Grundordnung der Universität Hildesheim

Präambel

Im Bewusstsein ihrer Verantwortung vor Verfassung und Gesellschaft dient die Universität Hildesheim der Entwicklung und der freien Entfaltung von Wissenschaft und Künsten durch Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung. Ihre Aufgaben ergeben sich aus dem Hochschulrahmengesetz und dem Niedersächsischen Hochschulgesetz.

Die Universität Hildesheim pflegt als Profiluniversität ihr Fächerspektrum in den Fachbereichen Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, Sprach- und Informationswissenschaften und Naturwissenschaften, Mathematik, Wirtschaft und Informatik. Besondere Profilelemente sind die Bildungs- und Kulturwissenschaften. Sie fördert nachhaltig interdisziplinäre und transdisziplinäre Forschung. Sie will ihre Absolventinnen und Absolventen durch das Studium befähigen, ihrerseits in den Wissenschaften und Künsten sowie in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gestaltend tätig zu werden.

Die Universität nimmt im Rahmen ihrer Aufgaben an der Gestaltung des europäischen Hochschulraums teil und fördert die Internationalisierung des Studiums und der Lehre.

Die Universität trägt in allen ihren Aufgabenbereichen aktiv zur Verwirklichung der Gleichberechtigung aller Menschen bei. Ethnische, religiöse und soziale Gleichstellung sowie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Universität sind ihr ein besonderes Anliegen.

Als Stiftungsuniversität setzt sie sich für eine enge Verbindung mit der Bürgergesellschaft, für eine starke Vernetzung mit Bildungs- und kulturellen Einrichtungen sowie für ertragreiche Kooperation mit der Wissenschaft ein. Sie eröffnet der Gesellschaft Zugang zu wissenschaftlicher Information und fördert den Wissens- und Technologietransfer.

Als Studierendenuniversität beteiligt die Universität die Studierenden aktiv und partnerschaftlich an den Lehr- und Lernprozessen. Sie unterstützt und fördert ihr Engagement bei der Entwicklung und Verbesserung von Lehre und Studium. Sie fördert besonders leistungsstarke sowie besonders für die Belange der Hochschule engagierte Studierende durch eigene Stipendienprogramme und unterstützt besonders bedürftige Studierende in finanzieller Notlage durch einen eigenen Sozialfonds. Gemeinsam mit Alumni-Organisationen schafft sie ein Netzwerk ehemaliger Studierender.