Allgemeines zum Hochschulnetz

Seit 1984 betreiben die deutschen Hochschulen und viele Großforschungseinrichtungen ein gemeinsames Netz, das Deutsche Wissenschaftsnetz WiN; sie haben dazu einen Verein, den DFN-Verein, ins Leben gerufen, dessen Aufgabe die Organisation, Administration und die technische Fortentwicklung ist.

Ziel dieses Netzes war und ist es, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Plattform für Kommunikation, Zusammenarbeit, schnellen Austausch von Daten, Zugriff auf Hochleistungsrechner und anderes mehr zu bieten.

Heute wird das Netz von allen Angehörigen der Hochschulen genutzt und bietet über Schnittstellen auch den Zugang in das weltweite Internet. Neben der Informationssuche im world wide web und der Kommunikation über eMail sind weitere Netzdienste wie ftp bzw. scp zur Datenübertragung oder ssh zur Einwahl in entfernte Rechner vom eigenen Arbeitsplatz aus möglich.

Technisch wird zur Zeit die 4. Generation des Netzes (X-WIN) betrieben, die Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 10 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde) zuläßt.

Die Nutzung des Wissenschaftsnetzes, die auch vom häuslichen Rechner per Einwahl über einen eigenen Provider möglich ist (zur Verfügung stehen hierbei die Dienste: eMail, vpn, ssh und ftp bzw. scp), ist für die Angehörigen der Universität kostenlos. Die real entstehenden Kosten werden pauschal getragen; sie sind der weitaus größte Kostenfaktor im Etat des Rechenzentrums. Daran sollte man bei der Nutzung denken und mit den angebotenen Ressourcen sorgsam umgehen.

Grundlage für die multimediale Informationsverarbeitung und elektronische Kommunikation ist das Hochschulnetz. Es besteht aus dem Kernnetz, den Standortverbindungen, den Gebäudenetzen und dem Funknetz.

Für Serviceaufgaben für die zentralen Server (z.B. Backup, Archivierung) wird ein internes Servicenetz genutzt.

Zwischen den Standorten der Universität sind Richtfunkstrecken im Einsatz.

Der mobile Zugang zum Hochschulnetz wird über das Funknetz (WLAN - Wireless Local Area Network) ermöglicht.

Der Schutz vor Angriffen und Missbrauch (insbesondere von außen) erfolgt durch den Betrieb von Firewalls und Paketfiltern zwischen allen Netzebenen sowie durch die Sicherheitsmaßnahmen auf allen vom Rechenzentrum betriebenen Servern, Anwendungen und Diensten. Der Datenverkehr mit wichtigen Anwendungen und Dien­sten (z.B. Zugang zum PWA, Web-Mail, LSF, Learnweb etc.) erfolgt verschlüsselt.

Für die Nutzung des Hochschulnetzes mit Ihrem Notebook besteht für Sie folgende Möglichkeit:

Auf dem Hochschulgelände und an allen Standorten stellen wir an vielen Stellen ein Funknetz (Wireless Local Area Network – WLAN) zur Verfügung. Sie müssen Ihr Notebook dafür konfigurieren. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie im linken Navigationsmenü unter Wireless Lan.

Wichtiger Hinweis: Die Nutzung des Hochschulnetzes in jeglicher Form - also auch per WLAN - darf ausschließlich im Rahmen von Forschungs-, Lehr- und Studienzwecken erfolgen. Die Nutzung zu privaten oder kommerziellen Zwecken ist verboten.

Netzstruktur