Forum: Rede der Ministerin und Bildergalerie der Neubau-Eröffnung

Donnerstag, 16. April 2015 um 17:30 Uhr

Geplant, bewilligt, Grundstein gelegt und Richtfest gefeiert – in ihrer Rede geht die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, auf das Baumanagement der Uni ein. Die Rede der Ministerin zur Einweihung des neuen Hauptgebäudes der Stiftung Universität Hildesheim vom 15. April 2015 im Wortlaut:

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[Pressemeldung zur Eröffnung des Neubaus]

Die Einweihung des Forums freut mich als Wissenschaftsministerin, denn es war ein sehr angenehmes Bauvorhaben: Geplant, bewilligt, Grundstein gelegt und Richtfest gefeiert,– in nicht einmal 2 Jahren ist das alles geräuschlos von statten gegangen.

Das Gebäude wird den Hochschulstandort Hildesheim prägen und ihm ein neues Gesicht geben. Nicht nur architektonisch, sondern auch organisatorisch. Künftig laufen an dieser Stelle alle wichtigen Fäden zusammen und bilden das Herzstück der Universität: mit seiner zentralen Lage, der Bündelung an Serviceeinrichtungen, viel Platz für Arbeit und Lehre, einer hohen Aufenthaltsqualität und der Öffnung der Universität zur Stadt.

Natürlich wurde hinter den Kulissen sehr viel Arbeit und Mühe investiert. Mein Dank gilt daher allen am Bau unmittelbar Beteiligten, also der Mitarbeiter der Universität, den Architekten, Baufirmen und Handwerkern – sie alle haben eine hervorragende und solide Arbeit geleistet. Die Mühe hat sich gelohnt und alle haben gewonnen: die Universität, die Stadt Hildesheim und das Land Niedersachsen.

Die knapp 12 Millionen Euro, die das Land hier investiert hat, sind gut angelegtes Geld, nicht nur für Hildesheim. Mit der Fertigstellung des Gebäudes wurde die Wissenschaftslandschaft Niedersachsen erweitert und bereichert.

Auch die gute Entwicklung der Universität Hildesheim lässt sich an den Bauten abbilden. Mit dem Forum wurde der Haupt-Campus erheblich erweitert. Dieser Neubau ist künftig das größte Gebäude an diesem Standort. Durch Sanierung und Neubauten wurden jeweils auch der Bühler-Campus und der Kulturcampus Domäne Marienburg deutlich aufgewertet. Und der Standort „Samelson-Platz“ wird demnächst ausgebaut.

Die gute Entwicklung der Universität Hildesheim lässt sich aber auch an den Studierendenzahlen dokumentieren. Mit der Lehrerausbildung und den doppelten Abiturjahrgängen hat es zunehmend Studierende nach Hildesheim gezogen. Die Universität Hildesheim ist  attraktiv. Die Tatsache, dass hier eine gute und engagierte Ausbildung stattfindet, hat sich weit über Hildesheim hinaus verbreitet. Die Universität Hildesheim eröffnet jungen Menschen die Teilhabe an Bildung. Und das ist sozusagen auch der eigentliche „inhaltliche“ Zweck dieses Gebäudes.

Als Stiftungshochschule genießt die Universität Hildesheim in besonderer Weise Autonomie. Autonomie bildet die Grundlage für selbständiges und entschiedenes Handeln im mittlerweile weltweiten Wettbewerb um Köpfe, Mittel, Projekte und Partner.

Lieber Herr Präsident Friedrich, die Eröffnung dieses neuen Forums am Universitätsplatz in Hildesheim bietet mir heute einmal mehr die Gelegenheit, mich für Ihr Engagement bei der Gründung und dem Aufbau der Stiftung Universität Hildesheim und für ihren unermüdlichen Einsatz, mit dem Sie diese Hochschule lenken, zu bedanken.

Ebenso möchte ich Ihnen, Herr Professor Stark, für die ruhige und vorausschauende Art danken, mit der Sie den Stiftungsrat als Vorsitzender seit nun schon zwölf Jahren leiten und der Hochschule damit die erforderliche Sicherheit und einen verlässlichen Rückhalt geben.

Ihnen und allen künftigen Nutzern des Gebäudes wünsche ich deshalb, dass dieser Bau auch als sichtbares Zeichen für den Einsatz und die Verantwortung der Beteiligten für den Universitätsstandort Hildesheim erkannt und gewürdigt wird. Vielen Dank!

[Es gilt das gesprochene Wort]

Rede der Wissenschaftsministerin als PDF-Datei


Verfolgen die Eröffnungsfeier des neuen Forums: Katharina Riechers studiert Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt „Diversity Education", Lehramtsstudent Hendrik Deppe. Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljaji?, Oberbürgermeister Ingo Meyer, Architekt Michael Ronczka und Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich, Uni-Baudezernent Thomas Hanold und Wolfgang Schneider (Präsident Architektenkammer Niedersachsen). Fotos: Isa Lange/Uni Hildesheim