Poetikdozentur am Literaturinstitut Hildesheim

Donnerstag, 26. Juli 2018  / Alter: 89 Tage

Das Literaturinstitut der Universität Hildesheim richtet eine Poetikdozentur ein. Im Herbst 2018 ist die ungarisch-schweizerische Schriftstellerin Melinda Nadj Abonji auf dem Kulturcampus in Hildesheim zu Gast.

Archivfoto: Andreas Hartmann

Das Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim richtet in Kooperation mit dem Literaturhaus St. Jakobi ab dem Wintersemester 2018/19 die „Hildesheimer Poetikdozentur“ ein. Von zahllosen vergleichbaren Dozenturen soll sie sich in ihrem Profil unterscheiden, sagt Annette Pehnt, Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim.

Eingeladen werden namhafte Autorinnen und Autoren und Persönlichkeiten aus anderen Sparten, die sich zwischen den Gattungen und Disziplinen bewegen: Künstlerinnen und Künstler, die Schreiben und Musik zusammenbringen, die mit verschiedenen Medien arbeiten oder mit Schrift und Bild experimentieren. Wie gehen sie mit ihren Materialien um, wie arbeiten sie und für welche Formen entscheiden sie sich? Vielfältige, sinnliche und überraschende Facetten heutigen Schreibens werden sichtbar.

Den Anfang macht die ungarisch-schweizerische Schriftstellerin Melinda Nadj Abonji, die 2010 für ihren Roman Tauben fliegen auf den Deutschen und den Schweizer Buchpreis erhielt. 2017 ist ihr Roman Schildkrötensalat erschienen. Gemeinsam mit dem Zürcher Beatboxer Jurczok verbindet sie ihr Schreiben mit Musik: ein literarisch-musikalischer Grenzgang.

Das Hildesheimer Literaturinstitut ist eine der wenigen Institutionen in Deutschland, in denen Schreiben studiert und erforscht wird.

Kontakt bei Fragen zur Poetikdozentur beantwortet Prof. Dr. Annette Pehnt (pehnta[at]uni-hildesheim.de).

Von: Pressestelle, Isa Lange

Archivfoto: Andreas Hartmann