Der Webkonferenz-"Knigge" - Empfehlungen zu Webkonferenzen

Bei Webkonferenzen gibt es einige "Best Practice" Verhaltensregeln, um einen reibungslosen Ablauf einer Webkonferenz gewährleisten zu können:

  • Zur Vermeidung von Störgeräuschen / Rückkopplungen sollten möglichst viele Teilnehmende ihr Mikrofon zunächst stumm schalten und erst kurz vor dem eigentlichen Sprechen aktivieren
  • Die Verwendung eines Headsets wird empfohlen - auch 'einfache' Headsets bieten schon eine gute Qualität und können helfen Störgeräusche / Rückkopplungen beim Sprechen zu minimieren.  
  • Die Anzahl der übertragenen Videos sollte möglichst gering gehalten werden. Viele Videostreams können für Teilnehmende mit einer schwachen Internetanbindung (z. B. über Mobile Daten) problematisch sein - außerdem haben ältere Endgeräte ggf. auch Probleme, viele Videostreams gleichzeitig darzustellen (Performance, Energieverbrauch etc.)
  • Es sollte auf eine strikte Sprechdisziplin geachtet werden - ein 'Dazwischenreden' kann in Webkonferenzsystemen noch mehr als in Präsenzveranstaltungen dazu führen, dass keiner der Sprechenden verständlich ist. Moderator_innen haben immer die Möglichkeit, einzelne Teilnehmende im Notfall auf 'stumm' zu schalten. Ggf. muss über die "Meldefunktion" das Rederecht entsprechend vergeben werden. 
  • Falls eine Webkonferenz aufgezeichnet werden soll, ist vor Beginn der Aufzeichnung das Einverständnis der aktiv Teilnehmenden einzuholen. Falls einige Studierende Bedenken wegen der Audioaufzeichnung haben, ist zu prüfen, ob das verwendete Webkonferenzsystem anonymisierte Chats unterstützt (wie z.B. in BBB-Webkonferenzen). In diesem Fall können die Teilnehmenden sich per Chat beteiligen, in der Aufzeichnung erscheinen die Chatbeiträge ohne Namen. Somit ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung unter Wahrung der Anonymität möglich. Allerdings müssen dann auch personenbezogene Hinweise wie Anrede etc. in den Mitteilungen des Chats selber vermieden werden.