des baulichen Umfeldes öffentlicher und privater Liegenschaften sowie unserer kulturellen Angebote ist schließlich ein wesentlicher Baustein zur Bindung junger Menschen, die wir hier langfristig erreichen möchten“, so Meyer.

Wer in den Neubau eintritt, der steht vor einem geschwungenen, offenen Tresen. Unternehmen und Banken bauen ihre Schalter und Tresen ab, setzen vermehrt auf elektronische Auskunft. „Wir machen das umgekehrt und schaffen wieder Ansprechpartner: Bisher hatte die Universität eine Infoline, hier konnten Studierende und Studieninteressierte anrufen oder eine Email schreiben“, sagt Dinda Fatah von der Studienberatung. Ein studentisches Team gibt nun täglich im „CampusCenter“ Auskunft.

Was passiert im Forum? – Kurzinformation zum Neubau

40.000 Prüfungen bearbeiten: Markus Flohr und sein Team vom Prüfungsamt. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

Das neue „Forum“ ist das nun größte Gebäude der Stiftungsuniversität Hildesheim. Auf rund 3600 m² Hauptnutzfläche entstanden Seminarräume, ein Hörsaal, Aufenthalts- und Arbeitsbereiche für Studierende und für Forschungszentren. Verglaste Außenwände und ein geschwungener Empfangstresen laden im Erdgeschoss zum Ankommen ein. Das fünfgeschossige Gebäude ist 20 Meter hoch. Alle zentralen Einrichtungen der deutlich gewachsenen Hochschule können nun ihre Serviceleistungen am Hauptcampus anbieten, sagte Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, bereits anlässlich der Grundsteinlegung am 27. Juni 2013. Studierende können sich vor oder nach Lehrveranstaltungen beim Immatrikulations- und Prüfungsamt informieren und am Servicepoint des Dezernats für Studienangelegenheiten Abschlussarbeiten abgeben. Im „CampusCenter“ der Zentralen Studienberatung in der ersten Etage erhalten Interessierte Informationen rund um das Studium. Ein studentisches Team gibt täglich Auskunft. In langen Wintersemestern bietet das viergeschossige Atrium einen angenehmen Aufenthaltsort. Deckenfenster sorgen für eine natürliche Beleuchtung. Die insgesamt sieben Seminarräume für bis zu 72 Personen sind mit neuer Technik für die Lehre ausgestattet. Im „International Office" können Studierende ihren Auslandsaufenthalt planen. Außerdem haben im Neubau das Institut für Erziehungswissenschaft, das Finanzdezernat, das Kompetenzzentrum für regionale Lehrerfortbildung sowie Promotionskollegs ihren Platz. In der vierten Etage arbeiten mit den Vizepräsidenten Teilbereiche der Hochschulleitung sowie die Stabsstellen für Forschungsmanagement, für Qualitätsmanagement sowie für Friend- und Fundraising.

Die Studierenden, Lehrenden und Besucher profitieren von kurzen Wegen und Informationen an einem Standort. Bisher waren die meisten Serviceeinrichtungen in der Innenstadt ausgelagert. Der Universitätsplatz verbindet die ältere Campusarchitektur aus den 1970er Jahren mit dem Neubau, der für Bürger nun die zentrale Anlaufstelle ist, um Informationen über die Universität zu erhalten.

Die Universität ist in den vergangenen zehn Jahren räumlich und personell stark gewachsen, von etwa 3600 auf heute 7100 Studierende. Seit 2003 ist die Hochschule eine Stiftungsuniversität und hat mehr Entscheidungsspielräume, etwa bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen und im Baumanagement.

Stuhl stiften

Stühle stiften. Foto: Clemens Heidrich

Wer die Arbeit im neuen „Forum“ unterstützen möchte, kann das im Rahmen der Aktion „Stühle stiften“ tun. Mit einem Betrag von 100 Euro kann man die Patenschaft für einen Stuhl im Hörsaal übernehmen und die Verbundenheit mit der Universität dokumentieren. Wer die Universität unterstützen möchte, kann sich an Markus Langer wenden (markus-langer[at]uni-hildesheim.de, 05121.883-90130).

Neubau erkunden beim Tag der Architektur

Das „Forum“ ist ein offizieller Veranstaltungsort beim „Tag der offenen Tür“ der Architektenkammer Niedersachsen. Am 28. Juni 2015 bietet die Universität Führungen an, um den Neubau zu erkunden.

Neubau: Bildergalerie und Fakten / Bildergalerie der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung

Broschüre „Forum am Universitätsplatz 1: Die Stiftung Universität Hildesheim als Bauherrin“ (PDF)

Bildergalerie der Eröffnung (ab Donnerstag hier online)

Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Lehrerbildung Stiftungsuniversität Präsident Präsidium
news-9969 Thu, 16 Apr 2015 13:32:00 +0200 Das neue Herzstück der Lehrerausbildung https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/das-neue-herzstueck-der-lehrerausbildung/ Lehrerinnen und Lehrer, die in Hildesheim ausgebildet werden, „tragen in besonderem Maße dazu bei, Teilhabe zu ermöglichen”. Darauf weist die Niedersächsische Wissenschaftsministerin am Rande der Eröffnung des Neubaus hin. Das neue „Forum” ist das nun größte Gebäude der Universität Hildesheim. Erstmals hat die Stadt auch einen Universitätsplatz, hier sollen Bürger und Studierende stärker als bisher zusammenkommen. Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-9112 Mon, 10 Nov 2014 15:43:00 +0100 Das Thema Studiengebühren kommt wieder / Interview mit neuem LHK-Vorsitzenden https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/das-thema-studiengebuehren-kommt-wieder-interview-mit-neuem-lhk-vorsitzenden/ Der neue Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz über Uni-Finanzierung, die USA und Masterpläne Pressespiegel regional Präsidium Stiftungsuniversität news-7928 Sun, 23 Feb 2014 13:23:00 +0100 Richtfest für den Universitätsplatz 1 https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/richtfest-fuer-den-universitaetsplatz-1/ Universität Hildesheim beginnt Innenausbau des Neubaus / Arbeiten sollen Ende des Jahres beendet sein Pressespiegel regional Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Präsidium Zentrum für Bildungsintegration ZSB International Office Präsident Stiftungsuniversität news-6999 Sat, 07 Sep 2013 15:25:00 +0200 Strategien für Stiftungen https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/strategien-fuer-stiftungen/ Fünfter Hildesheimer Tag des Stiftungsmanagements Pressespiegel regional Universität Hildesheim Stiftungsuniversität news-7057 Thu, 20 Jun 2013 15:49:00 +0200 Neue Vizepräsidenten an der Universität https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/neue-vizeprae/ Hochschulleitung für neue Amtszeit komplett Pressespiegel regional Evangelische Theologie Psychologie Mathematik & Angewandte Informatik Fachbereich 4 Stiftungsuniversität Präsident news-7052 Mon, 17 Jun 2013 15:34:00 +0200 Preise zum Zehnjährigen der Stiftung https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/preise-zum-zehnjaehrigen-der-stiftung/ Unigesellschaft zieht Bilanz: 23 000 Euro für 28 Projekte Pressespiegel regional Universität Hildesheim Center for World Music Präsident MSc Umwelt MA DaZ/DaF Stiftungsuniversität news-6912 Sat, 20 Apr 2013 15:48:00 +0200 Reichlich Lob fürs "Erfolgskind" https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/reichlich-lob-fuers-erfolgskind/ Zehn Jahre Stiftungsuniversität Hildesheim Pressespiegel regional Stiftungsuniversität Präsident news-5537 Sat, 15 Sep 2012 16:30:00 +0200 Wenn ein Schotte Geiz nicht geil findet https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/wenn-ein-schotte-geiz-nicht-geil-findet/ Sie tun viel Gutes - und sind dennoch oft nur wenigen bekannt: Zum ersten Niedersächsischen Stiftungstag haben sich 220 Initiativen auf der Domäne Marienburg versammelt. Sie werben für bürgerschaftliches Engagement. Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität news-5848 Sat, 15 Sep 2012 14:01:00 +0200 Alle profitieren von Steinhaus und Co. https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/alle-profitieren-von-steinhaus-und-co/ Torschussaktion des Kreissportbundes beim Stiftergstag in der Domäne Marienburg / Vier Vereine teilen sich 5000 Euro Pressespiegel regional Universität Hildesheim Stiftungsuniversität news-5374 Fri, 14 Sep 2012 14:08:00 +0200 McAllister: „Stiftungen verdienen mehr Aufmerksamkeit“ https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/mcallister-stiftungen-verdienen-mehr-aufmerksamkeit/ „Stiftungen verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, denn sie leisten einen bedeutenden Beitrag zum Allgemeinwohl. Stiftungen übernehmen wichtige Aufgaben in der Gesellschaft“, sagte Ministerpräsident David McAllister während der Eröffnung des ersten Niedersächsischen Stiftungstages auf dem Kulturcampus der Stiftungsuniversität Hildesheim. 220 Stiftungen stellten sich mit Projekten aus Kunst, Sport und Bildung vor, Bürger informierten sich über Ehrenamt und Vermögensverwaltung. Ministerpräsident David McAllister lobte während der Eröffnung auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Stiftung Universität Hildesheim das Konzept des ersten Stiftungstages Niedersachsen: „Ziel ist es, die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements und unserer Zivilgesellschaft im Stiftungswesen einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Das ist wichtig. Stiftungen verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, denn sie leisten einen bedeutenden Beitrag zum Allgemeinwohl. Stiftungen übernehmen wichtige Aufgaben in der Gesellschaft – vom sozialen Engagement bis hin zur Förderung von Bildung, Kultur, Wissenschaft, Sport oder Integration."

