Das Rechenzentrum der Universität Hildesheim stellt im Rahmen des Dienstes 'UNI-Phone" den Beschäftigten einen dienstlichen Telefonanschluss zur Verfügung. Seit Anfang 2024 ist eine Telefonanlage von der Firma UCware im Einsatz.

Übersicht

Die Telefonanlage kann wie folgt verwendet werden:

  • Büro / Home Office / unterwegs: über einen einheitlichen Software-Telefonclient (UCC-Client) für verschiedene Betriebssysteme (Windows, macOS, Linux (ab vorauss. Q2/2024: auch Android, iOS))
  • Büro / Home Office / unterwegs: über einen Webclient im Webbrowser
  • Büro: mit einem klassischen Hardware-Telefon

wobei diese Varianten auch zeitgleich in Verwendung sein können (alle Listen wie z.B. die Liste der verpassten Anrufe werden zwischen den Geräten synchron gehalten). 

Es entfällt insbesondere beim mobilen Arbeiten im Home Office die Notwendigkeit, Weiterleitungen auf private Telefongeräte zu verwenden bzw. private Telefongeräte für ausgehende Anrufe nutzen zu müssen. Gleichzeitig werden durch die Verwendung des Software-Telefonclients Kosten- und Ressourcen geschont (Beschaffungskosten + Stromverbrauch + Wartungsaufwand für Hardware-Telefone). 

Installation

Windows

Installation des UCC-Clients (Windows)

Je nach Supportmodell gibt es verschiedene Bezugsquellen:

  • Vollverwaltet (Verwaltung): Der UCC-Client ist bereits auf ihrem Dienstgerät installiert.
  • teilverwaltet: Der UCC-Client kann von den Nutzerinnen und Nutzern aus dem Software-Kiosk installiert werden.
    Anschließend muss der Rechner neu gestartet werden.
  • selbstverwaltet: der UCC-client muss vom UNI-Phone-server heruntergeladen werden (nur aus dem Universitätsnetz / per VPN erreichbar).
    Anschließend muss "Manual Configuration" ausgewählt werden und "https://uniphone.uni-hildesheim.de/client/main" als UC-Ware Adresse eingefügt werden.
MacOS

Installation des UCC-Clients (MacOS)

Der überwiegende Teil der Geräte mit MacOS an der Universität HIldesheim wird vom Rechenzentrum verwaltet - diese Geräte können den aktuellen UCC-Client aus dem Self Service herunterladen und installieren. Anschließend muss "Manual Configuration" ausgewählt werden und "https://uniphone.uni-hildesheim.de/client/main" als UC-Ware Adresse eingefügt werden.

Für alle anderen MacOS Geräte muss der UCC-client vom UNI-Phone-server heruntergeladen werden (nur aus dem Universitätsnetz / per VPN erreichbar).

Linux

Installation des UCC-Client (Linux)

Für alle Linux Geräte muss der UCC-client vom UNI-Phone-server heruntergeladen werden (nur aus dem Universitätsnetz / per VPN erreichbar).

Informationsquellen zum UCC-Client

Ein ausführliches Handbuch und einen Überblick der Telefonfunktionen finden Sie im Wiki des Herstellers UCware:

Dieses ist auch über das Hilfemenü im UCC-Client zu erreichen (Button mit dem Fragezeichen oben rechts im Fenster). Weitere Informationen zu neuen Softwareversionen:

Erste Schritte

Anmelden

https://wiki.ucware.com/benutzerhandbuch/anmeldung/login_browser

Für die browser-basierte Anmeldung gehen Sie bitte in ihrem Webbrowser zur Webseite https://uniphone.uni-hildesheim.de/client und geben dort die Daten von ihrem UNI-Account ein (nur möglich, wenn ihnen ein Telefonanschluss mit einer Durchwahl zugwiesen wurde). 

Erklärvideo zur Nutzung des UCC-Clients

Ein Einführungsvideo für die Telefonanlage finden Sie im Intranet.

Häufige Fragen

Wie viele Geräte können parallel verwendet werden?
Standardmäßig ist die Verwendung vom UCC-Client, einem (optional vorhandenen) Tischtelefon und die Weiterleitung auf Handy/Festnetz möglich.

Können pro Person bzw. pro Gerät mehrere Rufnummern verwendet werden?
Die Verwendung von mehreren Rufnummern pro Gerät sowie pro Benutzer ist problemlos möglich.

Gibt es die Möglichkeit Anrufe von anderen Apparaten anzunehmen?
Ja, diese Möglichkeit existiert.

