Studierende wollen Jugendliche für Informatik und Naturwissenschaften begeistern

Sonntag, 18. Juni 2017  / Alter: 10 Tage

Auch in diesem Jahr hat der Fachbereich 4 der Universität Hildesheim Jugendlichen Einblicke in die Vielfalt der Naturwissenschaften, Technik und Informatik während der Ideen-Expo in Hannover gegeben. Die niedersächsische Wissenschaftsministerin zeigt sich von den „vielseitigen Erfindungen der Studierenden“ beeindruckt.

Die Studierenden Nora Zellmann und Hanno Müller an einem V-Plotter. Besucher während der IdeenExpo 2017 in Hannover. Fotos: Fachbereich 4/Themenbild: IdeenExpo

Während der Ideen-Expo in Hannover haben Studentinnen und Studenten und Lehrende der Universität Hildesheim Jugendlichen Einblicke in die Vielfalt der Naturwissenschaften, Technik und Informatik gegeben. Die Universität Hildesheim nimmt seit 2011 regelmäßig an der Ideen-Expo teil. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern.

In diesem Jahr haben Studentinnen und Studenten aus dem Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik der Universität Hildesheim Exponate entwickelt. In den vergangenen Tagen haben sie mit Jugendlichen zum Beispiel zu den Themen „Nanotechnologie unter der Lupe“, „Elektronisches Whiteboard im Smartphone“ und „Sensoren mit dem Smartphone auslesen“ gearbeitet sowie einen „persönlichen intelligenten lernfähigen Servierroboter“ entwickelt.

„Die spannenden Exponate der Universität Hildesheim wecken die Lust auf Naturwissenschaften und Technik. Mich beeindrucken die vielseitigen Erfindungen der Studierenden, die vom selbst entworfenen Servierroboter, der auf Parties und Empfängen eingesetzt werden kann, bis zu den selbst entwickelten Sensoren, die Chemie auf dem Smartphone erlebbar machen, Kreativität mit alltäglichem Nutzen verbinden“, sagte die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić.

An einem Chemieexponat konnten Schülerinnen und Schüler ihr Smartphone drahtlos mit den Messgeräten der Hildesheimer Forscher verbinden. Die Ergebnisse der Experimente konnten so direkt auf dem Smartphone angezeigt werden. Die Jugendlichen konnten sich gleichzeitig anschauen, wie die Sensoren, die sich mit dem Telefon verbinden, aufgebaut sind und erhielten Einblicke in die technischen Details. An einem anderen Hildesheimer Exponat haben Studierende mit den Jugendlichen einen Ausflug in die Nanodimension unternommen und sich kritisch mit der Anwendung von Nanotechnologie auseinandergesetzt. IT-Studierende gaben den Jugendlichen Einblicke in die Entwicklung von Apps, die zum Beispiel für die Fahrtaufzeichnung entwickelt werden. Dabei wird das Smartphone als Navigationssystem verwendet und zeichnet während der Fahrt Daten wie Geschwindigkeit, Neigungswinkel des Fahrzeugs, Himmelsrichtung und ein Kamerabild auf.


Die Studierenden Nora Zellmann und Hanno Müller an einem V-Plotter. Besucher während der IdeenExpo 2017 in Hannover. Fotos: Fachbereich 4/Themenbild: IdeenExpo