Mit rund 2000 selbstständigen Stiftungen verfügt Niedersachsen über eine vielfältige und leistungsstarke Stiftungslandschaft. „Niedersachsen ist Stiftungsstandort mit Tradition. Die älteste durchgehend bestehende Stiftung, der 1127 gegründete Hospitalfonds Sankt Benedikti in Lüneburg, hat hier ihren Sitz. Vom Stiftungswachstum der letzten Jahrzehnte konnte auch Niedersachsen profitieren und behauptet im Ranking der Bundesländer einen guten sechsten Platz. Auf 100.000 Niedersachsen entfallen 25 Stiftungen, im bundesdeutschen Mittel sind es nur 23 Stiftungen pro 100.000 Einwohner“, unterstreicht Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Neben sozialen Zwecken (28 %) werden in Niedersachsen vor allem Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur (15 %) sowie Bildung und Erziehung (14 %) gefördert.

„Stiftungstage sind Foren für den Informationsaustausch und sie dienen der Vernetzung philanthropisch Engagierter. Sie fördern die Entwicklung gemeinnütziger Projekte“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Freitag. Ein Beispiel für nachhaltige Kooperation ist das Projekt „LernKu(h)lt“: Lehramtsstudierende der Stiftung Universität Hildesheim fördern Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Herkunftssprachen zweimal wöchentlich im Team. Schulen, Lehrer, Eltern, Bürger, Stiftungen und die Stadt vernetzen sich, um die schulische Situation von Erst- bis Zehntklässlern, insbesondere mit Förderbedarf in der deutschen Sprache, in der Region Hildesheim zu verbessern. Die Johannishofstiftung, die Bürgerstiftungen Hildesheim und Braunschweig, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und die Stiftung Mercator unterstützen das Projekt seit dem Beginn 2006.

Wie wichtig Vernetzung ist, hebt Tarek Abdullah hervor. Er studiert in Hannover Sozialwissenschaften und engagiert sich in der Sprachförderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache und in einem Stadtteilprojekt, das Begegnungen und Initiativen von Bürgern fördert. „Ich komme auf dem Stiftungstag mit anderen Engagierten ins Gespräch.“

Etwa 700 Bürgerinnen und Bürger, Stifter und Stiftungsmitarbeiter, 200 Kinder und Jugendliche, informierten sich auf dem Stiftungstag über Stiftungszwecke, Bürgerstiftungen, die Zeitspende oder Vermögensverwaltung. Beim „Fest der Projekte“ geben von Stiftungen geförderte Theaterprojekte, Musikgruppen und Sportler einen Einblick in ihr Können. Dr. Christoph Dahling-Sander, Sekretär der Hans-Lilje-Stiftung, weist auf Engagement und Einfluss hin: „Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und Einfluss zu nehmen, Gesellschaft mitzugestalten. Stiftungen müssen zudem zeigen, was sie tun, ihre Bilanzen veröffentlichen, dadurch Vertrauen aufbauen. Auf dem Stiftungstag kommen wir mit Bürgern ins Gespräch.“ Zum Beispiel mit Marie Pardey, die sich gerade ein Jahr in Kamerun im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres engagiert hat. „Ich informiere mich über Stiftungen – viele kenne ich gar nicht, dabei tun sie viel Gutes. Es ist spannend zu sehen, dass wir in Niedersachsen 2000 Stiftungen haben“, sagt die 20-Jährige.

Veranstalter ist die Stiftungsinitiative Niedersachsen. Der nächste Niedersächsische Stiftungstag wird 2015 in Braunschweig ausgerichtet.

Zur Bildergalerie vom ersten Niedersächsischen Stiftungstag

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Pressemeldungen Fachbereich 2 Stiftungsuniversität Präsident Vernetzung Bürgergesellschaft Lehrerbildung
news-5851 Wed, 12 Sep 2012 14:12:00 +0200 Finanzkrise gefährdet Stiftungen https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/finanzkrise-gefaehrdet-stiftungen/ Hildesheimer Stiftungstag soll der Kooperation dienen / Eröffnung am Freitag auf dem Kulturcampus Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-5854 Fri, 07 Sep 2012 14:24:00 +0200 Wer hilft wo? Stiftungen zeigen sich https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/wer-hilft-wo-stiftungen-zeigen-sich/ Domäne Marienburg wird Kulisse für Stiftungstag Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität news-5340 Wed, 05 Sep 2012 18:25:00 +0200 Erweiterungsbau am Hauptcampus beginnt 2013 https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/erweiterungsbau-am-hauptcampus-beginnt-2013/ Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags hat in seiner Sitzung am Mittwoch dem Erweiterungsbau am Hauptcampus der Stiftung Universität Hildesheim zugestimmt. Rund 12 Millionen Euro aus Landesmitteln werden zur Verfügung gestellt. Die Stiftung Universität Hildesheim ist in den vergangenen zehn Jahren räumlich und personell stark gewachsen. Die Studierendenzahlen stiegen vom Wintersemester 2001/02 bis zum Wintersemester 2011/12 von etwa 3700 auf 5700. Zu den drei großen, in Teilen bereits abgeschlossenen, Bauprojekten zählen der 2010 fertiggestellte Bühler-Campus für die Sprach- und Informationswissenschaften, der Umbau und die Erweiterung des denkmalgeschützten Kulturcampus Domäne Marienburg sowie der geplante Neubau am Hauptcampus (Marienburger Platz).

In seiner Sitzung Mittwoch, 05. September 2012, hat der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags dem beabsichtigten Erweiterungsbau am Hauptcampus der Stiftung Universität Hildesheim zugestimmt. Rund 12 Millionen Euro aus Landesmitteln werden zur Verfügung gestellt.

„Die Zustimmung des Landtags ist für uns ein großer Schritt nach vorn. Nach dem Bühler-Campus und dem Kulturcampus Domäne Marienburg beginnt nun unser drittes großes Bauprojekt“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich am Mittwoch.

Auf rund 3600 Quadratmetern Hauptnutzfläche sollen im Neubau Seminarräume, Arbeitsräume für Studierende, Lernwerkstätten sowie ein Hörsaal entstehen. Unter anderem werden die Zentrale Studienberatung, das International Office, das Weiterbildungszentrum, die Dezernate für Finanzen sowie für Studienangelegenheiten und Transfer und das Studentenwerk OstNiedersachsen im Neubau angesiedelt.

Die Bauarbeiten beginnen auf dem nördlichen Teil des Parkplatzes Tilsiter Straße im Frühjahr 2013, der Erweiterungsbau soll zum Wintersemester 2014/15 fertiggestellt werden.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität Präsident
news-5335 Tue, 04 Sep 2012 14:25:00 +0200 Stiftungstag mit McAllister https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/stiftungstag-mit-mcallister/ Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität news-5322 Sat, 25 Aug 2012 18:41:00 +0200 Seit 250 Jahren am eigenen Leben mauern https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/seit-250-jahren-am-eigenen-leben-mauern/ Freimaurer renovieren Logenhaus aus dem 17. Jahrhundert / Über ihre Rituale sprechen sie nicht Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-5314 Sun, 19 Aug 2012 18:23:00 +0200 Fassade erstrahlt in neuem Glanz https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/fassade-erstrahlt-in-neuem-glanz/ Am 1. September: Hoffest beib den Freimaurern Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-4991 Sat, 19 May 2012 18:56:00 +0200 "Was nicht im Schulbuch steht" https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/was-nicht-im-schulbuch-steht/ Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-4954 Sun, 13 May 2012 13:34:00 +0200 Extraprogramm im Schulmuseum https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/extraprogramm-im-schulmuseum/ Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-4952 Sun, 13 May 2012 13:24:00 +0200 "Kultur kann anders" https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/kultur-kann-anders/ Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-1096 Thu, 22 Apr 2010 00:00:00 +0200 US-Stiftung fördert Umweltwissenschaft https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/us-stiftung-foerdert-umweltwissenschaft/ Die Alcoa Foundation stellt fünfstellige Summe für die Stiftung Universität Hildesheim bereit Der Kreis von Unterstützern ist für die Stiftung Universität Hildesheim größer geworden: Die Alcoa Foundation mit Sitz in den USA unterstützt das Institut für Biologie der Stiftung Universität Hildesheim mit der Summe von 78.000 US-Dollar – damit konnte die Universität einen weiteren wichtigen Partner aus der Wirtschaft für sich gewinnen.

Alcoa ist einer der weltweit führenden Aluminiumhersteller, die Niederlassung in Hildesheim stellt Verbindungselemente für den Flugzeugbau her. Der amerikanische Konzern unterstützt mit einer unabhängigen Stiftung vor allem Projekte im Umweltbereich. "Wir beschäftigen uns in unserer Firma sehr stark mit dem The-ma Umweltsicherung – die Unterstützung der Universität Hildesheim ist schon aus diesem Grund für uns ein wichtiges Projekt", betonte der General Manager der Alcoa Fastening Systems der Niederlassung Hildesheim, William A. Miley. So lag es für die Alcoa Foundation nahe, besonders den Bereich der Umweltwissenschaft an der Universität Hildesheim in den Fokus der Förderung zu stellen.

