Gründung Herder-Kolleg

Montag, 19. Oktober 2009 um 14:56 Uhr

Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz zu Gast

An der Stiftung Universität Hildesheim ist in langjähriger Arbeit ein Forschungsprofil entstanden, das theoretische wie künstlerisch-praktische Ebenen in der kulturwissenschaftlichen Forschung zu verbinden sucht. Mit der Einrichtung des Herder-Kollegs soll ausdrücklich an diese Bemühungen angeknüpft werden, um die bisherigen Forschungen zu sichten, von der Gegenwart her neu zu fokussieren und in interkultureller Orientierung weiter zu entwickeln. Damit wird einer der drei wissenschaftlichen Schwerpunkte der Universität Hildesheim als Profiluniversität fachbereichsübergreifend ausgebaut.

Mit der Einrichtung des "Herder-Kollegs. Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung" beabsichtigt die Stiftung Universität Hildesheim Forschungsinitiativen zu innovativen Fragen transdisziplinärer Kulturforschung zu bündeln, zu fördern und zu entwickeln.
Neben der Forschungsentwicklung auf professoraler Ebene gehört die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu den zentralen Aufgaben des Herder-Kollegs. Als weiteres Anliegen gilt die Vernetzung der Universität Hildesheim mit wissenschaftlich und künstlerisch Forschenden in verschiedenen Institutionen deutschland-, europa- und weltweit. Das Herder-Kolleg ist keinem einzelnen Fachbereich zugeordnet, sondern ist ein Forschungszentrum der Universität. 
Anlässlich der Gründung des Herderkollegs besuchte Professorin Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, die Universität Hildesheim. Margret Wintermantel traf sich zum Gespräch mit dem Präsidium, den Dekanen und Studierendenvertretern. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz lobte die Aktivitäten der Universität im Bereich der Mitwirkungsstrukturen und hob das hervorragend ausgeprägte Profil der Universität in Forschung und Lehre besonders hervor.