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Dekobild im Seitenkopf Stiftung
 

Willkommen an der Stiftung Universität Hildesheim

Präsident der Universität Hildesheim Prof. Dr. Friedrich

"Weiter so" hat als Handlungsmaxime auch in der deutschen Hochschulpolitik ausgedient. Die Finanzkrise der öffentlichen Hand setzt dem Regulierungsbedürfnis der Ministerialbürokratien eine Grenze. Ein Reformmodell sind seit 2003 die niedersächsischen Stiftungshochschulen.

Am 18. September 2002 stellte die Universität Hildesheim als erste Hochschule bei der niedersächsischen Landesregierung den Antrag auf Überführung in die Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung. Am 1. Januar 2003 wurde die "Stiftung Universität Hildesheim" gegründet. Die Grundfinanzierung wird weiterhin vom Land geleistet. Aber bereits vier Stiftungsprofessuren und ein Promotionskolleg, die aus der Mitte der Bürgergesellschaft kamen, bereichern das Forschungsprofil und das Lehrangebot. Als Stiftungsuniversität setzt sich die Hochschule intensiv für eine engere Verbindung mit der Bürgergesellschaft, für eine stärkere lokale und regionale Vernetzung und für ertragreiche Kooperationen mit der Wirtschaft ein.

Die Universität in der Trägerschaft einer Stiftung des öffentlichen Rechts ist die Antwort des deutschen Kulturstaates auf notwendige gesellschaftliche Veränderungen. Stiftungsuniversität Hildesheim bedeutet zunächst die Überführung der staatlichen Anstalt in die neue Trägerschaft einer öffentlichen-rechtlichen Stiftung, die einen Zuwachs an Autonomie bringt, aber auch mehr Eigenverantwortung verlangt.

Die Stiftung Universität Hildesheim befindet sich auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Der Senat hat den Beschluss gefasst, weil die überwältigende Mehrheit zu der Auffassung gelangte, dass es sinnvoll ist, die Chance zu ergreifen. Wohin der Weg genau führen wird, wissen wir nicht. Ich bin davon überzeugt, er wird in eine bessere Zukunft führen, und es gibt dafür einige Gründe. Der Verzicht des Staates auf Feinsteuerung, auf das Hineinregieren in die Hochschule, die er als Anstalt ja leiten musste, der Verzicht auf die Fachaufsicht, der Rückzug auf die Rechtsaufsicht über eine Stiftung, ist der Weg hin zu mehr Autonomie und mehr Eigenverantwortung. Die Übertragung des Berufungsrechts an die Stiftungshochschulen zeigt, dass das Land diesen Weg konsequent gehen will.

Wir erhoffen uns konkret größere Gestaltungsmöglichkeiten. Auch die Tatsache, dass das Stiftungsmodell die Intendanzaufgaben einer Hochschule, das Personalmanagement, das Liegenschaftsmanagement, das Baumanagement u. a. eigenverantwortlich übernimmt, ist die Chance für mehr Gestaltung.

Die Essenz des Stiftungsgedankens liegt meines Erachtens im Mentalitätswandel. Wir, die wir aus freiem Entschluss als Lehrende und Lernende unter dem Dach der universitas vereint sind, streben nach Wissenschaft. Wir brauchen nach wie vor die schützende und fördernde Hand des Staates. Wir brauchen aber auch zunehmend die helfenden Hände der Gesellschaft und wir müssen uns in erster Linie auf die Kraft kluger Köpfe verlassen. Die Stiftungsuniversität Hildesheim ringt um kluge Köpfe unter den Lehrenden und unter den Studierenden.

Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident

 
 

Sekretariat des Präsidiums

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Mitgliedschaft

Die Stiftung Universität Hildesheim ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.

 
 
Letzte Änderung:  3.03.2014