Bei der symbolischen Scheckübergabe betonten Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und der Direktor des Instituts für Biologie, Prof. Dr. Horst Kierdorf die große Bedeutung des Engagements von Unternehmen im Bildungsbereich, von denen die Stiftung Universität Hildesheim in ihrer Weiterentwicklung maßgeblich profitiere. "Das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen und Privatpersonen ist für unseren akademischen Nachwuchs von entscheidender Bedeutung", so Friedrich. Darüber hinaus profitierten durch diese Investitionen aber auch die hiesigen Unternehmen, denn die Stärkung von Bildung und Ausbildung fördere den qualifizierten Nachwuchs und stärke die (Wirtschafts-)Region Hildesheim.
Die Anbahnung des Kontaktes wurde durch den Hinweis einer Mitarbeiterin der Universität, der Sekretärin des Hauptamtlichen Vizepräsidenten, Iris Ehlers, angestoßen, die auf das Alcoa Unternehmen mit Sitz unter anderem in Hildesheim, hingewiesen hatte. Auch dafür ist Universitätspräsident Friedrich dankbar, denn nur durch das Engagement eines jeden Einzelnen könne der Stiftungsgedanke, auf den die Stiftung Universität Hildesheim fußt, weiter befördert werden.
Mittlerweile konnte ein Teil des bereitgestellten Geldes bereits genutzt werden: Das Studienangebot der Universität wird um einen Masterstudiengang Umweltwissenschaft erweitert werden, für dessen Aufbau die Zuwendung verwendet wird. Ein umweltanalytisches Labor wurde bereits eingerichtet und wird schon jetzt für Arbeiten von Studierenden und Lehrenden genutzt. Der Biologe Horst Kierdorf sieht über diese sichtbaren Verbesserungen durchaus weitere Vorteile der Unterstützung durch die Alcoa Foundation: "Mit dieser großzügigen Spende aus der Wirtschaft wird uns die überzeugungsarbeit für die Unterstützung weiterer Projekte sowohl bei anderen Partnern aus der Wirtschaft aber auch auf politischer Ebene deutlich erleichtert."

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Pressemeldungen Biologie Stiftungsuniversität
news-912 Tue, 14 Nov 2006 10:51:00 +0100 "The sound" Centre for World Music entsteht in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/the-sound-centre-for-world-music-entsteht-in-hildesheim/ Stiftung Niedersachsen überträgt Weltmusikarchiv der Stiftung Universität Hildesheim Die Stiftung Niedersachsen ist Eigentümerin des "Music of Man" - Archivs, das von dem Musikethnologen Prof. Dr. Wolfgang Laade (Zürich) aufgebaut wurde. Die "Sammlung Laade" umfasst rund 500 Musikinstrumente, 50.000 Tonträger und eine Fachbibliothek. Die Stiftung Niedersachsen hat beschlossen, die Sammlung Laade und weitere Sammlungen der Stiftung Universität Hildesheim zur gemeinsamen Nutzung mit der Hochschule für Musik und Theater Hannover zu übertragen.

Die Universität Hildesheim und die Hochschule für Musik und Theater Hannover wollen die Sammlung der Forschung und Lehre zugänglich machen und auch der öffentlichkeit Nutzungsmöglichkeiten schaffen. Die beiden Hochschulen planen ergänzend einen gemeinsamen Studiengang "Interkulturelle Musikpädagogik".

Durch den am 30. Juni 2006 von der Stiftung Niedersachsen, der Hochschule für Musik und Theater Hannover und der Stiftung Universität Hildesheim unterzeichneten Kooperationsvertrag ist die Grundlage für die Schaffung eines Centrums für Weltmusik der Universität Hildesheim gelegt worden. Das Centrum für Weltmusik soll sein Domizil auf der Domäne Marienburg in Hildesheim finden. Damit erhält die Musikethnologie in Deutschland einen neuen Standort. Das Centrum für Weltmusik der Universität Hildesheim vereinigt eine einzigartige Sammlung von über 1.000 Musikinstrumenten aus allen Erdteilen, eine wertvolle Sammlung von rund 50.000 Tonträgern mit ethnischer Musik sowie eine 10.000 Bände umfassende Fachbibliothek. Es dient der wissenschaftlichen Forschung und Lehre und ist zugleich eine Stätte künstlerischer Praxis. Es wurde geschaffen durch das erfolgreiche Zusammenwirken von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Es ist ein Zeugnis deutscher Stiftungskultur und ein Beitrag zum Musikland Niedersachsen.

Die Niedersächsische Landesregierung begrüßt das Projekt "Centrum für Weltmusik" der Universität Hildesheim. Ministerpräsident Christian Wulff erklärte: " Die von Ihnen vorgelegte Konzeption ist in der geplanten Kooperation mehrerer Hochschulen und in der Verbindung von ethnologischer Musikwissenschaft und Musikpädagogik bundesweit einmalig und kann für Hildesheim und die anderen beteiligten Standorte ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal bedeuten."

Die Stiftung Universität Hildesheim will mit Partnern aus Stadt und Land, aus der Wirtschaft und aus der Kultur, sowie zusammen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen ein internationales Centrum schaffen: The ● sound CENTRE FOR WORLD MUSIC @ uni-hildesheim.de. Sie lädt alle Interessierten zum Gespräch ein.

 

"The sound" - Projektskizze

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität Center for World Music
news-911 Fri, 16 Jun 2006 00:00:00 +0200 übertragung der Dienstherrenpflicht vom Land auf die Stiftungshochschulen https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/uebertragung-der-dienstherrenpflicht-vom-land-auf-die-stiftungshochschulen/ Stiftung Universität Hildesheim begrüßt Reaktion von Wissenschaftsminister Stratmann Das Verwaltungsgericht Göttingen hat im März der Klage einiger Göttinger Professoren gegen die "übernahmeverfügungen" anlässlich der übertragung der Dienstherrenpflichten vom Land auf die Stiftung öffentlichen Rechts stattgegeben. Weitere Klagen sind anhängig. Dieser Vorgang hat auch an der Universität Hildesheim für Irritationen gesorgt.

Insgesamt wird das Stiftungsmodell als eindeutiger Gewinn betrachtet. Die Entwicklung der Hochschule vollzieht sich unter der Trägerschaft der öffentlich rechtlichen Stiftung erfolgreich. Umso bedauerlicher ist es, dass nunmehr Irritationen entstanden sind. Die Stiftung Universität Hildesheim begrüßt die Aussage von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann, gegebenenfalls notwendige gesetzliche Korrekturen vorzunehmen, um das Stiftungsmodell nicht zu gefährden. Die Aussage des Ministers, er beabsichtige "Seite an Seite mit den Stiftungen" die Probleme zu lösen, wird als wichtige Unterstützung betrachtet.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-886 Tue, 07 Feb 2006 00:00:00 +0100 Zustiftung für Uni-Bibliothek https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/zustiftung-fuer-uni-bibliothek/ Ehrensenator W. Georg Olms erweitert wissenschaftlichen Literaturbestand Dr. h. c. mult. W. Georg Olms, Ehrensenator der Stiftung Universität Hildesheim, hält den Schritt zur Stiftung für zukunftsweisend. Den Hildesheimer Verleger freut besonders die damit verbundene Stärkung der Stadt als Universitätsstandort.

"Die Universität Hildesheim bereichert mit ihrem Forschungsprofil nicht nur die Stadt, sondern strahlt von Hildesheim über die Region hinaus. Eine hervorragend ausgestattete Bibliothek stellt dabei eine unabdingbare Basis für exzellente Forschung und Lehre dar und ist für alle Absolventen, die sich für ein Studium in Hildesheim interessieren, von erheblicher Bedeutung bei der Wahl des Studienortes", betont Olms. Ein Aspekt, den er auch maßgeblich unterstützt. Der Georg Olms Verlag hat jetzt der Universitätsbibliothek erneut wissenschaftliche Bücher im Wert von 25.000 Euro gestiftet. Es handelt sich dabei u.a. um folgende Schriftenreihen: Studien zur Kunstgeschichte, Studien und Materialien zur Musikwissenschaft und Germanistische Texte und Studien.

Olms sieht das Buch auch mit der wachsenden Nutzung neuer Medien als das Medium für Wissensvermittlung: "Dem Trend, dass Dinge, die im Internet nicht verfügbar sind, scheinbar nicht existieren, weil sie einfach nicht gesehen werden, muss entgegengewirkt werden.", betont er. Seiner Auffassung nach wird die Bedeutung von Büchern für die wissenschaftliche Arbeit mit zunehmender Komplexität der Gesellschaft noch wachsen."

Uni-Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich dankt für diese Zustiftung: "Das Themenspektrum passt hervorragend zu dem Profil unserer Stiftungsuniversität." Sein Dank gilt auch der scheidenden Bibliotheksdirektorin Maria Elisabeth Müller, die sich mit dem Interesse, die Universitätsbibliothek in der Hildesheimer Bürgergesellschaft stärker zu verankern, sehr verdient gemacht hat. Sie wechselt zum 1. März an die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. Sie versichert jedoch eine zügige Einarbeitung der 500 Bände und damit eine schnelle Bereitstellung für die Hildesheimer Bibliothekbenutzer.

Dietrich Olms, Programmleiter des Verlages, betont die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern der Universität und dem Georg Olms Verlag. Mit über 40 Bänden bildet die Reihe Hildesheimer Beiträge zu den Erziehungs- und Sozialwissenschaften seit 1976 einen Schwerpunkt im Verlagsprogramm. Im vergangenen Jahr gelang mit der Reihe Medien und Theater erneut ein äußerst erfolgreicher Auftakt mit sechs Bänden. Dank der sorgfältigen Betreuung durch die Lektoren des Verlags und der weltweiten Vermarktung ihrer Titel finden Autoren der Stiftung Universität Hildesheim vor Ort optimale Publikationsbedingungen vor.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität Universitätsbibliothek
news-865 Fri, 09 Dec 2005 00:00:00 +0100 Erster Stipendientag an der Uni https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/erster-stipendientag-an-der-uni/ Chance für Studierende und Absolvierende der Stiftung Universität Hildesheim Die Stiftung Universität Hildesheim veranstaltet am 14.12.2005 von 10.00 bis 16.00 Uhr erstmals einen Informationstag für Studierende und Absolvierende zur Studienfinazierung.

