Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium

Freitag, 26. Februar 2010 um 09:26 Uhr

Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium (FFK) auf Einladung des Instituts für Medien und Theater vom 17.-19.3.2010 zu Gast an der Universität

Das Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium (FFK) wird als fachwissenschaftliche Tagung von und für NachwuchswissenschaftlerInnen seit 1987 jedes Jahr an wechselnden Universitäten im deutschsprachigen Raum veranstaltet. Vorgestellt werden Forschungsprojekte aus den Bereichen der Film-, Fernseh- und Medienwissenschaft.

Bei der Gründung des FFK vor mehr als zwanzig Jahren stand zunächst die Auseinandersetzung mit den Einzelmedien Film und Fernsehen im Vordergrund. Mittlerweile werden in gleicher Weise mediale Gegenstandsbereiche wie Radio, Internet und Computerspiel behandelt und hinsichtlich ihrer ästhetischen Potentiale, ihrer soziokulturellen Wirkungen, politischen Funktionen etc. reflektiert. Das Kolloquium richtet sich an alle, die innerhalb der Medien- und Kommunikationswissenschaften und im Bereich der Medienästhetik sich mit Film, Fernsehen und den Neuen Medien (oder mit Film und Fernsehen in den Neuen Medien) beschäftigen.

Dass diese Tagungsreihe seit über zwei Jahrzehnten wachsende Teilnehmerzahlen verzeichnet (2008: über 50 Vorträge), ist dabei auf eine weitere Besonderheit ihrer Konzeption zurückzuführen: Als offenes Forum – ohne konkrete thematische oder methodische Vorgaben – ermöglicht sie den interdisziplinären und methodisch unorthodoxen Dialog junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Dadurch entsteht jedes Jahr aufs Neue ein einzigartiger Überblick zum aktuellen Diskurs, der in Form eines Tagungsbandes mit einer repräsentativen Auswahl der vorgetragenen Beiträge auch seine schriftliche Fixierung erfährt.

Diese Zusammenschau heterogener medienwissenschaftlicher Fragestellungen eröffnet den Tagungsteilnehmern die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur Verortung ihrer Themen in einer sich immer weiter ausdifferenzierenden Forschungslandschaft. Zudem werden Kontakte geknüpft und regionale und überregionale Arbeitsgruppen gebildet.

Weitere Informationen unter: www.uni-hildesheim.de/ffk2010