Hinweise zum Umgang mit Spam-E-Mails

Im Folgenden finden Sie einige wichtige Hinweise für den Umgang mit Spam-E-Mails, deren Beachtung wir allen Nutzerinnen und Nutzern unseres E-Mail-Systems ans Herz legen möchten.

Definition Spam-E-Mails

Als Spam-E-Mails werden solche E-Mails bezeichnet, die unaufgefordert und in großen Mengen versendet werden. Man unterscheidet verschiedene Typen von Spam-E-Mails, z. B.:

  • Werbe-E-Mails / Fake-News-E-Mails: lästig, aber aus Sicht der IT-Sicherheit im Wesentlichen unschädlich
  • Malware-E-Mails: versuchen Viren oder andere Schadsoftware beim Empfänger zu platzieren, z. B. über angehängte Dateien oder Links zu präparierten Webseiten
  • Phishing-E-Mails: versuchen den Empfänger zur Herausgabe seiner Zugangsdaten zu bewegen, zumeist auf einer präparierten Webseite

Gegenmaßnahmen

Sogenannte Spam-Filter dienen dazu, Spam-E-Mails nach laufend aktualisierten Kriterien und Regeln zu identifizieren; als Spam erkannte E-Mails werden Ihnen erst gar nicht in ihr UNI-E-Mail-Postfach zugestellt. Unsere Filter arbeiten sehr zuverlässig und wir filtern tagtäglich etwa 97% aller eingehenden E-Mails als Spam aus. Trotzdem kommt es vor, dass gut gemachte Spam-E-Mails zunächst durch diesen Filter rutschen und dann in Ihrem UNI-E-Mail-Postfach landen.

Hinweise zur sicheren Nutzung von UNI-E-Mail

Aufgrund der o.g. Problematik, hier noch einmal die folgenden Hinweise:

  1. Öffnen Sie keine Anhänge von E-Mails, deren Absender Ihnen unbekannt ist oder merkwürdig vorkommt.
  2. Geben Sie die Zugangsdaten ihres UNI-Accounts unter keinen Umständen preis - dadurch geben Sie Zugriff auf alle ihre E-Mails und ihr Adressbuch. Klicken Sie insbesondere nicht auf Links zu Webseiten, die Sie per E-Mail aus nicht vertrauenswürdiger Quelle bekommen haben, und geben dort ihre Zugangsdaten ein. Im Zweifel erreichen Sie alle universitären Websysteme über die Homepage der Universität bzw. des Rechenzentrums.
  3. Wählen Sie Passwörter, die nicht leicht durch Fremde erraten oder durch Software ausgespäht werden können und ändern Sie es regelmäßig, d.h. mindestens einmal pro Jahr (weitere Hinweise).

Umgekehrt gilt allerdings auch: wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse als Absender in einer Spam-E-Mail finden, bedeutet das nicht automatisch, dass Ihr Account „gehackt“ wurde; Absenderadressen in E-Mails können sehr leicht gefälscht werden.

Beratung & Support

Bedienstete der Universität Hildesheim können sich bei Fragen zum Thema Spam-E-Mails gerne an das IT-Support-Team des Rechenzentrums wenden.