Diese Veranstaltung findet anlässlich der aktuellen Diskussionen um die Studienfinanzierung und um eine stärkere Förderung von Promotionen statt. Angesprochen sind Studierende und Absolvierende, die

  • ihr Abitur auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg mit gutem oder sehr gutem Erfolg absolviert haben,
  • sich bereits in Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, sozialen Verbänden oder Vereinen engagiert haben oder
  • sich in Studium und Freizeit für soziale, ökologische und ethische Probleme interessieren.

Zum Thema "Studienfinanzierung durch Stipendien" wird der Fördertag durch den Präsidenten der Stiftung Universität Hildesheim um 10.00 Uhr im Raum G 007 eröffnet. Es schließen sich jeweils 10-minütige Kurzpräsentationen der neun wichtigsten bundesweit tätigen Stiftungen an.

Vertreten sind: Friedrich-Ebert-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Hans Böckler-Stiftung, Studienstiftung des Deutschen Volkes, Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Evangelisches Studienwerk e.V. und Cusanuswerk

Von 13.00 h bis 16.00 h finden im Eingangsbereich des I-Gebäudes Informationsstände der Stiftungen statt. Interessierte habendie Gelegenheit,

  • deren Förderprofil und aktuelle Stipendienangebote zu erfahren,
  • Informationsmaterial in Empfang zu nehmen,
  • sachkundige Einzelauskünfte zu erhalten
  • und individuelle Beratung wahrzunehmen.

Kontakt:

 

ProDoc-Mentoring
Frauengleichstellungsbüro
Anja Wolde und Dr. Astrid Franzke, Tel. 883191
Wolde(at)uni-hildesheim.de
Franzke(at)uni-hildesheim.de

Zentrum für Fernstudium und Weiterbildung
Prof. Dr. Erwin Wagner
Katrin Vornkahl
Wagner(at)uni-hildesheim.de
Vornkahl(at)uni-hildesheim.de

 

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität Stipendien
news-329 Fri, 25 Feb 2005 00:00:00 +0100 Löseke spendet 400.000 Euro https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/loeseke-spendet-400000-euro/ Uni und Fachhochschule richten Professuren ein / Arwed Löseke gründet Stiftung 400.000 Euro erhalten Uni und Fachhochschule je zur Hälfte und richten damit neue Stiftungsprofessuren ein. Mit 100.000 Euro zusätzlich gründet Arwed Löseke eine Hochschulstiftung


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Pressespiegel regional Präsident Stiftungsuniversität
news-891 Thu, 24 Feb 2005 00:00:00 +0100 Neue Stiftungsprofessur für Wirtschaftsinformatik https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/neue-stiftungsprofessur-fuer-wirtschaftsinformatik/ Arwed Löseke Papierverarbeitung und Druckerei GmbH spendet 400.000 € für den Ausbau der Wirtschaftswissenschaften in Hildesheim Je 200.000 € fließen in diesem Jahr an die Stiftung Universität Hildesheim und die Fachhochschule HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst). Die beiden Großspenden der Arwed Löseke Papierverarbeitung- und Druckerei GmbH ermöglichen die Errichtung je einer Stiftungsprofessur an beiden Hochschulen. Darüber hinaus errichtet ihr Geschäftsführer Dipl.-Kaufmann Arwed Löseke privat die seinen Namen tragende Hochschulstiftung Hildesheim mit 100.000€ Gründungskapital.

Die nachhaltige Stärkung wirtschaftswissenschaftlicher Fächer an beiden Hochschulen ist Ausgangspunkt für die Geschäftsleitung des in vierter Generation geführten Familienunternehmens in Bavenstedt.

"Wir kennen die Anforderungsprofile für das erfolgreiche Auftreten eines mittelständigen Unternehmens im europäischen Wettbewerb," sagt Mitgeschäftsführerin Dipl.-Kauffrau Ariane Löseke. Technische Kompetenz und kaufmännische Verlässlichkeit seien die Pfeiler des Erfolges.

Das in Hildesheim verwurzelte Familienunternehmen bleibt auch bei seinem internationalen Auftritt berechenbarer Wirtschaftsfaktor der Region. "In wachsenden Märkten müssen die Anforderungen der Kunden im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört gegenseitiges Verständnis und Vertrauen auf der Grundlage persönlicher Kontakte. Dafür ist ein mittelständiges Familienunternehmen mit geringer Fluktuation im Management prädestiniert" stellt Arwed Löseke fest. Um international dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben, bedürfe es jedoch der ständigen Innovation in Technik und Betriebswirtschaft, aber auch der sensiblen Kommunikation auf den wichtigen europäischen Märkten.

Führungsnachwuchs im Mittelstandsunternehmen müsse sich an diesen Kriterien messen lassen.

"Insoweit bestehen an den beiden Hochschulen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten", meint Löseke. Mit der Einrichtung zweier Stiftungsprofessuren solle die interaktive Vernetzung zwischen Hochschulen und der Wirtschaft in der Region Hildesheim zu beiderseitigem Nutzen gestärkt werden.

Dafür will Arwed Löseke Papierverarbeitung- und Druckerei GmbH eine Anschubfinanzierung leisten.

"Hilfe zur Selbsthilfe also, kein ewiger Tropf. Diese Spende darf auch nicht zur Kürzung öffentlicher Zuwendungen an die Hochschulen führen. Private public partnership soll im Hochschulbereich eine Stärkung zur Folge haben, keinen Stillstand mit verteilten Rollen" ergänzt Ariane Löseke.

Natürlich hat es Vorgespräche mit den Präsidenten beider Hochschulen und Löseke gegeben. "Wenn ein erfolgreiches Unternehmen viel Geld in die Hand nimmt, will es auch wissen, wie es verwendet wird", stellt Arwed Löseke klar. Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich und Vizepräsident Klaus Ambrosi konnten den Spender mit folgendem Konzept überzeugen:

Die Universität Hildesheim errichtet eine Stiftungsprofessur für Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsinformatik, die den dringenden Bedarf an Lehre, Forschung und Weiterbildung auf der Schnittstelle Betriebswirtschaft/ Informationstechnologie decken soll. Zu den Aufgaben der Professur gehören Fortbildungsangebote für Vertreter der mittelständigen Wirtschaft in den Bereichen Daten-, Wissens- und Informationsmanagement, Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen, E-commerce, Online-Marktforschung und computerbasierte Entscheidungsunterstützung.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-281 Sat, 18 Dec 2004 00:00:00 +0100 Hildesheimer Volksbank jetzt mit im Boot https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/hildesheimer-volksbank-jetzt-mit-im-boot/ Arbeitskreis Informationstechnologie aus IHK und Universität äußern sich zufrieden Pressespiegel regional Stiftungsuniversität news-282 Fri, 03 Dec 2004 00:00:00 +0100 Dr. Jürgen Stark warnt das Land Niedersachsen vor Uni-Rückzug https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/dr-juergen-stark-warnt-das-land-niedersachsen-vor-uni-rueckzug/ Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank zieht im HAZ-Gespräch Halbzeit-Bilanz der Stiftungs-Uni (-dt) Seit Sommer 2003 steht er an der Spitze des neuen Stiftungsrats der Uni-Hildesheim. Im HAZ-Gespräch zog Dr. Jürgen Stark, Vizepräsident der Deutschen Bundesbank, zur Halbzeit eine Zwischenbilanz.
HAZ: Herr Stark, auf drei Jahre sind Sie zum Vorsitzenden des Stiftungsrats gewählt, die Hälfte der Zeit ist vorbei. Wie sieht Ihre Zwischenbilanz aus?
Stark: Der Anfang war schwer, denn für Niedersachsen war das Hildesheimer Modell nicht selbstverständlich. Kernprobleme waren der Verwaltungsumbau und die Loslösung vom Ministerium.

Ist das gelungen?
Die Leistungen der Uni, vor allem von Verwaltung und Präsidium, waren beispielhaft. Aber Haushaltsnöte auf allen Ebenen führten noch nicht zu verlässlicher Planungssicherheit.

Kommt das Land seinen Verpflichtungen nicht nach?
Das Land hat sich eher zurückgezogen. Das ist zwar verständlich, aber nicht richtig. Bei allen Nöten darf im Bereich Bildung am wenigsten gespart werden.

Wie bewerten Sie für Hildesheim die Idee der Profil-Uni?
Positiv. Daran arbeiten wir sehr intensiv. Die Identifikation der Studenten mit der Uni hat zugenommen. Die Verlagerung des Lehramts von Hannover nach Hildesheim trug dazu bei.

Reicht das Lehramt als Profil?
Nein, Kultur und Informatik sind gleich wichtig. Aber gegenüber der Gesellschaft und den Studenten braucht die Uni mittelfristig eine Perspektive. Wir arbeiten daran jetzt .

Was heißt das?
Wir haben uns entschieden, Ende 2005 ein Signal zu setzen.

Welches?
Ich möchte dem nicht vorgreifen. Wir werden - das kann ich sagen - die Informationstechniken erweitern. Die Kulturwissenschaften bleiben ein wichtiges Element. Klar ist aber auch, wenn das Land weiter spart, wird uns das mittel- und langfristig erheblich treffen.

War der Weg der Uni, weg vom Staat und hin zur Stiftung, richtig?
Die universitäre Ausbildung nur vom Staat reicht nicht mehr aus. Private Uni-Einrichtungen leisten mehr. Wir stecken in Deutschland aber noch in den Anfängen. Daher muss man mit Kritik vorsichtig sein.
Was fehlt den staatlichen Unis?
Wettbewerb. Mehr Qualität ist nötig und mehr Auswahl.