Welche Headsets werden vom UCC-Client unterstützt?
Für die Standardtelefonfunktionen kann jedes Headset verwendet werden, welches am PC grundsätzlich funktioniert. Wenn man über das Headset auch Sonderfunktionen wie Rufannahme oder Auflegen nutzen möchte, benötigt man ein von UCware "unterstütztes" Headset. Eine Liste der unterstützten Endgeräte finden Sie hier

Wird es eine kabellose Lösung für Labore, Werkstätten etc. geben?
Es wird DECT-basierte Lösungen für genau diese Bereiche geben.

Kontakt bei Fragen

Frank Borgaes

Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim
Raum: HC.E.1.26
Telefon: +49 5121 883 92844

Motivation: Hardwaretelefone (Tischtelefone) nur bei Bedarf

Die in der bisherigen Telefonanlage verwendeten Tischtelefone sind mit der Telefonanlage (UCware) nicht kompatibel und können nicht weiter verwendet werden. Die Telefonanlage von UCware beinhaltet einen Software-Telefonclient, der für viele Anwendungszwecke grundsätzlich ausreichend ist. Aus den folgenden Gründen sollte die Anzahl der Hardwaretelefone (also i.d.R. Tischtelefone) auf das notwendige Maß beschränkt werden:

  • Verringerung der Investitionskosten bei der Beschaffung der Hardwaretelefone
  • Verringerung der Betriebskosten, insbesondere Stromkosten (alte Telefonanlage: pro Tischtelefon ca. 10W Leistungsaufnahme, bei aktuell ca. 1000 dauerhaft betriebenen Tischtelefonen also uni-weit dauerhaft 10KW(!) Leistungsaufnahme für die Tischtelefone - neue Geräte liegen weiterhin noch bei 7W pro Gerät)
  • Verringerung des Supportaufwands von Seiten des Rechenzentrums (Auslieferung, Updates, Reparatur) für die Betreuung der Tischtelefone

Bisherige Projekte zur Einführung von Telefonanlagen mit Software-Telefonclients haben gezeigt, dass an ca. 30% der Arbeitsplätze weiterhin Tischtelefone notwendig sind, 70% aber mit dem Software-Telefonclient arbeiten können (abhängig von verschiedenen Faktoren wie z.B. der Anzahl an Labor- / Werkstattarbeitsplätzen). Eine flächendeckende (Ersatz-)Beschaffung von Hardwaretelefonen ist für die neue Telefonanlage nicht vorgesehen.

Einsatzmöglichkeiten & Grenzen des Software-Telefonclients

Der Software-Telefonclient steht für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung (Windows, MacOS, Linux) und kann auch auf Smartphones betrieben werden (iOS, Android - vor. ab 2024). Er ist im Allgemeinen hinreichend für Arbeitsplätze, an denen überwiegend am Computer gearbeitet wird. Personen, die häufiger mit ihrem Computer (Notebook) ihren physischen Arbeitsplatz wechseln, können über den Software-Telefonclient an jedem Standort mit ihrer persönlichen Durchwahl erreichbar sein, an dem der Computer eine Internetverbindung hat - also auch beim mobilen Arbeiten / im Home Office.

Da die neue Telefonanlage neben einem zentral verwalteten Anrufbeantworter auch über zentral verwaltete Anruflisten verfügt, ist es im Allgemeinen auch unproblematisch, wenn der Computer zeitweilig abgeschaltet ist (z.B. Ruhezustand bei Notebooks), da nach dem Ende des Ruhezustands alle aufgelaufenen Anrufe in der zentralen Anrufliste sichtbar sind.

Sollte die persönliche Rufnummer auf ein Mobiltelefon umgeleitet sein, so wird beim eingehenden Anruf nur diese persönliche Rufnummer angezeigt, nicht die Mobiltelefonnummer. 

Einsatz von Hardwaretelefonen (Tischtelefonen)

Die (ergänzende) Nutzung eines Hardwaretelefons ist in den folgenden Bereichen sinnvoll:

  • Arbeitsplätze, die eine (nicht personenbezogene) Funktionsrufnummer betreuen (z.B. Sekretariate): Hier sollte auch weiterhin ein Hardwaretelefon vorhanden sein, um eine durchgängige Erreichbarkeit sicherzustellen, auch wenn z.B. der Computer am Arbeitsplatz gerade nicht betriebsbereit ist (z.B. wegen Wartungsarbeiten). 
  • Arbeitsplätze mit Tätigkeiten, die häufig / überwiegend nicht an Computerarbeit gebunden sind: Wenn der Computer in einen Stromsparmodus wechselt, schaltet sich auch das Telefon ab, so dass Anrufe nicht mehr beim Software-Telefonclient ankommen und ggf. auf den Anrufbeantworter umgeleitet werden. Sollte ein Mobiltelefon vorhanden sein, kann hier natürlich auch die Weiterleitung auf das Mobiltelefon Abhilfe schaffen. 
  • Arbeitsplätze, die über keinen Computer und kein Diensthandy verfügen (z.B. Labore, Werkstätten)