Zwischen Fakes und Fakten: Informiert bleiben in Zeiten von Desinformation und Künstlicher Intelligenz

Dienstag, 27. Januar 2026 – 11:43 Uhr
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Ein Raum, vier Professor*innen, vier Perspektiven: Beatrix Kreß, Bettina Lindner-Bornemann, Thomas Mandl und Joachim Griesbaum sind für diesen Beitrag zusammengekommen, um aus ihren jeweiligen Fachrichtungen auf ein Thema zu blicken, das in seiner gesamten Komplexität gar nicht so leicht zu greifen ist. Es geht um Desinformation, Manipulation, Bubble-Kommunikation, Wissenschaftsleugnung und Hate Speech. Aber auch um Meinungsvielfalt, Demokratisierung von Wissenszugängen, Arbeitserleichterung und innovative Analysemethoden. Kurzum: um die Risiken und Chancen der digitalen Informationsgesellschaft.

Was ist wahr, was ist falsch? Woher stammt eine Information und welche Agenda steht dahinter? Welches Framing wurde gesetzt, welche Quellen verwendet? Und was wurde – aus welchen Gründen – weggelassen? In sozialen Netzwerken und digitalen Medien verbreiten sich Informationen ebenso wie Desinformation in rasanter Geschwindigkeit und die Unterscheidung zwischen beidem wird immer herausfordernder. Dr. Joachim Griesbaum, Professor am Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie, spricht von gestiegenen Opportunitätskosten: „Je mehr widersprüchliche Informationen vorhanden sind, desto aufwändiger wird deren Bewertung.“ Weil ein vollständiger Überblick und eine intensive Auseinandersetzung mit allen Beiträgen zu einem Thema oft nicht möglich sind, trifft man zwangsläufig eine Entscheidung, bestimmte Inhalte zu berücksichtigen und andere nicht. 

 

Mehr zum Thema gibt es im Uni-Magazin

Erstellt von der Stabsstelle Kommunikation und Marketing

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