Passen Studiengebühren dazu?
Die sind ein Element. Ich schließe das nicht aus. Präsident Friedrich hat das öffentlich erklärt. Aber Studiengebühren müssen Studenten spürbar zugute kommen. Zum Beispiel durch bessere Betreuung. Dass der Staat Studiengebühren zu Kürzungen nutzt, geht nicht.

An Langeweile leiden Sie als Vizepräsident der Bundesbank nicht . Auch die anderen Mitglieder des Stiftungsrats haben volle Kalender. Konnten Sie trotzdem so etwas wie Kultur erzeugen?
Da ist unsere Bilanz eindeutig positiv. Wir haben eine extrem hohe Präsenz, waren immer beschlussfähig. Wir tagen an Wochenenden oder an anderen Orten. Dieser Stiftungsrat macht gute Arbeit.


Stark hält am heutigen Freitag (03.12.2004) um 12.30 Uhr in der Universität einen Festvortrag bei der feierlichen Verteilung der ersten 30 Bachelor-Urkunden des Studienganges Informationsmanagement und Informationstechnologie. 

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Pressespiegel regional Stiftungsuniversität
news-2135 Thu, 22 Jul 2004 10:33:00 +0200 Fundraising ist ... https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/fundraising-ist/ Stiftungsuniversität betritt Neuland in der deutschen Hochschulfinanzierung Fundraising ist im Zusammenhang mit alternativen Finanzierungsquellen vor allem für Non-Profit-Organisationen bereits ein geflügeltes Wort. Der Begriff an sich bedarf jedoch zumindest in Deutschland noch der Erklärung. Beim Fundraising handelt es sich nicht etwa um eine weitere amerikanische Mode, die man nicht braucht, sondern um eine in Deutschland verloren gegangene Kulturtechnik, für die es nie eine treffende deutsche Bezeichnung gab.

Aber es gibt Redewendungen wie "Eigentum verpflichtet" oder "tue Gutes und rede davon", die an diese Tradition erinnern. Fundraising ist eine Ausdrucksform bürgerlichen Selbstbewusstseins, deren wir uns über einen kulturellen Re-Import aus den angelsächsischen Ländern wieder bemächtigen können, nachdem tragende Schichten des deutschen Kultur- und Bildungsbürgertums in der Zeit des Nationalsozialismus vernichtet oder dorthin vertrieben wurden.

Aber es gibt Redewendungen wie "Eigentum verpflichtet" oder "tue Gutes und rede davon", die an diese Tradition erinnern. Fundraising ist eine Ausdrucksform bürgerlichen Selbstbewusstseins, deren wir uns über einen kulturellen Re-Import aus den angelsächsischen Ländern wieder bemächtigen können, nachdem tragende Schichten des deutschen Kultur- und Bildungsbürgertums in der Zeit des Nationalsozialismus vernichtet oder dorthin vertrieben wurden.

Wissenschaftlich gesehen ist Fundraising eine spezialisierte Form des Beschaffungsmarketings. Für Kultur- und Bildungseinrichtungen ist es eine Investition in die eigene Zukunft und wird über die nächsten Jahre zu einem wichtigen Werkzeug im Marketing-Mix werden, um eine größere wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erreichen. Im Kultur- und Hochschulmarketing steht dabei, wie im Marketing des Handels, vor allem das Verhältnis von Anbietern und Nachfragenden im Mittelpunkt, also die Frage der Kundenbetreuung und Kundenbindung, der Werbung um Studierende und deren Anbindung an die Institution.

Der Begriff vom lebenslangen Lernen macht die Runde. Besucher von heute können Spender von morgen sein. Die jüngsten Studierenden der Universität Hildesheim sind die Grundschüler, die im Rahmen der KinderUni am naturwissenschaftlichen Sachunterricht teilnehmen Die ältesten Studierenden sind acht Jahrzehnte älter und kommen als Gasthörer und -hörerinnen zu zahlreichen Veranstaltungen, besonders im Bereich der Literatur, Philosophie, Theologie sowie der Kunst- und Kulturwissenschaften. In größeren Städten wie etwa in Frankfurt a. M. haben die Universitäten regen Zulauf beim Seniorenstudium. Dies ist aus Sicht eines Fundraisers sehr wichtig, da erst Menschen ab dem 50. Lebensjahr verstärkt spenden. Jüngere müssen erst einmal ihr eigenes Leben aufbauen, evtl. Kinder durch eine Ausbildung bringen. ältere Menschen, die gelernt haben, welche Ziele ihnen im Leben wirklich wert und teuer sind, unterstützen viel eher Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen.

Fundraising hat deshalb auch nichts mit Betteln zu tun, sondern damit, Menschen zu beraten und zu motivieren ihr eigenes Leben und ihr kulturelles Umfeld zu gestalten und zu bereichern, indem sie ehrenamtliche Arbeit leisten, finanziell fördern oder Sachmittel einsetzen um mehr Möglichkeiten für sich und die Allgemeinheit zu schaffen.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-2134 Thu, 22 Jul 2004 10:12:00 +0200 Pro Stiftungsuni https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/pro-stiftungsuni/ Einstimmiger Beschluss des Rates der Stadt Hildesheim Sechs Jahre früher als geplant übergibt die Stadt Hildesheim der Stiftungshochschule das Studentenwohnheim Tilsiter Straße. Die Stadt verzichtet damit auf Mieteinnahmen in Höhe von 481.000 Euro. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Kumme und Oberstadtdirektor Dr. Konrad Deufel reagierten damit auf einen Hilferuf des Uni-Präsidenten Friedrich.

Die Universität hat folgendes Problem zu lösen: Auf Beschluss der Landesregierung wird ab dem kommenden Wintersemester der Studiengang Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen von der Universität Hannover an die Universität Hildesheim verlagert. Unter anderem sind davon im Verlauf von vier Jahren fünfzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betroffen. Neunzehn benötigen bereits ab Oktober Büroräume. Gerüchte in Hannover stellten das Problem als unlösbar dar. Der Uni-Präsident wandte sich an den Oberstadtdirektor. Dr. Deufel erklärte: "Wir stehen voll und ganz hinter der Stiftungsuniversität." Innerhalb kürzester zeit erarbeiteten Universitäts- und Stadtverwaltung eine Lösung, die der Rat der Stadt einstimmig verabschiedete. Durch geringe Umbaumaßnahmen kann ein frei gewordener Gebäudeflügel des Studentenwohnheims künftig als Bürotrakt genutzt werden. Friedrich dankte dem Rat der Stadt Hildesheim: " Diese Stadt ist universitätsfreundlich."

Die Universität hat folgendes Problem zu lösen: Auf Beschluss der LandesregierungHaben eine Lösung gefunden: Oberstadtdirektor Dr. Deufel und Uni-Präsident Prof. Dr. Friedrich wird ab dem kommenden Wintersemester der Studiengang Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen von der Universität Hannover an die Universität Hildesheim verlagert. Unter anderem sind davon im Verlauf von vier Jahren fünfzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betroffen. Neunzehn benötigen bereits ab Oktober Büroräume. Gerüchte in Hannover stellten das Problem als unlösbar dar. Der Uni-Präsident wandte sich an den Oberstadtdirektor. Dr. Deufel erklärte: "Wir stehen voll und ganz hinter der Stiftungsuniversität." Innerhalb kürzester zeit erarbeiteten Universitäts- und Stadtverwaltung eine Lösung, die der Rat der Stadt einstimmig verabschiedete. Durch geringe Umbaumaßnahmen kann ein frei gewordener Gebäudeflügel des Studentenwohnheims künftig als Bürotrakt genutzt werden. Friedrich dankte dem Rat der Stadt Hildesheim: " Diese Stadt ist universitätsfreundlich."

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news-2119 Wed, 21 Jul 2004 21:23:00 +0200 Spenden sichern Literaturvorlesung https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/spenden-sichern-literaturvorlesung/ Erfolgreiche Fragebogen- und Spendenkampagne Am Ende des Wintersemesters führte die Stiftung Universität Hildesheim eine Publikumsbefragung zur Literatur-Ringvorlesung durch, gekoppelt mit einem Spendenaufruf. Ein ausgefüllter Fragebogen wurde von 107 Hörern abgegeben, überwiegend mit Namensnennung und größtenteils auch mit einer Spende. Es kamen spontan 1.825 Euro zusammen sowie weitere Zusagen für Spenden zu Beginn des nächsten Semesters, so dass die Initiatoren der Reihe, Hans-Herbert Wintgens und Dr. Gerard Oppermann 2.500 Euro für die kommende Vorlesungsreihe im Wintersemester einplanen können. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern und Gastrednern werden sie das Thema "Literarische Orte" aufgreifen.

Es kamen spontan 1.825 Euro zusammen sowie weitere Zusagen für Spenden zu Beginn des nächsten Semesters, so dass die Initiatoren der Reihe, Hans-Herbert Wintgens und Dr. Gerard Oppermann 2.500 Euro für die kommende Vorlesungsreihe im Wintersemester einplanen können. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern und Gastrednern werden sie das Thema "Literarische Orte" aufgreifen. 

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news-819 Wed, 28 Apr 2004 00:00:00 +0200 Freiheit für die Hochschulen https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/freiheit-fuer-die-hochschulen/ Niedersachsen hat als erstes Bundesland Stiftungsuniversitäten eingerichtet Im Rahmen einer Sonderbeilage der Financial Times Deutschland zum Thema "Stiftungen" vom 25.04.2004 berichtete die Journalistin Marion Schmidt unter anderem über die Stiftung Universität Hildesheim.

