Presseerklärung der Universität Hildesheim: Hofcafé

Dienstag, 10. September 2019 um 08:31 Uhr

Die Flutkatastrophe des Jahres 2017 hat allen geschadet und deren Beseitigung stellt eine besondere Herausforderung dar. Den Kulturcampus Domäne Marienburg der Stiftung Universität Hildesheim hat es besonders hart getroffen. Die Schadensbeseitigung dauert bis heute an. Das gilt auch für das Hofcafé, dessen Betrieb von den Mitgliedern der Universität und den Bürgern der Region gleichermaßen geschätzt wird. [Bitte beachten Sie zu dieser Stellungnahme vom 10.09.2029 die untenstehende Ergänzung vom 10.01.2020]

Auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität Hildesheim befindet sich neben den Instituten des kulturwissenschaftlichen Fachbereichs auch das Hofcafé. Archivfoto: Andreas Hartmann

Presseerklärung der Universität Hildesheim:

Die Flutkatastrophe des Jahres 2017 hat allen geschadet und deren Beseitigung stellt eine besondere Herausforderung dar. Den Kulturcampus Domäne Marienburg der Stiftung Universität Hildesheim hat es besonders hart getroffen. Die Schadensbeseitigung dauert bis heute an. Das gilt auch für das Hofcafé, dessen Betrieb von den Mitgliedern der Universität und den Bürgern der Region gleichermaßen geschätzt wird. Hierzu stellt die Universität fest:

  1. Das Hofcafé blieb nicht vom Hochwasser verschont. Vielmehr wurde der gesamte Fußboden im Gästebereich, in der Küche, im Kühlbereich, in den Toiletten und in der Heizungsanlage unterspült. Das Mauerwerk ist feucht. Eine grundlegende Sanierung ist deshalb zwingend erforderlich. Es geht nicht um das ob, sondern um das wann. Diese Fakten sind der Universität und dem Pächter bekannt. Deshalb wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht.

  2. Die mit dem Pächter diskutierte zeitlich begrenzte Ausweichlösung „Steinscheune“ würde die Universität ca. 350.000 Euro kosten. Eine solche Maßnahme darf nicht aus Steuermitteln, die das Land für den Universitätsbetrieb zahlt, finanziert werden. Diese Option scheidet damit aus.

  3. Gemeinsam mit dem Pächter sucht die Universität eine Lösung, die den Betrieb des Hofcafés längerfristig zum Nutzen aller sichert, die dringend erforderliche Sanierung ermöglicht und gegenüber dem Steuerzahler verantwortet werden kann. Universität und Pächter erarbeiten derzeit gemeinsam ein tragfähiges Konzept.

Ergänzung am 10.01.2020:

Das Hofcafé auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg hat eine Zukunft: Das Hofcafé wird ab November 2020 für ein Jahr in die Räumlichkeiten des „Nil“ im Museum ziehen. In dieser Zeit wird das Gebäude des Hofcafés am Kulturcampus Domäne Marienburg saniert. Danach wird das Hofcafé im November 2021 auf den Kulturcampus zurückkehren.

Gemeinsam mit dem Pächter Helge Peinzger hat sich die Universität Hildesheim daran beteiligt, eine Lösung zu erarbeiten, die den Betrieb des Hofcafés längerfristig zum Nutzen aller sichert, den Beschäftigten eine Perspektive bietet und die dringend erforderliche Sanierung nach der Hochwasserkatastrophe 2017 ermöglicht.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 10.01.2020,
„Das ist die Lösung: Hofcafé zieht vorübergehend ins Nil“