Universität Hildesheim möchte Jugendliche für Naturwissenschaften & Informatik begeistern

Montag, 20. Februar 2012 um 18:13 Uhr

Neugier ist der Anfang aller Wissenschaft: Die Regionalwettbewerbe „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht" in Hildesheim zeigen, dass Forscherdrang und Erfindergeist „in“ sind. Über 200 Jugendliche nahmen teil. Die Stiftung Universität Hildesheim verlieh die Sonderpreise Informatik und Biologie – und möchte mehr junge Menschen für ein MINT-Studium begeistern. Im Sommersemester bietet die Hochschule die Schüler-Uni an.

„Die Wettbewerbe ‚Jugend forscht‘ und ‚Schüler experimentieren‘ zeigen, wie Jugendliche für naturwissenschaftliche und technische Themen begeistert und in ihrer beruflichen Orientierung unterstützt werden können“, sagte Vizepräsident Prof. Dr. Toni Tholen anlässlich der Preisverleihung im Audimax der Stiftung Universität Hildesheim Mitte Februar. Oberbürgermeister Kurt Machens hob die enge Partnerschaft von Wirtschaft und Schulen in der Stadt und im Landkreis Hildesheim sowie die herausragende Medienbegleitung des Wettbewerbs durch die Hildesheimer Allgemeine Zeitung hervor. „Neugier ist der Anfang aller Wissenschaft. Die jungen Forscher lernen, Rückschläge einzustecken, neue Wege zu finden, kreativ und beharrlich zu bleiben“, so Machens.

116 Projekte und 208 Teilnehmer: der Regionalwettbewerb in Hildesheim war damit 2012 erneut der teilnehmerstärkste in Niedersachsen. „Wie fördert man Erfindergeist? Mit ‚Jugend forscht‘ und ‚Schüler experimentieren‘ möchten wir eine Atmosphäre fördern, die in jungen Menschen Neugierde und Forscherdrang weckt. Viele ehemalige Hildesheimer Teilnehmer sind heute in Spitzenpositionen bundesweit tätig", erklärt Regionalwettbewerbsleiter Dieter Kubisch.

„Wir möchten mehr junge Menschen für die MINT-Fächer, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, begeistern“, unterstrich Prof. Dr. Klaus Ambrosi, Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik. Prof. Ambrosi wies auf den Fachkräftemangel hin und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, ein Studium im MINT-Bereich aufzunehmen.

Seit Jahren unterstützt die Stiftung Universität Hildesheim den Wettbewerb „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ mit Jurymitgliedern und stellt Räumlichkeiten zur Verfügung. Philipp Maricek, Emanuel Sizmann und Ludwig Färber erhalten 2012 den Sonderpreis „Informatik“ der Stiftung Universität Hildesheim für ihr Projekt „Autorino – Das AutoPilot Projekt für Modellboote“. Den Sonderpreis „Biologie“ erhalten Nils Wolter und Christopher Schreiber, die sich in ihrem Projekt mit der Frage auseinandersetzten, unter welchen Bedingungen verschiedene Nahrungsmittel „am besten“ schimmeln.

Universität informiert über MINT-Studiengänge

Die Universität Hildesheim möchte mehr junge Menschen für ein Studium in den MINT-Fächern begeistern: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Universität veranstaltet im Sommersemester 2012 donnerstags die Schüler-Uni. Die Jahrgänge 9 bis 12 erhalten Einblicke in die Vielfalt des MINT-Bereichs.

Für Studieninteressierte bietet die Universität am 6. März einen Info-Nachmittag zum Thema „Karriere im IT-Bereich“.

Vom 14. bis 16. Mai informieren Studierende und Fachvertreter über das Studienangebot der Universität Hildesheim im Rahmen der Infowoche „Abi! Und dann…?“.

Weitere Informationen: Zentrale Studienberatung (ZSB, Infoline: 05121.883-385, E-Mail: studieninfo[at]uni-hildesheim.de)


Forscher von Morgen: Nils Wolter und Christopher Schreiber untersuchen, unter welchen Bedingungen verschiedene Nahrungsmittel „am besten“ schimmeln. Dafür erhalten Sie den Sonderpreis „Biologie“ der Universität Hildesheim.

Forscher von Morgen: Nils Wolter und Christopher Schreiber untersuchen, unter welchen Bedingungen verschiedene Nahrungsmittel „am besten“ schimmeln. Dafür erhalten Sie den Sonderpreis „Biologie“ der Universität Hildesheim. Forscher von Morgen: Nils Wolter und Christopher Schreiber untersuchen, unter welchen Bedingungen verschiedene Nahrungsmittel „am besten“ schimmeln. Dafür erhalten Sie den Sonderpreis „Biologie“ der Universität Hildesheim. Fotos: Chris Gossmann (Portrait), HI-REG