(...) Der Staat zahlt jedoch weiterhin den Großteil des Haushalts für Forschung und Lehre. über das vorhandene Geld kann die Uni jedoch frei entscheiden. "Wurde früher kameralistisch verwaltet, muss heute strategisch gehandelt werden", sagt Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftungshochschule Hildesheim. Er ist begeistert von dem neuen Modell: "Die neue Rechtsorm erleichtert die Arbeit erheblich", sagt er. Will er einen Professor berufen, muss er sich nicht mehr mit dem Ministerium abstimmen. Will er das Hörsaalgebäude sanieren, kann er das nun mit privaten Firmen billiger und schneller machen. Die neue Freiheit, sagt er, habe die Effizienz und Effektivität gesteigert. Wer gestalten will muss allerdings auch Verantwortung übernehmen. Nicht alle Mitarbeiter einer Hochschule wollen das. "Das Anstaltsdenken ist nur mühsam zu überwinden", sagt er. Manch ein Professor hängt an alten Besitzständen. (...)

FTD v. 25.04.2004

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news-2040 Sat, 27 Mar 2004 08:09:00 +0100 Zeitraster der Entstehung der Stiftung Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/zeitraster-der-entstehung-der-stiftung-universitaet-hildesheim/ Vom Lehrerseminar zur Stiftung Universität Hildesheim Eine Chronik aus der Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim - von den Anfängen bis heute.

1855
Gründung des "Katholischen Lehrerseminars Hildesheim" am Pfaffenstieg.

1855
Gründung des "Katholischen Lehrerseminars Hildesheim" am Pfaffenstieg.

01. Januar 1946
Aufgrund der Zerstörung Hildesheims im II.Weltkrieg erfolgte die Wiederaufnahme des Studienbetriebes (nachdem der zunächst favorisierte Standort Trillkegut durch die Englische Besatzungsmacht abgelehnt wurde) als "Alfelder Kurse der Pädagogische Hochschule Hildesheim" in dem historischen Gebäude des 1925 geschlossenen Preußischen Lehrerseminars, das ab 1940 eine sog. Lehrerbildungsanstalt für Jungen beherbergt hatte, die 1944 in eine Lehrerinnenbildungsanstalt umgewandelt worden war.

ab 1965
Errichtung der Gebäude auf der Marienburger Höhe für die Pädagogische Hochschule Hildesheim.

1969
Zusammenschluss der acht Pädagogischen Hochschulen in Niedersachsen zur Pädagogischen Hochschule Niedersachsen (PHN).

1. April 1970
Beginn des ersten Semesters an der Pädagogische Hochschule Niedersachsen, Abteilung Hildesheim am heutigen Hauptstandort der Universität am Marienburger Platz 22.

1974/75
Im Wintersemester mussten 1500 Studierende mit Vorlesungen, Seminaren, Praktika und Prüfungen versorgt werden. Die Hochschulgebäude, die für 700 Studierende geplant und errichtet worden waren, fassen den Ansturm nur unter großen Schwierigkeiten. Die Abteilung Hildesheim der PHN verzeichnet im Vergleich mit den anderen Abteilungen den größten Zuwachs an Studentinnen und Studenten.

ab 1975
Entwicklung eines Diplomstudiengangs Polyästhetische Erziehung (später Kulturpädagogik).

05. März 1977
Das erste niedersächsische Studienzentrum für Fernstudien wird in Hildesheim eröffnet.

01. Oktober 1978
Das Niedersächsische Hochschulgesetz tritt in Kraft. Hiermit erfolgt die Auflösung der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen: In § 143 heißt es: "Die bisherige Abteilung Hildesheim der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen bildet die Hochschule Hildesheim." Mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Rektors betraut wird der bisherige Dekan der PHN, Prof. Dr. Herbert Kraatz.

im WS 78/79
Wahl des ersten Senats der Hochschule Hildesheim (Aufnahme der Tätigkeit am 01. April 1979).

1978
Gründung des "Förderkreises der Hochschule Hildesheim e.V.", erster Vorsitzender Prof. Dr. Trommsdorff.

Oktober 1978
Einführung des Weiterbildungsstudiengangs für Beratungslehrer als Fernstudienkurs.

01. April 1979
Genehmigung des Studiengangs Kulturpädagogik (im WS 79/80 141 Studierende, im SS 81 schon 353).

01. Oktober 1979
Erster gewählter Rektor der Hochschule Hildesheim: Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Alten .

zum WS 79/80
Genehmigung des Diplomstudiengangs Fachübersetzen und Studienbeginn 1979/80 (Bereich Technik).

04. November 1980
Bekanntmachung der ersten Grundordnung; festgelegt wird u.a. der Name "Hochschule für Erziehungs-, Sprach- und Kulturwissenschaften"; Genehmigung der Gliederung in zwei Fachbereiche; Errichtung von drei "Zentralen Einrichtungen": des Audiovisuellen Zentrums (AVZ), der Bibliothek und der Zentralen Einrichtung für Fernstudien und Weiterbildung (ZFW).

05. Februar 1981
Mit Erlass wird die Errichtung von 12 Instituten genehmigt, neun im Fachbereich I, drei im Fachbereich II.

WS 1981/82
Studienbeginn im grundständigen Diplomstudiengang Sozialpädagogik

1981
Erste Absolventin des Studienganges Kulturpädagogik, die Bürgermeisterin und heutige Vorsitzende der Universitätsgesellschaft e.V. Lore Auerbach

01. Oktober 1984
Studienbeginn im Diplomstudiengang Angewandte Informatik

1985
Umbau der ehemaligen Hauptschule Marienburger Höhe zum Hochschulstandort Samelsonplatz für die Zwecke der Informatik. Antäge auf Umbenennung der Hochschule in "Universität Hildesheim" und die Gliederung in vier Fachbereiche: Erziehungs- und Sozialwissenschaften", "Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation", "Sprachen und Technik", "Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften".

18. Juli 1986
Richtfest des Umbaus der ehemaligen Hauptschule Marienburger Höhe; jetzt Standort Samelsonplatz.

2. November 1988
Grundsteinlegung für den Neubau des Bibliotheks- und Verfügungsgebäudes.

14. November 1988
Erstmalige Verleihung der Ehrendoktorwürde der Hochschule an die damalige Bundesgesundheitsministerin, Prof. Dr. Rita Süssmuth und den damaligen Vorsitzenden der IG Chemie, Hermann Rappe.

10. April 1989
Umbenennung der Hochschule Hildesheim in Universität Hildesheim.

02. Mai 1990
Eröffnung der Universitätsbibliothek im neuen Gebäude.

WS 94/95
Start der Studiengänge Wirtschaftsmathematik (Diplom), Philosophie (Magister) und Internationales Informationsmanagement (Magister)

1996
Verordnung zur Schließung der Studiengänge Informatik und Wirtschaftsmathematik. übertragung der Domäne Marienburg an die Universität Hildesheim als weiterer Studienstandort.

WS 98/99
Erweiterung des Studiengangs Lehramt an Grund- und Haupt-, sowie an Realschulen zum Studiengang Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen. Start des Studiengangs Informationstechnologie (Master of Science).

1999
Einrichtung des Centrums für Bildungs- und Unterrichtsforschung (CeBU)

WS 2000/01
Start der Studiengänge Informationsmanagement und Informationstechnologie (BSc), Master of Organization Studies M.O.S. und Szenische Künste. Zusammenlegung der Fachbereiche III und IV zum Fachbereich III (neu) Informations- und Kommunikationswissenschaften.

18. September 2002
Als erste niedersächsische Hochschule stellt die Universität Hildesheim den Antrag auf überführung in eine öffentlich-rechtliche Stiftung.

17. Dezember 2002
Die Nds. Landesregierung beschließt mit Wirkung vom 01. Januar 2003 die überführung der Universität Hildesheim in die Trägerschaft einer rechtsfähigen Stiftung des öffentlichen Rechts und erteilt der Stiftung das Berufungsrecht.

1. Januar 2003
Gründung der Stiftung Universität Hildesheim.

20. Juni 2003
Konstituierung des Stiftungsrates der Stiftung Universität Hildesheim.

WS 2003/04
Start des Master-Studiengangs Informationsmanagement und Informationstechnologie (MSc).

Ausblick: WS 2004/05
Angliederung des Studiengangs Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen von der Universität Hannover an die Universität Hildesheim.

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news-2037 Fri, 26 Mar 2004 16:49:00 +0100 Freunde und Förderer feiern https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/freunde-und-foerderer-feiern/ Universitätsgesellschaft hat mehr als 300 Mitglieder Auch die Universitätsgesellschaft feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Sie wurde 1978 als "För­derverein der Hochschule Hildesheim" gegründet und sah ihre Aufgabe zunächst darin, die junge Hochschule im übergang von der Pädagogischen Hochschule zur Universität zu unterstützen.

In den ersten Jahren stand die Mitgliederwerbung im Vordergrund, denn finanzielle Unterstützung für die Hochschule konnte nur aus Beitragszahlungen und Spenden erfolgen. Darüber hinaus galt es, in einer Stadt ohne Universitätstradition Akzeptanz für die Hochschule zu gewinnen.

In den ersten Jahren stand die Mitgliederwerbung im Vordergrund, denn finanzielle Unterstützung für die Hochschule konnte nur aus Beitragszahlungen und Spenden erfolgen. Darüber hinaus galt es, in einer Stadt ohne Universitätstradition Akzeptanz für die Hochschule zu gewinnen.

