Mach doch einfach! Universität Hildesheim präsentiert MINT zum Anfassen auf der IdeenExpo 2026

Dienstag, 23. Juni 2026 - 08:18 Uhr

Selbstgebaute Roboter, Wasserstoff als Energie der Zukunft und digitale Systeme zum Ausprobieren: Noch bis Sonntag, 28. Juni ist der Fachbereich für Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft & Informatik der Universität Hildesheim mit einem eigenen Stand auf der IdeenExpo in Hannover vertreten. Das Motto der Messe: Mach doch einfach!

„Hildesheim ist ein toller Standort, ob zum Studieren oder zum Forschen,“ sagt Universitäts-Präsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode bei ihrem Besuch auf der Messe. „Der Stand zeigt, dass Hildesheim Lehrkräftebildung auf hohem und aktuellem Niveau bietet und das Thema Künstliche Intelligenz versteht und anwendet. Kurz: In Hildesheim kann man was machen – getreu dem Motto der IdeenExpo. Gleichzeitig ist die Messe auch eine schöne Unterstützung für den internen Austausch, da sich hier verschiedene Institute mit einem Schwerpunkt gemeinsam präsentieren.“

Auch Prof. Dr. Joachim Schachtner, Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur besucht den Hildesheimer Stand. Sein Fazit: „Die Universität Hildesheim zeigt auf der IdeenExpo 2026 eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Innovation junge Menschen begeistern kann. Der intelligent gesteuerte Roboterarm macht erlebbar, wie Mensch und Maschine zusammenarbeiten können – und lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden und moderne Technologien spielerisch zu entdecken. So entsteht ein niedrigschwelliger, motivierender Zugang zu Themen wie Robotik, Digitalisierung und Zukunftstechnologien – ein Angebot, das inspiriert und den Forschergeist weckt.“

Robotik selbst bauen

Mit dem Institut für Technik können Schüler*innen komplexe Technologie selbst bauen, verdrahten und programmieren. Im Mittelpunkt dabei: Robotik. Ziel ist es, dass junge Menschen Grundlagen nicht nur anwenden, sondern wirklich verstehen. Deshalb kann Robotik auf der IdeenExpo spielerisch entdeckt werden. An einem teleoperierten Roboterarm können die Besucher*innen in einem Geschicklichkeitsspiel gegeneinander antreten und dabei unmittelbar erleben, wie Freiheitsgrade, serielle Kinematik und Motoren einen Roboterarm überhaupt erst bewegen lassen. Einen Schritt weiter geht ein kollaborierender Industrieroboter mit sieben Freiheitsgraden. Per Teleoperation geführt, fährt er einen heißen Draht ab. Das zeigt: Mehr Roboter-Beweglichkeit bedeutet mehr technische Herausforderungen. Außerdem können die Teilnehmenden eigene Roboterarme programmieren und einen Eisstielroboter herstellen. „Ziel ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern,“ erklärt Dr. Nils Habich vom Institut für Technik. „Auf der IdeenExpo haben sie die Möglichkeit viele Aspekte aus der Technikwelt auf einen Schlag kennenzulernen – eine Chance, die es in der Schule oft nicht gibt. Sie können Dinge selbst ausprobieren und spielerisch entdecken.“

Digitale Systeme verstehen

Ob Künstliche Intelligenz (KI), Software oder interaktive Anwendungen – am Institut für Informatik wird an den Grundlagen der digitalen Technologien geforscht, die heute fast jede*r nutzt. Bei der IdeenExpo wird mit Deep Learning Live sichtbar, was hinter Maschinellem Lernen steckt: Eine Kamera scannt die Umgebung und ein Hochleistungsalgorithmus übersetzt das Bild in Echtzeit in gesprochene Sprache – mal verblüffend genau, mal überraschend kreativ. Ob Objekte, Texte oder ganze Szenen: Besucher*innen halten einen Gegenstand in die Kamera und erleben live, wie ein künstliches neuronales Netz die Welt wahrnimmt. „Unsere Idee ist KI zum Anfassen,“ betont Tom Hanika vom Institut für Informatik. „Das passt zum Motto der IdeenExpo. Bei Mach doch einfach sind wir aus Hildesheim vorne mit dabei, was wir auch an unserem Profilfeld KI im Alltag sehen. KI soll nicht nur erklärt, sondern anfassbar und alltagstauglich werden. An unserem Stand machen wir da einen ersten Schritt und bringen KI im Alltag in den Alltag der Besucher*innen.“

Wasserstoff als Energie der Zukunft

Mit dem Wasserstoffrad der Abteilung Chemie am Institut für Biologie und Chemie erzeugen Besucher*innen mit einem Fahrrad und einem selbstgebauten Generator durch kräftiges Treten in die Pedale grünen Wasserstoff und erleben dabei wie leicht oder schwer sich dieser klimafreundliche Brennstoff tatsächlich herstellen lässt. Wer möchte, tritt im Mitmach-Wettbewerb gegen andere an und hat die Chance, etwas zu gewinnen!

Schulklassen, Familien und alle Interessierten sind vom 20. bis 28. Juni am Stand [Halle 7 / DW-05] auf dem Messegelände Hannover eingeladen, selbst einfach zu machen.