Onlinebefragung im Rahmen einer geplanten Masterarbeit zum Thema „Vergebung in Paarbeziehungen“

Donnerstag, 23. Januar 2020 um 07:23 Uhr

Für eine Onlinebefragung zum Thema „Vergebung in Paarbeziehungen“ sucht die Universität Hildesheim Studienteilnehmer. Die Psychologiestudentin Stefania Klaudia Janczyk untersucht in ihrer Masterarbeit, warum Menschen in einer Paarbeziehung ihrer Partnerin beziehungsweise ihrem Partner nach einer erlebten Verletzung vergeben.

Aus welchen Gründen vergeben Menschen in Paarbeziehungen? Themenbild: birgl/pixabay

[den Link zur Onlinebefragung finden Sie untenstehend.]

„In einer Paarbeziehung werden im Idealfall grundlegende menschliche Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Sicherheit und Selbstwertgefühl erfüllt. Jedoch kommt es in einer romantischen Paarbeziehung nicht selten auch zu Verletzungen durch die Partnerin beziehungsweise den Partner, welche die Qualität und die Existenz dieser engen Beziehung gefährden können“, sagt Psychologiestudentin Stefania Klaudia Janczyk. Um eine erlebte Verletzung zu überwinden und die Partnerschaft aufrechtzuerhalten, scheint Vergebung seitens der verletzten Person eine entscheidende Rolle zu spielen, sagt Janczyk.

Die Psychologiestudentin Stefania Klaudia Janczyk untersucht in ihrer Masterarbeit, warum Menschen in einer Paarbeziehung ihrer Partnerin beziehungsweise ihrem Partner nach einer erlebten Verletzung vergeben.

Im Rahmen ihres Masterstudiums in Psychologie an der Universität Hildesheim hat Stefania Klaudia Janczyk das Seminar „Paartherapie“ bei Prof. Dr. Christoph Kröger, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie, besucht und ist so auf das Thema „Vergebung im Kontext von romantischen Paarbeziehungen“ gestoßen. In vielen Forschungsarbeiten zeigt sich, dass Vergebung im Kontext von Paarbeziehungen diverse positive Auswirkungen hat, sagt Janczyk.

Die Masterstudentin startet nun eine Onlinebefragung, um Antworten auf die folgenden Fragen zu finden: Aus welchen Gründen vergeben Menschen in Paarbeziehungen? Und was folgt daraus aus psychologischer Sicht für die vergebende Person? Dabei versteht die Studentin in ihrer Onlinebefragung „Vergebung“ als „einen intrapersonalen Prozess, das heißt, ein Prozess, der innerhalb der vergebenden Person stattfindet, der die Transformation von Gedanken, Emotionen und Verhalten gegenüber der Partnerin beziehungsweise dem Partner von negativen zu positiveren Formen beinhaltet“.

Teilnahme und Einschlusskriterien, um an der Onlinebefragung teilnehmen zu können:

Es können alle Personen an der Onlinebefragung teilnehmen, die:

  • mindestens 18 Jahre alt sind UND
  • sich aktuell in einer festen romantischen Partnerschaft befinden und schon länger als 6 Monate mit ihrer Partnerin beziehungsweise ihrem Partner zusammen sind UND
  • in den letzten 6 Monaten eine persönliche, unfaire und tiefgreifende Verletzung durch ihre Partnerin beziehungsweise ihren Partner erlitten haben (zum Beispiel hat die Partnerin bzw. der Partner etwas verheimlicht oder gelogen; ein Versprechen nicht eingehalten; sich respektlos verhalten; keine oder zu wenig Unterstützung geleistet; vor anderen Personen abwertend über die andere bzw. den anderen gesprochen; ist fremdgegangen; und vieles mehr …) UND
  • ihrer Partnerin bzw. ihrem Partner bereits vergeben haben UND
  • die Einwilligungserklärung der Onlinebefragung verstanden haben und dieser zustimmen UND
  • die Datenschutzerklärung der Onlinebefragung gelesen haben und sich mit dieser einverstanden erklären.

Hier gelangen Sie direkt zur Onlinebefragung.

Weitere Hinweise zur Teilnahme:

Um an der Onlinebefragung teilnehmen zu können, müssen zwingend alle der genannten Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sein. Damit es sich um eine möglichst repräsentative Onlinebefragung handelt, können sehr gerne auch Personen teilnehmen, die nicht studieren.

Die Teilnahme an der Onlinebefragung nimmt etwa 30 Minuten Zeit in Anspruch. Eine Teilnahme ist so lange möglich, bis insgesamt etwa 150 Personen an der Onlinebefragung teilgenommen haben.

Hier gelangen Sie direkt zur Onlinebefragung.