In diesen 25 Jahren hat die Universitätsgesellschaft die Universität mit Fördermitteln in Höhe von umgerechnet etwa 660.000 Euro unterstützt. Sie flossen an zahlreiche Projekte, insbesondere aus dem Studiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, ermöglichten die Durchführung und Dokumentation wissenschaftlicher Tagungen, etablierten die Veröffent­lichungsreihe der Universitätsbibliothek und anderes mehr. Auch viele scheinbare Kleinigkeiten wurden übernommen, für die der Universitätshaushalt oder das Haus­haltsrecht keinen Raum ließen, so zum Beispiel wichtige Ausstattungsgegenstände für die Pressestelle, die eine erfolgreiche öffentlichkeitsarbeit erst möglich machten, oder Kaffeegeschirr für den Rektor, damit für seine Gesprächspartner die Tassen nicht immer erst aus der Mensa herbeigeschafft werden mussten. Der Kindergarten des ASTA wurde ebenso unterstützt wie die Ausstattung ungemütlicher Ecken mit Sesseln.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt profitierten einige Jahre von den Rathausvorträgen der Universitätsgesellschaft. Heute ermöglicht sie die äußerst beliebte Ringvorlesung Literatur, die ohne ihre Unterstützung den Haushaltskürzungen zum Opfer hätten fallen müssen.

Die regionale Wirtschaft hat in beispielhafter Verbundenheit etwa zwei Drittel des Gesamt­förder­betrags aufgebracht, zweckgebunden für die Einrichtung des Studiengangs Medizinische Informatik und nun des Bachelor-Studiengangs "Informationsmanagement und Informationstechnologie (IMIT)".

Die vor einem Jahr erfolgte Umwandlung der Universität in eine Stiftungsuniversität hat das Bürgerengagement, das sich vornehmlich in der Universitätsgesellschaft versammelt, deutlich zunehmen lassen. Hatte sie Ende 2002 etwa 180 Mitglieder, so konnten im Anschluss an die Universitätsgala Ende November 2003 die 299., 300. und 301. Mitglieder feierlich begrüßt werden. Mehr Mitglieder bedeuten ein größeres Beitragsaufkommen, also mehr Möglichkeiten zu helfen, aber auch mehr Identifikation der Stadt und der Region mit ihrer Universität.

In einer Feierstunde während der 2. Hildesheimer Universitätsgala im Roemer- und Pelizaeus-Museum wurde unter reger Teilnahme der Prominenz aus Politik, Kultur und Wirtschaft der 25. Geburtstag der Universitätsgesellschaft begangen. Auch hier zeigte sich der hohe Mobilisierungsgrad der Mitglieder der Universitätsgesellschaft. Die Gala erbrachte schließlich nach einer schwarzen Null im Vorjahr einen Erlös von 1000,- Euro.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-791 Mon, 24 Feb 2003 00:00:00 +0100 Stiftungsrat ist bestellt https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/stiftungsrat-ist-bestellt/ Hochkarätiges Fünferteam einstimmig bestätigt und vom Ministerium bestellt Die 16. Sitzung des XII. Senats der Universität Hildesheim wird in die Geschichte der Universität Hildesheim eingehen. Nachdem die Hochschule bereits bei der Antragstellung auf überführung in eine öffentlich-rechtliche Stiftung in Niedersachsen die Nase vorn hatte, behielt sie das Tempo auch bei der Besetzung des Stiftungsrats bei. Als erste Universität überreichte sie dem Ministerium die Liste der fünf künftigen Stiftungsratsmitglieder der Universität Hildesheim.

Seit Wochen hatte eine kleine Findungskommission unter dem Vorsitz des Präsidenten Prof. Friedrich über zwanzig Vorschläge diskutiert. Das Ergebnis der Sondierungen wurde am 19. Februar vom Senat bestätigt.

Die 13 Mitglieder des Uni-Senats schlagen folgende Persönlichkeiten dem Minister zur Bestellung als Stiftungsratsmitglieder vor:

Die Konstanzer Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Aleida Assmann. Sie ist zurzeit Gastprofessorin an der Yale-University in den USA. Sie gehört der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Göttinger Akademie der Wissenschaften an, erhielt zahlreiche Ehrungen und Gastprofessuren und ist auch Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Prof. Daniel Fallon ist Psychologe und war Vizepräsident der University of Maryland, bevor er Abteilungsleiter Bildungswissenschaften an der renommierten New Yorker Carnegie-Stiftung wurde. Dr. Rainer Hermeling ist einer der deutsch-amerikanischen Topmanager und Präsident von Delphi Delco Electronics mit Sitz in Wuppertal. Dr. Joachim Sartorius besuchte als Generalsekretär des Goethe-Instituts mehrfach die Universität Hildesheim. Heute ist er Generalintendant der Berliner Festspiel GmbH.

Dr. Jürgen Stark war früher Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und ist seit 1998 Vizepräsident der Deutschen Bundesbank und Vertreter des Präsidenten im Rat der Europäischen Zentralbank. Sein besonderes Aufgabengebiet in der Bundesbank ist der Bereich Internationale Beziehungen.

Was haben die fünf Mitglieder gemeinsam? Sie alle halten das deutsche Hochschulsystem für reformbedürftig. Sie sehen in der Lehrerbildung eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben Deutschlands. Sie kennen das deutsche Universitätssystem von innen und sind außerhalb der Wissenschaft in führende Positionen aufgestiegen. Die Stiftungsuniversität Hildesheim ist in ihren Augen hervorragend geeignet, das Reformprojekt voranzubringen. Uni-Präsident Friedrich ist hoch zufrieden: "Wir haben ein exzellentes Team, das uns helfen wird, die großen Aufgaben zu bewältigen." Zudem wählte der Senat die Informationswissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Womser-Hacker als seine Vertreterin in den Stiftungsrat.

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news-793 Mon, 24 Feb 2003 00:00:00 +0100 Universität Hildesheim erhält Berufungsrecht https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/universitaet-hildesheim-erhaelt-berufungsrecht/ Bundesweit einmaliges Maß an Hochschulautonomie Die Universität Hildesheim hat als erste Stiftungshochschule ihren Stiftungsrat zusammengesetzt und gleichzeitig die übertragung des Berufungsrechts beim Ministerium beantragt. Der Minister hatte den Stiftungshochschulen zugesichert, dass er den Hochschulen das Berufungsrecht übertrage, wenn der Stiftungsrat bestellt sei. Dies war bei der Universität Hildesheim zuerst der Fall. Präsident Prof. Friedrich: "Wir sind in der 600-jährigen deutschen Universitätsgeschichte die erste Hochschule, die das Berufungsrecht erhält."

Das niedersächsiche Ministerium für Wissenschaft und Kultur teilt mit:

24.02.2003
Stiftungshochschulen können Professorinnen und Professoren selbst berufen

HANNOVER. Die fünf niedersächsischen Stiftungshochschulen können ihre Professorinnen und Professoren in Zukunft selbst berufen. Das entschied jetzt der noch amtierende Wissenschaftsminister Thomas Oppermann und machte damit Gebrauch von einer im Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) eröffneten Option.

"Mit dem Berufungsrecht legen wir die für die Weiterentwicklung der Stiftungshochschulen zentrale Entscheidungskompetenz in die Hände von Hochschulpräsidium und Stiftungsrat," erklärte Oppermann. In den vergangen Jahren hatten zahlreiche hochschulpolitische Akteure zuletzt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seiner Vergleichsstudie zu den 16 deutschen Hochschulgesetzen diesen Schritt gefordert. Nach dem NHG kann das Wissenschaftsministerium sein Berufungsrecht auf die Hochschulen "in der Weise übertragen, dass das Präsidium im Einvernehmen mit dem Stiftungsrat die Professorinnen und Professoren beruft."

Oppermann betonte, er sei mit diesem Schritt der Bitte der Stiftungshochschulen und zahlreicher designierter Mitglieder der Stiftungsräte nachgekommen. Der Verzicht des Staates auf das Berufungsrecht ist in der deutschen Hochschulgeschichte bislang einmalig. Seit dem 1. Januar sind die Universitäten Göttingen, Hildesheim und Lüneburg, die Fachhochschule Osnabrück sowie die Tierärztliche Hochschule Hannover Stiftungshochschulen.

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news-825 Fri, 20 Sep 2002 00:00:00 +0200 Universität Hildesheim stellt Antrag auf überführung in eine Stiftung https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/universitaet-hildesheim-stellt-antrag-auf-ueberfuehrung-in-eine-stiftung/ Senat entscheidet mit elf gegen eine Stimme für Reformmodell Der Senat der Universität Hildesheim hat in seiner Sondersitzung am 18. September mit elf gegen eine Stimme für die Umwandlung der Universität in die Trägerschaft einer rechtsfähigen Stiftung des öffentlichen Rechts ausgesprochen. Seit März wurde die Stiftungsoption, die mit Einführung des neuen Niedersächsischen Hochschulgesetzes von allen Niedersächsischen Hochschulen beantragt werden kann, diskutiert.

Intensiv wurde in der vierstündigen Senatsdebatte die Stellung des Stiftungsrates diskutiert. Während Kritiker seinen Einfluss skeptisch beurteilen, weisen Befürworter auf dessen stärkere Identifikation mit der Universität Hildesheim hin.

Die Hochschulleitung hat dem Senat die Beantragung der Stiftungsform für die Universität Hildesheim auch empfohlen, um die Identifikation der jetzigen, künftigen und ehemaligen Mitglieder und Angehörigen mit ihrer Alma Mater zu fördern. Insgesamt geht es um die nachhaltige Stärkung des Universitätsstandortes Hildesheim.

Präsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich hob die Chancen hervor: "Wir waren bisher Objekt der Politik. Als Stiftungsuniversität können wir mehr eigenverantwortlich handeln." Die staatliche Finanzierung wird auf Basis von Zielvereinbarungen zwischen der Hochschule und dem Land ausgehandelt und vertraglich vereinbart. Die Universität Hildesheim bleibt folglich auch in neuer Rechtsform in der Verantwortung des Staates. Damit unterscheidet sich die vom NHG vorgesehene Stiftungsform für Hochschulen deutlich von amerikanischen Hochschulstiftungen, die in erheblichem Maße privat finanziert werden.

Die übereignung von Liegenschaften als Stiftungsvermögen und der Umfang der jährlichen Finanzhilfen sind noch festzuschreiben. Der Senat hob in seinem Beschluss hervor, dass im Rahmen der Zielvereinbarungen die dauerhafte Sicherung des Lehrangebots und der Forschung sowie der fachlichen Schwerpunkte und Sonderaufgaben gewährleistet - und das heißt auch finanziell abgesichert - sein müssen.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-831 Fri, 16 Aug 2002 00:00:00 +0200 Uni-Leitung verhandelt Stiftungsform https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/uni-leitung-verhandelt-stiftungsform/ Der Senat der Universität Hildesheim beauftragte auf einer Sondersitzung am 21.Juni 2002 einstimmig die Hochschulleitung, Verhandlungen mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur über die Bedingungen zur Errichtung einer Stiftungsuniversität aufzunehmen.

Der Beschluss lautet: "Der Senat der Universität Hildesheim begrüßt die im neuen Niedersächsischen Hochschulgesetz vorgesehene Möglichkeit zur Errichtung von Stiftungshochschulen. Der Senat beauftragt die Hochschulleitung, mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur unverzüglich Verhandlungen über die Bedingungen zur Errichtung einer Stiftungsuniversität Hildesheim gem. §§ 55 ff NHG-neu aufzunehmen.

Der Senat beauftragt die Hochschulleitung ferner, die von den vier vertretenen Gruppen, dem AStA und dem Personalrat vorgetragenen und weiter vorzutragenden Vorstellungen mit zum Gegenstand der Verhandlungen zu machen. Der Senat bittet die Hochschulleitung um einen Zwischenbericht im August 2002."

Der Senat fasste wiederum einstimmig einen zweiten Beschluss über die Aufnahme von Verhandlungen mit der Gewerkschaft Ver.di.
Der Beschluss lautet: "Der Senat der Universität Hildesheim beauftragt das Präsidium, nicht geklärte Sachverhalte, die sich aus einer möglichen Umwandlung in eine Stiftungsuniversität ergeben, zur Absicherung der Rechte und Interessen der Beschäftigten mit der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) zu diskutieren, mit dem Ziel, diese vertraglich zu regeln."

Es wurden Sondersenatssitzungen für den 21.August und den 18.September vereinbart.

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Pressemeldungen Stiftungsuniversität
news-835 Fri, 14 Jun 2002 00:00:00 +0200 Neues Hochschulgesetz im Landtag verabschiedet https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/neues-hochschulgesetz-im-landtag-verabschiedet/ Oppermann: "Dieses Gesetz ist ein Standortvorteil - nicht nur für Stiftungshochschulen" Nach fast genau einjähriger Beratung hat der Landtag heute das neue Niedersächsische Hochschulgesetz (NHG) beschlossen. "Dieses Gesetz ist ein Standortvorteil für die niedersächsischen Hochschulen, denn wir verzichten auf zahlreiche Genehmigungsvorbehalte, Programmsätze und andere einengende Vorschriften", so Wissenschaftsminister Thomas Oppermann. "Kein anderes Bundesland hat ein so schlankes Hochschulgesetz, kein anderes Land gibt den Hochschulen so viel Autonomie."

Das neue Gesetz ist um mehr als die Hälfte kürzer als das gegenwärtig Geltende und setzt konsequent auf das Prinzip Entstaatlichung. So müssen beispielsweise neue Studiengänge nicht mehr vom Ministerium genehmigt werden; die Anerkennung durch eine externe Agentur (Akkreditierung) reicht aus. Das Land schließt in Zukunft Zielvereinbarungen mit den Hochschulen ab und hält sich aus dem operativen Geschäft heraus. "Wir geben den Hochschulen damit die Freiheit die sie brauchen, um effizient zu wirtschaften und eigenständige Profile zu entwickeln", sagte Oppermann.

Das Gesetz hatte schon im Vorfeld bundesweit auch deshalb Aufsehen erregt, weil es erstmals in Deutschland die Option vorsieht, bislang staatliche Hochschulen in Stiftungshochschulen umzuwandeln. "Mit solchen vom Staat unabhängigen Institutionen werden sich die Hochschulangehörigen und die Gesellschaft stärker identifizieren", so Oppermann. Außerdem biete eine Stiftung hervorragende Bedingungen für die Mobilisierung zusätzlichen privaten Kapitals. Stiftungshochschulen werden Eigentümer der von ihnen benötigten Grundstücke und Gebäude und Arbeitgeber ihrer Beschäftigten. Ein Stiftungsrat übernimmt Aufsichtsfunktionen, die bislang das Ministerium wahrnahm.

Das neue NHG stärkt die Leitungen aller Hochschulen. Die Präsidien sind in Zukunft für sämtliche operativen und strategischen Entscheidungen zuständig. Im Gegenzug erhält der Senat umfassende Kontroll- und Informationsrechte und kann beispielsweise die Hochschulleitung erstmals auch abwählen. Als neues Organ staatlicher Hochschulen wird ein siebenköpfiger Hochschulrat eingeführt, in dem Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft externe Kompetenzen und Kontakte einbringen. Der Hochschulrat bestätigt die Wahl des Präsidiums.

Als erstes Land führt Niedersachsen die Juniorprofessur ein und ermöglicht es jungen Wissenschaftlern, bis zu zehn Jahre früher selbständig zu forschen und zu lehren als im alten System. Die Verkürzung der Qualifikationszeit, die stärkere Einbeziehung der Lehre und die internationale Ausschreibung der Juniorprofessuren sollen die Hochschulen attraktiver für wissenschaftliche Eliten aus dem Ausland machen. Neben der Juniorprofessur stehen auch in Zukunft alternative Wege zu einer Professur offen.

Die in Niedersachsen schon seit Jahren sehr erfolgreiche Studienreform (Intensivstudiengänge, Bachelor- und Master-Abschlüsse) bekommt durch das neue NHG zusätzliche Dynamik. So erhalten die Studierenden das Recht, alle Lehrveranstaltungen zu beurteilen. Das System der externen Evaluation wir ausgebaut. Mit dem Studiendekan ist erstmals eine konkrete Person für die Qualität von Lehre und Studienberatung verantwortlich. "Das neue Gesetz markiert eine wichtige Etappe auf dem langen Weg von der alten Beamtenuniversität hin zum Typus einer in der Gesellschaft fest verankerten, flexibel agierenden und international wettbewerbsfähigen Hochschule", so Oppermann.

Als erstes Gesetzesvorhaben der Landesregierung wurde das NHG frühzeitig im Internet zur Diskussion gestellt. Auf das Portal wurde bis heute über 43.000 mal zugegriffen; dort sind 240 Debattenbeiträge dokumentiert. Minister Oppermann suchte an allen Hochschulen das persönliche Gespräch und stellte sich in zwei Internet-Chats den Fragen.

Oppermann dankte im Landtag den Mitarbeitern seines Ministeriums, die "gesetzgeberische Wertarbeit" geleistet hätten. Auch die sehr konstruktiven Diskussionen mit den Hochschulen und die intensive und sachliche Beratung in den Landtagsausschüssen haben nach seinen Worten zum Erfolg dieses wichtigen Gesetzesvorhabens beigetragen.

Das Gesetz tritt zu Beginn des Wintersemester 2002/2003 (für Fachhochschulen: 1. September 2002; für alle anderen Hochschulen: 1. Oktober 2002) in Kraft.

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news-838 Tue, 05 Mar 2002 00:00:00 +0100 Universität Hildesheim wird Stiftungsmodell prüfen https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/universitaet-hildesheim-wird-stiftungsmodell-pruefen/ In Berlin führten der designierte Präsident der Universität Hildesheim, Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich (links) und Uni-Kanzler Dr. Christian Grahl (rechts) ein intensives Informationsgespräch mit dem niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Thomas Oppermann. Anlass des Treffens war eine Tagung zur Zukunft der Hochschulfinanzierung, zu der die Schleyer-Stiftung hochrangig nach Berlin eingeladen hatte. Friedrich lobte Reformansätze des Ministers und kündigte Dialogbereitschaft der Uni an.

In dem Gespräch mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Thomas Oppermann wurde schnell deutlich, dass die Universität Hildesheim Innovationen unterstützt. Professor Friedrich erklärte: "Das Stiftungsmodell des Ministers gehört zu den interessantesten und ehrgeizigsten hochschulpolitischen Reformvorhaben in der Bundesrepublik Deutschland. Es könnte sich eines Tages als eine der wichtigsten Weichenstellungen in der deutschen Universitätsgeschichte erweisen. Die Universität Hildesheim sollte deshalb mit dem Wissenschaftsministerium noch vor Verabschiedung des neuen Hochschulgesetzes einen intensiven Dialog beginnen, in dem zu klären wäre, ob das Stiftungsmodell auch für ihre eigene erfolgreiche Weiterentwicklung vorteilhaft ist. Dabei muss die Universität großen Wert auf die zentrale Frage der Sicherung der weiterhin unverzichtbaren staatlichen Finanzierung und der Arbeitsplätze legen. Von entscheidender Bedeutung ist die Mitwirkung des Senats. Er sollte einen Beschluss über die Stiftungsfrage nur mit sehr breiter Mehrheit fassen."

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