Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse

Gemischtmethodische Analyse

Gemischtmethodische iterative auf Massen- und Einzelfalldaten gestützte Analyse der Digitalisierung von Rezensionsprozessen in Literatur und Bildender Kunst als Bestandteil kultureller Lern- und Bildungsprozesse

Kulturelle Bildung und Digitalisierung

Analye von Massen- und Einzelfalldaten

i

Computerlinguistische Extraktion

Kulturrezensionen im digitalen Wandel

Eine Veranstaltung des interdisziplinären Forschungsprojektes Rez@Kultur im Rahmen der Eröffnung des Zentrums für Digitalen Wandel an der Stiftung Universität Hildesheim

23. November 2018, 11-16 UHR

Timotheuskirche, Center for World Music, Stiftung Universität Hildesheim

Ziele

01 Digitale Transformation

Dass die digitale Transformation auch Kulturelle Bildung sowie den Bildungsbereich allgemein beeinflusst und herausfordert, kann in Wissenschaft und Medien als Allgemeinplatz gelten. Bislang bestehen jedoch nur wenige Anstrengungen, methodisch fundiert und grundlegend die Frage zu beantworten, in welcher Form sich kulturelle Bildungsprozesse im Kontext von Digitalisierung konkret verändern, da zumeist die empirische Datenbasis fehlt, um wissenschaftlich abgesichert zu Hypothesen zu gelangen.

02 Ergebnis- und Prozessperspektive

Die resultierenden Desiderate bestehen hinsichtlich der Ergebnisperspektive: Welche Kompetenzen werden in welchen kulturellen Bildungsprozessen ausgebildet, bzw. welches Wissen wird erlangt? Was bedeuten Erkenntnisse hierzu für die Gestaltung zukünftiger Angebote Kultureller Bildung und ihrer Erforschung? Unsicherheiten gibt es aber auch hinsichtlich der Prozessperspektive: Wie erfolgt Kulturelle Bildung im Kontext digitaler Rezeptions- und Produktionsprozesse? Wie werden Menschen zu Akteuren kultureller Praxis?

03 Empirische Analyse

Das Vorhaben Rez@Kultur zielt darauf ab, diese Lücke durch eine empirisch gestützte Analyse für das Feld Kultureller Bildung zu schließen, in dem kulturelle Praxis und ihre Rezeption aufeinanderstoßen: In Rezensionen kultureller Artefakte. Als kulturelle Artefakte werden beispielhaft Literatur und Werke der Bildenden Kunst ausgewählt. Für beide Kategorien haben sich in den letzten Jahren Portale im Internet gebildet, die zugehörige Artefakte nicht nur verfügbar machen bzw. repräsentieren, sondern vor allem auch Plattformen für deren Kommentierung, Bewertung und sogar für deren partizipative Weiterentwicklung (Co- Creation) bereitstellen. Diese Portale und ähnliche Beispiele werden Gegenstand der empirisch gestützten Analyse sein.

Team

Guido Graf

Guido Graf

Projektleitung

Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft

Ralf Knackstedt

Ralf Knackstedt

Projekt

Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

Vanessa Reinwand-Weiss

Vanessa Reinwand-Weiss

Projekt

Institut für Kulturpolitik

Ulrich Heid

Ulrich Heid

Projekt

Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie

Claudia Roßkopf

Claudia Roßkopf

Mitarbeiterin

Institut für Kulturpolitik

Anna Moskvina

Anna Moskvina

Mitarbeiterin

Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie

Kristina Petzold

Kristina Petzold

Mitarbeiterin

Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft

Kristin Kutzner

Kristin Kutzner

Mitarbeiterin

Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

Rez@Kultur

Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse: Eine multimethodische empirische Analyse

Kontakt

Dr. Guido Graf

Institut für literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft

Stiftung Universität Hildesheim

Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim

Tel.: 05121/883-20506

E-Mail: guido.graf@uni-hildesheim.de